Meine 5 liebsten Potsdam Insider Tipps & Geheimtipps | Reiseblog Urban Meanderer
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In den Potsdam Insider Tipps und Geheimtipps nenne ich dir spannende Orte rund um den Heiligen See.

Meine 5 liebsten Potsdam Insider Tipps & Geheimtipps

Die Kombination von Prachtbauten, malerischen Garten- und Parkanlagen sowie deren Einbettung in die schöne Seenlandschaft Brandenburgs macht Potsdam für mich immer wieder sehenswert.

 

Kein Wunder also, dass die wunderschöne Nachbarstadt von Berlin auch immer mehr internationale Touristen anzieht. Entsprechend voll kann es zu den Hauptreisezeiten an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten rund um Schloss Sanssouci und Co. werden.

 

In diesem Artikel über Potsdam Insider Tipps und Geheimtipps stelle ich dir einige Orte vor, die – mal mehr und mal weniger – abseits der bekannten Touristenpfade liegen.

 

Damit kannst du dich von den Touristentrauben lösen – sei es, weil du die bekanntesten Highlights bereits kennst oder sei es, weil du die Stadt einfach nur von einer etwas anderen Seite kennenlernen möchtest.

 

Zu diesen Tipps gesellen sich noch ein paar Infos über empfehlenswerte Restaurants und Cafés, sodass du das Beste aus deiner Zeit in Brandenburgs Landeshauptstadt herausholen kannst.

 

Starten wir meine Potsdam Insider Tipps und Geheimtipps mit einigen Hinweisen zu interessanten Vierteln jenseits der Innenstadt, die sich für Streifzüge abseits der üblichen Touristenpfade anbieten:

 

 

1. Potsdam Insider Tipps zu sehenswerten Vierteln

 

Zu den Potsdam Insider Tipps gehört für mich die Berliner Vorstadt am Heiligen See.

Sehenswert ist die von Seen umgebene und an Villen reiche Berliner Vorstadt

 

 

Über die Innenstadt mit dem Holländischen Viertel und seinen weiteren Sehenswürdigkeiten hinausgehend hat Potsdam andere sehenswerte Viertel zu bieten, die eine Erkundungstour verdienen.

 

Sofort in den Sinn kommt mir in dieser Hinsicht die Berliner Vorstadt. Diese ist der Teil Potsdams, der direkt an die legendäre Glienicker Brücke anschließt und denkmalgeschützt ist. Die Berliner Vorstadt wird umrahmt vom Tiefen See, Heiligen See und Jungfernsee.

 

Nach einer langen Phase, in der graue Fassaden das Straßenbild des im Zweiten Weltkrieg weitgehend verschonten Viertels dominierten, kannst du hier seit den Nachwendejahren hervorragend sanierte historische Bauten sehen.

 

Kein Wunder: Die Berliner Vorstadt zählt mit seinen zahlreichen Villen zu Potsdams nobelsten Wohngegenden. Entsprechend haben (oder hatten) sich hier so einige Promis angesiedelt – darunter Wolfgang Joop, Johannes B. Kerner oder der ehemalige Bild-Chef Kai Diekmann.

 

Günther Jauch bewohnt ein Haus am Ufer des Heiligen Sees und besitzt weitere Immobilien in Potsdam. Auch Herbert Grönemeyer soll hier Hausbesitzer sein. Und das sind nur einige Beispiele… Ein Spaziergang durch das ruhige Viertel lohnt sich.

 

Auch der Stadtteil Babelsberg ist als spannendes Viertel zu erwähnen, dessen Erkundung sich auch jenseits des Filmparks lohnt. 1939 wurde der ehemals selbstständige Ort eingemeindet. Wegen des Filmstudios Babelsberg, in dem regelmäßig Dreharbeiten für hochkarätige Filmproduktionen stattfinden, wurde Babelsberg international ein Begriff.

 

Hauptanziehungspunkt für Touristen ist der Filmpark, der Bestandteil der Medienstadt Babelsberg ist. Der Park Babelsberg mit dem Flatowturm ist wunderschön, aber ebenfalls entsprechend bekannt.

 

Es lohnt sich eine Erkundung des Stadtteils auch abseits der genannten Ecken. In dieser Hinsicht ist das Nowaweser Rathaus (Rudolf-Breitscheid-Straße 21) zu nennen, das 1899 als Bau im Stile der Backsteingotik entstand.

 

Der Name bezieht sich auf die ehemals hier befindliche Webergemeinde Nowawes, die einige Jahre später mit der Gemeinde Neuendorf zusammengelegt wurde. Weitere Jahre danach folgte die Zusammenlegung mit Neu-Babelsberg und eine Umbenennung des Stadtgebildes in Babelsberg.

 

Interessant ist auch das nur wenige Meter entfernte Weberviertel mit seinen kleinen Weberhäusern rund um den Weberplatz mit der Friedrichskirche.

 

Die Villenkolonie Neubabelsberg mit ihrer Lage am Griebnitzsee ist wiederum unter anderem gut über den S-Bahnhof Griebnitzsee erreichbar. Anfangs war das Viertel die noble Heimat einiger Stars der in den 1920ern stark wachsenden Filmwelt.

 

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs ließen sich hier außerdem die Regierenden der Siegermächte nieder – Stalin in der Villa Herpich (Karl-Marx-Straße 27), Truman im Haus Erlenkamp (Karl-Marx-Straße 2) und Churchill in der Villa Urbig (Virchowstraße 23). Nicht nur für Geschichtsfans sind das sicherlich spannende Adressen.

 

Auch Fans von Gründerzeitgebäuden sind in Babelsberg grundsätzlich gut aufgehoben, sodass eine Erkundung des Viertels auf dem Weg zum Park Babelsberg oder des Filmparks lohnenswert ist.

 

Unter Potsdam Geheimtipps sind auch Babelsberger Orte jenseits des Park Babelsberg zu nennen.

Der Park Babelsberg gehört zu den Babelsberger Orten, die man sich nicht entgehen lassen sollte

 

 

Potsdam-West ist schließlich ein in den 1920ern und 1930ern entstandenes und bis heute beliebtes Wohnviertel. Nach der Wende wurde es erstklassig saniert und ist in der Folge allein wegen der sehenswerten historischen Architektur einen Streifzug wert.

 

Das gilt vor allem rund um die Geschwister-Scholl-Straße, die die nördliche Grenze des Viertels markiert und reich an kleinen Geschäften ist, die sich eine Nennung unter Potsdam Insider Tipps verdient haben. Außerdem wird der Stadtteil vom Ufer der Havel begrenzt, wo sich auch der Potsdamer Yachthafen befindet.

 

Auf der anderen Seite des Viertels liegt der Wildpark mit seinen schönen Waldwegen inmitten der fast dreißig Baumarten. Dieser war im 17. Jahrhundert ein beliebtes Jagdrevier der Könige und Kurfürsten.

 

Mit dem Kellerberg lässt sich gut beispielsweise ein 63 Meter hoher Hügel mit einem netten Ausblick bis auf die Kuppel des Neuen Palais ansteuern.

 

Praktisch: Eine Tour durch Potsdam-West ließe sich gut mit einem Besuch von Schloss Charlottenhof kombinieren.

 

 

2. Potsdam Geheimtipps bzw. Insider Tipps zu Ausflugs- & Wanderzielen

 

In meinen Potsdam Insider Tipps nenne ich dir tolle Wanderziele rund um den Heiligen See.

Potsdam ist in eine wunderschöne Seenlandschaft eingebettet, die sich wunderbar in langen Spaziergängen erkunden lässt

 

 

Einer der großen Vorzüge Potsdams ist für mich die Tatsache, dass sich Stadt- und Naturausflüge kombinieren lassen – beispielsweise mit einer Wanderung aus der Stadt mit ihren vielen Prachtbauten in die umliegende wunderschöne Seenlandschaft.

 

Folgende Ecken, die längst nicht jeder Tourist auf dem Schirm hat, könntest du im Rahmen von ausgedehnten Spaziergängen durch Potsdams Stadtgebiet ansteuern:

 

Bornstedter Friedhof: Unweit des Schlosses Sanssouci im Stadtteil Bornstedt (1935 eingemeindetes ehemaliges Dorf) befindet sich dieser malerische Friedhof, der seit dem 18. Jahrhundert besteht und schon von Theodor Fontane schriftlich verewigt wurde.

 

Er ist die Ruhestätte so einiger bekannter Persönlichkeiten – darunter der berühmte Landschaftsgärtner Peter Joseph Lenné oder der bedeutende Architekt Ferdinand von Arnim. Ein Teil des Geländes steht unter Denkmalschutz und wird nicht mehr für Begräbnisse eingesetzt.

 

Bemerkenswert ist auch die hier befindliche Dorfkirche Bornstedt, die mit ihrem Campanile an italienische Orte erinnert. Das aus der Innenstadt schnell erreichbare Gelände bietet somit Einblicke in die preußische Geschichte. Eine Erkundung des verwunschenen Friedhofsareals lohnt sich unbedingt und verdient sich für meinen Geschmack ganz klar eine Erwähnung unter Potsdam Insider Tipps.

 

Geografischer Mittelpunkt des Landes Brandenburg: Am Fahrlander See befindet sich der geografische Mittelpunkt Brandenburgs. Er ist durch einen Stab im See markiert und vom Ufer aus zu sehen.

 

Eine ganze Runde erwähnenswerter ist jedoch die umliegende Natur mit dem schönen See und den Feldern. Weite Blicke über die Landschaft werden geboten. Der See ist außerdem bei Wassersportlern beliebt. Von den Parkmöglichkeiten an der alten Feuerwehr erreichst du Brandenburgs Mittelpunkt nach ca. zwei Kilometern. Der direkte Gang aus der Innenstadt wäre etwa acht Kilometer lang und führt an der B2 entlang, sodass ein Start in Neu Fahrland empfehlenswerter ist.

 

Schlosspark Marquardt: Der Park von Schloss Marquardt liegt am Schlänitzsee im Norden der Stadt. Er lässt sich mit dem Nahverkehr oder auch zu Fuß ansteuern. Bei der Route deiner Wanderung in diese Ecke kannst du kreativ sein, solltest jedoch beachten, dass See und Park ca. zehn Kilometer von der Innenstadt entfernt liegen.

 

Das Areal selber ist eher naturbelassen und das Schloss hat sicherlich schon bessere Zeiten gesehen. Dennoch – oder auch gerade deswegen – ist das Gelände reizvoll und bietet einen tollen Park zum Spazierengehen. Die Ecke ist ruhig und nicht überlaufen und sichert sich damit seinen Platz unter meinen Potsdam Geheimtipps. Ein weiterer Pluspunkt: Ein Strand mit Liegewiesen ist vorhanden, was einen Ausflug hierhin insbesondere an warmen Tagen empfehlenswert macht.

 

Römerschanze: Am Lehnitzsee stößt du auf diese uralte Fluchtburg aus slawischer Zeit. Trotz des Namens hat die von der Natur zurückeroberte Anlage also nichts mit den Römern zu tun. Teile der in die sehr schöne Natur eingebetteten ehemaligen Wallanlage von noch etwa drei Metern Höhe sind bis heute erhalten geblieben und bieten ein interessantes Ziel für eine kleine Wanderung.

 

Nicht ganz zu den Potsdam Geheimtipps lässt sich der Park Sacrow zählen.

Der Park Sacrow liegt malerisch an der Havel

 

 

Park Sacrow: Ein Abstecher in den Park Sacrow lässt sich mit dem Besuch der Römerschanze verbinden. Die wichtigsten Highlights sind hier die Heilandskirche und die 1000-jährige Eiche.

 

Sie sind Teil einer insgesamt faszinierenden Ecke am Ufer des Jungfernsees, da die Kirche von 1961 bis 1989 im Sperrgebiet zwischen der DDR und der BRD lag und damit unerreichbar war. Ein Todesstreifen führte direkt durch das Gebäude. Eine weitere Besonderheit ist die Gestaltung der Kirche im italienischen Stil.

 

Allein wegen des faszinierenden geschichtlichen Hintergrunds ist der Park Sacrow sicherlich kein Geheimtipp, wird von vielen Touristen jedoch trotzdem links liegen gelassen. Am Nordufer des Sacrower Sees findest du außerdem eine Badestelle, die an warmen Tagen jedoch gut besucht ist.

 

Mauerreste gleich nördlich des Groß Glienicker Sees: Kleine Reste aus verschiedenen Epochen der Mauer findest du nördlich des Groß Glienicker Sees im Nordosten Potsdams. Das ist eine absolute Besonderheit, da nicht mehr viel von der Berliner Mauer übriggeblieben ist.

 

Der Groß Glienicker See hat außerdem mehrere Badestellen zu bieten, sodass sich ein lohnenswertes Ausflugsziel für Wanderungen oder Radtouren ergibt. Mit diesem Ort lässt sich mit etwas Kreativität leicht eine Wanderung zusammenstellen – relativ gut auch in Verbindung mit dem bereits genannten Park Sacrow oder der Römerschanze.

 

 

3. Potsdam Insider Tipps zu Aussichtspunkten

 

Zu den Potsdam Geheimtipps gehören auch einige Aussichtspunkte.

In Potsdam gewähren einige Stellen einen Blick über die Dächer der Stadt

 

 

Landschaftlich und städtebaulich kann Potsdam mit vielen tollen Ansichten punkten. Wenn es jedoch um Ausblicke über die Dächer der Stadt geht, hat die Stadt wegen der nicht vorhandenen höheren Berge und der nicht allzu spektakulären Skyline nicht die ganz großen Highlights zu bieten.

 

Dennoch gibt es einige Plätze, an denen es großen Spaß macht, über die Straßen der Stadt zu blicken. Die Klassiker unter den Potsdamer Aussichtspunkten sind dabei das Belvedere auf dem Pfingstberg, der Turm der Nikolaikirche, das Orangerieschloss oder auch der Flatowturm und die Gerichtslaube im Park Babelsberg.

 

Du kannst jedoch auch weitere Aussichtspunkte ansteuern, die längst nicht jedem Touristen bekannt sind und sich dabei eine Nennung unter Potsdam Geheimtipps verdient haben:

 

 

  • Ausblick vom Belvedere auf dem Mühlenberg: Auf diesen 2010 eröffneten Aussichtspunkt stößt du auf dem überwiegend mit Villen bebauten Mühlenberg. Der Platz liegt im Schatten der „Turmvilla“ an der Georg-Mendel-Straße 27. Hinauf geht es – aus Richtung Innenstadt bzw. der Weinbergstraße kommend – über die Treppe am Mühlenbergweg. Über ein Tor an der Georg-Mendel-Straße ist das Belvedere schließlich zugänglich – und zwar kostenlos. Es ist überwiegend bei Einheimischen auf dem Radar und lässt sich durch die Nähe zum Schloss Sanssouci außerdem sehr leicht in das übliche touristische Programm integrieren.

 

  • Am Havelblick 6 auf dem Brauhausberg: Von einer Bank aus lässt sich hier – in kaum mehr als einem Kilometer Entfernung vom Hauptbahnhof – die Aussicht über die Havel in Richtung Innenstadt genießen. Das gilt vor allem in den Wintermonaten, da die Sicht dann nicht vom Laub der Bäume eingeschränkt wird. Insbesondere zum Sonnenuntergang verdient sich dieses noch immer zentral gelegene Plätzchen sicherlich seine Erwähnung unter Potsdam Geheimtipps zu schönen Aussichtspunkten. Der nur etwa 150 Meter entfernt gelegene Kaiser-Wilhelm-Blick ist übrigens leider zugewuchert.

 

  • Normannischer Turm auf dem Ruinenberg: Eines der bekannteren Highlights der Potsdamer Jägervorstadt ist der Ruinenberg mit dem Normannischen Turm. Leider kann dieser nur an wenigen Tagen im Jahr bei Spezialveranstaltungen erklommen werden. Daher ist dieser Tipp überwiegend für Einheimische aus der Region Berlin-Brandenburg interessant. Die Jägervorstadt mit dem Ruinenberg ist allerdings auch schon für sich genommen eine Erkundung wert. Auffällig sind hier die eleganten Villen und Mietshäuser aus der Gründerzeit. Das Viertel liegt nördlich und nordwestlich von Schloss Sanssouci und ist damit leicht erreichbar.

 

 

4. Potsdam vom Wasser aus erkunden

 

Zu Potsdam Insider Tipps zählen auch Hinweise zur Erkundung der Stadt per Boot.

Auf den Potsdamer Seen sind sind so einige Boote unterwegs

 

 

Neben den historischen Bauwerken aus verschiedenen Epochen gehören die zahlreichen Seen zu den absoluten Besonderheiten und Highlights von Potsdam. Man kann sich die Potsdamer Wasserlandschaft deshalb nicht nur wunderbar zu Fuß erschließen.

 

Vom Wasser aus lässt sich die Stadt und ihr landschaftlich schönes Umland per Boot hervorragend erkunden und genießen. Folgende Möglichkeiten hast du in dieser Hinsicht – begonnen bei gemächlichen Schlösserrundfahrten und endend auf dem Kajak oder SUP:

 

 

  • Potsdam – Schlösserrundfahrt per Schiff*: Diese 90-minütige Bootsfahrt lässt dich vom Wasser aus einen Blick auf so bekannte Sehenswürdigkeiten wie Marmorpalais, Schloss Cecilienhof, Glienicker Brücke oder Schloss Babelsberg werfen. Die entspannte Fahrt ist unbedingt empfehlenswert und nicht umsonst sehr beliebt.

 

  • Potsdam – Die große Inselrundfahrt*: Hier findest du ein weiteres Angebot für eine entspannte Bootsfahrt rund um Potsdam, bei der der Fokus wiederum auf den Inseln liegt, auf die man in den Potsdamer Gewässern stoßen kann.

 

  • Wassertaxi: Die Potsdamer Wassertaxis sind gelbe Boote mit insgesamt 13 Haltestellen. Die zentralste davon liegt an der Langen Brücke beim Hauptbahnhof. An Bord der Wassertaxis gelangst du auf dem Wasserweg zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie dem Park Sanssouci, Schloss Babelsberg oder dem Pfingstberg mit dem Belvedere. Praktisch kann es beispielsweise auch für per Rad nach Potsdam eintrudelnde Berliner sein, dass man sein Fahrrad mit aufs Boot nehmen darf.

 

  • Tretboot: Beispielsweise bei der Bootsvermietung Moisl an der Freundschaftsinsel bzw. der Langen Brücke könntest du dir ein Tretboot ausleihen und Potsdam in aller Ruhe und eigenständig vom Wasser aus auf dich wirken lassen.

 

  • Kanu, Kajak oder SUP: Wenn deine Erkundung der Stadt vom Wasser aus eine Runde abenteuerlicher sein soll, könntest du zum Beispiel bei „Potsdam per Pedales“ vorbeischauen, wo du dir Kanus, Kajaks oder ein Stand Up Paddle Board leihen könntest. Die Lage am Griebnitzsee in Babelsberg sorgt für eine praktische Ausgangsposition für das Abfahren der Potsdamer (und Berliner) Gewässer.

 

 

5. Kulinarische Potsdam Insider Tipps

 

Potsdam Geheimtipps wären nicht vollständige ohne Hinweise zu guten Cafés und Restaurants.

Vor allem in der Innenstadt und rund ums Holländische Viertel bietet Potsdam viele einladende Cafés und Restaurants

 

 

Was das Essen anbelangt, hat Potsdam keine ausgeprägten Eigenheiten zu bieten. Stattdessen findest du in den Lokalen eher typisch brandenburgische Spezialitäten – darunter Kassler, Spreewälder Gurken oder Teltower Rübchen und Kartoffelvariationen.

 

Hoch im Kurs stehen außerdem vor allem Spargel (im Mai und Juni dominiert der Beelitzer Spargel in den gutbürgerlichen Restaurants) und Fisch aus den zahlreichen Seen.

 

Eine lokale Besonderheit ist jedoch die Biersorte Potsdamer Stange, die im „Forsthaus Templin“ gebraut und angeboten wird. Bei ihr handelt es sich um untergäriges Vollbier, das in einem schmalen Glas serviert wird und sich im genannten Lokal an der Seite von deftiger deutscher Küche probieren lässt.

 

Weitere empfehlenswerte Potsdamer Restaurants, die lokale Spezialitäten oder Köstlichkeiten aus anderen Ecken der Welt anbieten, sind die folgenden:

 

 

  • Restaurant Dreimäderlhaus: In diesem bodenständigen Lokal wird deftige deutsche Küche von einem unterhaltsamen Wirt unters Volk gebracht. Insgesamt sorgt das für eine klare Empfehlung für das nicht umsonst bei Potsdamern besonders beliebte Restaurant.

 

  • Restaurant kochZIMMER: Hier kannst du modern interpretierte preußische Küche auf höchstem Niveau genießen – das allerdings auch zu angemessenen Preisen.

 

  • Assaggi: Das „Assaggi“ bietet italienische Küche von hoher Qualitätsstufe. Du findest es unweit des Brandenburger Tores.

 

  • Taverna To Steki: Hochwertige griechische Küche bekommst du in der Innenstadt bei Steki kredenzt.

 

  • Mayas Indisches Restaurant: Dieses indische Restaurant überzeugt nicht nur mit den leckeren Gerichten, sondern auch mit dem Garten im Hof. Wenn du indisches Essen magst, wird es dir hier sicherlich gefallen.

 

 

Cafés dürfen ebenfalls nicht zu kurz kommen:

 

 

  • A Slice of Britain: Dieses in der Innenstadt gelegene Café punktet unter anderem mit dem guten englischen Frühstück und der allgemeinen Gemütlichkeit durch die Hinterhoflage.

 

  • Buena Vida Coffee Club: Hervorragender – und hinsichtlich der ökologischen und sozialen Aspekte astreiner – Kaffee in verschiedenen Variationen steht in diesem Café im Mittelpunkt.

 

  • Café am Holländischen Viertel: Hier ist vor allem der sehr gute hausgemachte Kuchen einer der großen Pluspunkte.

 

 

Einige abschließende Tipps für eine Reise nach Potsdam

 

In meinen Insidertipps für Potsdam gebe ich dir praktische Hinweise für die Reisevorbereitung.

Zum optimalen Auskosten der Zeit in Potsdam können einige praktische Reisetipps nicht schädlich sein

 

 

Nachdem wir mit den Potsdam Insider Tipps und dem ein oder anderen Geheimtipp fertig sind, möchte ich dir im Folgenden noch einige praktische Tipps für deine Reisevorbereitung mit auf den Weg geben.

 

Dazu gehören Infos zur Anreise, zu empfehlenswerten Unterkünften und Tourangeboten sowie zu den besten Potsdam-Reiseführern zum Aufstöbern weiterer spannender Orte. Den Anfang mache ich jedoch mit der folgenden Karte, auf der ich dir die Lage der vorgestellten Potsdam Geheimtipps bzw. Insider Tipps markiert habe:

 

 

 

 

1. Tipps zur Anreise nach Potsdam per Zug & Fernbus

 

In meinen Reisetipps für Potsdam gebe ich dir Tipps zur Anreise und dem Nahverkehr.

Ein BVG-Tagesticket für die Zonen ABC lässt sich auch in Potsdamer Straßenbahnen nutzen

 

 

Viele Reisende machen sich aus Berlin auf den Weg ins südwestlich gleich angrenzende Potsdam. Dafür lässt sich sehr gut das ABC-Tagesticket der BVG nutzen, das es für 10 Euro zu kaufen gibt.

 

Die S7 befördert dich beispielsweise ab dem Alexanderplatz in 45 Minuten zum Potsdamer Hauptbahnhof. Der RE1 ist wiederum noch schneller und braucht für diese Strecke nur 30 Minuten.

 

Ein weiterer Vorteil: Du könntest das genannte Ticket auch für den Nahverkehr innerhalb Potsdams nutzen.

 

Wenn du allerdings aus weiter entfernten Ecken des Landes per Zug nach Potsdam aufbrichst, dann findest du die besten Angebote für die Fernverkehrszüge der Deutschen Bahn zumeist mit dem folgenden Sparpreisfinder:

 

 

 

 

Falls du wiederum aus anderen Regionen Brandenburgs nach Potsdam aufbrichst, kann sich der Kauf eines Brandenburg-Tickets lohnen. Dieses gibt es für etwa 30 Euro und erlaubt dir nicht nur die Anreise per Nahverkehrszug innerhalb Brandenburgs, sondern auch die Nutzung der Öffis in Potsdam. Das kann insbesondere bei Tagesausflügen sehr praktisch sein.

 

 

 

 

Auch das Fernbusunternehmen Flixbus steuert Potsdam an. Das sorgt für eine weitere preisgünstige Möglichkeit, in Brandenburgs Hauptstadt zu reisen. Die Tickets sind oftmals günstiger als die der Deutschen Bahn, sodass sich ein Blick auf die Flixbus-Angebote lohnen kann:

 

 

 

 

2. Tipps zu empfehlenswerten Unterkünften in Potsdam

 

In Potsdam Insider Tipps dürfen auch Infos zu guten Unterkünften nicht zu kurz kommen.

In Potsdam gibt es so einige empfehlenswerte Unterkünfte zu buchen

 

 

Potsdam verdient es, nicht nur in einem Tagesausflug von Berlin aus erkundet zu werden. Es macht Sinn, sich mindestens ein Wochenende Zeit zu nehmen, um die an sehenswerten Orten alles andere als arme 178.000-Einwohner-Stadt umfassend auf sich wirken zu lassen.

 

Genau zu diesem Zweck ist es wichtig, eine gute Bleibe als Ausgangsbasis für seine Erkundungstouren zu haben. Vielleicht ist unter den folgenden Angeboten für empfehlenswerte Unterkünfte verschiedener Preiskategorien bereits das passende für dich dabei:

 

 

  • SansSouci Hostel Potsdam* (ab ca. 80 €/Nacht für ein Doppelzimmer): Dieses unweit von Schloss Sanssouci praktisch gelegene Hostel bietet Doppelzimmer und Schlafsaalbetten für vergleichsweise kleines Geld. Es verfügt über Vorteile wie beispielsweise die Gemeinschaftsküche und bietet auch die Möglichkeit, sich beim Herbergsvater aus erster Hand mit Infos über die Stadt zu versorgen.

 

  • Hotel Am Großen Waisenhaus* (ab ca. 105 €/Nacht): Dieses in der Innenstadt gelegene 3-Sterne-Hotel hat Zimmer mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis im Angebot.

 

  • Hotel am Katharinenholz* (ab ca. 120 €/Nacht): Wenn du Lust darauf hast, ruhig und außerhalb des Stadtzentrums unterzukommen, aber dennoch schnell in die Innenstadt gelangen möchtest, dann sei dir dieses Hotel empfohlen. Weitere Vorteile sind das günstige Frühstück, die ÖPNV-Anbindung und die kostenlos verfügbaren Parkplätze.

 

  • Hotel Villa Monte Vino* (ab ca. 150 €/Nacht): Dieses 4-Sterne-Hotel befindet sich in der oben bereits erwähnten Turmvilla beim Belvedere am Mühlenberg. Die vielen hervorragenden Gästebewertungen sprechen außerdem eindeutig für die Unterkunft.

 

 

 

 

 

3. Tipps zu guten Tourangeboten in Potsdam

 

Bei Potsdam Insider Tipps sind auch informative Stadtführungen zu Schloss Sanssouci und Co. zu nennen.

Potsdams Sehenswürdigkeiten wie Schloss Sanssouci lassen sich besonders informativ im Rahmen geführter Touren kennenlernen

 

 

Über die beiden oben bereits genannten Bootsfahrten auf den Potsdamer Gewässern hinaus lohnt sich auch der Blick auf weitere Tourangebote, bei denen du an der Seite von einheimischen Guides mehr über die schöne Stadt erfahren kannst.

 

Vor allem die folgenden Stadtführungen kommen mir in dieser Hinsicht in den Sinn:

 

 

  • Rundgang – Park Babelsberg und Weltgeschichte*: Bei dieser Tour kannst du dich durch den wunderschönen – und oben bereits angesprochenen – Park Babelsberg führen lassen. Das Areal gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Auch deshalb bekommst du hier nicht nur viel fürs Auge geboten, sondern zusätzlich so einige spannende Fakten über Potsdams Historie vermittelt.

 

  • Segway-Tour – Potsdam Highlights*: Diese Tour bringt dich wiederum mittels der originellen und gleichzeitig praktischen Segways zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. So lernst du Potsdams bekannteste Seiten auf etwas ungewöhnlichere Art und Weise kennen, was sicherlich nicht das schlechteste Vorhaben ist.

 

  • Potsdam – Stadt- und Schlösserrundfahrt per Bus*: Bei dieser Tour startest du per Bus am Hauptbahnhof und wirst in den folgenden drei Stunden komfortabel zum Großteil der bekanntesten Ecken der Stadt befördert, sodass du innerhalb relativ kurzer Zeit viel von Potsdam kennenlernen kannst.

 

 

 

 

 

4. Tipps zu den besten Potsdam-Reiseführern

 

Reichlich Potsdam Insider Tipps zu Glienicker Brücke und mehr findest du in Reiseführern.

Über eine Stadt mit historisch faszinierenden Orten wie der Glienicker Brücke gibt es in Büchern viel zu erfahren

 

 

Reiseführer sind schließlich eine weitere hervorragende Quelle, um Potsdam Geheimtipps und Insider Tipps aufzustöbern und Anregungen für ein gelungenes Stadterkundungsprogramm zu finden.

 

Die folgenden Potsdam-Bücher bzw. Reiseführer halte ich für diese Zwecke für besonders geeignet:

 

 

  • Glücksorte in Potsdam – Fahr hin und werd glücklich*: In diesem unterhaltsamen Buch findest du Hinweise zu bekannten Sehenswürdigkeiten sowie zu Potsdam Geheimtipps bzw. Insider Tipps, sodass du Berlins Nachbarstadt sowohl von ihren bekannteren Seiten, als auch an den weniger besuchten Ecken kennenlernen kannst.

 

 

  • 111 Orte in Potsdam, die man gesehen haben muss*: Die Bücher der 111-Orte-Reihe lese ich immer wieder gerne. Die Ausgabe für Potsdam ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme und enthält so einige Anregungen zur Erkundung von Potsdam Insider Tipps.

 

  • Marco Polo Reiseführer Potsdam*: Wenn du wiederum auf der Suche nach einem Reiseführer der klassischeren Sorte bist, dann bist du bei diesem Exemplar aus dem Hause Marco Polo an der richtigen Adresse. Präsentiert werden hier die wichtigsten Reiseinfos auf kompakte Art und Weise.

 

 

 

 

 

Viel Spaß in Potsdam und der Erkundung des ein oder anderen Potsdam Insider Tipps! Meinen weiteren Artikel über die schöne Stadt findest du unter dem folgenden Link:

 

 

 

 

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Hier nenne ich dir meine 5 liebsten Potsdam Insider Tipps & Geheimtipps, sodass du die wunderschöne Stadt auch von ihren weniger bekannten Seiten kennenlernen kannst!

Die 5 besten Potsdam Insider Tipps

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