Die Top 25 Wien Sehenswürdigkeiten als Rundgang (+ wichtige Tipps) | Reiseblog Urban Meanderer
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Hier beschreibe ich dir einen Wien Sehenswürdigkeiten Rundgang bzw. eine Route, mit der du Wiens Top 25 Attraktionen wie das Riesenrad im Prater - notfalls auch an einem Tag - kennenlernen kannst.

Die Top 25 Wien Sehenswürdigkeiten als Rundgang (+ wichtige Tipps)

Wien war in den Jahrzehnten vor dem Zweiten Weltkrieg eine der fünf größten Städte der Welt. Das gilt in dieser Form nicht mehr.

 

Österreichs Hauptstadt ist im deutschsprachigen Raum allerdings noch immer die zweitgrößte Stadt nach Einwohnern (1,9 Millionen) und die drittgrößte nach Stadtfläche.

 

Trotz dieser Größe lässt sich Wien wunderbar zu Fuß erkunden. Die Laufarbeit wird reich belohnt. Dieser Artikel soll dir dabei helfen, genau das auszunutzen. Ich beschreibe dir einen Wien Sehenswürdigkeiten Rundgang, mit dem du die 25 bekanntesten Attraktionen kennenlernen kannst.

 

So gewinnst du einen umfassenden ersten Überblick über die Highlights von Wien und das in relativ kurzer Zeit wie z. B. an einem Wochenende oder – falls nötig – sogar an einem Tag.

 

Zeitlich wird es allerdings unmöglich sein, innerhalb eines Rundgangs tatsächlich auch alle genannten Museen zu besichtigen. Dafür müsstest du dir die von mir vorgeschlagene Wien Sehenswürdigkeiten Route in zwei bis drei Tagesetappen aufteilen.

 

So soll’s laufen: Meine Wien Sehenswürdigkeiten Route startet innerhalb des Rings im Stadtkern (Stephansdom, Staatsoper, Graben etc.). Im Anschluss geht es zu den Highlights entlang der Ringstraße (Hofburg, Kunsthistorisches Museum etc.), ehe ich dir die weiter außerhalb gelegenen Wien Sehenswürdigkeiten (Schloss Schönbrunn, Zentralfriedhof etc.) beschreibe.

 

Auf geht’s:

 

 

Die Wien Sehenswürdigkeiten im 1. Bezirk (Innere Stadt)

 

Die Wiener Altstadt mit dem Stephansdom, der Hofburg und anderen Hochkalibern zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Weniges ist daher einleuchtender, als die Erkundung der Metropole im 1. Bezirk zu starten:

 

 

1. Stephansdom als erste Station einer Wien Sehenswürdigkeiten Route

 

Bei einem Wien Sehenswürdigkeiten Rundgang ist der Stephansdom eine der wichtigsten Stationen.

Der Stephansdom ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Wiens

 

 

Der Stephansdom ist ein nahezu optimaler Ausgangspunkt für einen Wien Sehenswürdigkeiten Rundgang, da er mitten in der Altstadt liegt, über einer der wichtigsten U-Bahnstationen der Stadt thront und folglich gut erreichbar ist.

 

Der gotische Kirchenbau – offiziell Domkirche St. Stephan zu Wien heißend – wird von den Wienern Steffl genannt. Er ist eines der Wahrzeichen der Stadt, deren bekannteste Kirche und darf sich als die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Wiens bezeichnen lassen.

 

Der prächtige Anblick des Stephansdoms, wie er heute zu bewundern ist, entstand mit dem 75 Jahre dauernden Bau des Südturms ab 1359. Dieser gilt als architektonisches Meisterwerk und ist über 343 Stufen zu erklimmen. Der Ausblick von dem 136 Meter hohen Turm ist nicht von schlechten Eltern.

 

Einen weiteren Aussichtspunkt bietet der Stephansdom mit seinem nie fertiggestellten und 68 Meter messenden Nordturm. Hier ist weniger Beinarbeit gefragt, da ein Aufzug nach oben führt.

 

Ein weiterer Blickfang ist das Dach der Kirche, dessen 230.000 Ziegel ein schickes Zickzackmuster ergeben.

 

Bei deinem Wien Sehenswürdigkeiten Rundgang solltest du auch auf das Dach des Stephansdoms achten.

Das Dach des Stephansdoms verdient Aufmerksamkeit

 

 

Der Domschatz gehört wiederum zum Dom Museum Wien, in dem nicht nur die sakralen und historischen Kunstschätze des Stephansdoms, sondern auch Werke zeitgenössischer Kunst präsentiert werden.

 

Zu einem Ticket samt Multimediaguide für das Dom Museum Wien geht es unter dem folgenden Link:

 

 

 

 

Auch die Katakomben des Stephansdoms können im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Zu sehen gibt es eine große Anlage unterhalb des Domplatzes mit 30 Grabkammern, die sich über viele Jahre zur letzten Ruhestätte von ca. 10.000 Menschen entwickelt hat. (Zeiten der Führungen: montags bis samstags von 10 bis 11:30 und von 13:30 bis 16:30 Uhr sowie sonn- und feiertags von 13:30 bis 16:30 Uhr.)

 

Im Schatten des Stephansdoms liegt darüber hinaus das Mozarthaus, in dem sich die letzte erhaltene von fast einem Dutzend Wohnungen befindet, in denen Wolfgang Amadeus Mozart hauste – und zwar von 1784 bis 1787.

 

Im hier untergebrachten Museum wird so einiges aufgefahren, um dir Mozarts Welt näherzubringen. Das Highlight ist die im original erhaltene Mozart-Wohnung im ersten Stock. Tickets für das Mozarthaus gibt es online wiederum unter dem folgenden Link:

 

 

 

 

Tipp am Rande: Ebenfalls nahe dem Stephansdom stößt du auf eines der bekanntesten Kaffeehäuser Wiens – das Café Hawelka.

 

 

Anfahrt: Die U1 oder U3 verfrachtet dich über die Station „Stephansplatz“ fast direkt an den Stephansdom.

 

Öffnungszeiten: Der Stephansdom ist von Montag bis Samstag zwischen 6 und 22 Uhr sowie sonn- und feiertags von 7 bis 22 Uhr zugänglich.

 

Eintritt: Die Kirche ist grundsätzlich kostenlos zugänglich. Auf den Nordturm gelangst du für 6 Euro. Die Katakombenführung kostet ebenfalls 6 Euro. Für die Besteigung des Südturms musst du 5 Euro hinblättern.

 

 

2. Hoher Markt mit der Ankeruhr

 

Eine der Wien Sehenswürdigkeiten ist die Ankeruhr am Hohen Markt.

Die Ankeruhr am Hohen Markt

 

 

Vom Stephansdom aus könntest du dich zunächst aus dem größten Innenstadttrubel verdrücken und weiter gen Norden gehen. Dort wartet – z. B. über die Rotenturmstraße und den Lichtensteg erreichbar – mit dem Hohen Markt einer der ältesten Plätze der Stadt.

 

Der Touristenmagnet am Hohen Markt ist die sogenannte Ankeruhr. Diese überspannt die unter ihr liegende Straße, ist mit Figuren bestückt und gilt als eines der Meisterwerke des Jugendstils. Fertiggestellt wurde sie 1915 – und zwar für die Versicherungsgesellschaft Anker, welche die Ankeruhr als Uhr für die Öffentlichkeit an ihrem Unternehmenssitz anbringen ließ.

 

Besonders zu 12 Uhr zieht die Ankeruhr wegen der Parade aller Dirk Nowitzki-großen Figuren von mindestens 2,60 Meter Höhe samt musikalischer Untermalung einen Haufen Touristen an.

 

Falls sich bei dir an dieser Stelle im Wien Sehenswürdigkeiten Rundgang bereits Hunger bemerkbar macht: Der Würstelstand am Hohen Markt ist einer der bekanntesten der Stadt und eignet sich perfekt für einen kleinen Imbiss.

 

Über die Schulter- und Jordangasse oder die Wipplingerstraße mit dem Alten Rathaus kann dich dein Weg schließlich zum Judenplatz weiterführen.

 

 

Anfahrt: Mit der U1 oder U3 vom Stephansplatz oder mit der U1 ab der Station „Schwedenplatz“ erreichbar.

 

 

3. Judenplatz und Am Hof

 

Zu den Wien Tipps gehört auch das Holocaust-Mahnmal am Judenplatz.

Das Holocaust-Mahnmal am Judenplatz

 

 

Der Judenplatz war im Mittelalter das Zentrum der jüdischen Bevölkerung Wiens und Kern der damaligen Judenstadt bzw. des jüdischen Ghettos, das aus 70 Häusern bestand.

 

Am Judenplatz stößt du auf den zweiten Standort des Jüdischen Museums, in dem du dich über die Geschichte dieser Ecke Wiens informieren kannst. Tickets dafür könntest du dir vorab online unter dem folgenden Link sichern:

 

 

 

 

Eine weitere Attraktion am Judenplatz ist das Holocaust-Mahnmal aus dem Jahr 2000, das an die ca. 65.000 österreichischen Opfer des Holocaust erinnert. Gefertigt wurde es aus Stahlbeton und symbolisiert eine verschlossene Bibliothek mit aus versteinerten Büchern bestehenden Wänden.

 

Ein weiterer Blickfang ist das Denkmal für den Dichter Gotthold Ephraim Lessing.

 

Wenn du alles auf dich wirken lassen hast, kann es zum Nachbarplatz Am Hof weitergehen, der einer der Drehorte für den berühmten Filmklassiker und Wien-Film schlechthin namens „Der dritte Mann*“ war. Er ist jedoch auch ohne diesen Filmruhm einer der geschichtlich wichtigsten Plätze der Stadt.

 

Sehenswert sind vor allem die Mariensäule (übrigens eine Kopie der ursprünglichen Version aus Sandstein, die zum Ende des Dreißigjährigen Krieges gestiftet wurde) und die Kirche am Hof, von deren Balkon unter anderem das Ende des Heiligen Römischen Reiches bekannt gegeben wurde.

 

 

Anfahrt: Mit der U1 oder U4 bis „Schwedenplatz“, mit der U2 bis zur Station „Schottentor“ oder mit der U3 bis zur „Herrengasse“.

 

 

4. Fußgängerzone: Kohlmarkt, Graben, Kärntner Straße

 

Eine Wien Sehenswürdigkeiten Route kann dich auch über den Graben führen.

Ein Spaziergang über den Graben kann sich auch für Shoppingmuffel lohnen

 

 

Shopping ist nicht so wirklich meine Leidenschaft. Optisch machen die bekanntesten Einkaufsstraßen Wiens (von der etwas weiter außerhalb gelegenen Mariahilfer Straße vielleicht einmal abgesehen) jedoch eine Menge her, sodass sie auch für Shoppingmuffel interessant sein können.

 

Der Kohlmarkt ist vom Platz Am Hof schnell über die Bognergasse erreicht. Er ist reich an Nobelboutiquen, führt auf den Michaelisplatz im Schatten der Hofburg zu, zu der es nach dieser Route allerdings erst etwas später hingehen soll.

 

Der Graben ist die wiederum wohl berühmteste Einkaufsstraße der Stadt, deren Anblick auf jeden Fall Eindruck macht. Vor allem lohnt es sich, auf die 21 Meter hohe barocke Pestsäule mehr als nur einen Blick zu werfen. Ein kurzer Abstecher zur Peterskirche lohnt sich ebenfalls.

 

Und, schwupp, bist du auch schon wieder zurück am Stephansplatz, von dem aus es direkt weiter in die nächste Fußgängerzone voller Einkaufstempel geht: die Kärntner Straße.

 

 

Anfahrt: U1 oder U3 bis zur Station „Stephansplatz“.

 

 

5. Kaisergruft

 

Von der Kärtner Straße biegst du rechts in die Marco d’Aviano Gasse ab, um mit deinen fünf prallgefüllten Einkaufstüten zur Kaisergruft zu gelangen.

 

Die Kaisergruft wird auch Kapuzinergruft genannt, liegt unterhalb des Kapuzinerklosters und wurde 1633 fertiggestellt. Sie dient als Grabstätte für 19 Kaiserinnen, 12 Kaiser und weitere Familienmitglieder der Habsburger und Habsburg-Lothringer.

 

 

Anfahrt: Mit der U1 oder U3 über die Station „Stephansplatz“.

 

Öffnungszeiten: Täglich zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Donnerstags ist die Kaisergruft schon ab 9 Uhr zugänglich.

 

Eintritt: 7,50 Euro. Für eine Führung musst du 10,50 Euro bezahlen.

 

 

6. Albertina

 

Eine der wichtigsten Wien Sehenswürdigkeiten ist die Albertina.

Die Albertina hat nicht nur innen einiges zu bieten

 

 

Über die Gluckgasse und den Lobkowitzplatz geht es weiter zur Augustinerstraße. Dort befindest du dich auch schon am Augustinertrakt der Hofburg. Hier ist die Augustinerkirche den ein oder anderen Blick wert, ehe es weiter zur Albertina geht, die ebenfalls Teil der Hofburg ist.

 

Auf den Großteil der Attraktionen in der Hofburg komme ich später zu sprechen. Die Albertina lässt sich an dieser Stelle jedoch bereits gut in den Wien Sehenswürdigkeiten Rundgang einbauen.

 

Erbaut wurde sie ab 1744 und diente als Residenz der Habsburger. Das Gebäude ist ein absoluter Hingucker – vor allem vom Albertinaplatz mit der Statue von Herzog Albert vor der Gebäudefront.

 

Die grafische Sammlung von Herzog Albert in der Albertina zählt dabei zu den weltweit wichtigsten ihrer Art. Insbesondere Zeichnungen wie die Männerakte von Michelangelo oder Dürers Feldhase gehören zu den bekanntesten Kunstwerken überhaupt.

 

Auch die Ausstellung Moderner Kunst unter der Bezeichnung „Monet bis Picasso“, in der allseits beliebte Klassiker wie Monets Seerosen oder Degas‘ Tänzerinnen ausgestellt werden, zieht die Massen in die Albertina.

 

Neben der Weltklassekunst gibt es zu allem Überflluss auch noch die extrem prunkvollen Räume der Habsburger zu erkunden – absolut lohnenswert!

 

 

Eintritt: 17,90 Euro. Dein Onlineticket kannst du dir unter dem folgenden Link kaufen:

 

 

 

 

Anfahrt: Unter anderem mit der U1 oder U3 über die Station „Stephansplatz“.

 

Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 18 Uhr, mittwochs und freitags sogar bis 21 Uhr geöffnet.

 

 

7. Wiener Staatsoper

 

Unter den Wien Sehenswürdigkeiten muss auch die Staatsoper genannt werden.

Die Staatsoper ist ein besonders schicker Wiener Prachtbau

 

 

Die Wiener Staatsoper liegt in der direkten Nachbarschaft der Albertina. In ihrer heutigen Form existiert sie seit 1869. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Staatsoper allerdings schwer beschädigt und im Anschluss wieder neu aufgebaut.

 

Das Wiener Opernhaus dürfte dir durch das Bunte-Lesen beim Friseur eventuell zumindest durch den alljährlichen Opernball bekannt vorkommen. Es ist jedoch nicht nur für Kaffeeklatsch geeignet, sondern auch als wichtiger Treffpunkt der kulturellen, politischen und unternehmerischen Elite in Österreich.

 

Aus dem Orchester der Staatsoper haben sich übrigens die Wiener Philharmoniker zusammengesetzt.

 

Allein von außen liefert die Staatsoper einen imposanten Anblick. Innen präsentiert sich das Bauwerk natürlich ebenfalls prunkvoll.

 

Tickets für die Aufführungen sind nicht ganz günstig. Es gibt allerdings einen Trick für den Kauf vergünstigter Tickets:

 

Günstige Stehplatztickets (10 Euro) werden 80 Minuten vor Beginn einer Vorstellung an die Stehwilligen verkauft. Dafür müsstest du dich lediglich zur Stehplatzkasse begeben. Zum Spielplan geht es unter diesem Link.

 

Wenn du das kaiserliche Wien kennenlernen und dabei einen Blick hinter die Kulissen der Staatsoper werfen möchtest, dann könnte auch die folgende Führung interessant für dich sein:

 

 

 

 

Unter dem folgenden Link hast du zudem die Möglichkeit, dir ein Ticket für ein Mozartkonzert in der Staatsoper zu sichern:

 

 

 

 

Vielleicht ebenso interessant für dich: Im Film „Mission: Impossible – Rogue Nation*“ ist die Staatsoper in einer langen Szene von innen zu sehen. Falls du dir nicht die Zeit für eine Besichtigung oder einen Opernbesuch nehmen kannst/möchtest und Lust auf eine Ladung Actionkino hast, dann bist du bei dem Film nicht gänzlich schlecht aufgehoben.

 

 

Anfahrt: Mit der U1, U2 oder U4 über die Haltestelle „Karlsplatz“.

 

 

8. Hotel Sacher und Café Sacher

 

Auf das Hotel und Café Sacher stößt du nahe der Rückseite des Opernhauses. Gegründet wurde das Hotel Sacher vom Sohn des Erfinders der Urversion der Sachertorte. Die Eröffnung fand 1876 statt.

 

Das Luxushotel gehört zum illustren Kreis der Leading Hotels of the World. Unter diesem Link* kannst du dir die Angebote für das Hotel anschauen.

 

Das direkt angrenzende Café Sacher ist das wohl bekannteste der zum Welterbe der UNESCO zählenden Wiener Kaffeehäuser. Es bringt vor allem die Original-Sachertorte als eine der ersten Versionen der weltbekannten Sachertorte an die nicht zu geringe Kundschaft.

 

Entsprechend steht hier teils langes Schlangestehen auf dem Plan, um in dem eleganten, jedoch teuren Café das berühmte Stück Torte samt Wiener Melange und Konsorten zu probieren.

 

Zu den kulinarischen Wien Sehenswürdigkeiten gehört das Café Sacher.

Beim Café Sacher ist Schlangestehen an der Tagesordnung

 

 

Anfahrt: Mit der U1, U2 oder U4 über die Haltestelle „Karlsplatz“.

 

Öffnungszeiten Café Sacher: Täglich von 8 bis 24 Uhr geöffnet.

 

 

9. Haus der Musik

 

Das Haus der Musik ist das für die innovative und interaktive Gestaltung gelobte Klangmuseum der Stadt Wien.

 

Ich erwähne es an dieser Stelle eher der Vollständigkeit halber, da ein Besuch recht viel Zeit in Anspruch nimmt und das Gebäude für einen oberflächlichen Blick nicht die erste Adresse in Wien ist.

 

Falls du dir das Haus der Musik für weitere Tage in Wien aufsparen möchtest, dann kannst du gleich vom Hotel Sacher an den Ring weitergehen. Ansonsten erwartet dich folgende Ausstellung in dem Museum:

 

1. Stock: Hier bietet dir das Museum Infos zu den Wiener Philharmonikern und das angesiedelt in der Wohnung, in welcher Otto Nicolai wohnte, als er die Wiener Philharmoniker gründete.

 

2. Stock: In der sogenannten Sonosphere kannst du dich an Klangexperimenten versuchen und dich auf die Suche nach dem in dir schlummernden Wiener Philharmoniker machen.

 

3. Stock: Hier ist vielen der großen Komponisten der Musikgeschichte, die auch Wien mit ihrem Gefiedel beglückten, jeweils ein Raum gewidmet (Mahler, Mozart, Beethoven etc.). In diesen Räumen gibt es dann unter anderem persönliche Gegenstände wie Instrumente der Musiker sowie Infos zu deren Leben und Schaffen zu erkunden.

 

4. Stock: Auf der virto|stage kannst du höchstpersönlich durch Körperbewegungen Einfluss auf das Bühnenbild und die Musik nehmen.

 

 

Eintritt: 13 Euro. Hier geht es zum Onlineticket:

 

 

 

 

Anfahrt: Mit der U1, U2 oder U4 über die Haltestelle „Karlsplatz“.

 

Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet.

 

 

Die Wien Sehenswürdigkeiten am und im Umfeld der Ringstraße

 

Wien Sehenswürdigkeiten befinden sich nicht nur innerhalb der Inneren Stadt.

Innerhalb der Ringstraße befinden sich so schöne Altstadtgassen wie diese, aber auch der Ring selber hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten

 

 

Der „Ring“ ist die wohl berühmteste Straße Wiens. Er führt ums historische Zentrum herum. Im Umfeld dieser Prachtstraße befindet sich eine Vielzahl der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

 

Ein Tipp für dich, wenn du genug vom Stadtwandern hast: Die gelbe Vienna Ring Tram befördert dich für 9 Euro um den Ring.

 

Es gibt allerdings auch öffentliche Straßenbahnlinien der Wiener Linien, die sich für eine inoffizielle und günstigere Rundfahrt entlang der Wien Sehenswürdigkeiten am Ring eignen – und zwar die Straßenbahnen Nr. 1 und 2.

 

So könntest du zum Beispiel ab dem Karlsplatz mit der Tram 1 in Richtung Prater fahren und am Schwedenplatz aussteigen. Von dort aus nimmst du die Tramlinie 2 Richtung Dornbach, bis du wieder am Karlsplatz ankommst.

 

Zurück zur Fortsetzung des Wien Sehenswürdigkeiten Rundgangs am Ring: Es bietet sich an, am Stadtpark zu starten und sich von dort aus im Uhrzeigersinn gen Norden vorzuarbeiten.

 

 

10. Stadtpark

 

Zu meinen liebsten Wien Sehenswürdigkeiten gehört der Stadtpark.

Der Stadtpark ist ein perfektes Plätzchen zum Entspannen

 

 

Der Stadtpark ist eine idyllische und sehr zentral gelegene Parkanlage und das älteste erhaltene Exemplar ihrer Gattung in Wien. Ab 1862 war sie – zunächst in Teilen – zugänglich.

 

Der Park bietet viele, viele Bänke, einen malerischen Teich, den Fluss mit dem einfallsreichen Namen Wien und insgesamt einen wunderbaren Ort, um sich vom Großstadttrubel für einen Moment zu erholen.

 

Weitere Highlights der Parkanlage sind der Kursalon Hübner (ursprünglich für Musik- und Tanzveranstaltungen genutzt, heutzutage für Events wie Hochzeiten oder Bälle verwendet), das Johann-Strauss-Denkmal von 1921 für den Walzerkönig sowie das Schubert-Denkmal.

 

 

Anfahrt: Die U4 bringt dich mit der Haltestelle „Stadtpark“ schnell zur Parkanlage.

 

 

11. Schloss Belvedere

 

Zu den Wien Sehenswürdigkeiten gehört natürlich auch das Schloss Belvedere.

Das Untere Belvedere ist der nahe der Ringstraße gelegene Teil des Schlosses Belvedere

 

 

Das Schloss Belvedere liegt einige hundert Meter südlich des Rings. Die beiden Schlossteile – das Obere und das Untere Belvedere – sind durch einen großen und aufwendig angelegten Schlossgarten miteinander verbunden.

 

Der Schlossgarten ist auch zugleich der älteste Teil der Anlage und entstand bereits ab 1700.

 

Das Untere Belvedere liegt weiter nördlich und ist das erste Gebäude des Schlosses Belvedere, das du vom Ring aus erreichst. Es wurde 1716 fertiggestellt und diente als Wohnsitz für Prinz Eugen von Savoyen, welcher der glückliche Adlige war, für den der Prachtbau erbaut wurde.

 

Das Obere Belvedere wurde wiederum um 1725 fertiggestellt, war interessanterweise jedoch zunächst nur als kleines Gebäude zum optischen Abschluss der Anlage vorgesehen.

 

Der Bau eskalierte jedoch so weit, dass das Obere Belvedere wesentlich größere Ausmaße annahm und schließlich für repräsentative Zwecke eingesetzt werden konnte.

 

Die Schlossanlage beherbergt ein Kunstmuseum mit der umfangreichsten Sammlung von Werken des österreichischen Malers Gustav Klimt auf dem gesamten Planeten Erde. Ähnlich hervorragend und bedeutsam ist die Sammlung weiterer Kunstwerke aus Österreich.

 

 

Anfahrt: Mit der U1 bis zur Haltestelle „Taubstummengasse“ und anschließender etwa viertelstündiger Spaziergang oder Fahrt mit der Straßenbahn D bis zur Station „Schloss Belvedere“.

 

Öffnungszeiten: Das Untere Belvedere ist täglich von 10 bis 18 Uhr und freitags bis 21 Uhr zugänglich. Das Obere Belvedere ist wiederum täglich von 9 bis 18 Uhr und freitags ebenfalls bis 21 Uhr geöffnet.

 

Eintritt: Es gibt für das Untere Belvedere (mit den Kunstausstellungen) und Obere Belvedere (mit dem meistbesuchten Kunstmuseum Österreichs) separate Tickets. Die günstigste Ticketvariante kostet 14 Euro:

 

 

 

 

12. Karlskirche und Otto-Wagner-Pavillon

 

Einer meiner Favoriten unter den Wien Sehenswürdigkeiten ist die Karlskirche.

Die prachtvolle Karlskirche

 

 

Die nächste Station deiner Wien Sehenswürdigkeiten Route kann die Karlskirche sein, die nichts Geringeres als mein Lieblingsgebäude in Wien ist.

 

Vor allem die detailliert verzierten Türme geben der Karlskirche eine ganz besondere Optik und sind einfach unschlagbar, wenn du mich fragst. Nicht grundlos ist der sakrale Bau die nach dem Stephansdom zweitbekannteste Kirche der Stadt.

 

Das unter Denkmalschutz stehende Meisterwerk des Barock liegt am Karlsplatz. Der Bau wurde während der Pestepidemie im 18. Jahrhundert beschlossen. Die Fertigstellung erfolgte 1739.

 

Die Fresken innerhalb der Kuppel sind dank eines Lifts zu bewundern. Letzterer ist optisch allerdings sicherlich kein Zugewinn für das Kircheninnere.

 

Falls du zur Weihnachtszeit in Wien unterwegs bist, solltest du den Christkindlmarkt vor der Karlskirche auf dem Schirm haben.

 

 

Öffnungszeiten Karlskirche: Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr sowie sonn- und feiertags von 12 bis 19 Uhr.

 

Eintritt Karlskirche: 8 Euro

 

 

 

 

 

Darüber hinaus schmückt der Otto-Wagner-Pavillon den Karlsplatz. Er wurde 1898 fertiggestellt und diente als Stationsgebäude der Wiener Stadtbahn. Der architektonische Entwurf stammt von dem berühmten Wiener Jugendstilarchitekten Otto Wagner.

 

Im Inneren des Pavillons findest du nahezu folgerichtig eine Ausstellung über Leben und Schaffen dieses guten Mannes, die zum Wien Museum gehört.

 

Dem Haupthaus des Wien Museums könntest du am Karlsplatz ebenfalls einen Besuch abstatten. Es ist an jedem ersten Sonntag im Monat kostenlos zugänglich.

 

Am Rande: Ebenfalls zum Wien Museum gehören unter anderem zahlreiche Musikerwohnungen (Schubert, Mozart, Beethoven, Haydn, Johann Strauss), das Pratermuseum sowie die Ausstellung in der im Lainzer Tiergarten gelegenen Hermesvilla.

 

 

Öffnungszeiten Otto Wagner Pavillon: Von April bis Oktober dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Eintritt Otto Wagner Pavillon: 5 Euro

 

Anfahrt: Die U1, U2 und U4 bringen dich über die Station „Karlskirche“ hierhin.

 

 

13. Naschmarkt

 

Wien Tipps wären unvollständig ohne Infos zum Naschmarkt.

Auf dem Naschmarkt gibt es mehr als genug zum Futtern

 

 

Auch wenn sich der gesamte Marktbereich weit gen Westen zieht – der innenstadtnahe Teil des Naschmarkts ist vom Karlsplatz relativ schnell erreichbar.

 

Geboten bekommst du hier über 120 Marktstände, die überwiegend Lebensmittel anbieten. Dazu gesellen sich viele Restaurants (von denen vor allem das Neni beliebt ist). Insgesamt ergibt das ein vor allem von Touristen gerne frequentiertes Pflaster zum Essen.

 

Um genauer zu sein: Der Naschmarkt zählt zu den beliebtesten Wien Sehenswürdigkeiten und ist entsprechend eher touristisch geprägt.

 

Dennoch ist der Markt keine aus dem Boden gestampfte Touristenattraktion. Bereits 1780 befanden sich erste Marktstände in dieser Ecke der Stadt. Samstags findet zusätzlich ein beliebter Flohmarkt am Naschmarkt statt. Am besten lässt du dich einfach vom Angebot inspirieren.

 

Eine Alternative könnte die folgende geführte Tour über den Naschmarkt sein, bei der du mit reichlich Hintergrundinfos versorgt wirst:

 

 

 

 

PS: Am Rande des Naschmarkts sind die von Otto Wagner gestalteten Wienzeilenhäuser mit dem Majolikahaus (Adresse: Linke Wienzeile 40) das ein oder andere Foto wert. Sie bieten Jugendstil-Fassaden der Extraklasse.

 

Marktzeiten: Die meisten Stände bringen ihre Waren wochentags zwischen 6 und 19:30 und samstags zwischen 6 und 18 Uhr unters Volk. An Sonn- und Feiertagen haben die Marktstände und Restaurants geschlossen.

 

Anfahrt: Mit der U1, U2 oder U4 bis zur Station „Karlsplatz“.

 

 

14. Hofburg mit ihren Museen

 

Bei einem Wien Sehenswürdigkeiten Rundgang ist die Hofburg eine der wichtigsten Adressen.

Blick auf ein kleines Stück der riesigen Hofburg

 

 

Für über 600 Jahre war die Hofburg die nicht gerade bescheidene Residenz der Habsburger, was den Gebäudekomplex zum zentralen Punkt des Heiligen Römischen Reiches machte.

 

Damals diente die Hofburg als Regierungssitz und Zentrum der Verwaltung sowie als Bleibe der kaiserlichen Familie in den Wintermonaten.

 

Sie ist die Heimat gleich mehrerer Wien Sehenswürdigkeiten:

 

 

Albertina: Die Albertina habe ich dir bereits weiter oben als eines der weltweit wichtigsten Kunstmuseen beschrieben.

 

Sisi-Museum: Hier wird dir eine Ausstellung mit persönlichen Gegenständen der berühmten Kaiserin Elisabeth geboten. Das Sisi-Museum beschäftigt sich mit deren Leben und Sterben und dem Sisi-Mythos. Veranschaulicht wird das Ganze durch hunderte persönlicher Gegenstände wie Handschuhe, Kleidungsstücke, Fächer, Sisis Ü-Eier-Sammlung (Scherz!) oder Totenschein.

 

Kaiserapartments: Die Kaiserapartments bieten Einblick in die privaten Gemächer von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth bzw. Sisi. Bei Tante Erna im Bramscher Stadtteil Lappenstuhl würde man die Einrichtung als Gelsenkirchener Barock bezeichnen, in Wien funktioniert der Style. Ohne Witz: Dieser Einblick in das Leben der Kaiserfamilie ist beeindruckend. Die Möblierung wurde in großen Teilen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hergestellt.

 

Silberkammer: Hier erwartet dich eine Präsentation der Hofsilberkammer und der Tafelkammer der Habsburger, die seit 1918 dem Staate Österreich gehört. Es gibt entsprechend jede Menge teils uraltes und kostbares Glas, Porzellan zu sehen, mit dem kaiserlich gespeist wurde.

 

 

 

 

Eine der wichtigsten Wien Sehenswürdigkeiten ist die Hofburg - hier mit der Kuppel des Michaelertrakts zu sehen.

Blick über den Kohlmarkt auf die Kuppel des Michaelertrakts der Hofburg

 

 

Im Michaelertrakt wird wiederum seit über 450 Jahren die Spanische Hofreitschule betrieben. Diese ist die älteste Reitschule der Welt und der letzte Ort, an dem noch die klassische Reitkunst aus Zeiten der Renaissance gelehrt wird.

 

Es werden nur Lipizzaner ausgebildet, was im Umkehrschluss bedeutet, dass meine geliebten Mini-Shetlandponys in der Spanischen Hofreitschule keine Edelausbildung genießen können!

 

Bei der Besichtigung bekommst du die öffentliche Morgenarbeit zu sehen und kannst dir die Übungen der Reiter und Pferde anschauen. Untermalt wird der Spaß von klassischer Musik.

 

 

 

 

 

Die Kaiserliche Schatzkammer besteht schließlich aus einer Sammlung von Kostbarkeiten der Habsburger, die es logischerweise in sich hat und zu den bedeutsamsten ihrer Art zählt.

 

Sie ist Teil des Kunsthistorischen Museums und untergebracht im ältesten Teil der Hofburg (dem Schweizertrakt). Zu den Sammlungshighlights zählen die Reichsinsignien Österreichs und die Reichskrone.

 

 

 

 

Darüber hinaus zum Hofburgkomplex gehörend: der größte Teil der Nationalbibliothek Österreichs, die Augustinerkirche, die Hofburgkapelle und das Bundesdenkmalamt.

 

Von außen lassen sich folgende Orte rund um die Hofburg wunderbar besichtigen:

 

 

  • Heldenplatz

 

  • Unterführung zwischen dem Michaelerplatz und Heldenplatz

 

  • Anblick der Hofburg vom Michaeler- und Josefsplatz

 

  • Burggarten mit dem eleganten Jugendstil-Palmenhaus, das 1906 in dieser Form fertiggestellt wurde und in dessen linken Flügel sich der Schmetterlinggarten befindet

 

 

Anfahrt: Unter anderem über die Station „Herrengasse“ der U3.

 

Öffnungszeiten: Die Öffnungszeiten sind leicht abhängig von der jeweiligen Ausstellung. Generell gelten jedoch folgende Zeiten: Von September bis Juni täglich von 9 bis 17:30 Uhr sowie im Juli und August täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Eintritt: Der Eintrittspreis hängt von der gewählten Ticketvariante ab.

 

 

15. Volksgarten mit angrenzendem Burgtheater

 

Deine Wien Sehenswürdigkeiten Route kann dich auch zum Volksgarten und Burgtheater am Ring führen.

Der Blick vom Volksgarten auf das Burgtheater

 

 

Der Volksgarten ist vom Heldenplatz bzw. der Hofburg blitzschnell erreichbar und als grüne Oase an einem der touristischen Hotspots der Stadt perfekt für ein kleines Päuschen geeignet. Der Rosengarten, einige Skulpturen, der schneeweiße Theseustempel – es wird viel fürs Auge geboten.

 

Vom Volksgarten aus ist mit dem Burgtheater ein weiterer Prachtbau im Stile des Historismus am Ring gut zu überblicken. Dieses 1888 eröffnete Nationaltheater Österreichs ist nicht nur von außen sehenswert. Innen gibt es unter anderem von Gustav Klimt geschaffene Deckengemälde zu sehen.

 

 

Öffnungszeiten: Von April bis Oktober zwischen 6 und 22 Uhr und von November bis März zwischen 7 und 17:30 Uhr geöffnet.

 

Anfahrt: Mit der U2 oder U3 über die Station „Volksgarten“.

 

 

16. Kunsthistorisches und Naturhistorisches Museum

 

Eine der Wien Sehenswürdigkeiten am Ring ist das Kunsthistorische Museum.

Im Vordergrund das Denkmal der Exekutive, im Hintergrund das Kunsthistorische Museum

 

 

Das Kunsthistorische Museum ist ein weiteres Wiener Museum, das zu den bedeutendsten weltweit zählt. Es liegt am Maria-Theresien-Platz und ist damit einer der Nachbarn der Hofburg.

 

Eröffnet wurde es 1891 und entwickelte sich aus der Sammlung der Habsburger heraus. Heutzutage zählt es zu den meistbesuchten unter den Wien Sehenswürdigkeiten.

 

Die Gemäldegalerie kann mit Werken von Vermeer, Velazquez, Rubens und weiteren großen Namen aufwarten. Darüber hinaus gibt es eine Sammlung von Schätzen aus dem Orient sowie eine Kunstkammer mit raren Kostbarkeiten aus dem Mittelalter und nachfolgenden Epochen zu bewundern.

 

Allerdings ist das Gebäude auch allein schon wegen seiner prachtvollen Räumlichkeiten sehenswert.

 

Weitere Ableger des Kunsthistorischen Museums im Stadtgebiet: Schatzkammer in der Hofburg, Kaiserliche Wagenburg am Schloss Schönbrunn, Sammlungen in der Neuen Burg, Weltmuseum Wien, Theseustempel im Volksgarten sowie das Österreichische Theatermuseum.

 

 

Eintritt: 16 Euro. Vorteilhaft kann auch der Kauf eines der folgenden Kombitickets für das Kunsthistorische Museum sowie die Kaiserliche Schatzkammer oder das Leopold Museum sein:

 

 

 

 

 

Das Naturhistorische Museum ist wiederum das auf der gegenüberliegenden Seite des Maria-Theresien-Platzes gelegene Schwestergebäude des Kunsthistorischen Museums.

 

Es zählt zu den bedeutendsten naturwissenschaftlichen Museen auf dem Planeten. Es gibt eine Botanische Abteilung, eine Skelettsammlung, einen Sauriersaal, eine Meteoritensammlung, einen nachgebauten Karbon-Wald, eine archäologische Ausstellung in der prähistorischen Sammlung und mehr zu entdecken.

 

 

Anfahrt: Mit der U2 über die Station „Museumsquartier“.

 

Öffnungszeiten Kunsthistorisches Museum: Täglich mindestens von 10 bis 18 Uhr, donnerstags sogar bis 21 Uhr geöffnet.

 

Eintritt Kunsthistorisches Museum: 16 € (Für die Sonderausstellungen muss extra bezahlt werden.)

 

Öffnungszeiten Naturhistorisches Museum: Täglich außer dienstags von 9 bis 18:30 Uhr geöffnet. Mittwochs gelten verlängerte Öffnungszeiten bis 21 Uhr.

 

Eintritt Naturhistorisches Museum: 12 €

 

 

17. MuseumsQuartier

 

Eine der Wien Sehenswürdigkeiten im Museumsquartier ist das mumok.

Einer der Hingucker im MuseumsQuartier ist das mumok

 

 

Das beliebte MuseumsQuartier befindet sich schon am Rande der Inneren Stadt und liegt damit bereits abseits des Rings. Es gehört unbedingt in eine Wien Sehenswürdigkeiten Route und ist vom Kunsthistorischen Museum im Handumdrehen erreichbar.

 

Am Hauptzugang des Gebäudekomplexes wird Barockoptik geliefert, während im Innenhof deutlich modernere Elemente überwiegen. Dazu zählen auch die bunten Outdoor-Sitze, die im Sommer viele Menschen in diesen Innenbereich führen.

 

Das MuseumsQuartier besteht aus neun Einrichtungen, die zusammen ein sehr vielfältiges kulturelles Angebot liefern. Zu den beliebtesten davon zählen das Leopold Museum und das mumok.

 

Das von außen mit Muschelkalk verzierte Leopold Museum gibt es seit 2001. Zu den Highlights zählt die weltweit größte Kollektion von Werken des Malers Egon Schiele. Gustav Klimt ist ebenfalls sehr gut vertreten.

 

 

Öffnungszeiten: Täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags sogar bis 21 Uhr geöffnet.

 

Eintritt: 14 Euro. Dein Onlineticket zum Umgehen eventuellen Schlangestehens könntest du dir unter dem folgenden Link sichern:

 

 

 

 

Das mumok (= Museum Moderner Kunst) ist wiederum gleich gegenüber in einem futuristischen Bau untergebracht. Geboten bekommst du eine Sammlung mit Pop Art-, Dadaismus-, Surrealismus-, Expressionismus- und Kubismus-Werken sowie Arbeiten des Wiener Aktionismus. Viele der bekanntesten Künstler aus diesen Richtungen sind mit Werken vertreten.

 

 

Öffnungszeiten: Von Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 19 Uhr, donnerstags sogar bis 21 Uhr geöffnet. Montags ist das mumok nur von 14 bis 19 Uhr zugänglich.

 

Eintritt: 13 Euro.

 

 

Die Kunsthalle Wien ist eine weitere beliebte Adresse für Zeitgenössische Kunst, die zum MuseumsQuartier gehört. Einen zusätzlichen Standort der Kunsthalle habe ich bereits beim Karlsplatz genannt. Eintritt: 3 Euro. Sonntags musst du nur so viel zahlen, wie du möchtest.

 

 

Weitere Ausstellungen, die zum MuseumsQuartier gehören, sind die folgenden: Architekturzentrum Wien, Zoom Kindermuseum, Dschungel Wien, Tanzquartier, Halle E+G für Veranstaltungen sowie ein Infopoint für Familien und Kinder.

 

Im Anschluss an die Erkundung des MuseumsQuartiers bietet es sich an, weiter ins nahegelegene Viertel Spittelberg zu spazieren. Rund um die Spittelberggasse wartet dort eine besonders malerische Ecke und eine der beliebtesten Wohngegenden Wiens darauf, erkundet zu werden.

 

Der eigentliche Wien Sehenswürdigkeiten Rundgang führt dich allerdings zu weiteren Monumentalbauten am Ring.

 

 

Anfahrt: Mit der U2 über die Haltestelle „Museumsquartier“.

 

 

18. Parlament

 

Eine der Wien Sehenswürdigkeiten an der Ringstraße ist das Parlament.

Das Parlamentsgebäude an der Ringstraße

 

 

Unweit des MuseumsQuartiers stößt du auf das Parlamentsgebäude und damit auf den Sitz des österreichischen Parlaments, Bundesrates und Nationalrates.

 

Das Gebäude wurde mit vielen Statuen und dem Pallas-Athene-Brunnen vor dem Hauptzugang reich geschmückt. Letzterer soll die Staatsweisheit symbolisieren, an der man manchmal leider zweifeln muss.

 

Bei der Gestaltung des historischen Sitzungssaals ließ man sich von antiken Theatern inspirieren. Das Ergebnis ist ein gleichsam bedeutendes wie riesiges Gebäude des Historismus, das 1.600 Räume zu bieten hat. Damit schlägt das Parlamentsgebäude Schloss Schönbrunn hinsichtlich der Zimmerzahl.

 

 

Anfahrt: Mit der U2 über die Station „Rathaus“.

 

 

19. Rathaus

 

Deine Wien Sehenswürdigkeiten Route kann dich auch zum Rathaus führen.

Die Türme des Rathauses vom Heldenplatz aus gesehen

 

 

Das Wiener Rathaus ist ein Neugotik-Bau von 1883 und damit ähnlich alt wie das Parlamentsgebäude. Unter anderem werkelt Wiens Bürgermeister in diesen heiligen Hallen.

 

Das Rathaus ist ein der Bedeutung und Größe Wiens entsprechend prachtvolles Gebäude und Nachfolger des in dieser Hinsicht zu klein gewordenen Alten Rathauses in der Wipplingerstraße.

 

Der Hauptturm ist fast 100 Meter hoch und dort oben in luftigen Höhen mit dem sogenannten Rathausmann geschmückt. An der Frontseite des Rathauses kannst du einen schönen Arkadengang bewundern.

 

1938 wurde in der ersten Etage übrigens ein Teil der Brüstung entfernt, damit Adolf Hitler von einem hölzernen Balkon eine Rede halten konnte. Dieser Balkon aus Holz wurde später jedoch durch einen aus Stein ersetzt.

 

 

Anfahrt: Mit der U2 über die Station „Rathaus“.

 

 

20. Votivkirche

 

Die Votivkirche gehört zu den Wien Sehenswürdigkeiten und liegt im Nordwesten der Inneren Stadt.

Schöne Wiener Altbauten und die Votivkirche

 

 

Die Votivkirche ist ein noch einige Meter weiter nördlich am Ring gelegener neugotischer Kirchenbau, der zu den wichtigsten seiner Art zählt. Die beiden Türme sind 99 Meter hoch und machen die Votivkirche damit zur zweithöchsten Kirche Wiens.

 

Gestiftet wurde der Kirchenbau zur Erinnerung an die Messerattacke auf Kaiser Franz Joseph. (Die Attacke führte übrigens nur zu einer kleinen Verletzung am Nacken.) Über die Fertigstellung der Votivkirche konnten sich die Wiener 1879 nach über zwanzigjähriger Bauzeit freuen.

 

Im zur Kirche gehörenden Museum gilt der Antwerpener Altar als größtes Highlight, da er zu den bedeutsamsten Kunstwerken seiner Art gezählt wird.

 

 

Anfahrt: U2 bis zur Station „Schottentor“.

 

 

Weiter außerhalb gelegene Wien Sehenswürdigkeiten

 

Einige der bekanntesten Wien Sehenswürdigkeiten liegen außerhalb der Inneren Stadt und sind daher eher weniger gut in einen Wien Sehenswürdigkeiten Rundgang integrierbar, wenn man nicht gerade der Harzer Wandermeister von 1999 ist.

 

Sie lassen sich jedoch leicht mit den Öffis aus dem Zentrum Wiens erreichen.

 

 

21. Haus des Meeres

 

Das Haus des Meeres ist ein Aquazoo, der in einem Flakturm aus dem Zweiten Weltkrieg untergebracht ist.

 

Wenn du – z. B. bei Regenwetter – Lust darauf hast, einen Blick in zahlreiche Aquarien zu werfen, dann bist du im Haus des Meeres an der genau richtigen Adresse.

 

Ein schöner Nebeneffekt kann es dabei sein, dass du dank der Aussichtsplattform im neunten Stock einen netten Ausblick über Wien vor die Linse bekommst.

 

 

Anfahrt: Fahrt mit der U3 bis zur Haltestelle „Neubaugasse“.

 

Öffnungszeiten: Täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Donnerstags verlängert sich die Öffnungszeit um drei Stunden, sodass das Haus des Meeres erst um 21 Uhr schließt.

 

Eintritt: 18,90 Euro.

 

 

22. Hundertwasserhaus & Museum Hundertwasser

 

Eine der Wien Sehenswürdigkeiten ist das Hundertwasserhaus.

Da kann man tatsächlich drin wohnen: das Hundertwasserhaus

 

 

Das Hundertwasserhaus ist ein vom berühmten Künstler mit dem nahezu unschlagbaren Künstlernamen Friedensreich Hundertwasser entworfene und 1985 fertiggestellte Wohnanlage mit 52 Wohnungen und vier Geschäften.

 

Die Anlage fällt durch sehr viele Pflanzen in den Gängen und auf dem Dach sowie die bunte, facettenreiche und einzigartige Fassade auf. Eine Besichtigung von innen ist leider nicht möglich.

 

Gegenüberliegend befindet sich ein kleines Shoppingcenter namens Hundertwasser Village mit von Hundertwasser gestalteten Toiletten.

 

Das Museum Hundertwasser liegt wiederum nur ca. fünf Gehminuten vom Hundertwasserhaus entfernt. Es hat sich im vom Künstler gestalteten Kunst Haus Wien eingenistet. Gezeigt werden logischerweise Werke von Hundertwasser. Geboten werden aber auch weitere Ausstellungen mit Gegenwartskunst.

 

 

Anfahrt: Ab der Haltestelle „Landstraße“ der Linien U3 und U4 in etwa einem Kilometer Fußweg erreichbar.

 

Öffnungszeiten Museum Hundertwasser: Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Eintritt Museum Hundertwasser: 11 Euro. Dein Ticket könntest du dir vorab online unter der folgenden Adresse sichern:

 

 

 

 

23. Das Riesenrad im Wurstelprater & Wiener Prater

 

Zu den Wien Sehenswürdigkeiten muss natürlich auch das Riesenrad gezählt werden.

Eines der Wahrzeichen Wiens ist das Riesenrad im Wurstelprater

 

 

Der Prater ist eine riesige Parkanlage (um genau zu sein: 6 Quadratkilometer) mit Lage zwischen der Donau und dem Donaukanal, die mit ihren Wäldern, Wiesen und Wasserflächen und noch relativ zentraler Lage perfekt zur Naherholung geeignet ist.

 

Ein Teil des Praters ist der inoffiziell Wurstelprater genannte Vergnügungspark. Dieser beheimatet neben dem bekannten Riesenrad mit seinen schönen roten Gondeln, das eines der Wahrzeichen der Stadt ist, auch Achterbahnen und das allseits beliebte Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds.

 

Die schicken Gondeln des Riesenrades drehen bereits seit 1897 ihre Runden und konnten ihren historischen Charme bis in die heutige Zeit retten, ohne durch neumodische Exemplare ersetzt zu werden. Eine Pause des Betriebes war durch die fast komplette Zerstörung des Wurstelpraters im Zweiten Weltkrieg nötig.

 

 

Eintritt: 12 Euro. Folgende Ticketangebote könnten interessant für dich sein:

 

 

 

 

 

 

Anfahrt: U1 oder U2 bis zur Haltestelle „Praterstern“.

 

Fahrzeiten Riesenrad: Die Zeiten, in denen das Riesenrad täglich in Bewegung ist, variieren je nach Jahreszeit. Die Kernzeit liegt jedoch zwischen 10 und 20 Uhr. In der Hauptsaison zwischen Mai und September ist der Fahrspaß beispielsweise jedoch sogar zwischen 9 und 24 Uhr möglich.

 

 

24. Schloss Schönbrunn

 

Zu den Wien Tipps müssen auch die Ausblicke vom Schlossgarten des Schloss Schönbrunn gezählt werden.

Der Schlossgarten bietet tolle Ausblicke über die Schlossanlage, ihren Garten und Teile Wiens

 

 

Das Schloss Schönbrunn ist die nach dem Stephansdom am zweitmeisten besuchte Sehenswürdigkeit Wiens. Dieses größte Schloss Österreichs zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO.

 

Nicht nur das Schloss ist sehenswert, sondern auch der umliegende Schlossgarten, der Tiergarten und die Wagenburg. Zunächst müssen aber ein paar Infos zum Schloss selber her:

 

 

A) Schloss Schönbrunn

 

Eine der bekanntesten Wien Sehenswürdigkeiten ist das Schloss Schönbrunn.

Beim Bau des Schloss Schönbrunn wurde nicht gegeizt

 

 

Das Schloss Schönbrunn wurde ab 1743 zur bis heute sichtbaren Pracht für Kaiserin Maria Theresia er- bzw. ausgebaut. Von da an diente es für viele Jahrzehnte als Sommerresidenz der Kaiserfamilie.

 

Zum Hofstaat gehörten mehrere hundert Personen. Im Schloss würdest du beim Zählen der Zimmer auf die verrückte Anzahl von 1.441 kommen. Ein Großteil der Räumlichkeiten (vor allem die Prunkräume) dient heute als Museum, das du – wie auch mehrere Millionen weitere Besucher pro Jahr – besichtigen kannst.

 

Dabei gibt es unter anderem die ehemaligen Wohnräume von Sisi und Kaiser Franz zu sehen. Das Schloss war aber nicht nur zum Wohnen, sondern auch für repräsentative Zwecke gedacht.

 

Mit den Prunkräumen wurde zum Angeben richtig dick aufgetragen, was vermutlich nicht schaden konnte, da die durch Inzucht oftmals nicht gerade modelmäßigen Gesichter der Habsburger (Stichwort: Habsburger Lippe) nicht immer die perfekte Visitenkarte waren.

 

Höhepunkte sind über Sisis Wohnräume hinaus unter anderem das Napoleonzimmer (mutmaßliches Schlafzimmer von Napoleon während der Besatzung), das Millionenzimmer (mit sehr kostbarer Verkleidung aus Palisanderholz), die Große Galerie (Herzstück des Schlosses), das Porzellanzimmer (Arbeits- und Spielzimmer von Kaiserin Maria Theresia) und das Vieux-Laque-Zimmer (ehemaliges Arbeitszimmer von Kaiser Franz, später in einen Gedächtnisraum für diesen umgewandelt).

 

 

Eintritt: Das Ticket kostet in der einfachsten Version 16 Euro. Folgende Angebote könnten interessant für dich sein:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Öffnungszeiten: Ab 8 Uhr je nach Jahreszeit bis 17 Uhr (von November bis März) oder bis 18:30 Uhr (Juli und August) geöffnet. Im September und Oktober sowie von April bis Juni wird um 17:30 geschlossen.

 

 

B) Schlossgarten

 

Zu den Wien Sehenswürdigkeiten beim Schloss Schönbrunn zählt die Gloriette.

Die Gloriette ist nicht nur für sich genommen sehenswert, sondern bietet auch tolle Ausblicke über die Schlossanlage und Teile Wiens

 

 

Der barocke Garten des Schlosses Schönbrunn ist eine standesgemäß weitläufige Anlage. Bei meinem Besuch im Herbst gefiel mir der Spaziergang durch den Schlossgarten besonders gut.

 

Der Neptunbrunnen, die Römische Ruine und der Labyrinth-Bereich sind Stationen, die du bei deinem Rundgang durch den Park ansteuern könntest. Der Schlossgarten wurde übrigens im James Bond-Film „Der Hauch des Todes*“ in Szene gesetzt.

 

Das Highlight im Schossgarten ist die Gloriette – eine prachtvolle Aussichtsterrasse, die Ausblicke über Teile des Schlossgartens, das Schloss selber und weite Teile der Stadt ermöglicht.

 

Es ist unbedingt lohnenswert, den Hügel hinaufzugehen. Seitlich der Gloriette empfiehlt sich auch der Spaziergang durch die dort gelegenen „waldigen“ Abschnitte, die deutlich weniger frequentiert sind als die Hauptwege zwischen dem Schloss und der Gloriette.

 

Einer meiner Wien Tipps ist es, das Schloss Schönbrunn auch abseits der Trampelpfade zu erkunden.

Links und rechts der Gloriette gibt es noch ein paar weniger frequentierte Wege zu erkunden

 

 

Öffnungszeiten Schlossgarten: Der Schlossgarten wird zum Sonnenuntergang geschlossen, was übers Jahr verteilt zu sehr unterschiedlichen Öffnungszeiten führt.

 

Eintritt: Kostenlos.

 

 

C) Tiergarten Schönbrunn

 

Der Tiergarten Schönbrunn wurde 1752 im Auftrag der Habsburger eröffnet. Heutzutage darf er sich als ältester noch bestehender Zoo der Welt bezeichnen.

 

Er ist ebenfalls sehr gut besucht und mit seinen mehr als 8.700 Tieren sicherlich sehenswert, auch wenn ich selber kein großer Zoo-Fan bin. Highlights sind sicherlich die Eisbären und der Südamerika-Park.

 

 

Eintritt: 20 Euro. Um eventuelles Schlangestehen zu vermeiden, könntest du dir dein Ticket vorab online unter dem folgenden Link sichern:

 

 

 

 

Öffnungszeiten: Die Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit. Der Tiergarten ist dabei täglich mindestens von 9 bis 16:30 Uhr geöffnet.

 

 

D) Wagenburg

 

Im zur Wagenburg des Schlosses Schönbrunn gehörenden Museum kannst du dir die Edelkarossen der österreichischen Kaiser und weiterer Adelshäuser (unter anderem Thurn und Taxis) anschauen.

 

 

Öffnungszeiten: Von Mitte März bis Ende November zwischen 9 und 17 Uhr und von Dezember bis Mitte März zwischen 10 und 16 Uhr geöffnet.

 

Eintritt: 9,50 Euro. Ein Onlineticket gibt es unter der folgenden Adresse:

 

 

 

 

Anfahrt Schloss Schönbrunn: Die U4 steuert die Station „Schönbrunn“ an, von der aus dich etwa fünf Gehminuten vom Eingang zum Schloss Schönbrunn trennen.

 

 

25. Zentralfriedhof

 

Zu den Wien Sehenswürdigkeiten auf dem Zentralfriedhof muss die Friedhofskirche gezählt werden.

Die Friedhofskirche des Zentralfriedhof

 

 

Der Wiener Zentralfriedhof wurde 1874 eröffnet. Er löste die fünf sogenannten „communalen“ Friedhöfe Wiens ab und lag damals weit vor den Toren der Stadt.

 

Mit 330.000 Gräbern und ca. 3.000.000 Toten ist er der – gemessen an der Anzahl der Toten – größte Friedhof Europas. Auch hinsichtlich der Fläche zählt er zu den größten seiner Art in Europa. Du solltest deshalb bei deiner Erkundung nicht die Weitläufigkeit der Anlage unterschätzen.

 

Nach seiner Eröffnung war der Zentralfriedhof alles andere als beliebt bei den Wienern und galt wegen der noch spärlichen Bepflanzung als trostlos. Die Ehrengräber wurden angelegt, um dem Friedhof ein besseres Image zu verplätten.

 

Auf dem Touristen-Radar ist er genau wegen dieser Ehrengräber und Gräber von Beethoven, Brahms, Strauß, Udo Jürgens, Falco, Curd Jürgens, G. W. Pabst und weiteren Berühmtheiten gelandet.

 

Zu Beethovens Grabstätte ist zu sagen, dass dessen Leichnam ursprünglich auf dem Friedhof Währing beerdigt wurde und erst später auf den Zentralfriedhof überführt wurde. Nicht dabei war jedoch unter anderem der Schädel des Musikgenies, der nicht lange nach dessen Tod bereits geklaut worden sein muss.

 

Bei einem Rundgang über den Zentralfriedhof sollte auch Beethovens Grab angesteuert werden.

Beethovens Grab auf dem Zentralfriedhof

 

 

Der Zentralfriedhof zählt zu den Wien Sehenswürdigkeiten und bietet einige faszinierende Grabmale.

Ja, so stellt man sich ein Ehrengrab vor

 

 

Sehenswerte Jugendstil-Gebäude wie die Friedhofskirche, schaurig-schöne Grabmale und weitere Orte wie die Alten Arkaden sorgen darüber hinaus für eine besondere Atmosphäre. Weiterführende Infos zum Zentralfriedhof wie unter anderem eine Orientierungskarte findest du unter diesem Link.

 

Wenn du aus erster Hand besonders viel über diesen interessanten Wiener Ort erfahren möchtest, dann solltest du unbedingt die folgende ausgezeichnete Führung über den Zentralfriedhof auf dem Schirm haben:

 

 

 

 

PS: Der Friedhof war einer der Drehorte im Filmklassiker und Wien-Film schlechthin – „Der dritte Mann*“.

 

Öffnungszeiten: Von November bis Februar zwischen 8 und 17 Uhr und von April bis September zwischen 7 und 19 Uhr geöffnet. Im März und Oktober von 7 bis 18 Uhr zugänglich.

 

Anfahrt: S7 bis zur Station „Zentralfriedhof“, von wo aus dich noch ein Spaziergang von den zentralen Bereichen des Friedhofs trennt.

 

Zu den Wien Sehenswürdigkeiten auf dem Zentralfriedhof gehört das Grab von Falco.

Falcos sehr spezielles Grab kann sich auf jeden Fall sehen lassen

 

 

Einige abschließende Wien Tipps

 

Damit du dir schneller einen Überblick über die Lage der einzelnen Stationen des Wien Sehenswürdigkeiten Rundgangs verschaffen kannst, folgt hier zum Anfang meiner Wien Tipps eine Karte mit Markierung der Lage der genannten Orte:

 

 

 

 

1. Vergünstigungen: Vienna City Card vs. Vienna Pass

 

Falls du viele der oben genannten Wien Sehenswürdigkeiten von innen sehen möchtest, dann können sich die Eintrittspreise zu einer ordentlichen Summe aufaddieren. Möglichkeiten zum Sparen können die Vienna City Card und der Vienna Pass liefern.

 

Die Vienna City Card bietet 24-, 48- oder 72-Stunden-Tickets für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im Stadtgebiet (Wiener Linien). Darüber hinaus erhältst du mit der Karte Vergünstigungen bei vielen Sehenswürdigkeiten, Museen, Restaurants und Geschäften (darunter Attraktionen in der Hofburg sowie Schloss und Tiergarten Schönbrunn).

 

Ein normales 24-Stunden-Ticket der Wiener Linien kostet 8 Euro, sodass sich zum Beispiel der Kauf der 24-Stunden-Variante der Vienna City Card für 17 Euro schnell rechnen kann.

 

 

 

 

Der Vienna Pass beinhaltet wiederum keine kostenlose Nutzung des Nahverkehrs, dafür aber freien Eintritt in viele der bekanntesten Wien Sehenswürdigkeiten. Wenn du viele der in diesem Text genannten Attraktionen (Schloss Schönbrunn, Spanische Hofreitschule und weitere Attraktionen rund um die Hofburg, Riesenrad etc.) besichtigen möchtest, lässt sich schnell einiges an Eintrittsgeldern sparen.

 

Der Vienna Pass ist für 1, 2, 3 oder 6 Tage erhältlich. Die Eintagesvariante kostet beispielsweise 70 Euro.

 

 

 

 

Ob und – falls ja – welche Variante du dir kaufen solltest, lässt sich also mit einer Wien-To-Do-Liste und einfacher Mathematik ermitteln.

 

 

2. Wien Tipps zur Anreise

 

Unter den Wien Sehenswürdigkeiten muss auch das Strauss-Denkmal im Stadtpark erwähnt werden.

Der Walzerkönig Johann Strauss musste als Wiener nicht weit anreisen, um Stephansdom & Co. zu erkunden (hier: das Strauss-Denkmal im Stadtpark)

 

 

Wien ist von vielen deutschen Städten in vernünftigen Fahrzeiten per Bahn erreichbar. Von Nürnberg oder München liegt die Fahrzeit bei kaum mehr als vier Stunden.

 

 

 

 

Fernbusse können dich ebenfalls in vertretbaren Fahrzeiten nach Wien verfrachten. Wien ist mit mehreren Haltestellen gut ans Fernbusnetz von Flixbus angebunden. Beispielsweise sind ab Nürnberg, München, Stuttgart oder Leipzig Direktverbindungen im Angebot.

 

 

 

 

Per Flugzeug ist Wien selbstverständlich ebenfalls über den südöstlich der Stadt gelegenen Flughafen erreichbar. Nach günstigen Flugangeboten halte ich nahezu immer bei Skyscanner Ausschau:

 

 

 

 

Für den Flughafentransfer kommen schließlich vor allem die S-Bahn (S7) oder der CAT (City Airport Train) in Frage. Letzterer bietet die schnellste Variante für die Fahrt ins Zentrum. Das Ticket kannst du dir vorab unter dem folgenden Link sichern:

 

 

 

 

Falls du direkt vom Flughafen zu deiner Unterkunft gondeln möchtest, könntest du dir natürlich auch einen privaten Flughafentransfer gönnen:

 

 

 

 

3. Wien Tipps zu praktisch gelegenen und guten Unterkünften

 

Zu den Wien Tipps zählen auch die von Otto Wagner gestalteten Wienzeilenhäuser mit dem Majolikahaus.

Wien ist reich an prächtigen Unterkünften (hier: Teile der von Otto Wagner gestalteten Wienzeilenhäuser)

 

 

Falls vor allem die Erkundung der genannten und bekanntesten Wien Sehenswürdigkeiten auf deinem Plan steht und das vielleicht auch noch an nur einem Wochenende, dann ist der 1. Bezirk bei der Hotelsuche ein guter Orientierungspunkt.

 

Der 1. Bezirk (Innere Stadt) ist nicht nur die Heimat der meisten Sehenswürdigkeiten, sondern auch der meisten Hotels. Durch das gute Nahverkehrsnetz musst du dich jedoch nicht allzu sehr um eine extrem zentrale Lage deiner Unterkunft bemühen.

 

Hier einige Anregungen für deine Unterkunftssuche:

 

 

  • Wombats Hostels Vienna Naschmarkt* (ab ca. 60 €/Nacht für ein Doppelzimmer und ca. 15 €/Nacht für ein Bett im Schlafsaal): Dieses sehr gut bewertete Hostel liegt am Naschmarkt. Es hat sowohl Doppelzimmer als auch Schlafsaalbetten im Angebot und ist vor allem für Anschluss suchende Alleinreisende eine gute Wahl.

 

  • Urban Stay Columbia* (ab ca. 60 €/Nacht): Die Josefstadt ist ein ruhiger Bezirk, der direkt an die Innere Stadt angrenzt. Das familiäre Urban Stay Columbia befindet sich in dieser schönen Ecke der Stadt und liegt damit praktischerweise in Reichweite des Zentrums.

 

  • Oliver Apartments* (ab ca. 80 €/Nacht): Diese mit astreinen Rezensionen auffallenden Apartments liegen südlich des Westbahnhofs und bieten praktische und kostensparende Optionen zur Selbstversorgung.

 

  • Apollo Hotel Vienna* (ab ca. 85 €/Nacht): Das Apollo Hotel liegt im angesagten Hipster-Viertel Neubau nahe des Westbahnhofs und fällt ebenfalls mit einem hervorragenden Bewertungsprofil auf.

 

  • Motel One Wien-Hauptbahnhof* (ab ca. 100 €/Nacht): Dieser Ableger der Motel One-Kette hat sich nahe dem Hauptbahnhof angesiedelt und hat die gewohnten Vorzüge der Kette zu bieten.

 

  • 25hours Hotel beim MuseumsQuartier* (ab ca. 120 €/Nacht): An der Grenze zum 1. Bezirk in Neubau gelegenes Hotel, das Highlights wie das Museumsquartier und den Spittelberg vor der Haustür liegen hat.

 

  • SO/ VIENNA* (ab ca. 220 €/Nacht): Eines der Highlights dieser 5-Sterne-Luxusherberge mit Lage am Donaukanal in der Leopoldstadt ist der Frühstücksraum, der zu den besten Aussichtspunkten Wiens gezählt werden kann.

 

  • Hotel Sacher* (ab ca. 400 €/Nacht): Das Hotel Sacher ist das berühmteste Nobelhotel Wiens, dass dir vermutlich schon weit vor deiner ersten Wien-Reise ein Begriff gewesen ist.

 

 

 

 

 

Für wesentlich ausführlichere Infos zu den für Touristen am besten geeigneten Bezirken Wiens und in ihnen gelegenen Top-Unterkünften solltest du dir folgenden Artikel von mir anschauen:

 

 

 

 

4. Wien Tipps zu guten Stadtführungen und Touren

 

Eine Nennung unter den Wien Sehenswürdigkeiten hat sich auch das Lessing-Denkmal am Judenplatz verdient.

Die Wiener Altstadt lässt sich mit Hilfe eines einheimischen Guides besonders gut kennenlernen (hier: das Lessing-Denkmal am Judenplatz)

 

 

Stadtführungen sind ein hervorragendes Mittel, um während der Besichtigung der Wien Sehenswürdigkeiten auf Besonderheiten und Details aufmerksam gemacht zu werden, die einem sonst verborgen bleiben würden.

 

Gute Tourangebote zum detaillierten Kennenlernen der wichtigsten Attraktionen der Stadt sind die folgenden:

 

 

 

  • Privattour mit einem einheimischen Stadtführer*: Wenn du nach einer maßgeschneiderten Tour durch Wien suchst, dann schau dir dieses Angebot genauer an. In dieser individuell gestaltbaren Führung bringt dir ein Einheimischer oder eine Einheimische seine/ihre Heimatstadt näher.

 

 

  • 3-stündige geführte Radtour*: Mit einem Rad lässt sich viel Strecke zurücklegen, sodass diese geführte Radtour eine wunderbare Möglichkeit bietet, schnell viel vom tollen Wien zu sehen.

 

  • Geführte Tour mit dem e-Bike*: Mit einem e-Bike lässt sich Wien noch weitläufiger abgrasen, sodass auch dieses 3-stündige Tourangebot interessant für dich sein kann. Zum Angebot gehört nicht nur die einstündige Führung, sondern auch die ganztägige Nutzung des e-Bikes zur weitergehenden eigenständigen Erkundung der Stadt.

 

 

  • Historische Sightseeing-Tour im Elektro-Oldtimer*: Wenn du dich möglichst wenig selber bewegen möchtest und dabei in einem speziellen Gefährt die Sehenswürdigkeiten der Stadt unter die Lupe nehmen möchtest, dann bist du bei diesem Angebot goldrichtig.

 

 

5. Wien Tipps zu empfehlenswerten Reiseführern

 

Neben Blogartikeln und Stadtführungen bieten natürlich auch Reiseführer eine wunderbare Möglichkeit, viel über Wien zu erfahren. Die Auswahl ist groß. Folgende Wien-Bücher halte ich für die Erkundung der bekanntesten Wien Sehenswürdigkeiten für besonders geeignet:

 

 

  • MARCO POLO Reiseführer Wien*: Wie die meisten Marco Polo-Reiseführer ist auch diese kompakte Wien-Ausgabe sehr gut dafür geeignet, um sich für einen relativ kurzen Aufenthalt einen Überblick über die wichtigsten Orte zu verschaffen.

 

  • Reise Know-How CityTrip Wien*: Auch dieser Wien-Führer von CityTrip liefert die wichtigsten Infos kurz und knackig. Die vier Spaziergangsvorschläge fand ich für die Reiseplanung sehr nützlich.

 

  • Baedeker Reiseführer Wien*: Wenn du auf der Suche nach deutlich umfassenderen und tiefergehenden Infos bist, dann kann ich dir wiederum vor allem diesen umfassenden Reiseführer aus dem Hause Baedeker nennen. Klare Empfehlung!

 

 

 

 

Um noch weiter über den Tellerrand zu blicken, empfehle ich dir außerdem diese „Gebrauchsanweisung für Wien*“, in der du viel über das Leben in Wien erfahren kannst.

 

 

Wirf darüber hinaus auch unbedingt einen Blick auf meine weiteren Wien-Artikel und bei Bedarf auch meinen Bericht über das nahegelegene Bratislava, falls du das noch nicht gemacht haben solltest:

 

 

 

 

 

 

Viel Spaß beim Erkunden der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Wien!

 

 

Pinne diesen Artikel über eine praktische Wien Sehenswürdigkeiten Route, mit der du Wien an einem Wochenende oder Tag erkunden kannst, auf Pinterest:

 

Hier beschreibe ich dir einen praktischen Rundgang, mit dem du die Top 25 Wien Sehenswürdigkeiten - notfalls auch an einem Tag - kennenlernen kannst.

Wien: Die 25 schönsten Sehenswürdigkeiten

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