Der perfekte Potsdam Sehenswürdigkeiten Rundgang (mit praktischen Reisetipps) | Reiseblog Urban Meanderer
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Bei einem Potsdam Sehenswürdigkeiten Rundgang ist das Schloss Sanssouci ein Highlight.

Der perfekte Potsdam Sehenswürdigkeiten Rundgang (mit praktischen Reisetipps)

Um es vorwegzunehmen: Dieser „perfekte Potsdam Sehenswürdigkeiten Rundgang“ ist nur dann perfekt in einem Rutsch abgrasbar, wenn du trainierter Wanderer, Ausdauerwunder, Iron Man und gleichzeitig blitzschneller Sehenswürdigkeiten-Abhaker bist. Perfektes Frühlingswetter dürfte ebenfalls nicht schaden.

 

Als Normalsterblicher kannst du dir von Bussen und Straßenbahnen unter die Arme greifen lassen, aber selbst dann hast du einige Kilometer zu gehen. Am praktischsten wäre es also, wenn du mindestens zwei Tage in Potsdam hättest, um den Rundgang auf mehrere Tage ausdehnen zu können.

 

Du hast nur einen Tag Zeit? Dann picke dir einfach die Highlights aus meinem vorgeschlagenen Rundgang heraus, die deinem Geschmack am meisten entsprechen.

 

Wie auch immer… Es lohnt sich jedenfalls unbedingt, so viele Kilometer wie möglich durch Potsdams Straßen zu wandern. Mir ist bisher noch keine Stadt untergekommen, die bei dieser relativ kleinen Größe so viele hervorragende Sehenswürdigkeiten aus dem Hut zaubert. (Für den Standort dieser Sehenswürdigkeiten solltest du einen Blick auf die Karte werfen, die ich unterhalb des Artikels eingefügt habe.)

 

Mit 170.000 Einwohnern ist Potsdam ähnlich groß wie meine Heimatstadt Osnabrück. Ich muss allerdings neidlos anerkennen, dass das unterschätzte Osnabrück nicht ansatzweise mit der Sehenswürdigkeiten-Dichte von Potsdam mithalten kann.

 

Die hohe Anzahl an interessanten Orten in Potsdam sorgt dafür, dass mein Potsdam Reisebericht zu einem der längsten Artikel auf diesem Blog mutiert ist.

 

Was mir vor diesem Hintergrund nahezu peinlich erscheint: Ich bin bestimmt schon weit über dreißig Mal in Berlin gewesen. Jedoch erst zweimal – und das jeweils auch nur für sehr kurze Zeit – hatte ich mich vor meinem diesmaligen Tagesausflug in die vor den Toren Berlins gelegene brandenburgische Landeshauptstadt verirrt.

 

Die Kernerkenntnis meiner Potsdam Tipps ist, dass sich eine Reise nach Potsdam lohnt.

Potsdam bietet eine wunderbare Mischung aus Stadt und Natur

 

 

Begehe nicht den gleichen Fehler wie ich. Mach dich lieber sofort auf den Weg in das streckenweise wunderschöne und beschauliche Potsdam. Folgende nützliche Potsdam Tipps kann ich dir dafür mit auf den Weg geben:

 

 

Vorab: Potsdam Reisetipps zur Anreise

 

Das ABC-Ticket der BVG ist nicht nur für den Berliner, sondern auch für den Postdamer Nahverkehr gültig. Wenn du also von Berlin aus nach Potsdam aufbrichst, dann kann es sich empfehlen, ein ABC-Tagesticket für 7,70 Euro zu kaufen.

 

Mit der S7 gelangst du vom Alexanderplatz in 45 Minuten, mit dem RE1 in knapp mehr als 30 Minuten zum Potsdamer Hauptbahnhof.

 

Da ich jedoch die Glienicker Brücke für den optimalen Startpunkt bei einem Potsdam Rundgang halte, empfehle ich es dir, mit der S1 oder S7 zunächst nur bis zum Bahnhof Wannsee zu fahren.

 

Von dort startet der Bus 316, dessen Endhaltestelle sich an der Glienicker Brücke befindet. Dabei solltest du jedoch unbedingt beachten, dass der 316er Bus nicht im 5-Minuten-Takt fährt. Falls du also etwas länger warten musst, dann könntest du hinter der Bushaltestelle einen schönen Ausblick auf den Wannsee genießen.

 

Solltest du dich aus weiter entfernten Gefilden mit der Bahn auf den Weg nach Potsdam machen, dann empfehle ich dir diesen Sparpreisfinder auf Bahn.de* zum Finden der günstigsten Zugverbindungen.

 

 

Der perfekte Potsdam Sehenswürdigkeiten Rundgang

 

 

1. Glienicker Brücke

 

Für einen Potsdam Sehenswürdigkeiten Rundgang ist die Glienicker Brücke ein nahezu perfekter Startpunkt.

Blick von Potsdam nach Berlin entlang der Glienicker Brücke

 

 

Die 1907 fertiggestellte Glienicker Brücke ist eines der berühmtesten Symbole des Kalten Krieges. Sie erreicht eine Spannweite von bis zu 74 Metern und verbindet Potsdam mit Berlin. Damit ist sie ein optimaler Ausgangspunkt für den „perfekten Potsdam Sehenswürdigkeiten Rundgang“.

 

Ihre internationale Berühmtheit verdankt die Glienicker Brücke vor allem einem hier 1986 aufwendig in Szene gesetzten Agentenaustausch. Dieser war die letzte von insgesamt drei „Menschentauschaktionen“, bei denen politische Häftlinge zwischen der westlichen und sowjetischen Welt ausgetauscht wurden.

 

Wiederum der erste dieser Agentenaustausche wurde übrigens von niemand Geringerem als Steven Spielberg im Film „Bridge of Spies*“ auf die Kinoleinwand gebracht.

 

Der Glienicker Brücke fiel diese Rolle als „Agentenbrücke“ zu, da die damalige innerdeutsche Grenze durch ihre Mitte verlief. Ein Metallband in der Mitte der Brücke verdeutlicht das auch heute noch.

 

Ich finde es extrem faszinierend, über historisch derart wichtiges Terrain zu gehen. Ist es nicht nahezu unfassbar, heutzutage gemütlich über die Glienicker Brücke schlendern zu können, während man sich vor dreißig Jahren an selbiger Stelle noch in einer der größten Sackgassen der Weltgeschichte befunden hätte?

 

Für einen Potsdam Sehenswürdigkeiten Rundgang ist die Glienicker Brücke ein optimaler Startpunkt.

Vor 30 Jahren hätte ich noch nicht einfach so von Berlin aus zu den Sandstein-Kolonnaden auf der Potsdamer Seite der Glienicker Brücke gehen können

 

 

Am westlichen Ende der Glienicker Brücke befindet sich die Villa Schöningen. In dieser kannst du dich in der Dauerausstellung über die Historie des Hauses und der Glienicker Brücke informieren. In Wechselausstellungen wird dir zudem Kunst geboten.

 

Wenn du von der Glienicker Brücke aus nach Norden blickst, dann siehst du am gegenüberliegenden Ufer des Jungfernsees die Heilandskirche Sacrow. Diese teilte mit der Glienicker Brücke das Schicksal, dass durch sie die innerdeutsche Grenze verlief. Sie jedoch verfiel durch diesen unglücklichen Standort zwischenzeitlich.

 

Blickst du wiederum gen Süden, dann fällt dein Blick auf das Schloss Babelsberg.

 

 

2. Berliner Vorstadt

 

Zu den Potsdam Sehenswürdigkeiten zählt sicher auch die vornehme Berliner Vorstadt.

Blick über den Heiligen See auf die Berliner Vorstadt mit den Villen in bester Wohnlage

 

 

Das Viertel, mit dem Potsdam dich hinter der Glienicker Brücke begrüßt, ist die Berliner Vorstadt. Dieses Villenviertel ist Potsdams edelstes und teuerstes Pflaster. Gleichzeitig ist die Gegend das Promiquartier von Brandenburgs Landeshauptstadt.

 

Günther Jauch hat sich in der Berliner Vorstadt am Ufer des Heiligen Sees niedergelassen. Gleiches gilt bzw. galt für Wolfgang Joop.

 

Zugegeben: In der Berliner Vorstadt steppt nicht gerade der Bär. Dennoch empfehle ich es dir, bei deinem Potsdam Rundgang durch dieses Viertel mit seinen prächtigen Wohnhäusern zu spazieren. Schnell gelangst du dann von der Glienicker Brücke an das malerische Ostufer des Heiligen Sees.

 

Von dort aus ist es nicht mehr weit bis zum nördlichen Teil des Neuen Gartens, in dem sich das Schloss Cecilienhof befindet.

 

Einer meiner Potsdam Reisetipps ist es, den Rundgang nahe der Berliner Vorstadt zu starten.

Kaum hat man die Berliner Vorstadt hinter sich gelassen, da fühlt man sich schon fast wie auf dem Lande

 

 

3. Schloss Cecilienhof

 

Zu den historisch bedeutsamsten Potsdam Sehenswürdigkeiten zählt Schloss Cecilienhof im Neuen Garten.

Welthistorisch bedeutsame Stätte: das Schloss Cecilienhof

 

 

Ich muss zugeben, dass ich erst der Markierung meiner Stadtkarten-App nicht traute, als mir ein Landvillen-artiges Gebäude als „Schloss“ verkauft werden sollte. Insbesondere in Potsdam wird der Reisende ja verwöhnt mit prunkvollen Schlössern, die dem Geiste aller Sonnenkönige der Welt entsprungen sein könnten.

 

Tja, für das 176 Zimmer fassende Schloss Cecilienhof gilt dies wohl eher nicht. Dennoch ist das 1917 im englischen Landhausstil fertiggestellte Gebäude sehenswert.

 

Noch bemerkenswerter als die Optik ist jedoch die welthistorische Bedeutung des Gemäuers: Im Schloss Cecilienhof fand gegen Ende des 2. Weltkrieges – im Juli und August 1945 – die Potsdamer Konferenz zwischen Churchill, Stalin und Truman samt ihren Delegationen statt.

 

Ursprünglich war Berlin als Tagungsort vorgesehen, was jedoch wegen der zu schwerwiegenden Kriegsbeschädigungen verworfen wurde. Die Ergebnisse der Potsdamer Konferenz wurden im Potsdamer Abkommen festgehalten.

 

Eine Folge der nicht erfolgreichen Einigung über eine gemeinsame Besatzungspolitik war die über vierzigjährige Teilung Deutschlands.

 

Während der Potsdamer Konferenz wohnte der damalige US-Präsident Truman übrigens in Potsdam-Babelsberg in einer Villa in der Karl-Marx-Straße 2, die seitdem auch unter dem Namen Truman-Villa bekannt ist. Von dieser aus gab er telefonisch die Befehle zu den Atombombenwürfen auf Hiroshima und Nagasaki.

 

 

Öffnungszeiten: montags geschlossen; von Januar bis März zwischen 10:00 und 16:30, von April bis Oktober zwischen 10:00 und 17:30, im November und Dezember von 10:00 bis 17:00 Uhr

 

Eintritt: Die historische Stätte der Potsdamer Konferenz lässt sich mit Führung oder Audioguide für 8 Euro besichtigen. Ein Kombiticket für Schloss Cecilienhof und das Marmorpalais oder Schloss Cecilienhof und das Belvedere auf dem Pfingstberg kostet 10 € (ermäßigt 7 €).

 

Ein eventuell kosten- und zeitsparender meiner Potsdam Reisetipps: Von außen kannst du durch ein Fenster – orientiere dich im Idealfall an den dort stehenden Touristen – einen Blick in das Schloss Cecilienhof mit seinen Möbeln voller Geschichte werfen.

 

 

4. Marmorpalais

 

Unter den Potsdam Sehenswürdigkeiten muss auch das Marmorpalais im Neuen Garten genannt werden.

Blick vom Nordufer des Heiligen Sees in Richtung Marmorpalais (mittig links)

 

 

Nur wenige Gehminuten vom Schloss Cecilienhof entfernt befindet sich am Ufer des Heiligen Sees das Marmorpalais. Dieses frühklassizistische Schlossgebäude wurde 1793 fertiggestellt. Dabei mitgewirkt hat u. a. das Mastermind, das auch hinter dem Berliner Brandenburger Tor stand – Carl Gotthard Langhans.

 

 

Öffnungszeiten: von Januar bis März samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet; im April samstags und sonntags von 10 bis 17:30 Uhr geöffnet; von Mai bis Oktober täglich außer montags von 10 bis 17:30 Uhr geöffnet

 

Eintritt: 6 €

 

 

5. Geschichtspfad rund um die sowjetische Geheimdienstanstalt „Militärstädtchen Nr. 7“

 

Mehrere Potsdam Sehenswürdigkeiten findest du im Militärstädtchen Nr. 7.

Weniger schmuckvoll als die meisten Gebäude in Potsdam präsentiert sich das Gefängnis Leistikowstraße

 

 

Im Zentrum der ehemaligen sowjetischen Geheimdienstanstalt „Militärstädtchen Nr. 7“ befand sich das Untersuchungsgefängnis Leistikowstraße. In diesem wurden bis zur Auflösung des KGB im Jahre 1991 tausende Menschen gefangen gehalten.

 

In den ehemaligen Räumlichkeiten des Gefängnisses findest du heute ein Museum, das die Geschichte des Ortes dokumentiert.

 

Aber auch über dieses KGB-Gefängnis hinaus beheimatet das Militärstädtchen einige interessante Potsdam Sehenswürdigkeiten. Hierzu zählt sicherlich die Deutschlandzentrale der sowjetischen Militärspionageabwehr.

 

Auf der diesem Gebäude gegenüberliegenden Seite ist noch der Umriss des ehemals dort befindlichen Roten Sterns der Sowjets zu sehen:

 

Einer meiner Potsdam Reisetipps ist das Militärstädtchen Nr. 7.

Umriss des Roten Sterns am Rande des ehemaligen Militärstädtchens Nr. 7

 

 

Ein weiterer meiner Potsdam Reisetipps: In der Leistikowstraße an der Mauer vor dem ehemaligen Militärgefängnis liegen informative Flyer aus, zu denen auch eine Karte des Geschichtspfades rund um die sowjetische Geheimdienstanstalt gehört.

 

 

Öffnungszeiten der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße: von April bis Oktober zwischen 14 und 18 Uhr; von November bis März zwischen 13 und 17 Uhr

 

Eintritt: kostenlos

 

 

6. Belvedere auf dem Pfingstberg

 

Zu Potsdam Reisetipps müssen auch Tipps zu Ausblickspunkten gehören: das Belvedere auf dem Pfingstberg ist ein solcher.

Darf ich vorstellen? Belvedere auf dem Pfingstberg

 

 

Auf einem 76 Meter hohen Hügel erwartet dich mit dem Belvedere auf dem Pfingstberg eine der Potsdam Sehenswürdigkeiten, die ihrem Name alle Ehre macht. Vom 1863 fertiggestellten Belvedere hat man tatsächlich eine der schönsten Aussichten über Potsdam.

 

Und der Anblick, den das Belvedere-Gebäude liefert, ist ebenfalls alles andere als zu verachten. Wer könnte schon ein Gebäude, das nach Vorbildern der Italienischen Rennaissance gebaut wurde und im schönen Potsdam steht, schlecht finden?

 

Das „Erklimmen“ des Pfingstberges lohnt sich auch ohne Besuch des Belvederes. Der Weg durch die Parkanlage ist gesäumt mit Bänken, an denen du dir ein leckeres Käsebrot genehmigen könntest. Helge Schneider, meine Freundin und ich können dir ein gutes Käsebrot empfehlen – am Potsdamer Pfingstberg umso mehr!

 

 

Öffnungszeiten: von April bis Oktober täglich zwischen 10 und 18 Uhr; von November bis März an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 10 bis 16 Uhr

 

Eintritt: 4,50 €

 

 

7. Russische Kolonie Alexandrowka

 

Bei deinem Potsdam Sehenswürdigkeiten Rundgang solltest du die Russische Kolonie Alexandrowka ansteuern.

Typisches Haus in der Russischen Kolonie Alexandrowka

 

 

Die Russische Kolonie Alexandrowka dürfte eines der skurrilsten Viertel sein, das deutsche Städte zu bieten haben. Mitten in Potsdam stößt du auf ein Gebiet, in dem russische Holzhäuser, Weideland und eine orthodoxe Kapelle die Szenerie prägen.

 

Warum es mitten in Potsdam eine derartige Russische Kolonie gibt, fragst du dich? Es war schon immer ein Traum von mir, einmal einen Stein für mich sprechen zu lassen:

 

Im Rahmen meiner Potsdam Tipps muss ich auch einfach einmal einen Stein für mich sprechen lassen.

Der „sprechende“ Stein in der Russischen Kolonie Alexandrowka

 

 

8. Nauener Tor

 

Von der Russischen Kolonie Alexandrowka ist es nicht weit bis zum Nauener Tor. Wenn du dafür über die Friedrich-Ebert-Straße läufst, dann kommst du übrigens am prachtvollen Potsdamer Rathaus vorbei, das definitiv einen Blick wert ist.

 

Das Nauener Tor ist jedenfalls neben dem Brandenburger Tor und dem Jägertor eines der drei erhaltenen Stadttore Potsdams. Es wurde 1755 im Stile der Neugotik erbaut. Heutzutage bietet es dir einen Zugang zu einer der beliebtesten der Potsdam Sehenswürdigkeiten: dem Holländischen Viertel.

 

 

9. Holländisches Viertel

 

Für eine Pause bei deinem Potsdam Sehenswürdigkeiten Rundgang ist das Holländische Viertel in der Innenstadt sehr gut geeignet.

Holland mitten in Potsdam: das Holländerviertel

 

 

Eine ähnlich kuriose Erscheinung wie die Russische Kolonie ist das Holländische Viertel. Dieses entstand ab 1740 für niederländische Gastarbeiter in der brandenburgischen Landeshauptstadt und damit gute 400 Kilometer von Holland entfernt.

 

Diese Tatsache sorgt dafür, dass es sich beim Holländischen Viertel von Potsdam um das größte niederländische Gebäudeensemble außerhalb der Niederlande handelt.

 

Das für sich genommen ist schon sehenswert. Die zahlreichen gemütlichen Cafés, Kneipen und kleinen Geschäfte machen das Holländerviertel darüber hinaus zu einem besonders lebenswerten Fleckchen in der Potsdamer Innenstadt.

 

Hier solltest du auf deinem Potsdam Sehenswürdigkeiten Rundgang unbedingt eine Pause einlegen!

 

 

10. Die Brandenburger Straße mit der Propsteikirche St. Peter und Paul und dem Brandenburger Tor

 

Die 1870 fertiggestellte Propsteikirche St. Peter und Paul liegt unweit des Holländerviertels und markiert das östliche Ende der Potsdamer Haupteinkaufsstraße (Brandenburger Straße), die westlich am Brandenburger Tor beginnt.

 

Ein Potsdam Reisebericht wäre unvollständig ohne den Hinweis, dass du in der Brandenburger Straße gut shoppen kannst.

Blick über die Brandenburger Straße auf die Propsteikirche St. Peter und Paul

 

 

Während du von der Propsteikirche über die Einkaufsmeile flanierst, kannst du nach etwa zwei Dritteln der Strecke rechts einen Blick auf das 1733 erbaute Jägertor werfen. Dieses gehört – wie bereits erwähnt – zu den drei übrig gebliebenen Stadttoren Potsdams.

 

Das Gleiche gilt für das Brandenburger Tor, das am Luisenplatz steht. Leider war dieses während meines Aufenthaltes in Potsdam (März 2018) von einem Gerüst ummantelt. Ich weiß allerdings von einem früheren Potsdam-Besuch, dass es den vielen prachtvollen Gebäuden in Potsdam in nichts nachsteht.

 

Nicht umsonst ist dieser 1770 erbaute Namensvetter des Brandenburger Tores in Berlin eines der Wahrzeichen Potsdams.

 

Vom Brandenburger Tor ist es ein Katzensprung bis zum Eingang des Parks Sanssouci. Dieser beherbergt mit dem Schloss Sanssouci diejenige der Potsdam Sehenswürdigkeiten, die vermutlich bekannter ist als Potsdam selber.

 

 

Weiter im Programm unseres Rundgangs geht es also mit den Potsdam Sehenswürdigkeiten im Park Sanssouci:

 

 

11. Friedenskirche

 

Bei der Potsdamer Friedenskirche handelt es sich um eine 1848 eingeweihte evangelische Kirche, die sich im Schlosspark Sanssouci befindet. Entworfen wurde sie vom preußischen König Friedrich Wilhelm IV.

 

 

12. Bildergalerie

 

Die östlich des Schlosses Sanssouci gelegene Bildergalerie wurde 1764 fertiggestellt. Damit ist sie der älteste fürstliche Museumsbau Deutschlands.

 

Zurückzuführen ist die in ihr befindliche Gemäldesammlung auf Friedrich den Großen. Dieser schaffte nicht nur die Folter ab, sondern war auch ein begeisterter Sammler von Gemälden. Entsprechend kannst du in der Potsdamer Bildergalerie Werke des Barock bewundern.

 

 

Öffnungszeiten: von Mai bis Oktober täglich zwischen 10:00 und 16:30 Uhr geöffnet; montags geschlossen; von November bis April komplett geschlossen

 

Eintritt: Ein Einzelticket kostet 6 Euro.

 

 

13. Schloss Sanssouci

 

Die berühmteste der Potsdam Sehenswürdigkeiten ist das Schloss Sanssouci.

Blick auf die berühmte Südseite des Schloss Sanssouci

 

 

Das Schloss Sanssouci (sans souci = französische für „ohne Sorge“) ist ohne Frage die bekannteste der Potsdam Sehenswürdigkeiten. Erbaut wurde das Hohenzollernschloss von 1745 bis 1747 nach Plänen des preußischen Königs Friedrich II. (aka Friedrich der Große).

 

Dieser hatte (wie vermutlich die meisten Könige) einen Hang zum Luxus. Das spiegelt sich vor allem in seinem Sommerschloss und Lieblingsort Sanssouci wieder. Weltberühmt ist vor allem die Südseite des im Rokoko-Stil erbauten Schlosses.

 

Das „preußische Versailles“ präsentiert sich hier mit einer verspielten gold-gelben Fassade. Leider geben Weinreben im deutschen Winter nicht gerade das schönste Bild ab, sodass ich mich mit einem etwas kargeren Anblick des Schlosses zufriedengeben musste.

 

Aber auch in den Wintermonaten ist Sanssouci mit den Weinbergterrassen und der scheinbar endlosen Treppe ein beeindruckender Anblick. Die sterblichen Überreste von Friedrich dem Großen befinden sich übrigens seit 1991 in einer Gruft auf der obersten Weinbergterrasse.

 

 

Öffnungszeiten: von Januar bis März täglich außer montags zwischen 10:00 und 16:30 Uhr; von April bis Oktober täglich außer montags zwischen 10:00 und 17:30 Uhr; im November und Dezember täglich außer montags zwischen 10:00 und 17:00 Uhr

 

Eintritt: Einzelpreis 12 € (ermäßigt 8 €)

 

Ein eventuell kostensparender meiner Potsdam Reisetipps: Wenn du über Schloss Sanssouci hinaus noch weitere Schlösser in Potsdam an einem Tag besuchen möchtest, dann lohnt sich eventuell der Kauf des Tagestickets namens sanssouci+. Ein solches kostet dich 19 Euro und kann an allen Schlosskassen und in den Besucherzentren gekauft werden.

 

 

14. Historische Mühle von Sanssouci

 

Die Historische Mühle im Park Sanssouci ist ein Wiederaufbau einer ursprünglich 1791 unter Friedrich Wilhelm II. fertiggestellten Windmühle.

 

Mir persönlich reichte es, einen Blick auf die Mühle zu werfen. Wenn du jedoch technikaffiner als ich bist, dann kann es sich lohnen, das Technikmuseum im Inneren der Mühle zu besichtigen. Neben technischen Aspekten über Mühlen erfährst du dort zudem etwas über die niederländischen Einwanderer in Potsdam.

 

 

Öffnungszeiten: von Januar bis März samstags und sonntags zwischen 10:00 und 16:00 Uhr geöffnet; von April bis Oktober täglich zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet; im Dezember komplett geschlossen

 

Eintritt: 3 Euro

 

Leicht in einen Potsdam Sehenswürdigkeiten Rundgang ist die Historische Mühle im Park Sanssouci.

Die historische Mühle im Park Sanssouci in der Abenddämmerung

 

 

15. Orangerieschloss

 

Das Orangerieschloss entstand zwischen 1851 und 1864 unter der Herrschaft von Friedrich Wilhelm IV. Es ist das größte und jüngste der Schlösser im Park Sanssouci. Das gesamte Ensemble des Schlosses ist über 300 Meter lang.

 

Ein Highlight im Inneren des Orangerieschlosses ist der Raffaelsaal. In diesem befinden sich über 50 Kopien von Gemälden keines geringeren Künstlers als Raffael.

 

 

Öffnungszeiten: von November bis März geschlossen; im April samstags und sonntags von 10 bis 17:30 Uhr geöffnet; von Mai bis Oktober dienstags bis sonntags ebenfalls von 10 bis 17:30 Uhr geöffnet und montags geschlossen

 

Eintritt: Einzelpreis 5 Euro

 

 

16. Belvedere auf dem Klausberg

 

Von der Orangerie aus trennen dich kaum zehn Gehminuten vom Belvedere auf dem Klausberg am nordwestlichen Ende des Parks Sanssouci.

 

Dieses 1772 fertiggestellte Aussichtsgebäude dient auch heute noch seinem ursprünglich angedachten Zweck: Es liefert dir eine Aussicht, wenn es im Rahmen einer Sonderveranstaltung geöffnet ist.

 

Aber auch das Gebäude für sich genommen ist sehenswert. Das ist kein Wunder, wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um das letzte bauliche Denkmal handelt, das sich Friedrich der Große im Park Sanssouci gesetzt hat.

 

 

Öffnungszeiten: nur geöffnet im Rahmen von Sonderveranstaltungen

 

 

17. Neues Palais

 

Das Neue Palais markiert das westliche Ende der Hauptallee des Parks Sanssouci. Zurückzuführen ist die große und repräsentative Schlossanlage auf – rate mal – Friedrich den Großen.

 

Erbaut wurde es von 1756 bis 1763 als Symbol der hohen Leistungsfähigkeit des Staates Preußen. Eingesetzt wurde das Neue Palais dann als Wohnung für Gäste und für Feierlichkeiten.

 

Im Schlossinneren kannst du eine der wertvollsten Innenausstattungen Europas bewundern. Die gleichsam großkotzigen wie schönen Galerien, Festsäle und Appartements bilden heutzutage ein Museum.

 

In den ehemaligen Wirtschaftsgebäuden des Neuen Palais sind zudem Fakultäten der Uni Potsdam untergebracht. Ich kann mir schlechtere Orte zum Pauken vorstellen.

 

 

Öffnungszeiten: dienstags in allen Monaten geschlossen; an allen anderen Tagen zwischen Januar und März von 10 bis 16:30 Uhr, zwischen April und Oktober von 10 bis 17:30 Uhr und zwischen November und Dezember zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet

 

Eintritt: Einzelpreis 8 Euro

 

Das Neue Palais ist eine der prachtvollsten Potsdam Sehenswürdigkeiten im Park Sanssouci - und das will was heißen.

Blick über die Hauptallee des Parks Sanssouci auf das Neue Palais

 

 

18. Chinesisches Haus

 

Eine weitere der Potsdam Sehenswürdigkeiten im Park Sanssouci ist das Chinesische Haus bzw. Teehaus. Wie so viele Gebäude im Park Sanssouci entstand auch dieses auf Basis der Skizzen von Friedrich dem Großen. Erbaut wurde das Chinesische Haus von 1755 bis 1764.

 

Die ostasiatische Bauform kombiniert mit dem Rokoko-Stil ist schon ein interessanter Anblick. Schon allein deshalb solltest du dem Chinesischen Teehaus einen Besuch abstatten und es zumindest von außen auf dich wirken lassen.

 

 

Öffnungszeiten: Das Chinesische Haus ist nur von Mai bis Oktober geöffnet und zwar von Dienstag bis Sonntag zwischen 10:00 und 17:30 Uhr.

 

Eintritt: Das Einzelticket kostet 4 Euro.

 

 

19. Schloss Charlottenhof

 

Im südwestlichen Teil des Parks Sanssouci stößt du auf das klassizistische Schloss Charlottenhof. Es war das nicht zu verachtende Sommerschloss von Friedrich Wilhelm IV., der als künstlerisch begabter damaliger Kronprinz an der Gestaltung mitwirkte.

 

1829 wurde Schloss Charlottenhof fertiggestellt. Es ist der Mittelpunkt einer Gartenlage, die 1826 zum Park Sanssouci stieß.

 

 

Öffnungszeiten: Das Schloss Charlottenhof ist nur von Mai bis Oktober geöffnet und zwar von Dienstag bis Sonntag zwischen 10:00 und 17:30 Uhr.

 

Eintritt: Der Einlass inklusive einer Führung kostet 6 Euro.

 

Jetzt ist einer meiner Körper-schonenden Potsdam Reisetipps fällig: Nach Besichtigung des Schloss Charlottenhof können deine mittlerweile eventuell schmerzenden Füße dank der Tram-Linien 91, 92 und 98 geschont werden.

 

Diese Straßenbahnen fahren dich bis zur Haltestelle Alter Markt/Landtag, wo sich weitere der scheinbar unzähligen Potsdam Sehenswürdigkeiten befinden.

 

 

20. Alter Markt mit St. Nikolaikirche, Altem Rathaus und dem Landtag

 

Am Alten Markt finden sich mehrere der Potsdam Sehenswürdigkeiten: die St. Nikolaikirche, das Alte Rathaus und das Stadtschloss.

Die riesige Kuppel der St. Nikolaikirche am Alten Markt

 

 

Der Alte Markt in der Nähe des Potsdamer Hauptbahnhofs ist zugegebenermaßen nicht gerade ein Platz, an dem das Leben tost. Vielleicht ist dies eine Spätfolge der Tatsache, dass der Alte Markt beim Luftangriff auf Potsdam 1945 komplett zerstört wurde und erst seit einigen Jahren nach historischen Plänen rekonstruiert und neu aufgebaut wird.

 

Mindestens einen Besuch wert ist die unter Denkmalschutz stehende St. Nikolaikirche. Die riesige Kuppel des 1837 fertiggestellten Sakralbaus ist ein prägendes Element der Skyline von Potsdam.

 

Und wo du dich schon in der Landeshauptstadt befindest, solltest du die Gelegenheit nutzen und einen Blick auf den gleich gegenüberliegenden Landtag von Brandenburg werfen. Dieser befindet sich im wiederaufgebauten Potsdamer Stadtschloss.

 

Ebenfalls am Alten Markt stößt du auf das Alte Rathaus mit der die Kuppel krönenden goldenen Atlas Figur sowie das Museum Barberini.

 

 

21. Einsteinturm auf dem Telegrafenberg

 

Der Einsteinturm befindet sich auf dem 94 Meter hohen Telegrafenberg südlich des Potsdamer Hauptbahnhofes. Erbaut wurde der für die damalige Zeit futuristisch anmutende Turm von 1919 bis 1922 als Observatorium im Stile des Expressionismus.

 

Benannt wurde das unter Denkmalschutz stehende Observatorium Einsteinturm – wie du dir auch so denken kannst – nach dem Physiker Albert Einstein. Dessen Relativitätstheorie sollte im Einsteinturm anhand von Experimenten bestätigt werden.

 

Im Eingangsbereich stößt du auf eine Bronzebüste von Einstein. Leider ist der Einsteinturm nur im Rahmen relativ seltener öffentlicher Führungen zugänglich.

 

 

Öffnungszeiten: Von September bis April findet i. d. R. an jedem ersten Samstag des Monats um jeweils 10 Uhr eine öffentliche Führung durch den Einsteinturm statt.

 

Eintritt: 8 Euro

 

 

Ab geht es ins 1939 nach Potsdam eingemeindete Babelsberg (z. B. ab dem Hauptbahnhof mit dem Bus 690):

 

 

22. Filmpark Babelsberg

 

Der Filmpark Babelsberg ist ein Freizeitpark direkt neben den berühmten Babelsberger Filmstudios, die 1912 die ersten großen Filmstudios waren. Noch heutzutage sind die Studios Babelsberg die größten Filmstudios in Europa.

 

Entstanden sind dort berühmte Filme wie Inglourious Basterds, Metropolis, Der Vorleser, Das Bourne Ultimatum oder Grand Budapest Hotel.

 

Von diesen Fakten hat man als reisender Ottonormalverbraucher jedoch leider nicht viel. Umso besser ist es daher, dass es den Filmpark Babelsberg gibt. In diesem kannst du u. a. eine Stuntshow, ein Erlebnisrestaurant und ein 4D-Actionkino besuchen.

 

Die Erkundung von Filmsets ist sicherlich mindestens genauso interessant. So kannst du dir das GZSZ-Außenset angucken und dich im Mauer-Set für den Film „Der Baader-Meinhof-Komplex“ in vergangene Zeiten versetzen. Nicht zuletzt steht im Filmpark Babelsberg auch der Bauwagen aus der Serie Löwenzahn.

 

 

Öffnungszeiten: Generell scheint der Filmpark Babelsberg täglich mindestens zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet zu haben. Da jedoch einige Montage und Freitage Ausnahmen von dieser Regel darstellen, informierst du dich am besten auf dieser offiziellen Website über die genauen Öffnungszeiten.

 

Eintritt: Eine Tageskarte kostet für Erwachsene 22 Euro, für Kinder bis zum Alter von 16 Jahren 15 Euro. Studenten und Schüler müssen 18 Euro zahlen.

 

 

23. Park Babelsberg mit dem Schloss Babelsberg

 

Einer meiner Potsdam Reisetipps ist, dass du das Schloss Babelsberg von der Glienicker Brücke gut sehen kannst.

Das Schloss Babelsberg von der Glienicker Brücke aus gesehen

 

 

Der Park Babelsberg ist eine wunderschöne und großzügige Parkanlage im Osten Potsdams. Wenn du genügend Zeit und Kraft in den Beinen hast, dann kannst du hier sicherlich sehr lange Spaziergänge einlegen.

 

Leider ist jedoch eines der Hauptprobleme des Reisens die dafür mangelnde Zeit. Deshalb nenne ich dir schnell den Höhepunkt der Parkanlage: Die größte der Potsdam Sehenswürdigkeiten im Park Babelsberg ist sicherlich das 1849 fertiggestellte Schloss Babelsberg. Dieses wurde als Sommersitz von Kaiser Wilhelm I. erbaut.

 

 

Öffnungszeiten: Aktuell (2018) ist das Schloss Babelsberg für Sanierungsarbeiten generell geschlossen. Die Innenräume können nur im Rahmen von Sonderveranstaltungen besichtigt werden.

 

Ein kleiner meiner Potsdam Reisetipps am Rande: Wie bereits erwähnt, kannst du von der Glienicker Brücke aus einen Blick auf das Schloss Babelsberg werfen. Sollte dir also nach einem derart langen Potsdam Rundgang die Zeit ausgegangen sein…

 

 

Die besten Touren in Potsdam

 

Ein selbst organisierter Rundgang wie der beschriebene ist eine günstige Variante, Potsdam kennenzulernen. Du kannst deinen Beinen jedoch auch etwas Arbeit abnehmen, da du in Potsdam an sehr guten Touren teilnehmen kannst. Dazu gehören vor allem die folgenden Angebote:

 

 

  • Potsdam – Stadt- und Schlösserrundfahrt: am Hauptbahnhof startende und sehr unterhaltsame Fahrt, die etwa drei Stunden dauert und bei der ein Großteil der von mir vorgestellten Sehenswürdigkeiten angesteuert wird ⇒ hier entlang für weitere Infos zu dieser Bustour*

 

  • Potsdam – Schlösserrundfahrt per Schiff: Bei dem vielen Gewässer in und um Potsdam bietet sich natürlich auch diese 90-minütige Rundfahrt, die u. a. am Schloss Cecilienhof, dem Marmorpalais, dem Schloss Babelsberg und der Glienicker Brücke vorbeiführt. ⇒ hier entlang für weitere Infos zu dieser Schifffahrt*

 

 

  • Segway-Tour – Potsdam Highlights: Auf dieser zweineinhalb- bis dreistündigen Tour mit einem Segway lernst du den Großteil der von mir in diesem Artikel beschriebenen Sehenswürdigkeiten von Potsdam kennen, ohne dabei viel gehen zu müssen. Der von mir vorgeschlagene Rundgang wird damit sozusagen zur Rundfahrt. ⇒ hier entlang für weitere Infos zu dieser Segway-Tour*

 

 

Die besten Potsdam Reiseführer

 

Seitdem ich mit „111 Orte in Leipzig, die man gesehen haben muss“ mein erstes Buch aus der „111 Orte…“-Reihe gelesen habe, bin ich Fan dieser etwas alternativeren Reiseführer-Serie. Und dieses 111er-Werk über Potsdam* ist für meinen Geschmack das bisher beste.

 

Wenn du also noch eine Ergänzung mit Geheimtipps zu meinem ausführlichen Artikel über die wichtigsten Potsdam Sehenswürdigkeiten gebrauchen kannst, dann solltest du hier zuschlagen.

 

Von den klassischeren Reiseführern für Potsdam kenne ich nur diesen hier von MarcoPolo*. Auch den kann ich weiterempfehlen.

 

 

Du brauchst noch eine Unterkunft in Potsdam oder Berlin?

 

Wenn du noch nie über Airbnb eine Unterkunft gebucht haben solltest, dann kannst du dir mit folgendem Link 25 Euro Startguthaben für deine erste Unterkunftsbuchung auf dem Portal* sichern. Klingt nicht schlecht oder?

 

Airbnb ist nicht das Richtige für dich? Dann nutze doch Booking.com* für die Buchung einer Unterkunft. Ich selber habe schon dutzende Male eine Unterkunft über dieses Buchungsportal genutzt und nicht zuletzt wegen der zahlreichen Kundenbewertungen nie ins Klo gegriffen.

 

In Potsdam ist das Angebot überschaubar. Empfehlen kann ich dir das „SansSouci Hostel Potsdam*“ als gute und günstige Unterkunft. Wenn es etwas teurer sein darf, dann könnte das „Hotel Villa Monte Vino*“ vielleicht etwas für dich sein.

 

 

Das war’s mit meinen Potsdam Tipps!

 

 

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Hier beschreibe ich dir den perfekten Rundgang entlang der 23 schönsten Potsdam Sehenswürdigkeiten. Aber nicht nur das: Ich gebe dir zudem praktische Potsdam Tipps, die dir bei der Organisation deiner Reise sehr nützlich sein werden.

Die 23 schönsten Potsdam Sehenswürdigkeiten

 

 

Hier folgt der Link zur versprochenen Karte bei Google Maps, auf der ich dir alle in meinem Reisebericht genannten Potsdam Sehenswürdigkeiten markiert habe.

Hinweis: Alle mit einem Sternchen (*) versehenen Links in diesem Artikel sind Affiliate- bzw. Provisions-Links. Wenn du einem solchen Link folgst und etwas kaufst, erhalte ich dafür eine kleine Provision und damit einen Lohn für die viele Arbeit, die in einem Artikel wie diesem steckt. Das jeweils verlinkte Produkt wird für dich dadurch um keinen Cent teurer. Selbstverständlich empfehle ich dir nur Produkte, von denen ich überzeugt bin. Danke für deine Unterstützung!
4 Kommentare
  • Ines Krüger
    Antworten

    Hallo lieber Niklas,

    über deine Reisetipps für die Stadt Potsdam habe ich mich sehr gefreut.
    Ich bin Potsdamerin und führe selbst sehr gern Verwandte, Freunde und Bekannte durch meine Heimatstadt.
    Deshalb habe ich sehr interessiert deinen wirklich respekt- und liebevoll geschriebenen Beitrag gelesen.
    So konnte ich auch aus deiner Sicht erfahren, was besonders bemerkens- und zeigenswert für unsere touristischen Besucher ist.
    Bei der Beschreibung des Schlosses Cecilienhof ist dir leider ein Fehler unterlaufen.
    Vielleicht möchtest du ihn korrigieren.
    Du hast geschrieben, dass der Befehl für den Atombombenangriff auf Hiroshima durch telefonischen Befehl von Truman vom Schloss Cecilienhof aus erfolgte.
    DAS IST NICHT RICHTIG. Die Befehle der Atombombenabwürfe auf Hiroshima (06.08.1945) und Nagasaki (09.08.1945) wurden von Truman vom Haus Erlenkamp (am Griebnitzsee, auch S-Bahnstation auf dem Weg von und nach Berlin) jetzige Truman-Villa aus gegeben.
    Bei Wikipedia kann man das gut nachlesen.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß, schöne Erlebnisse und stets gute Reise.
    Herzliche Grüße aus Potsdam!

    29. Mai 2018 at 13:42
  • Manja
    Antworten

    Hi Niklas,

    um einer Freundin meine Heimatstadt zu zeigen, bin ich auf der Suche nach ein paar Touri-Infos und einem schönen „Rundgang“ auf deinen Artikel gestoßen und finde ihn super!
    Wie lange hast du denn insgesamt ca. für diesen Weg gebraucht und hast du alles zu Fuß gemacht? Wenn man noch irgendwas besichtigt, ist es wohl eher unrealisitisch, das alles an einem Tag zu sehen, oder?

    Danke jedenfalls für diesen Beitrag!

    Liebe Grüße,
    Manja

    6. November 2018 at 15:23

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