Nürnberg Insider Tipps: 10 Geheimtipps abseits der üblichen Touristenpfade | Reiseblog Urban Meanderer
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In meinen Nürnberg Insider Tipps bzw. Geheimtipps nenne ich dir zahlreiche Nürnberger Orte abseits der Touristenpfade.

Nürnberg Insider Tipps: 10 Geheimtipps abseits der üblichen Touristenpfade

Nürnberg ist eine der zehn meistbesuchten Städte Deutschlands. Der größte Teil der Touristen dringt jedoch nicht sonderlich weit über die bekanntesten Sehenswürdigkeiten zu Füßen der Kaiserburg im sehenswerten Altstadtkern hinaus.

 

Das leuchtet ein, weil dieser Bereich genug Erkundungsstoff für mehrere Tage liefert. Gleichzeitig halte ich es jedoch für wichtig, den Blick etwas über den Tellerrand zu richten. Dort warten einige weitere Nürnberger Orte darauf, entdeckt zu werden.

 

In diesem Artikel stelle ich dir deshalb 10 Nürnberg Insider Tipps und Geheimtipps zu Ecken abseits der üblichen Touristenpfade vor, ergänzt um einen Überblick über typische Köstlichkeiten, die in Nürnberg auf deinem Teller landen könnten.

 

Ich hoffe, das klingt mindestens so gut für dich wie das beste Lied von Elton John. Denn dann können wir jetzt starten.

 

 

Die 10 für mich besten Nürnberg Insider Tipps

 

1. Burggarten & Bürgermeistergarten

 

Zu meinen Nürnberg Insider Tipps gehört auch der Bürgermeistergarten.

Blick an der Burgmauer entlang zum Bürgermeistergarten

 

 

Der Burggarten gehört zum Areal der Kaiserburg und geht neben den dort oben gebotenen Aussichten über die Stadt, den Fachwerkhäusern und weiteren historischen Gebäuden etwas unter.

 

Das wird den schön angelegten Gärten absolut nicht gerecht. Es ist unbedingt lohnenswert, die Blumenpracht mit mehr als ein paar Blicken zu würdigen. Das ist allerdings nur von April bis Oktober möglich. In den anderen Monaten bleibt der Burggarten geschlossen.

 

Wenn du vom südlichen Burggarten (das Karree) an der Burgmauer entlang weitergehst, erreichst du schnell den Bürgermeistergarten. Dessen Bezeichnung lässt sich auf die Tatsache zurückführen, dass dieser Bereich des Burgareals in früheren Zeiten an den Nürnberger Bürgermeister vermietet war.

 

Der Bürgermeistergarten mit seinen schönen Beeten, Bänken und uralten Figuren bietet eine noch etwas „verwunschenere“ Atmosphäre als der Burggarten. Leider ist auch er nur zwischen April und Oktober – und das etwa von 8 bis 20 Uhr – geöffnet. Der Zugang von der Altstadt ist kurz hinter dem Neutor möglich.

 

Nicht entgehen lassen solltest du dir im Bereich des Bürgermeister- und Burggartens den Blick von der überdachten und auf der Burgmauer befindlichen Galerie über den Tiergärtnerplatz hinauf zur Kaiserburg.

 

Zu den Nürnberg Geheimtipps gehört auch die Aussicht von der Galerie am Bürgermeistergarten.

Der Blick von der Galerie am Bürgermeistergarten hinauf zur Kaiserburg

 

 

Dieses Panorama wird – nicht ganz zu unrecht – als „schönste Aussicht auf die Altstadt Nürnbergs“ ausgeschildert. Hier ist zudem der einzige Bereich, in dem die Burgmauer für die Allgemeinheit zugänglich ist. Die Galerie ist vom südlichen Burggarten und dem Bürgermeistergarten leicht über ein paar Treppenstufen erreichbar.

 

 

2. Adlerparkhaus (Ausblick)

 

Einer der besten Nürnberg Geheimtipps zu Aussichtspunkten ist das Parkhaus in der Adlerstraße. Dieses hat sich einen Edelplatz mitten in der Altstadt ausgesucht und liegt nur wenige Gehminuten von der St. Lorenz Kirche oder dem Hauptmarkt entfernt.

 

Von außen ist das Gebäude eine Bausünde der Extraklasse. Das obere Parkdeck befindet sich jedoch unter freiem Himmel und liefert einen ziemlich grandiosen Ausblick über die Nürnberger Altstadt.

 

Einen Haken gibt es allerdings: Hinweisschilder weisen mehr als deutlich daraufhin, dass der Zugang nur mit einem gültigen Parkticket erlaubt ist. Das wird wohl regelmäßig kontrolliert und sollte auch akzeptiert und respektiert werden, damit das Einparken in dem recht engen Parkhaus für die zahlende Kundschaft nicht noch nerviger wird.

 

Im Idealfall bist du also mit deinem vergoldeten Lambo in Nürnberg unterwegs und stellst diese Edelkarosse im Parkhaus an der Adlerstraße ab, um problemlos in den Genuss der Aussicht zu kommen.

 

Aber selbst dann kann das Personal schnell ungeduldig werden und das gewisse Maß an Fingerspitzengefühl vermissen lassen. Längere Foto- und Sonnenuntergangsbewunderungssessions (das bisher längste Wort meiner Bloggerlaufbahn?) sind deshalb eher nicht möglich.

 

Zu den Nürnberg Insider Tipps zählt der Ausblick vom Parkhaus in der Adlerstraße.

Außen pfui, oben hui

 

 

3. Insel Schütt

 

Die Insel Schütt ist die größte Insel innerhalb der Pegnitz. Sie ist einer meiner Nürnberg Insider Tipps, der allerdings zugegebenermaßen eher etwas für die Sommermonate ist. An den warmen Tagen des Jahres genießt das Inselchen vor allem bei den Einheimischen große Beliebtheit.

 

Der Hauptgrund dafür ist der jährlich zwischen Mai und Juli aufgeschüttete Stadtstrand. Der bietet – wie es sich für einen Strand gehört – viel Sand, Sitzecken, einen Pool für Kinder, Stände für Kaltgetränke und ein Becken zum Abkühlen der Füße. All das sorgt für Urlaubsstimmung mitten in der Stadt und unweit der bekanntesten Sehenswürdigkeiten rund um den Hauptmarkt.

 

Die Insel Schütt bietet zudem mehrfach im Jahr Veranstaltungen wie das Altstadtfest oder Konzerte. Am besten schaust du, was für ein Programm zu deinen Reisezeiten auf dem Inselchen ansteht.

 

Im direkten Umfeld der Insel Schütt kann ich dir darüber hinaus den Biergarten Kopernikus empfehlen. In diesem werden dir fränkische Biersorten, Schäufele und weitere typische Nürnberger Kost in großen Portionen, aber auch osteuropäische Küche mit Piroggen und Borschtsch geboten.

 

Falls du es noch nicht selber probiert hast: Borschtsch überzeugt übrigens nicht nur durch die tolle Bezeichnung, sondern schmeckt auch köstlich.

 

Der Blick über die Insel Schütt von der Stadtmauer, auf der sich der Biergarten eingenistet hat, ist auf jeden Fall nicht zu verachten.

 

Zu den Nürnberg Insider Tipps gehört in den Sommermonaten die in der Pegnitz liegende Insel Schütt.

Die an der Insel Schütt (rechts im Bild) vorbeifließende Pegnitz

 

 

4. Wöhrder See

 

Vom Biergarten Kopernikus bzw. der Insel Schütt ist ein weiterer Nürnberger Strand in etwa zwanzig Gehminuten erreichbar – und zwar der Strand am Wöhrder See.

 

Der Wöhrder See ist ein etwa 2,6 Kilometer langer Stausee, der sich dank der schönen Spazierwege auch im Winter für Spaziergänge abseits des Innenstadttrubels eignet.

 

Sitzbänke gibt es mehr als genug. Auch ein Tretbootverleih ist vorhanden, sodass ein absolut traumhafter Tag am See, von dem du noch deinen Urenkeln erzählen wirst, kein Traum bleiben muss.

 

Insgesamt ist der Wöhrder See ein toller Ort, der zwar belebt ist, sich aber trotzdem wunderbar zum Entspannen unweit der Hauptattraktionen eignet.

 

Der Weg von der Altstadt zum Wöhrder See führt zudem über die Wöhrder Wiese, auf der es sich an warmen Tagen und Abenden ebenfalls sehr gut aushalten lässt.

 

 

5. Liebesinsel

 

Einer meiner Nürnberg Insider Tipps ist die Liebesinsel.

Die begrünte Inselspitze dort links ist die Liebesinsel

 

 

Direkt um die Ecke vom mit Cafés gesäumten Trödelmarkt – und damit am Rande einer der schönsten Ecken der Altstadt – stößt du auf die Liebesinsel.

 

Bei ihr handelt es sich um eine in die Pegnitz ragende Inselspitze mit kleiner Grünfläche, an der du dich auf einer der Bänke sonnen oder unter den Bäumen im Schatten entspannen kannst. Wenn du besonders abenteuerlustig sein willst und keine Angst vor 10-Meter-Wellen hast, könntest du sogar die Füße übers Wasser baumeln lassen.

 

Die Liebesinsel ist einfach ein schöner Ort, den man ohne konkreten Hinweis leicht übersehen könnte und der sich eine Nennung unter Nürnberg Insider Tipps absolut verdient hat.

 

 

6. Barockgarten St. Johannis

 

Der Barockgarten St. Johannis ist ein schicker kleiner Barockgarten, der sich an der Johannisstraße 13 hinter Häuserreihen und einer Holztür versteckt.

 

Die Tatsache, dass sich die Existenz des Barockgartens von der Straße aus nicht erahnen lässt, sorgt für wenig Laufpublikum. Entsprechend musst du dir dieses idyllische Örtchen im Grünen nur mit wenigen anderen Mitwissenden teilen.

 

Das sind gute Voraussetzungen für eine Nennung in einem Artikel über Nürnberg Geheimtipps.

 

Insgesamt erwartet dich eine sehr hübsche und in einem Innenhof erfolgreich versteckte Gartenanlage aus dem 18. Jahrhundert. In ihr gibt es alte Skulpturen und ein Wasserspiel zu entdecken. Einige Steinbänke im Schatten sorgen wieder einmal für ein besonders gutes Plätzchen an warmen Sommertagen.

 

 

Öffnungszeiten: Von April bis Oktober täglich zwischen 8 und 20 Uhr zugänglich.

 

 

7. Hesperidengärten

 

Wie es sich für einen der Nürnberg Geheimtipps gehört, wirst du dir die Hesperidengärten nicht mit vielen Touristen teilen müssen.

Auch die Hesperidengärten wirst du dir nicht mit vielen anderen Besuchern teilen müssen

 

 

Genaugenommen gehört der Barockgarten zu den Hesperidengärten, die etwa 400 Meter weiter westlich liegen (hinter den Häusern der Johannisstraße 43 bis 47, um genau zu sein).

 

Die Hesperidengärten sind eine Runde größer als der Barockgarten, aber trotzdem noch immer sehr überschaubar. Sie sind ebenfalls im Stile des Barock angelegt und auch alles andere als überlaufen, sodass eine Nennung unter Nürnberg Insider Tipps gerechtfertigt ist.

 

Die Gartenanlage bietet viele Sitzmöglichkeiten, schön angelegte Hecken und begrünte Bögen. Ein kleines Café zum Einkehren ist ebenfalls vorhanden. (Das habe ich allerdings nicht auf Herz und Nieren getestet.)

 

Die Figuren stellen Gestalten aus der griechischen Mythologie nach. Darauf lässt sich auch der Name „Hesperidengärten“ zurückführen: Die Hesperiden waren die Damen, die laut griechischer Sage einen Garten mit einem Apfelbaum bewachten, dessen goldene Äpfel den griechischen Göttern die ewige Jugend versprachen.

 

Nürnberg hat übrigens schon seit langem besonders viele Gärten zu bieten. Schon zu Zeiten des Mittelalters nutzten die wohlhabenden Bürger Nürnbergs die etwa 300 Gartenanlagen, welche die Stadt rund um die Stadtmauer zu bieten hatte. Zu diesen Gärten gesellten sich später noch die barocken Lustgärten von wohlhabenden Patriziern.

 

 

Öffnungszeiten: Von April bis Oktober täglich zwischen 8 und 20 Uhr zugänglich.

 

 

8. Johannisfriedhof

 

Zu den Nürnberg Insider Tipps der etwas bekannteren Sorte zählt der Rosenfriedhof.

Der Johannisfriedhof ist reich an Rosen

 

 

Der Nürnberger Johannisfriedhof liegt nur einen Katzensprung von den Hesperidengärten entfernt und gilt als einer der schönsten Friedhöfe Deutschland. Wegen der ihn schmückenden Rosenbüsche wird er auch als Rosenfriedhof bezeichnet.

 

Entsprechend ist er vor allem zur Zeit der Rosenblüte besonders sehenswert. Angelegt wurde er im Mittelalter. Folglich finden sich auf seinem Gebiet noch Gräber, die aus dem 16. Jahrhundert stammen. Dazu gehört auch das Grab des bekanntesten Sohnes der Stadt – Albrecht Dürer.

 

Der Johannisfriedhof bietet eine Vielzahl von teils uralten und schaurig-schönen Grabmalen mit sehenswerten Grabtafeln aus Bronze, die kleine Kunstwerke sind.

 

Ebenfalls auf dem Gelände steht die hübsche kleine St. Johanniskirche, welche die einzige Nürnberger Kirche ist, die den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstand. In ihr beteten im Mittelalter die Leprakranken.

 

Das Grab von Albrecht Dürer zieht auch den ein oder anderen Touristen auf das Friedhofsgelände. Am Haupteingang gibt eine Tafel Auskunft über die Lage der Gräber. Wegen der nicht immer gerade verlaufenden Wege ist Dürers Grab jedoch nicht ganz leicht zu finden. Erkennbar ist es durch Dürers berühmtes Kürzel (das A mit einem darin integrierten D), das auf dem Grabmal zu sehen ist.

 

Das Grab des berühmten Malers liegt im Schatten des Baums im Nordosten des Friedhofsgeländes. Die ungefähren GPS-Koordinaten: 49°27’31.90″N, 11° 3’43.47″E.

 

Neben Dürer haben auch der bekannte Bildhauer Veit Stoß sowie weitere Lokalprominenz hier ihre letzte Ruhestätte gefunden.

 

 

Öffnungszeiten: Von April bis September täglich zwischen 7 und 19 Uhr sowie von Oktober bis März täglich zwischen 8 und 17 Uhr geöffnet.

 

 

9. Nürnberg Insider Tipps fürs Szeneviertel Gostenhof (GoHo)

 

Bei Nürnberg Insider Tipps zu Gostenhof bzw. GoHo nenne ich dir tolle Lokale wie das The Green.

Eines der zahlreichen empfehlenswerten Gostenhofer Lokale ist das The Green an der Fürther Straße

 

 

Wie so häufig zu beobachten, hat sich auch in Nürnberg ein früheres Problemviertel mit ehemals hoher Kriminalitätsrate in ein Szeneviertel verwandelt.

 

Das südwestlich der Altstadt gelegene Gostenhof ist reich an kleinen Geschäften für Vintageklamotten & Co., Cafés, Imbissen und Kneipen. Bewohner aus vielen verschiedenen Nationen bringen besonders viel Leben in diese Ecke der Stadt.

 

Der Spitzname des Viertels – GoHo – ist übrigens eine Anspielung an das New Yorker und/oder Londoner Viertel SoHo.

 

Weite Teile des Bereichs zwischen der Fürther Straße (eine optisch eher unschöne Ausfallstraße) und den Bahngleisen werden als GoHo bezeichnet. Dieser Bereich der Stadt konnte den Zweiten Weltkrieg ohne größere Schäden überstehen. Daher gibt es bei einem ausgiebigeren Spaziergang durch GoHo auch alte Bausubstanz zu bewundern.

 

Gostenhof ist insgesamt der perfekte Ort, um eine andere bzw. alternative Seite Nürnbergs kennenzulernen. Das klappt vermutlich am besten, indem man die Gastroszene abklappert. Deshalb nenne ich dir im Folgenden einige gute Adressen, um genau das zu tun:

 

 

  • Machhörndl Kaffee: Diese Rösterei überrascht erst mit einem etwas getarnten Eingang (Obere Kieselbergstraße 13), bei dem ich mich zunächst wunderte, ob ich den Hintereingang erwischt hatte. Das Innere ist jedoch ein gefundenes Fressen für Kaffeehipster, da du dich über die ganze Familiengeschichte der Kaffeebohne deiner Wahl aufklären lassen kannst. Es ist fast ein Glück, dass ich nicht in Nürnberg wohne, da täglicher Koffeinkonsum bei mir schnell zu Abhängigkeit führt, der wiederum in Entzugskopfschmerzen münden kann.

 

  • Café Mainheim: In diesem Café wird dir ebenfalls Kaffee aus der Rösterei Machhörndl kredenzt. Das Mainheim gilt als besonders guter Ort zum Frühstücken. Würde ich mich nicht gerade vom Zucker loslösen, hätte ich sicherlich auch gerne einen der Kuchen probiert.

 

  • The Green: Dieses kleine Lokal weckt Erinnerungen an Südostasien und bietet eine nette Auswahl an frischer veganer Kost. Der Spaß ist sehr gesund und lecker, aber auch nicht ganz billig für die (relativ) kleinen Portionen. Zudem scheint mir das gute Geschäft recht beliebt zu sein, sodass eine Tischreservierung eine gute Idee ist.

 

  • Schanzenbräu Schankwirtschaft: In Bayern bzw. Mittelfranken dürfen Tipps für Bier nicht zu kurz kommen. Diesem Anspruch versuche ich mit dem Hinweis über die Schanzenbräu Schankwirtschaft gerecht zu werden. Die kleine Brauerei mit urigem Lokal und Biergarten ist ein guter Ort, um Rotbier und traditionelle fränkische Küche zu probieren.

 

 

10. Allgemeine Nürnberg Insider Tipps zum Essen und Trinken

 

Nürnberg Insider Tipps wären unvollständig ohne Hinweise zu lokalen Spezialitäten wie Lebkuchen.

In kulinarischer Hinsicht kann Nürnberg mit Rostbratwürsten, Lebkuchen und weiteren Spezialitäten eindeutig überzeugen

 

 

Das ein oder andere Nürnberger Lokal habe ich dir ja bereits genannt. Was zum Abschluss meiner Nürnberg Insider Tipps nicht schaden kann, sind ein paar allgemeinere Tipps zu typischen Spezialitäten, die in Nürnberg auf den Speisekarten zu finden sind. Die Stadt hat kulinarisch so einiges zu bieten.

 

Hier ein kurzer Überblick:

 

 

  • Nürnberger Rostbratwürste: Der Klassiker. Die Einheimischen bestellen sich gerne 3 im Weggla, was ins Deutsche übersetzt bedeutet, dass sie sich drei Nürnberger Rostbratwürste in einem Brötchen gönnen. Ich muss mich allerdings als jemand outen, der Bratwürste und insbesondere die Nürnberger Variante noch nie sonderlich gemocht hat. Die Rostbratwürste sind aber hinsichtlich Geschmack und Größe unverkennbar. 3 im Weggla reichen deshalb für mich definitiv auch für die nächsten 3 Wochen oder Monate.

 

  • Schäufele: Bei Schäufele handelt es sich um ein stundenlang im Ofen gebackenes Stück der Schweineschulter, das durch diese Art der Zubereitung besonders zart wird. Schäufele wird im Regelfall mit einem Kartoffelkloß serviert.

 

  • Gebackener Karpfen: Vor allem von September bis März ist gebackener Karpfen eine vielgegessene Spezialität, die typisch für Nürnberg ist.

 

  • Schweinebraten mit Kloß: Auch dieses Gericht wirst du auf vielen Speisekarten in Nürnberg finden können.

 

  • Nürnberger Lebkuchen: Die Nürnberger Lebkuchen-Variante wird nach einem Geheimrezept hergestellt, das u. a. Nüsse, Zimt, Kardamom, Nelken und Muskat beinhaltet. Die exotischen Gewürze fanden ihren Weg in den Nürnberger Lebkuchen, da die Stadt im Mittelalter ein wichtiger Warenumschlagplatz war. In Nürnberg wurde der Lebkuchen bereits im 14. Jahrhundert in dieser Form hergestellt. Der heilige Gral sind die sogenannten Elisenlebkuchen.

 

  • Rotbier: Das Rotbier ist eine Biervariante, die in Nürnberg ihre Heimat hat. Andere Sorten gibt es im Bierland Bayern natürlich ebenfalls wie Sand am Meer. Zu den beliebtesten Nürnberger Brauereien zählen Schanzenbräu, Tucher und Altstadthof. Franken ist übrigens das Gebiet mit der weltweit höchsten Brauereidichte

 

 

Falls du Lust hast, mehr über die kulinarische Seite Nürnbergs zu erfahren, könnten die folgenden Tourangebote interessant für dich sein:

 

 

 

  • 6-stündiges kulinarisches Erlebnis*: Zu dieser 6-stündigen Tour gehört nicht nur eine Führung durch die Stadt samt Verkostungen, sondern auch ein Kurs, in dem du die Zubereitung von Nürnberger Lebkuchen und Rostbratwürsten lernen kannst.

 

In meinen Nürnberg Insider Tipps soll auch dieser hübsche Imbiss nicht gänzlich unerwähnt bleiben.

Ein Imbiss-Kiosk-Mischmasch mit gekacheltem Eingang steht auch Nürnberg sehr gut

 

 

Einige abschließende Nürnberg (Insider) Tipps

 

Zum Abschluss meiner Nürnberg Insider Tipps möchte ich dir noch einige praktische Infos mit auf den Weg geben.

 

Hilfreich könnte zum Einstieg eine Karte sein, auf der ich dir die Lage der genannten Nürnberg Geheimtipps markiert habe:

 

 

 

 

Damit du möglichst schnell von A nach B gelangst, schadet es nicht, den Netzplan für das Nürnberger Nahverkehrsnetz parat zu haben:

 

 

 

 

1. Die Nürnberg Card zum Geldsparen bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Museen

 

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass du während deiner Zeit in der Stadt nicht nur Nürnberg Insider Tipps abseits der Touristenpfade auf deiner To-Do-Liste abhakst.

 

Wenn du mehrere der Hauptsehenswürdigkeiten von innen sehen und häufiger den Nahverkehr nutzen möchtest, dann rechnet sich schnell der Kauf einer sogenannten Nürnberg Card*.

 

Die bietet dir für zwei Tage eine kostenlose Nutzung des Nahverkehrs (zwei Tagestickets würden 16,60 € kosten) und einen ebenfalls kostenfreien Zugang zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Für 28 € kannst du folglich viel geboten bekommen.

 

Unter anderem sind die folgenden Sehenswürdigkeiten und Museen nach dem Kauf der Nürnberg Card für zwei Tage kostenlos besuchbar:

 

 

  • Albrecht-Dürer-Haus
  • Kaiserburg
  • Germanisches Nationalmuseum
  • Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
  • Memorium Nürnberger Prozesse
  • Historischer Kunstbunker
  • Spielzeugmuseum

 

 

 

 

2. Tipps zur Anreise nach Nürnberg

 

Nürnberg ist als eine der größten Städte des Landes gut ans Netz der Deutschen Bahn angebunden und nicht nur von deutschen Städten, sondern auch aus Österreich und der Schweiz gut per Zug erreichbar.

 

Die attraktivsten Angebote für Tickets der Deutschen Bahn lassen sich im Regelfall besonders erfolgreich mit dem Sparpreisfinder ausfindig machen:

 

 

 

 

Da Nürnberg auch gut ins Netz des Fernbusunternehmens Flixbus eingebunden ist, kann die Anreise per Fernbus eine Option sein, sofern die Fahrzeit ein erträgliches Maß nicht überschreitet.

 

 

 

 

3. Empfehlenswerte Unterkünfte in Nürnberg

 

Nach meinen Nürnberg Geheimtipps nenne ich dir auch noch einige gute Unterkünfte.

Nürnberg bietet einige mehr als nette Unterkünfte

 

 

Insgesamt überzeugte mich Nürnberg mit einem recht großen Angebot für Unterkünfte mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis.

 

Auf jeden Fall macht es für die meisten Reisezwecke Sinn, rund um die im Stadtzentrum liegende Altstadt eine Bleibe zu suchen. Auf dieser brillanten Erkenntnis basiert auch die folgende Auflistung von Unterkünften, die ich für besonders empfehlenswert halte:

 

 

  • Dream & Relax Apartments Humbold* (ca. 65 €/Nacht): Wenn du Lust auf ein Apartment mit Möglichkeiten zur Selbstverpflegung und einem flexiblen Self-Check-in hast, dann bist du bei dieser Adresse gut aufgehoben.

 

  • Five Reasons Hostel & Hotel* (ca. 75 €/Nacht): Fast schon im Schatten des Germanischen Nationalmuseums gelegenes Hotel mit sehr überzeugendem Bewertungsprofil.

 

  • ArtHotel City* (ca. 80 €/Nacht): Falls dir nach einer Unterkunft im beschriebenen Szeneviertel Gostenhof ist, dann bist du im ArtHotel gut aufgehoben.

 

  • Hotel Hauser Boutique* (ca. 100 €/Nacht): Dieses 3-Sterne-Hotel überzeugt mit seiner praktischen Altstadtlage in der Nähe des Henkerstegs.

 

  • Hotel Prinzregent* (ca. 115 €/Nacht): Diese 3-Sterne-Bleibe befindet sich wiederum im Osten der Altstadt.

 

  • Hotel Elch Boutique* (ca. 120 €/Nacht): Die Weißgerbergasse zählt eindeutig zu den schönsten Winkeln der Altstadt, sodass es Sinn macht, in diesem Hotel in ihrer Nähe zu übernachten.

 

  • Hotel Deutscher Kaiser* (ca. 140 €/Nacht): Strategisch astrein zwischen der St. Lorenz Kirche und dem Bahnhof gelegenes Hotel.

 

  • Sorat Hotel Saxx Nürnberg* (ca. 145 €/Nacht): Zentraler als am Hauptmarkt kann man in Nürnberg kaum unterkommen. Und genau dort befindet sich dieses 3-Sterne-Hotel mit seinen extrem guten Bewertungen.

 

 

 

 

 

 

4. Tourangebote für Nürnberg

 

Zu den Nürnberg Insider Tipps gehört die Kaiserburg natürlich nicht.

Die Kaiserburg lässt sich im Detail am besten im Rahmen von Führungen kennenlernen

 

 

Die Teilnahme an geführten Touren durch die Stadt kann besonders hilfreich dabei sein, wenn du auf besondere Ecken und Geschichten aufmerksam gemacht werden möchtest, die dir sonst verborgen bleiben würden.

 

Schau dir in dieser Hinsicht vielleicht die folgenden Tourangebote an:

 

 

 

  • Führung durch die historische Altstadt*: Wenn du mit einer größeren Gruppe oder Familie mit bis zu 10 Leuten nach Mittelfranken reist, dann könnte diese 2 Stunden dauernde Altstadt-Tour (Kaiserburg, Hauptmarkt, Albrecht-Dürer-Haus) interessant für dich sein.

 

  • Altstadt und Reichsparteitagsgelände*: Diese 4-stündige Tour führt nicht nur entlang der Sehenswürdigkeiten in der Altstadt, sondern auch weg vom Stadtzentrum zum sehenswerten Reichsparteitagsgelände.

 

 

5. Empfehlenswerte Reiseführer für Nürnberg

 

Um Nürnberg genauer kennenzulernen, dürfte sicherlich der ein oder andere Reiseführer mehr als nützlich sein. Hier ein Überblick über die Reiseführer zu Nürnberg und Umland, die mir bei der Reisevorbereitung geholfen haben:

 

 

 

  • DuMont direkt Reiseführer Nürnberg*: Auch dieser Reiseführer ist gut dafür geeignet, nicht nur die bekanntesten Sehenswürdigkeiten, sondern auch einige Nürnberg Insider Tipps ausfindig zu machen.

 

 

 

 

Ende! Obwohl – nicht unbedingt: Lies auch meinen Artikel über einen schönen Rundgang entlang der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Nürnbergs, falls du das noch nicht getan haben solltest:

 

 

 

 

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Nürnberg hat noch mehr als Kaiserburg & Co zu bieten. Hier nenne ich dir deshalb 10 Nürnberg Insider Tipps bzw. Geheimtipps abseits der Touristenpfade (inkl. Tipps zu lokalen Spezialitäten).

Die 10 besten Nürnberg Insider Tipps

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