Die 9 schönsten Coromandel Sehenswürdigkeiten (+ wichtige Tipps) | Reiseblog Urban Meanderer
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Zu den Coromandel Sehenswürdigkeiten bzw. Coromandel Tipps gehört auch der Blick vom Manaia Road Saddle and Lookout.

Die 9 schönsten Coromandel Sehenswürdigkeiten (+ wichtige Tipps)

Die Coromandel Peninsula ist eine 85 Kilometer lange und 40 Kilometer breite Halbinsel östlich von Auckland, von wo aus sie bei gutem Wetter sogar sichtbar ist.

 

In früheren Zeiten wurde in der Region, die ihren wohlklingenden Namen einem dort erstmals 1820 ankernden Schiff zu verdanken hat, Gold abgebaut. Ebenso wurde das für den Schiffbau wichtige Holz der Kauri-Bäume abgeholzt.

 

Heutzutage steht eher die Erholung in der traumhaften Natur und dem milden Klima auf dem Plan.

 

Die Cathedral Cove und der Hot Water Beach dürfen sich in dieser Hinsicht als absolute Touri-Magneten bezeichnen lassen. Davon abgesehen scheint die Coromandel Halbinsel bei Touristen aus dem Ausland insgesamt eher im Schatten anderer Sehenswürdigkeiten der neuseeländischen Nordinsel (Hobbiton, Rotorua, Waitomo Caves) zu stehen.

 

Das passte mir perfekt, denn neben der Nähe zu Auckland sorgte gerade die Ruhe auf der weniger touristischen Westseite der Coromandel dafür, dass ich meine viel zu kurze Zeit in Neuseeland diesem wunderschönen Stück Land widmete.

 

Ich hatte mir eine Woche von der Zeit abgezwackt, die eigentlich für meine Australien-Reise gedacht war. Wenn ich schon am anderen Ende der Welt unterwegs war, musste ich schließlich wenigstens ein bisschen Neuseeland-Luft schnuppern.

 

Die Herausforderung dabei war es, einen Ort zu finden, der nicht allzu weit von Auckland entfernt lag, aber typische neuseeländische Landschaften direkt vor der Haustür zu bieten hatte.

 

Die Lösung: Ich buchte eine kleine Hütte am Rande eines Campingplatzes mit direktem Meerblick im weniger touristischen Westen der dünn besiedelten Coromandel Halbinsel, die von Auckland aus in kaum mehr als zwei Autostunden, einer Schifffahrt oder etwas längeren Fahrten mit Bussen erreichbar war.

 

Bei den Coromandel Sehenswürdigkeiten müssen auch die teils sensationellen Sonnenuntergänge genannt werden.

Nicht nur solche Sonnenuntergänge haben mich zum Coromandel-Fan gemacht

 

 

Die Region konnte alle meine Wünsche hinsichtlich der Landschaft übererfüllen. Die einzigartigen Kauri-Wälder, die für Neuseeland typisch hügelige und grüne Landschaft, das Meer und die kleinen einsamen Buchten, viel Ruhe und eine entspannte Atmosphäre, ein Sternenhimmel der Extraklasse und – last but not least – Schäfchen machten mich sofort zum Coromandel-Fan.

 

Die vier Übernachtungen in einer kleinen Hütte am Strand von Long Bay waren eines meiner absoluten Reisehighlights. Vor der Hütte das Meer, hinter ihr ein exotischer und wunderschöner Kauri-Wald. Mehr war nicht nötig.

 

Im Umfeld gab es traumhafte Sonnenuntergänge hinter kleinen Inseln, einsame Strände und menschenleere Buchten zu bewundern. All das bot mir und meiner Freundin die gewünschte Ruhe nach einer abwechslungsreichen Tour entlang der australischen Ostküste und nichts Geringeres als einen Urlaub am anderen Ende der Welt.

 

Beim erneuten Durchschauen der Fotos von meiner Coromandel-Zeit bekam ich unheimliche Lust darauf, einen ausführlichen Artikel über die tolle Region zu schreiben, obwohl ich beispielsweise den bekannten Highlights an der Ostküste wie der Cathedral Cove und dem Hot Water Beach gar keinen Besuch abgestattet habe.

 

Im Folgenden beschreibe ich dir deshalb zunächst die 9 schönsten Coromandel Sehenswürdigkeiten – beginnend im Südwesten mit Thames und im Uhrzeigersinn voranschreitend über Coromandel Town und Whitianga bis nach Whangamata.

 

Im Anschluss folgen einige weitere Coromandel Tipps, die dir deine Reiseplanung erleichtern dürften.

 

 

Die schönsten Coromandel Sehenswürdigkeiten

 

1. Thames

 

Zu den Coromandel Sehenswürdigkeiten kann auch Thames gezählt werden.

Die Hauptstraße von Thames ist zwar keine Schönheit, bietet allerdings so einige Geschäfte

 

 

Thames ist ein kleines Städtchen mit nicht einmal 7.000 Einwohnern und sozusagen das Tor zur Coromandel Peninsula. Es ist der größte Ort in der Region, was dir wiederum deutlich machen dürfte, wie dünn dieser Fleck Erde besiedelt ist.

 

Thames‘ glorreiche Tage lagen in der Zeit des Goldrausches. Insgesamt präsentiert sich der Ort recht charmant, kann allerdings naturgemäß nicht mit der umliegenden Traumnatur mithalten.

 

Falls du in Thames übernachten möchtest oder genügend Zeit hast, den Ort zu erkunden, dann könntest du die folgenden Adressen auf dem Schirm haben (in dem kleinen Städtchen lässt sich schnell viel abgrasen):

 

 

  • Pollen Street: Die Hauptstraße des Ortes bietet einige Cafés, Souvenirgeschäfte etc.

 

  • Museen: Das Thames Historical Museum zeigt unter anderem originalgetreu eingerichtete Räume wie z. B. von Geschäften aus der Goldgräberzeit.

 

  • Goldmine Experience: Hier wirst du mit Infos zu einer der größten Goldminen der Gegend versorgt.

 

  • Victoria Park: Dieser Stadtpark wurde 1902 angelegt, damit per Zug ankommende Gäste des Ortes schnell einen guten Eindruck von Thames bekommen konnten.

 

  • Historische Gebäude: In dieser Hinsicht hat Thames vor allem die St George’s Anglical Church und das Thames War Memorial vorzuweisen.

 

  • Thames Coastal Walkway: Beschreibt einen 5 Kilometer langen und malerischen Pfad, der von der Shortland Wharf nach Kuranui Bay führt und tolle Ausblicke über den Firth of Thames bietet.

 

 

Darüber hinaus ist Thames ein guter Ausgangspunkt für Erkundungen des Coromandel Forest Parks und für eine Besteigung des Berges The Pinnacles. Außerdem ist der Ort eine Station des Hauraki Rail Trails, der perfekt fürs Radfahren geeignet ist.

 

Ab Thames führt der State Highway 25 weiter gen Norden an der wunderschönen Küste des Hauraki Golfes entlang bis nach Coromandel Town. Manchmal soll es Delfine zu sehen geben, wie der sehr freundliche Fahrer des IC-Busses (der fast eher ein Tourguide war) erzählte.

 

Insgesamt erwartet dich hier ein wunderschöner Streckenabschnitt mit genialen Ausblicken bis hinüber nach Auckland, sofern denn das Wetter mitspielt.

 

Ein besonders toller Fotospot auf dem an der Küste entlangführenden Highway 25 ist der Manaia Road Saddle and Lookout (auf meinem Beitragsbild zu diesem Artikel und gleich auf dem nächsten Foto zu sehen) mit Blick über den Manaia Harbour und weiter hinaus gen Norden.

 

Eine der Coromandel Sehenswürdigkeiten ist der Manaia Road Saddle and Lookout in der Nähe von Coromandel Town.

Der Manaia Road Saddle and Lookout gehört zu meinen persönlichen Coromandel-Highlights

 

 

Unterkunftsempfehlung Thames:

 

 

  • Sunset Motel* (ab ca. 70 €/Nacht): Direkt am Meer gelegene Unterkunft im Norden von Thames, das mehr als überzeugende Gästebewertungen vorweisen kann.

 

 

 

 

2. Coromandel Town

 

Auch rund um Coromandel Town bietet Coromandel sehenswertes wie die School of Mines.

Coromandel Town hat ein paar ganz hübsche Gebäude zu bieten

 

 

Coromandel Town ist nicht nur die erste Station der IC-Busse auf der Coromandel Halbinsel hinter Thames. Im Umkreis des am Hauraki Golf gelegenen Ortes befindet sich außerdem der Anleger der direkt aus Auckland heranschippernden Fähre.

 

Folglich ist der etwa 1.700 Seelen beheimatende Ort ein beliebter Startpunkt zur Erkundung der Coromandel Sehenswürdigkeiten.

 

Auch meine oben bereits beschriebene Unterkunft lag in Long Bay und damit im direkten Umfeld von Coromandel Town. Besonders gut gefiel mir, dass ich mir den Ort unter der Woche mit nur wenigen anderen Touristen teilen musste.

 

Coromandel Town gilt als beliebte Adresse bei Künstlern, sodass es einige Ateliers und Galerien gibt, die mir allerdings kaum aufgefallen sind. Darüber hinaus hat die Hauptstraße des Ortes einen Supermarkt, Hotels und einige Cafés zu bieten.

 

Insgesamt geht es hier eher verschlafen zu und auch optisch ist der Ort nicht unbedingt eine Augenweide. Wunderschön ist allerdings das Umland, an dem ich mich vermutlich nie sattsehen könnte.

 

Zu den Coromandel Sehenswürdigkeiten zählt auch die Landschaft rund um Coromandel Town wie hier bei der Tucks Bay.

Die Landschaft bei Coromandel Town weiß definitiv zu überzeugen

 

 

Die Driving Creek Railway and Potteries sind eine der beliebtesten Coromandel Sehenswürdigkeiten. Diese Attraktion liegt nur etwa drei Kilometer von Coromandel Town entfernt und ist von dort aus folglich auch zu Fuß zu erreichen.

 

Die Besonderheit ist, dass die Driving Creek Railway die einzige Schmalspurbahn und steilste Eisenbahnstrecke des Landes ist.

 

Zur Hintergrundgeschichte des Spaßes: 1961 ließ sich der Lehrer Barry Brickell bei Coromandel Town nieder und werkelte in seiner Töpferwerkstatt. Außerdem lebte der Eisenbahnfan seine Leidenschaft bis ins Extrem aus und baute eine Schmalspurbahn, die durch den Regenwald führt.

 

Diese kleine Bahnstrecke verläuft über eine kurvenreiche Route vorbei an Töpferarbeiten und unzähligen schönen Aussichtspunkten, wobei 115 Höhenmeter zurückgelegt werden. Endpunkt ist der Eyefull Tower – ein über der Landschaft thronender Turm mit Aussichtsplattform. Das Vergnügen der Hin- und Rückfahrt dauert etwa eine Stunde.

 

 

Öffnungszeiten: Täglich von 8:30 bis 17 Uhr geöffnet.

 

Preis: 35 NZD (ca. 20 €). Dein Ticket kannst du dir online ganz einfach unter den folgenden Links sichern:

 

 

 

 

 

Weitere Sehenswürdigkeiten im Umfeld von Coromandel Town:

 

 

Tokatea Hill Lookout: Dieser Aussichtspunkt liegt unweit von Coromandel Town. Ein kurzer, steiler Pfad führt in ca. 10 Minuten von der Kennedy Bay Road zum Tokatea Hill Lookout, von dem aus du die tolle Aussicht über die typisch neuseeländische Landschaft genießen kannst.

 

Kauri Block Walk zur Long Bay: Der Startpunkt dieses Wanderweges in Coromandel Town liegt etwa bei der Hausnummer 355 der Wharf Road, wo der Kauri Block Walk auch brav ausgeschildert ist. Er führt an schönen Aussichtspunkten vorbei durch den Kauri-Wald bis an die Long Bay Road.

 

Zu den Coromandel Tipps gehört auch der Kauri Block Walk bei Coromandel Town.

Solche Aussichtspunkte bietet der Kauri Block Walk

 

 

In Long Bay der Kauri Walk und die Wanderung zur Tucks Bay: An diese kleine Wanderung könntest du dich im Anschluss an den Kauri Block Walk wagen. Hinter dem Campingplatz an der Long Bay grenzt ein kurzer und sehr malerischer Pfad an, der durch den wirklich wunderschönen Kauri Wald führt.

 

An der Tucks Bay hättest du schließlich die Möglichkeit, am Ufer entlang eine Bucht weiter gen Norden über die Felsen zu „klettern“. Dabei solltest du jedoch die Gezeiten beachten. In jedem Fall erwartet dich dort ein abgelegener Strand, an dem ich stundenlang keine Menschenseele zu sehen bekam. Das war jedoch etwas länger als nötig der Fall, da die Flut es meiner Freundin und mir unmöglich machte, auf dem ursprünglichen Weg zurückzukehren.

 

Coromandel sehenswertes: Zu meinen Coromandel Tipps zählt auch der einsame Strand nördlich der Tucks Bay.

Der einsame Strand in der Bucht nördlich der Tucks Bay

 

 

Da die Kauribäume auf der Coromandel Halbinsel allgegenwärtig sind, dürften ein paar Infos zu ihnen an dieser Stelle ebenfalls nicht schaden.

 

Kauris sind die größte in Neuseeland heimische Art von Bäumen. Sie wachsen in den nördlichen Bereichen der neuseeländischen Nordinsel. Zu Beginn der Besiedlung Neuseelands durch Europäer wurden sie im großen Rahmen abgeholzt und vor allem für den Schiffbau eingesetzt. Mittlerweile stehen die Kauris unter Naturschutz.

 

Der Bestand ist jedoch durch durch einen Pilzbefall stark gefährdet. Dieser lässt die Baumwurzeln faulen. Das Aussterben der Kauris bzw. das kauri dieback kann nur durch ein Verhindern der Ausbreitung des Pilzes beendet werden. Dafür gibt es vor den Zugängen zu den Kauriwäldern oftmals Stationen zum Putzen der Schuhe. Die Wurzeln der Bäume solltest du auf keinen Fall betreten.

 

Eine der Coromandel Sehenswürdigkeiten ist der große Kauri-Baum an der Long Bay.

Rechts siehst du den Stamm eines besonders großen Kauri-Exemplars

 

 

Unterkunftsempfehlungen Coromandel Town:

 

 

  • Anchor Lodge Motel* (ab ca. 50 €/Nacht): Unweit des Ortskerns gelegenes Motel mit kleinem Pool, kostenlos nutzbaren Fahrrädern und mehr.

 

  • Long Bay Motor Camp* (ab ca. 55 €/Nacht für eine Hütte): Dies war für einige Nächte die Unterkunft meiner Wahl. Meine Hütte lag am Rande des Campingplatzes mit dem Meer direkt vor der Tür. Das Ortszentrum von Coromandel Town ist zu Fuß in etwa 30 Minuten erreichbar. Mit dem Kauri-Walk grenzt zudem ein kurzer Wanderweg direkt an. Spaziergänge entlang der Küste sind ebenfalls problemlos möglich.

 

  • Harbour View Motel* (ab ca. 80 €/Nacht): Zwischen Coromandel Town und der Long Bay gelegenes Motel mit sehr gutem Bewertungsprofil.

 

 

 

 

3. New Chums Beach und New Chums Lookout

 

Der New Chums Beach hat es in eine Liste der Top 20 schönsten und abgeschiedensten Strände der Welt und unter die 101 Dinge geschafft, die Kiwis unbedingt machen sollten. Solch eine Ehre wird nicht dem Ministrand an deinem liebsten Baggersee zuteil, sodass du davon ausgehen kannst, dass der New Chums Beach einiges an Traumstrandvorzügen zu bieten hat.

 

Der nur per Boot oder zu Fuß erreichbare Strand ist abgelegen, naturbelassen und touristisch noch nicht sehr erschlossen. Insgesamt ergibt das einen relativ einsamen Traumstrand am anderen Ende der Welt – besser geht es eigentlich nicht!

 

So geht’s an den Strand: Um an den New Chums Beach zu gelangen, ist nur eine etwa 30-minütige Wanderung entlang der Küste notwendig. Ausgangsort ist Whangapoua, das sich in einer Nachbarbucht vom New Chums Beach befindet und von Coromandel Town und auch Whitianga schnell (in ca. 30 Minuten) per Auto erreicht werden kann.

 

In Whangapoua musst du bis ans Ende des Mangakahia Drive fahren, wo am Ende der Sackgasse ein kostenloser Parkplatz zu finden ist. Von dort aus machst du dich auf den Weg durch den Sand weiter gen Norden. Nach einiger Zeit musst du den Strom überqueren und das im Idealfall bis zu zwei Stunden vor und nach der Ebbe.

 

Im Anschluss führt der Weg für ca. 10 Minuten weiter am felsigen Strand entlang. Danach folgst du dem Pfad links und wanderst dadurch etwa 15 Minuten parallel zum Strand entlang der Nikau-Palmen. Bald erreichst du die Spitze des Hügels, von der aus es hinab zum New Chums Beach geht.

 

Der New Chums Lookout ist ebenfalls leicht zu finden, da der Pfad zum Aussichtspunkt über den New Chums Beach direkt vom oben beschriebenen Weg abzweigt.

 

Auf der Spitze des Hügels steigst du nicht einfach weiter hinab zum Strand, sondern biegst – von Whangapoua aus kommend – rechts ab. Dort befindet sich ein inoffizieller, aber leicht erkennbarer Trampfelpfad (ca. fünf Meter hinter dem blauen Schild). Der Aufstieg dauert von hier nur etwa 15 Minuten, geht allerdings in die Beine.

 

 

Anfahrt: Du könntest z. B. mit einem Mietwagen oder E-Bike ab Coromandel Town oder Whitianga bis Whangapoua fahren. Theoretisch könntest du es auch versuchen, per Anhalter in die Ecke rund um Whangapoua zu fahren und von dort aus zur Wanderung zum New Chums Beach aufbrechen.

 

 

4. Whitianga, Cooks Beach & Hahei

 

Die meisten Coromandel Sehenswürdigkeiten befinden sich an der Küste.

Die größten Orte auf der Coromandel Halbinsel liegen allesamt an der Küste

 

 

Sowohl Whitianga als auch Cooks Beach und Hahei sind allesamt gute Ausgangspunkte für Ausflüge zur Cathedral Cove und zum Hot Water Beach – sei es per geführter Tour, mit Shuttlebussen oder per Wanderung. (Mehr Infos zur Cathedral Cove und dem Hot Water Beach folgen in den Unterpunkten 5 und 6 dieses Textes.)

 

Whitianga (das „Wh“ wird wie ein „F“ gesprochen) ist dabei einer der beliebtesten Urlaubsorte auf der Coromandel Halbinsel. Der Ort ist die zweite Station der IC-Busse für die Coromandel Halbinsel ab Thames.

 

Während Coromandel Town an der Westküste und damit am Hauraki Golf liegt, befindet sich Whitianga an der touristischeren Pazifikküste im Osten Coromandels. Das Städtchen ist zudem etwas größer als Coromandel Town und bietet einige nette Cafés und Restaurants.

 

Eine besonders beliebte Adresse ist in dieser Hinsicht die Wellness-Oase namens Lost Spring mitten im Zentrum. Geboten werden dir hier ein Restaurant sowie zahlreiche Schwimmbecken in optisch mehr als ansprechender Kulisse.

 

Wenn du individuell und ohne eigenes Auto zur Cathedral Cove und Co. gelangen möchtest, ist eine Fährfahrt zwischen Whitianga und Ferry Landing (7 NZD für das Hin- und Rückfahrticket, Abfahrten etwa alle 10 Minuten) notwendig. Hier geht es zu den Fahrzeiten der Fähre.

 

Zumindest in den Sommermonaten fährt dann von Ferry Landing aus ein Shuttlebus in Richtung Cathedral Cove, Cooks Beach, Hahei und Hot Water Beach. Ein IC-Bus steht für diese Strecke leider nicht zur Verfügung.

 

Cooks Beach liegt wiederum östlich von Whitianga und ist leider nicht mit einer Haltestelle der IC-Busse gesegnet. Der Ort ist allerdings relativ leicht per oben beschriebener kurzer Fährfahrt von Whitianga aus über Ferry Landing oder per Auto erreichbar.

 

Rund um die kleine Ortschaft gibt es zahlreiche Wanderwege, Aussichtspunkte über die Mercury Bay (unter anderem vom Shakespeare Cliff) und relativ leere Buchten (Front Beach und Flaxmill Bay) zu erkunden.

 

Diese historisch bedeutsame Ecke, an der Captain Cook mit seiner HMS Endeavour ankerte, ist vor allem bei Neuseeländern beliebt, die hier ein Häuschen besitzen, um den langen Sandstrand zu genießen.

 

Hahei ist schließlich der beste Ausgangsort für leichte und etwa einstündige Wanderungen zur Cathedral Cove. Falls du in dem Ort übernachten möchtest, kann es sinnvoll sein, vorher eingekauft zu haben, weil die Auswahl in Hahei beschränkt und teuer sein soll. Generell dürfte sich der Aufenthalt dort lohnen: Der Strand gilt als besonders schön. Außerdem stehen einige gute Unterkünfte zur Verfügung.

 

Zu den Coromandel Sehenswürdigkeiten kann auch die abwechslungsreiche Ostküste gezählt werden.

Auch Coromandels Ostküste bietet eine abwechslungsreiche und wunderschöne Küstenlinie

 

 

Unterkunftsempfehlungen für Whitianga:

 

 

  • Turtlecove Accommodation* (ab ca. 45 €/Nacht für ein Zweibettzimmer und ca. 20 €/Nacht für ein Bett im Schlafsaal): Top gepflegtes Hostel im südlichen Teil von Whitianga.

 

  • Aotearoa Lodge* (ab ca. 80 €/Nacht): Ruhig am Ortsrand gelegene Lodge. Für den Besuch des Hot Water Beach stehen sogar Schaufeln zur Verfügung.

 

 

 

 

Unterkunftsempfehlungen für Hahei:

 

 

  • Tatahi Backpackers* (ab ca. 25 € für ein Bett im Schlafsaal): Als Backpacker dürftest du dich in diesem für Hahei-Verhältnisse sehr günstigen Hostel wohlfühlen.

 

  • Hahei Retreat* (ab ca. 75 €/Nacht): Diese Unterkunft bietet relativ günstige Apartments mit praktischer Lage im schönen Hahei.

 

  • Hahei Holiday Resort* (ab ca. 90 €/Nacht): Diese Ferienanlage liegt in erster Reihe am schönen Strand von Hahei und bietet einige Apartments mit direktem Meerblick.

 

 

 

 

5. Cathedral Cove

 

Die Cathedral Cove ist die wohl bekannteste unter den Coromandel Sehenswürdigkeiten. Bei ihr handelt es sich um eine große Höhle mit einer kathedralenartigen Wölbung, durch die sich der schöne Strand erreichen lässt.

 

Diese Naturschönheit ist durch die „Chroniken von Narnia*“ zum Filmstar geworden. Der Felsbogen wurde dafür in einer bekannten Szene als filmreifer Hintergrund genutzt. Ein Wasserfall macht den Badestrand endgültig zum perfekten Postkartenmotiv.

 

Im Umfeld warten zudem noch weitere tolle Felsformationen darauf, erkundet zu werden.

 

Der hohe Beliebtheitsgrad der Cathedral Cove sorgt natürlich auch für eine größere Fülle in den Sommermonaten, sodass es sicherlich am besten ist, eher in der Nebensaison anzutanzen.

 

Erreichbar ist die Cathedral Cove nicht direkt per Auto, sondern nur per Wanderung oder auf dem Wasserweg per Boot.

 

Ein guter Startpunkt für die Wanderung ist das nördliche Ende des Strandes von Hahei. Von dort aus ist die Cathedral Cove in einer etwa einstündigen Wanderung zu erreichen. Die Abzweigungen zur Gemstone Bay (für Schnorchler) und zur Stingray Bay (leerer Strand, der in 5 Gehminuten erreichbar ist) könnten ebenfalls interessant sein.

 

Zu den wichtigsten Coromandel Sehenswürdigkeiten gehört die Cathedral Cove, die sich u. a. gut per Boot ansteuern lässt.

Die Cathedral Cove lässt sich auch wunderbar per Boot ansteuern

 

 

Die Alternative zur Wanderung ist die Fahrt per Boot im Rahmen einer geführten Tour:

 

 

Tourangebote zur Cathedral Cove ab Whitianga:

 

 

 

 

 

Tourangebot zur Cathedral Cove und dem Hot Water Beach ab Coromandel Town:

 

 

 

 

Tourangebot zur Cathedral Cove und dem Hot Water Beach ab Auckland:

 

 

 

 

6. Hot Water Beach

 

In einer Region voller Traumstrände wird der Hot Water Beach durch die unter ihm befindlichen zwei vulkanischen Quellen zum Hit.

 

Deren Existenz kannst du dir zunutze machen, indem du dir ein Loch in den Sand des Hot Water Beaches buddelst und in dem heißen Wasser der selbst gebauten Natur-Badewanne eine Runde Wellness betreibst.

 

So geht’s: Bei Flut ist der Hot Water Beach ein normaler Strand, bei Ebbe beginnt der außergewöhnliche Spaß. Daher solltest du am besten im Zeitraum von ca. zwei Stunden vor und nach der Ebbe anrücken.

 

Es ist also wichtig, die Gezeiten zu checken, da die Pools nur in einem bestimmten Zeitraum rund um die Ebbe zugänglich sind. Infos zu den Gezeiten findest du auf dieser Website.

 

Sobald du am Strand angekommen bist, ist schließlich eine Schaufel nötig, mit der du an passender Stelle ein Loch buddelst. (Viele Hotels in der Umgebung bieten Schaufeln für genau diesen Zweck an.)

 

Dieses Loch sollte etwa 50 Zentimeter tief werden und Platz für deinen Astralleib bieten. In das fertige Werk kannst du dich schließlich legen und die direkt unter der Oberfläche verlaufenden und 40 bis 60 Grad warmen Quellen genießen.

 

Dabei ist es nötig, einen Eimer mit kaltem Meerwasser zur Verfügung zu haben, um das heiße Thermalwasser in der natürlichen Badewanne auf eine angenehme Temperatur herunterzukühlen.

 

Wieso das Vergnügen in dieser Form überhaupt so möglich ist, fragst du dich? Vulkane in der Umgebung verfügen über unterirdische Wasserreservoirs mit sehr heißem Wasser. Das Wasser findet seinen Weg zur Oberfläche und kühlt dabei ab. Am Hot Water Beach existieren zwei Risse, an denen dieses über 60 Grad heiße Wasser heraussprudelt.

 

Was ebenfalls angemerkt werden muss: Die Strömungen am Hot Water Beach können immer wieder gefährlich werden, sodass das Schwimmen hier nur eingeschränkt zu empfehlen ist.

 

 

Anfahrt: Die oben genannten Touren ab Coromandel Town oder Auckland, eine Autofahrt ab Hahei, Whitianga, Tairua und Co. oder die Fahrt mit dem Shuttlebus ab Ferry Landing bei Whitianga sind Optionen, um zum Hot Water Beach zu gelangen.

 

Eine der bekanntesten Coromandel Sehenswürdigkeiten ist der Hot Water Beach, bei dem du bei Flut ankommen solltest.

Das kann sich ganz eindeutig Flut nennen

 

 

7. Tairua & Pauanui

 

Tairua und Pauanui sind zwei weiter südlich am State Highway 25 gelegene Nachbarorte mit geschützt liegendem Hafen.

 

Letzterer bietet sich vor allem für Kajakausflüge oder Stand-Up-Paddeln an. Ähnlich beliebt sind die Wanderwege entlang der Küste ab dem nördlichen Ende des Strandes von Pauanui.

 

Die Klassiker unter den Wanderungen in der Region sind das Erklimmen des Mount Pauanui und des Mount Paku, von denen es Ausblicke über den Pazifik zu bewundern gibt, die nicht von schlechten Eltern sind. Ausgangspunkt für die etwa zweieinhalbstündige Rundwanderung auf den Mount Pauanui ist der Pauanui Beach.

 

Ebenfalls populär sind Ausflüge zu den vor der Küste gelegenen Alderman Islands. Ebenso sind die Cathedral Cove und der Hot Water Beach von Pauanui und Tairua verhältnismäßig schnell erreichbar, wenn man einen fahrbaren Untersatz sein Eigen nennt.

 

 

Unterkunftsempfehlungen für Tairua:

 

 

  • Blue Water Motel Tairua* (ab ca. 90 €/Nacht): Nah am Zentrum des Ortes gelegenes Motel, in dem du dich auch kostenlos mit Schaufeln für den Hot Water Beach versorgen kannst.

 

  • Paku Lodge Resort* (ab ca. 120 €/Nacht): Apartments mit tollem Ausblick über die Bucht.

 

 

 

 

8. Whangamata

 

Zu den ab Whangamata erreichbaren Coromandel Tipps gehört auch der Coromandel Forest Park.

Whangamata bietet sich auch für Ausflüge in den Coromandel Forest Park an

 

 

Whangamata ist ein weiterer bekannter Ort am State Highway 25 am südlichen Rand der Coromandel Halbinsel, der sich wegen besonders geeigneter Brandung einer großen Beliebtheit bei Surfern erfreut.

 

Dadurch soll das Städtchen in den Sommermonaten jedoch teils auch mehr als gut gefüllt sein – im Speziellen der Ocean Beach.

 

Eine der Coromandel Sehenswürdigkeiten ist hier neben den Stränden das vorgelagerte Donut Island bzw. Whenuakura Island. Bei diesem handelt es sich um eine etwa 600 Meter vor der Küste Whangamatas gelegenen Vulkaninsel, deren Krater mit Wasser gefüllt ist.

 

Zu sehen gibt es daher unter anderem eine Lagune mit türkisfarbenem Wasser und Felsen vulkanischen Ursprungs. Erreichbar ist Donut Island per geführter Tour oder mit einem geliehenen Kajak. Ein Tourangebot findest du unter dem folgenden Link:

 

 

 

 

Ein weiterer vielversprechender Ausflug ab Whangamata führt durch das Wentworth Valley zu einem Wasserfall, von dem aus die Wassermassen 20 Meter in die Tiefe stürzen. Der dazugehörige Wentworth Valley Waterfall Walk ist ein drei Kilometer langer Rundweg, der etwa zwei Stunden in Anspruch nimmt.

 

 

Unterkunftsempfehlungen Whangamata:

 

 

  • Surf n Stay Whangamata* (ab ca. 65 €/Nacht für ein Zweibettzimmer bzw. 20 €/Nacht für ein Bett im Schlafsaal): Strandnah gelegenes Hostel mit Surfvibe.

 

  • Southpacific Motel* (ab ca. 100 €/Nacht): Dutzendfach hervorragend bewertetes Motel nahe dem Ortszentrum von Whangamata.

 

 

 

 

9. Weitere Coromandel Sehenswürdigkeiten

 

Unter den Coromandel Sehenswürdigkeiten muss auch der Coromandel Forest Park im Landesinneren genannt werden.

Im Landesinneren kann der Coromandel Forest Park mit dicht bewachsenen Regenwäldern aufwarten

 

 

Neben den genannten Coromandel Sehenswürdigkeiten im Bereich der Küste bietet auch der weitläufige Coromandel Forest Park im Landesinneren Stoff für so einige Abenteuer. Dazu zählen unter anderem die folgenden Wanderungen und Ausflüge:

 

 

Wanderung zu The Pinnacles: Die Pinnacles beschreiben einen 759 Meter hohen Berg. Der Hin- und Rückweg in diese luftigen Höhen über dem Coromandel Forest Park dauert zusammen etwa 8 Stunden. Genau diese Wanderung wird zu den 101 Dingen gezählt, die ein Kiwi in seinem Leben gemacht haben sollte.

 

Der Ausflug ist an einem Tag machbar. Beliebt ist jedoch die Übernachtung auf dem oftmals weit im Voraus ausgebuchten Campingplatz. Weitere Infos zur Wanderung gibt es im Kauaeranga Valley Information Centre, das etwa 13 Kilometer von Thames entfernt liegt. Die Zufahrt zum Startpunkt der Wanderung beginnt bei Thames.

 

The 309 Road: Die schmale 309 Road verläuft von West nach Ost bzw. von Coromandel Town nach Kaimarama – und das über 22 Kilometer durch den dichten Regenwald. Die Waiaua Falls und der Waiaua Kauri Grove gelten als Highlights entlang der Route.

 

Coromandel Coastal Walkway: Diese etwa siebenstündige Wanderung führt entlang der abgelegenen Orte, Buchten und Strände im einsamen Norden der Coromandel Halbinsel zwischen Stony Bay und Fletchers Bay.

 

Karangahake Gorge Historical Walkway und die nahegelegenen Owharoa Falls: Goldgräberstimmung kommt bei dieser Wanderung über Brücken und Tunnel aus Goldgräberzeiten auf.

 

Hauraki Rail Trail: Der Hauraki Rail Trail ist ein relativ flacher und 84 Kilometer langer Fahrradweg, der zu den einfachsten Fahrradwegen des Landes zählt. Er führt unter anderem durch den Karangaheke Gorge und Thames und startet südlich von Whangamata. Wie der Name schon andeutet, führt der Trail an einer alten Eisenbahnstrecke entlang und leitet dich durch die wunderschöne Landschaft mit ihren Wasserfällen, Flüssen und mehr.

 

 

Es dürfte ebenfalls nicht schaden, dass einige Klassiker der Sehenswürdigkeiten auf der neuseeländischen Nordinsel in Reichweite der Coromandel Halbinsel liegen. Dazu zählen die folgenden Orte:

 

  • Mount Maunganui
  • Das Hobbiton Filmset
  • Rotorua
  • Die Waitomo Caves

 

 

Weitere wichtige Coromandel Tipps

 

Zu meinen Tipps gehört auch folgender: Nimm dich vor Hühnern und ihren Küken in Acht!

Zu meinen Tipps gehört auch folgender: Nimm dich vor Hühnern und ihren Küken in Acht!

 

 

Das war’s mit meinen Infos zu den schönsten Coromandel Sehenswürdigkeiten. Abschließend möchte ich dir noch einige praktische Coromandel Tipps mit auf den Weg geben.

 

Starten wir dafür am besten mit der folgenden Karte bei Google Maps, auf der ich dir die Lage der genannten Sehenswürdigkeiten auf der Coromandel Halbinsel zur leichteren Orientierung markiert habe:

 

 

 

 

1. Coromandel Tipps zur Anreise

 

Zu meinen Coromandel Tipps zählen auch Hinweise zur Anreise mit diesen IC-Bussen.

Ab Thames steuern diese IC-Busse Coromandel Town und Whitianga an

 

 

Um auf die Coromandel Halbinsel zu gelangen, hast du hauptsächlich drei Optionen: die IC-Busse, die Fullers Ferry ab Auckland oder einen Mietwagen.

 

Die Fahrt mit den IC-Bussen von Auckland bis Coromandel Town kostet etwa 49 NZD (ca. 28 €) pro Strecke. Dabei dauert der erste Streckenabschnitt von Auckland nach Thames etwas unter zwei Stunden. In Thames musst du schließlich in einen kleineren Bus umsteigen, mit dem die Weiterfahrt nach Coromandel Town ca. eine Stunde und zwanzig Minuten deiner kostbaren Zeit in Anspruch nimmt.

 

Die kleinen IC-Busse arbeiten sich ab Thames an der Westküste entlang gen Norden, von wo aus sie zur Ostküste weiterfahren. Ab Whitianga geht es dann in südlicher Richtung weiter zurück nach Thames.

 

Eine schnellere Variante, um nach Coromandel Town zu gelangen, bieten die Fähren von Fullers Ferry, die am Ferry Terminal in Auckland starten und dich in etwa zwei Stunden Fahrzeit bis nach Coromandel Town verfrachten können.

 

Der Kutter legt an der Hannaford’s Wharf an der Te Kouma Road an, die etwa 10 Kilometer außerhalb des Zentrums von Coromandel Town liegt. Von dort aus geht es dann per Zubringerbus bis ins Zentrum von Coromandel Town. Das einfache Ticket gibt es für 67 NZD (ca. 40 €). 103 NZD müsstest du für ein Hin- und Rückfahrticket hinblättern.

 

Für sinnvoll halte ich es vor allem, per Fähre ab Auckland nach Coromandel Town zu reisen und von dort aus mit den IC-Bussen über Whitianga und Thames weiterzureisen.

 

Optimal für die Anreise und die Erkundung der dünn besiedelten Coromandel Halbinsel ist ein Mietwagen, der für mich wegen des Linksverkehrs nicht wirklich in Frage kam. Das muss aber ja nicht jeden abschrecken.

 

Wegen ihrer relativ geringen Größe lässt sich die Coromandel Peninsula jedenfalls perfekt mit einem Mietwagen erkunden. Ab Auckland dauert die Anfahrt per Auto etwa zweieinhalb Stunden.

 

 

 

 

2. Von A nach B gelangen auf der Coromandel Halbinsel

 

In meinen Coromandel Tipsp gehe ich auch darauf ein, wie du am besten von A nach B gelangen kannst.

So idyllisch es manchmal auch sein kann – irgendwie muss man auch auf Coromandel von A nach B gelangen

 

 

Die IC-Busse sind leider nicht wirklich geeignet, um Tagesausflüge auf Coromandel zu machen, da sie eine Runde um die Halbinsel drehen und daher keine einfache Rückfahrt zum Ausgangsort ermöglichen. Folglich müssen Alternativen her, um die sehenswerte Region erkunden zu können.

 

An erster Stelle steht in dieser Hinsicht selbstverständlich der bereits erwähnte Mietwagen. Der ermöglicht dir die größtmögliche Flexibilität beim Erkunden der Coromandel Sehenswürdigkeiten.

 

Darüber hinaus solltest du die folgenden Optionen auf dem Schirm haben:

 

 

  • E-Bikes: Wegen der nicht zu unterschätzenden Steigungen und um ordentlich Strecke abdecken zu können, empfiehlt es sich, nicht nur ein schnödes Fahrrad, sondern gleich ein E-Bike zu nutzen. In Coromandel Town gibt es beispielsweise diesen Anbieter für den Verleih von E-Bikes.

 

  • Geführte Tagestouren: Beispielsweise die oben genannten Ausflüge von Whitianga oder Coromandel Town zur Cathedral Cove bieten praktische und besonders informative Möglichkeiten, um die bekanntesten Attraktionen der Halbinsel kennenzulernen.

 

  • Wandern: Wenn du deine Unterkunft klug auswählst, dann kannst du direkt von ihr loswandern, ohne vorher großartig durch die Gegend gondeln zu müssen.

 

  • Shuttlebusse: Auch Shuttlebusse wie die oben genannten von Ferry Landing bei Whitianga zu Cathedral Cove, Hot Water Beach, Hahei und Co. solltest du auf dem Radar haben.

 

  • Trampen: Eine aufgeschlossene und freundliche Bevölkerung, relativ kurze Wege und eine geringe Kriminalitätsrate machen auch das Fahren per Anhalter möglich.

 

 

Was ich dir an dieser Stelle auch noch empfehlen kann, ist es, gar nicht immer großartig von A nach B gelangen zu wollen und einfach nur die im direkten Umfeld der Unterkunft gelegene Traumnatur im Detail zu erkunden.

 

Das war beinahe zum ersten Mal in meinem Leben die Variante meiner Wahl und hat sicherlich auch seinen Beitrag dazu geleistet, dass mir meine Zeit auf der Coromandel Peninsula so herausragend gut gefallen hat.

 

 

3. Allgemeine Coromandel Tipps zu Unterkünften

 

In meinen Coromandel Tipps gebe ich dir auch Infos zu guten Unterkünften für die Stunden nach dem Sonnenuntergang.

Spätestens nach dem Sonnenuntergang muss eine Unterkunft her

 

 

Bereits weiter oben habe ich dir für die jeweils beschriebenen Orte einige Unterkunftsempfehlungen genannt. An dieser Stelle möchte ich dir in Ergänzung dazu noch einige allgemeine Tipps für die Unterkunftssuche auf der Coromandel Halbinsel mit auf die Reise geben.

 

Die größeren Orte wie Coromandel Town, Whitianga und Thames empfand ich als recht charmant, aber dennoch eher öde. Mein daraus folgender Tipp: Die Natur steht eindeutig im Mittelpunkt und sollte von der Unterkunft so schnell wie möglich erreichbar sein, ohne vorher längere Strecken am Rande von Landstraßen gehen zu müssen. Für mich war es die genau richtige Entscheidung, in der Pampa bei Coromandel Town zu übernachten.

 

Hinsichtlich der Reisezeit gibt es Folgendes zu sagen: Die Hochsaison herrscht vor allem im Dezember und Januar. Wenn du es möglichst ruhig und menschenleer haben möchtest, dann solltest du die Monate der Hochsaison eher meiden. Gleiches gilt für die Wochenenden. Coromandel ist ein beliebtes Ausflugsziel für die Einheimischen aus dem Raum Auckland.

 

Das Wetter kann sich auf der Coromandel Halbinsel auch außerhalb der Sommermonate von seiner freundlichen Seite zeigen. Die Region gilt als eine der sonnigsten in Neuseeland. Im September empfand ich die Temperaturen beispielsweise als angenehm. Das „Angenehm“ sollte man sich jedoch mit frühlingshaft übersetzen. Es war insgesamt mild, im Schatten aber dennoch frisch. Badeurlaub ist dann eher etwas für die Hartgesottenen.

 

In meinen Coromandel Tipps nenne ich dir auch einige Infos zu guten Reisezeiten, zu denen sicherlich auch der Frühling gehört.

Der Frühling ist sicherlich nicht die schlechteste Zeit für eine Reise auf die Coromandel Peninsula

 

 

Falls du dir über die Dauer deines Aufenthaltes auf der Coromandel Halbinsel im Unklaren bist: Die Region ist ganz klar mehrere Nächte Aufenthalt wert. So ist es sicherlich kein schlechter Plan, einige der Nächte an der Westküste rund um Coromandel Town zu verbringen, ehe es weiter an die Ostküste bei Whitianga geht.

 

Die Westküste mit Coromandel Town bietet dabei mehr Ruhe, während die touristischere Ostküste rund um Whitianga mit den bekannten Coromandel Sehenswürdigkeiten wie der Cathedral Cove und mehr Trubel aufwarten kann.

 

Vor allem wegen der Lage direkt am Meer und mit dem Kauri-Wald vor der Haustür ist das Long Bay Motor Camp meine Empfehlung. Das gilt natürlich nur, wenn du auf Luxus verzichten und dich mit Campingtoiletten und Heizlüftern anfreunden kannst.

 

 

 

 

Generell halte ich die folgenden Orte für am besten geeignet, um auf der Coromandel Halbinsel nach Unterkünften (Hostels, Motels, Campingplätze) zu suchen:

 

 

 

 

 

 

 

Zu meinen Coromandel Tipps gehört auch das Long Bay Motor Camp bei Coromandel Town.

Meerblick direkt von der Hütte aus – was will man mehr?

 

 

4. Empfehlenswerte Neuseeland-Reiseführer

 

Für die Planung einer Reise durch Neuseeland ist der ein oder andere ausführliche Reiseführer mehr als nützlich. Folgende Exemplare sind hervorragend geeignet, um einen Überblick über die Highlights in den verschiedenen Regionen des Landes zu gewinnen. Die Coromandel Peninsula bekommt dabei auch immer ein Kapitel gewidmet:

 

 

  • Lonely Planet Reiseführer Neuseeland*: Dieser umfangreiche Reiseführer für Neuseeland von Lonely Planet ist für meinen Geschmack besonders gut geeignet, um sich einen umfassenden Eindruck von den Sehenswürdigkeiten in ganz Neuseeland zu verschaffen. Dass die Coromandel Sehenswertes zu bieten hat, kommt auch in diesem Buch nicht zu kurz.

 

 

  • Stefan Loose Reiseführer Neuseeland*: Die Reiseführer aus dem Stefan Loose Verlag gehören generell zu meinen Favoriten. Auch diese Ausgabe für Neuseeland ist absolut empfehlenswert.

 

 

 

Eine weitere Lektüreempfehlung von mir für eine Reise nach Neuseeland ist diese sehr angenehm zu lesende und unterhaltsame „Gebrauchsanweisung für Neuseeland*“, mit der du viel über die neuseeländische Kultur mit ihren Besonderheiten erfahren kannst.

 

 

Was bleibt noch zu sagen? Ich werde auf jeden Fall nicht zum letzten Mal auf der Coromandel Halbinsel gewesen sein und wünsche dir viel Spaß bei deiner Zeit dort.

 

Falls dich dein Weg auch nach Auckland führt, dann lies auch meine beiden Artikel zur neuseeländischen Hauptstadt:

 

 

 

 

 

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Die Coromandel Halbinsel in Neuseeland ist landschaftlich ein Traum. Hier findest du die wichtigsten Infos zu den schönsten Coromandel Sehenswürdigkeiten samt praktischen Tipps zu Cathedral Cove, Hot Water Beach & Co.

Die 9 schönsten Coromandel Sehenswürdigkeiten

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