Die schönsten Lüneburg Sehenswürdigkeiten als Rundgang (+ Tipps) | Reiseblog Urban Meanderer
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Bei einem Lüneburg Sehenswürdigkeiten Rundgang ist der Stintmarkt ein toller Startpunkt.

Die schönsten Lüneburg Sehenswürdigkeiten als Rundgang (+ Tipps)

Lüneburg ist ein wunderschönes Fleckchen Erde und ein hervorragendes Ziel für einen entspannten Tagesausflug oder Wochenendtrip. Die Stadt mit ihren 73.000 Einwohnern liegt in Niedersachsen und ist aus Richtungen wie Bremen, Hannover oder Berlin gut zu erreichen. Vom Hamburger Hauptbahnhof trennen die malerischen Gassen sogar nur etwa 30 Bahnminuten.

 

Die Stadt gehört zwar zur kleineren Sorte, für eine gewissen Lebhaftigkeit sorgt jedoch Lüneburgs Stellung als Studentenstadt. So soll die Stadt über die nach Madrid zweithöchste Kneipendichte in ganz Europa verfügen. Zahlreiche Restaurants machen einen Aufenthalt außerdem aus kulinarischer Sicht empfehlenswert.

 

Der wichtigste Anziehungspunkt ist allerdings die Pracht der teils uralten Straßen und Gassen. Diese verdankt Lüneburg seinem Reichtum durch den Salzabbau. Unterhalb der Stadt liegt die Saline.

 

Im historischen Stadtkern tummeln sich die bekanntesten Lüneburg Sehenswürdigkeiten. Das Gebiet ist nicht weitläufig und daher gemütlich in einem Rundgang erkundbar.

 

Genau einen solchen Lüneburg Sehenswürdigkeiten Rundgang stelle ich dir im Folgenden vor. Dafür habe ich mir den gut gelegenen Bahnhof als Startpunkt herausgepickt. Die Route lässt sich allerdings auch an vielen anderen Orten problemlos starten.

 

 

Die schönsten Lüneburg Sehenswürdigkeiten im Zentrum

 

1. Stintmarkt mit dem Alten Kran

 

Zu den Lüneburg Sehenswürdigkeiten muss unbedingt der Stintmarkt gezählt werden.

Für mich eindeutig eine der schönsten Ecken in Lüneburg: der Stintmarkt

 

 

Der Stintmarkt mit dem Alten Kran bietet eine mehr als würdige erste Station für einen Lüneburg Sehenswürdigkeiten Rundgang. Vom Bahnhof erreichst du den am Wasser gelegenen Platz in ca. zehn Gehminuten.

 

Geboten bekommst du hier am alten Hafen und dem Ufer der Ilmenau ein absolutes Postkartenmotiv und die für meinen Geschmack schönste Ecke in dieser malerischen Stadt. Die Bezeichnung als „Stintmarkt“ lässt sich auf eine Fischart namens Stint zurückführen, die hier früher gefangen wurde.

 

Neben dem Wasser und den uralten Gebäuden macht vor allem der Alte Kran auf sich aufmerksam. Dieser wurde 1797 als Hafenkran erbaut und hat sich seitdem kaum verändert. Er wird zu den Wahrzeichen Lüneburgs gezählt.

 

Zu den Lüneburg Tipps gehört auch der Alte Kran am Stintmarkt.

Der Alte Kran am Stintmarkt

 

 

Gefertigt wurde er aus Holzfachwerk und Kupferplatten. In seiner Hochphase diente er zum Löschen von Schiffen und ist dabei sogar einmal im Stande gewesen, eine Dampflok von einem Schiff an Land zu hieven. Da würde selbst der Terminator Respekt zollen!

 

Die ansässige Gastronomie bietet an warmen Tagen Edelplätze zum Genießen der historischen Kulisse.

 

 

2. Sankt Nicolaikirche

 

Im Lüneburg Sehenswürdigkeiten Rundgang sollte die Sankt Nicolaikirche eine Station sein.

Die Sankt Nicolaikirche ist umgeben von malerischen Gassen

 

 

Die Sankt Nicolaikirche ist unter den drei Lüneburger Hauptkirchen die jüngste und kleinste und vom Stintmarkt in wenigen Metern über die Lüner Straße zu erreichen. Fertiggestellt wurde sie 1440 im Stile der Backsteingotik.

 

1831 gab der Turm den Geist auf bzw. wurde baufällig. Ersetzt wurde er 1896 durch einen neugotischen Nachfolger, der eine Höhe von fast 100 Metern erreicht.

 

110.000 Besucher*innen statten dem Gotteshaus jährlich einen Besuch ab und machen es zu einer der beliebtesten Lüneburg Sehenswürdigkeiten. Im Kircheninneren gibt es vor allem den Hauptaltar mit uralten Stadtansichten von Lüneburg und das Sterngewölbe zu bewundern.

 

 

3. Rathaus, Marktplatz & Schwangeres Haus

 

Unter den Lüneburg Sehenswürdigkeiten muss auch das Rathaus genannt werden.

Das Lüneburger Rathaus ist ein besonders schönes Exemplar seiner Gattung

 

 

Weiter geht’s in unserem Lüneburg Sehenswürdigkeiten mit einem Abstecher zum nächsten Highlight: dem Rathaus am Marktplatz.

 

Dieses entstand ab ca. 1230 und ist seitdem der Sitz von Rat und Verwaltung der Stadt. Die mit vergoldeten Figuren aus Sandstein verzierte Barockfassade schmückt das Gebäude seit 1720.

 

Zu sehen bekommst du den größten mittelalterlichen Rathauskomplex in Norddeutschland. 41 Glocken sorgen außerdem um 8, 12 und 18 Uhr für Musik auf dem Marktplatz.

 

Tipp am Rande: Führungen durch die Räumlichkeiten des Rathauses sind möglich und machen Orte wie die Ratsstube, das Alte Archiv oder den Fürstensaal zugänglich. Unter diesem Link kannst du dir einen Platz für eine Rathausführung sichern und weitere Infos zu dem Thema finden.

 

Ebenfalls einen Blick wert ist am Marktplatz das Herzogliche Stadtschloss von 1700. Das relativ schlichte Welfen-Schloss findest du an der Nordseite des Platzes. Aktuell hat sich hier das Landgericht Lüneburg eingenistet.

 

Mit dem Heinrich-Heine-Haus befindet sich auch ein ehemaliger Wohnsitz der Eltern des Dichters Heinrich Heine im Dunstkreis des Marktplatzes – und zwar an der Adresse Ochsenmarkt 1.

 

Heines Eltern lebten vier Jahre lang im Obergeschoss. Der berühmte Dichter kam einige Male zu Besuch, verschmähte Lüneburg jedoch als „Residenz der Langeweile“. Zumindest im Gebäude selber dürfte Heine es heutzutage weniger langweilig finden: Es wird als Kulturforum mit Veranstaltungsräumen genutzt.

 

Darüber hinaus ist der Wochenmarkt auf dem Marktplatz zu erwähnen, der mittwochs und samstags zwischen 7 und 13 Uhr stattfindet. Von hier aus wird seit über 650 Jahren vor allem frische Ware aus der Region unters Volk gebracht. Der Markt kann dabei mit Angeboten fernab der Billigklamotten punkten, die sonst häufig das Bild von Märkten prägen und selbst für die Arbeit im Schrebergarten zu unförmig wären.

 

Auf dem Weg zum idyllischen Rathausgarten solltest du in der Waagestraße an der Hausnummer 1b das „schwangere“ Haus unter die Lupe nehmen. Hier hat ein Eindringen von Feuchtigkeit in das Mauerwerk zur leicht kurios aussehenden Bildung einer Beule in der Außenmauer geführt. Man merke sich: Feuchtigkeit im Mauerwerk kann ein normales Haus in eine kleine Sehenswürdigkeit verwandeln!

 

Zu meinen Lüneburg Tipps zählt auch der Rathausgarten.

Unbedingt sehenswert: der Rathausgarten

 

 

Der Rathausgarten verdient sich schließlich als wunderschönes Plätzchen vor allem für den Frühling und die Sommermonate unbedingt seine Nennung unter den Lüneburg Sehenswürdigkeiten.

 

Magnolien und Rosen und weitere blühende Pflanzen sowie saftig grüner Rasen sorgen für ein weiteres sehenswertes Fleckchen mitten in Lüneburg. Dank einiger Bänke ist das von Mauern und Gebäuden umschlossenes Kleinod von Garten perfekt für ein Päuschen im Grünen geeignet.

 

 

4. Das Senkungsgebiet als eine der Lüneburg Sehenswürdigkeiten

 

Ein Rundgang entlang der Lüneburg Sehenswürdigkeiten sollte dich auch durch das Senkungsgebiet (Auf dem Meere) führen.

Das Senkungsgebiet ist reich an tollen Gassen wie Auf dem Meere

 

 

Durch die idyllische Straße mit dem fantasievollen Namen Auf dem Meere kann dich dein Lüneburg Sehenswürdigkeiten Rundgang schließlich leicht hinab ins Senkungsgebiet rund um die St. Michaeliskirche führen.

 

Wenn du vom westlichen Ende der Waagestraße in Richtung St. Michaeliskirchturm blickst, wirst du feststellen, dass der vor dir liegende Weg leicht abschüssig ist… Das war nicht immer so!

 

Der Grund: Lange Zeit lang wurde in Lüneburg Salz abgebaut. Die Stadt befindet sich genau über einem Salzstock. Dadurch hat sich der Boden in diesem Bereich über die Jahrhunderte abgesenkt. Die Erde sackt hier über dem Salzstock jährlich sogar noch immer einige Zentimeter weit ab. Das sorgte auch schon für einige Risse in Häuserwänden. Einige Gebäude mussten infolgedessen wegen akuter Einsturzgefahr abgerissen werden.

 

Im von kleinen Gassen, uralten Häuschen und geschmackvoller Bepflanzung gesäumten Senkungsgebiet lohnt es sich unbedingt, sich auch einmal ohne Plan treiben zu lassen. Auch das macht das Senkungsgebiet zu einem meiner Favoriten unter den Lüneburg Sehenswürdigkeiten.

 

 

5. St. Michaelis

 

St. Michaelis zählt zu den Lüneburg Sehenswürdigkeiten, die du sehen solltest.

Auch St. Michaelis ist mehr als einen Blick wert

 

 

Die zweite der Lüneburger Hauptkirchen, auf die du bei diesem Lüneburg Sehenswürdigkeiten Rundgang stößt, ist St. Michaelis.

 

Dieses Gotteshaus entstand im 14. Jahrhundert als Klosterkirche für das ehemalige Benediktinerkloster. Der Turm wurde allerdings erst im 15. Jahrhundert fertiggestellt.

 

Beim Bau hatte man mit Statikproblemen zu kämpfen, da der Kirchenbau auf der Abbruchkante eines Salzstocks platziert ist. Im Inneren ist das Problem mit der Statik sogar an schiefen Säulen erkennbar.

 

Das Hauptmaterial beim Bau war – wer hätte es gedacht – Backstein. Kein Geringerer als Johann Sebastian Bach gehörte hier übrigens für etwa ein Jahr zu den Chorsängern der Klosterschule.

 

 

6. Der Kalkberg als Aussichtspunkt

 

Zu meinen Lüneburg Tipps gehört der Ausblick vom Kalkberg.

Vom Kalkberg lässt sich die Lüneburger Innenstadt überblicken

 

 

Über solide Gehwege ist der Kalkberg leicht und in wenigen Minuten erklimmbar. Die Bezeichnung als Kalkberg ist dabei eigentlich leicht irreführend, da an dieser Stelle der unterhalb der Stadt gelegene Salzstock Gips – und nicht Kalk – an die Oberfläche beförderte.

 

Dieser Gips wurde bis 1923 für seine Nutzung als Baustoff abgebaut. Dadurch schrumpfte der Kalkberg von seiner ursprünglichen Höhe von 80 Metern auf 56 Meter.

 

Der Gipshut bietet als höchste natürliche Erhebung weit und breit eine tolle Aussicht über die Dächer der Innenstadt und weitere Bereiche Lüneburgs, sodass sich der Aufstieg unbedingt lohnt.

 

Die auf dem Gipfel befindliche Kanone wurde übrigens nur zum Aufhalten von Häftlingen genutzt, die aus dem nahegelegenen Gefängnis fliehen wollten. Da wollte man offensichtlich auf Nummer sicher gehen!

 

 

7. Deutsches Salzmuseum

 

Wie bereits mehrfach angeklungen: Lüneburg entstand auf einem Salzstock. Jahrelang sorgte der Salzabbau für den Reichtum der Stadt, den du bis heute an den prachtvollen Gebäuden und Straßenzügen erkennen kannst.

 

1980 wurde dem Kapitel endgültig ein Ende gesetzt. Logischerweise gibt es in Lüneburg jedoch ein Museum, das sich mit der Geschichte des Salzabbaus beschäftigt.

 

Dieses Museum wurde an der Produktionsstätte der stillgelegten Saline von 1925 untergebracht. Die Ausstellung behandelt vor allem die Stellung der Anlage als Mitteleuropas ältester und ehemals auch größter Industriebetrieb. Dadurch lernst du hier eindeutig mehr über Salz als beim Matjesessen.

 

 

Öffnungszeiten: Von Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 17 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet.

 

Eintritt: 8 € (ermäßigt 4 €)

 

 

8. Bummeln in der Fußgängerzone

 

Dein Lüneburg Sehenswürdigkeiten Rundgang wird dich auch durch die Fußgängerzone führen.

In der Lüneburger Fußgängerzone lässt es sich gemütlich bummeln

 

 

Nach einem Besuch des Salzmuseums kann dich dein Lüneburg Sehenswürdigkeiten Rundgang direkt in die Fußgängerzone mit ihren zahlreichen Geschäften, Lokalen und Cafés führen. Eine gute Einflugschneise bietet dafür beispielsweise die Grapengießerstraße.

 

Hier lässt du dich am besten einfach nach deinem Geschmack treiben. Zwei, drei kleine Hinweise möchte ich dir dafür dennoch nennen: An der Großen Bäckerstraße findest du Ableger von Geschäften der bekanntesten Ketten. Einen Abstecher ist zudem die sehenswerte Raths-Apotheke wert.

 

Und am zentralen Platz namens Am Sande laufen nicht nur die meisten Buslinien zusammen. Du findest dort außerdem eine gewaltige Auswahl an Restaurants und weiteren Lokalen. Zu allem Überfluss wird der belebte Platz dann auch noch von einigen sehenswerten Gebäuden wie beispielsweise der IHK flankiert. Was will man mehr?

 

 

9. St. Johannis

 

Eine der wichtigsten Lüneburg Sehenswürdigkeiten ist St. Johannis.

St. Johannis ist die größte Kirche Lüneburgs

 

 

Am östlichen Rand von Am Sande solltest du dir die Johanniskirche nicht entgehen lassen. Diese darf sich nicht nur als die älteste, sondern auch als die größte der Lüneburger Kirchen bezeichnen lassen.

 

Sie zählt eindeutig zu den wichtigsten Lüneburg Sehenswürdigkeiten. Kurios ist die Tatsache, dass der Kirchturm aufgrund eines Fehlers des Baumeisters sichtbar leicht schief (= 2,20 m zu viel gen Westen geneigt) geraten ist.

 

Eine leichte Krümmung war als Schutz für den Wind angedacht. Das Endergebnis übererfüllte dieses Vorhaben jedoch.

 

Der veranwortliche Baumeister soll sich der Legende nach aus Scham über den Baufehler von seinem leicht fehlerhaften Werk gestürzt haben, jedoch glücklicherweise auf einem Heuwagen gelandet sein. So gelang ihm noch nicht einmal der Sturz in den Tod.

 

Damit endet die Legende um den Baumeister jedoch nicht. Aus Freude über sein Überleben betrank er sich, fiel dabei von einer Bank, brach sich das Genick und starb.

 

 

10. Wasserturm (Aussicht)

 

Mehrere Lüneburg Sehenswürdigkeiten kannst du vom Wasserturm aus überblicken.

Der Wasserturm hat eine mehr als nette Aussicht zu bieten

 

 

Der Wasserturm liegt in der direkten Nachbarschaft von St. Johannis und bietet die wohl beste Aussicht über die Dächer der Innenstadt. Das sichert ihm seinen verdienten Platz unter den wichtigsten Lüneburg Sehenswürdigkeiten.

 

Der Lüneburger Fast-Wolkenkratzer entstand 1907 als Wasserturm, wurde jedoch bereits 1986 zum letzten Mal als solcher genutzt. Glücklicherweise verzichtete man zunächst aus Kostengründen auf einen Abriss. Heutzutage kannst du den Turm nicht nur als denkmalgeschütztes Bauwerk bewundern, sondern auch in seiner Rolle als Aussichtsturm genießen. Das lohnt sich!

 

Als Vorbild für den Bau diente interessanterweise ein Turm aus der ebenfalls zur Hanse gehörenden Stadt Stendal.

 

Du kannst entscheiden, ob du dich über die Treppe oder per Fahrstuhl zur Aussichtsplattform des 56 Meter hohen Turms begeben möchtest.

 

 

Eintritt: 5 € (ermäßigt 4 €)

 

Öffnungszeiten: Der Wasserturm ist täglich von 10 bis 19 Uhr zugänglich. Abweichungen können durch Trauungen entstehen.

 

 

11. Alte Ratsmühle

 

Unter den Lüneburg Sehenswürdigkeiten möchte ich auch die Alte Ratsmühle nennen.

Es lohnt sich, auch der Alten Ratsmühle einen Besuch abzustatten

 

 

Beinahe noch im Schatten des Wasserturms liegt die erstmals im Jahre 1319 urkundlich erwähnte Alte Ratsmühle. Dieser Komplex besteht aus zwei Getreidemühlen, einer Walkmühle, einer Lohmühle sowie einer Papier-, Öl- und Schleifmühle. Hinzu gesellen sich Wohnräume für den Müller und seine Knechte.

 

Die Zeit als Mühle wurde allerdings bereits 1932 beendet. Der angrenzende Turm wird wiederum als Ratswasserkunst bezeichnet und diente der Versorgung der Stadt und der Saline mit Wasser.

 

Besonders gut kannst du den Mühlenkomplex von der schnell erreichbaren Altenbrücke auf dich wirken lassen.

 

 

12. Museum Lüneburg

 

Zu den Lüneburg Sehenswürdigkeiten findest du viele Infos im Museum Lüneburg.

Das Museum Lüneburg ist in einem schicken Gebäude untergebracht

 

 

Das Museum Lüneburg beheimatet Ausstellungen, die sich mit Lüneburgs Kulturlandschaft beschäftigen.

 

Dafür wird dir unter anderem anhand faszinierender Exponate nähergebracht, wie die Landschaft in der Region entstand. Auch wird auf die Entwicklung der Natur und Kultur eingegangen, ehe die Gründung der Stadt in den Mittelpunkt rückt.

 

Ein weiterer Fokus liegt auf wichtigen Persönlichkeiten in der Geschichte Lüneburgs und der Historie der gesamten Stadt. Insgesamt ergibt das eine wunderbare Gelegenheit, mehr über dieses sehenswerte Pflaster mit seiner jahrhundertelangen Entwicklung zu erfahren.

 

 

Öffnungszeiten: Von Dienstag bis Freitag zwischen 11 und 17 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Eintritt: 8 € (ermäßigt 4 €)

 

 

13. Kloster Lüne als eine der Lüneburg Sehenswürdigkeiten außerhalb des Zentrums

 

Wenn du dich in einem kleinen Spaziergang von ca. 25 Minuten in den Bereich nördlich der Innenstadt begibst, stößt du auf das Kloster Lüne – ein ehemaliges Benediktinerinnenkloster.

 

Gegründet wurde es 1172. Ein Neuaufbau war jedoch nach einem großen Brand im 14. Jahrhundert notwendig. Das Ergebnis ist das heutzutage zu bewundernde Bauwerk im Stile der Backsteingotik. Weitere Gebäude wurden später ergänzt. Ein Blickfang ist vor allem der etwa 600 Jahre alte gotische Brunnen im Hof.

 

Bereits seit Mittelalterzeiten ist das Kloster Lüne bekannt für hochwertige Textilien, die von den Stiftsdamen und Nonnen angefertigt wurden. Viele Werke werden im dortigen Museum für Sakrale Textilkunst ausgestellt.

 

 

Öffnungszeiten: Die Außenbereiche sind täglich von 10 bis 18 Uhr zugänglich. Über die Zeiten von Führungen kannst du dich unter diesem Link informieren.

 

 

Einige abschließende Lüneburg Tipps zur Vorbereitung deiner Reise

 

In meinen Lüneburg Tipps gebe ich dir praktische Infos zur Stadt rund um das Rathaus.

Hier folgen noch einige praktische Tipps zur Erkundung der Stadt rund um das Rathaus

 

 

Nachdem ich meine gesammelten Erkenntnisse zu einem praktischen Lüneburg Sehenswürdigkeiten Rundgang mit dir geteilt habe, möchte ich dir noch ein paar weitere Lüneburg Tipps praktischer Art mit auf den Weg geben – und zwar zu Themen wie der Anreise, Unterkunftssuche oder auch empfehlenswerten Reiseführern.

 

Den Start macht allerdings die folgende Karte, auf der ich dir die Lage der vorgestellten Lüneburg Sehenswürdigkeiten zur schnelleren Orientierung markiert habe:

 

 

 

 

1. Lüneburg Tipps zur Anreise

 

In meinen Lüneburg Tipps findest du Hinweise zur optimalen Erkundung der Stadt.

Ehe du die Lüneburger Gastroszene auf Herz und Nieren testen kannst, musst du die Anreise hinter dich bringen

 

 

Zu Beginn deiner Reisevorbereitung könntest du dir die Frage stellen, welches das beste Mittel zur Anreise in die schicke niedersächsische Stadt ist. Die erste Wahl könnte ein eigenes Auto sein, um nicht nur die Stadt, sondern auch die Lüneburger Heide flexibel erkunden zu können.

 

Aber auch die Bahn kann eine gute und umweltschonende Alternative sein. So erreichst du Lüneburg unter anderem per IRE ab Hamburg bzw. Berlin für relativ kleines Geld. An Wochenenden sind die Preise leicht höher. Der genannte Zug ist auch mit den praktischen Quer-durchs-Land-Tickets* nutzbar.

 

Darüber hinaus kannst du Lüneburg von Hamburg auch ganz einfach per Einzelticket oder Niedersachsenticket* mit weiteren Zügen des Nahverkehrs in etwa 30 Minuten ansteuern.

 

Der Lüneburger Bahnhof ist jedoch auch ans Fernverkehrsnetz angebunden, sodass du dich gut mit dem folgenden Sparpreisfinder der Bahn auf die Suche nach günstigen Tickets machen kannst:

 

 

 

 

Per Fernbus ist Lüneburg wiederum leider nicht direkt zu erreichen. Du könntest allerdings beispielsweise zunächst preisgünstig per Flixbus bis zum Hamburger ZOB fahren und den Rest der Strecke per Zug zurücklegen. Die passenden Verbindungen für dich suchst du dir am besten auf Flixbus.de heraus:

 

 

 

 

Ebenfalls wichtig: Die Lüneburger Heide liegt leicht überraschend nicht im direkten Umfeld der Stadt, ist allerdings trotzdem in nur etwa 40 Autominuten erreichbar.

 

Wenn du nicht mit einem Auto in der Ecke unterwegs bist, hast du die Möglichkeit, dich per Zug auf den Weg in die Heide machen. Als gute Ausgangsstation eignet sich dort der Bahnhof Buchholz in der Nordheide, den du nach etwa einer Stunde samt einem Umstieg in Hamburg-Harburg erreichst.

 

Eine weitere Möglichkeit ist in der Zeit von August bis Oktober die Nutzung des Lüneburg-Heide-Radbusses. Die Fahrt ist kostenlos und führt zu mehreren Orten in Gellersen und Amelinghausen. Startpunkt ist samstags, sonntags und an Feiertagen der Lüneburger ZOB.

 

In der Lüneburger Heide kannst du dich schließlich während der Sommerzeit von Mitte Juli bis Mitte Oktober mit den vier Linien des sogenannten Heide Shuttle Busses kostenlos zu verschiedenen Orten in der Heide gondeln lassen. Sehr praktisch!

 

 

2. Lüneburg Tipps zu empfehlenswerten Unterkünften

 

Bei meinen Lüneburg Tipps findest du auch Infos zu guten Unterkünften.

Schicke Unterkünfte gibt es in Lüneburg so einige

 

 

Lüneburg ist ein toller Ort, um ein entspanntes (verlängertes) Wochenende in wunderbarer Kulisse zu verbringen. Alles liegt relativ nah beieinander und lässt sich bei einem ruhigen Bummel erkunden.

 

Für die meisten Touristen wird es dennoch am meisten Sinn machen, sich im Dunstkreis der historischen Altstadt eine Bleibe zu suchen. Genau dafür habe ich hier den ein oder anderen Unterkunftstipp in verschiedenen Preiskategorien für dich aufgelistet:

 

 

  • B&B Hotel Lüneburg* (ab ca. 80 €/Nacht): Dieser Ableger der B&B-Kette ist eine der günstigsten Adressen in der Stadt. Ein klarer Vorteil ist die praktische Lage im unmittelbaren Umfeld des Bahnhofs. Direkt am Hotel stehen zusätzlich günstige Parkplätze zur Verfügung. Praktisch kann auch der automatische 24-Stunden-Check-in sein.

 

  • DORMERO Hotel Altes Kaufhaus* (ab ca. 85 €/Nacht): Dieses 4-Sterne-Hotel bietet einen malerischen Blick auf die Ilmenau. Die Lage am Stintmarkt – und damit an einem der schönsten Orte der Stadt – ist natürlich ein weiterer klarer Pluspunkt. Folglich solltest du auch dieses Hotel im eher günstigen Preissegment auf dem Schirm haben.

 

  • Bergström Hotel Lüneburg* (ab ca. 130 €/Nacht): Das Bergström Hotel ist ein kleiner Fernsehstar, da es in der Fernsehserie „Rote Rosen“ als Kulisse genutzt wird. Der zum Hotel gehörende Gesamtkomplex erstreckt sich über mehrere Gebäude im malerischen und zentral gelegenen Wasserviertel und beherbergt unter anderem mehrere Restaurants. Das ist natürlich fürs Einkehren eine feine Sache.

 

  • Anno 1430 Hotel Lüneburg* (ab ca. 130 €/Nacht): Zu den am besten bewerteten Hotels in Lüneburg zählt das Anno 1430. Hier bekommst du hochwertige und stilvolle Zimmer in einem restaurierten historischen Gebäude geboten.

 

  • Einzigartig – Das kleine Hotel im Wasserviertel* (ab ca. 180 €/Nacht): Eine besonders empfehlenswerte Bleibe (9,1 von 10 Bewertungspunkten bei Booking.com) kann dir schließlich das Einzigartig liefern. Die Lage ist absolut zentral und die Ausstattung auf einem hervorragenden Niveau.

 

 

 

 

3. Lüneburg Tipps zu den besten Reiseführern

 

Für noch umfassendere Infos zu Lüneburgs faszinierender Geschichte und spannenden Orten im Umland möchte ich dir abschließend die folgenden Reiseführer empfehlen. Sie werden dir dabei helfen, das Beste aus deiner Zeit in dieser Ecke Deutschlands herauszuholen:

 

 

  • Lüneburg an einem Tag – Ein Stadtrundgang*: Falls du Lust darauf hast, dir einen Vorschlag für einen Lüneburg Sehenswürdigkeiten Rundgang in Buchform zu kaufen, dann ist dieses gelungene Büchlein genau richtig für dich und deine Reisevorbereitung.

 

  • Lüneburg und Umgebung*: Wenn du dich wiederum nicht nur den Highlights innerhalb der Stadt widmen, sondern auch Lüneburgs Umland kennenlernen möchtest, dann solltest du dir diesen Reiseführer genauer anschauen. Auffällig gut sind die Fotos und die interessanten Hintergrundinfos.

 

  • 52 kleine und große Eskapaden in der Lüneburger Heide*: Hier findest du schließlich keine Infos zur Stadt Lüneburg, sondern umfassende Lüneburg Tipps und Anregungen zur Erkundung des nahegelegenen Naturparadieses der Lüneburger Heide. Das Buch vermittelt große Lust darauf, die Heide genauer unter die Lupe zu nehmen. Die 52 Tourenvorschläge bieten dafür mehr als genug Stoff.

 

 

 

 

Viel Spaß bei deinem Rundgang entlang der schönsten Lüneburg Sehenswürdigkeiten!

 

 

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Hier beschreibe ich dir einen praktischen Rundgang entlang der schönsten Lüneburg Sehenswürdigkeiten und nenne dir hilfreiche Lüneburg Tipps, sodass du die schöne Stadt optimal erkunden kannst!

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