8 geniale Hongkong Insider Tipps abseits der Touristenmassen | Reiseblog Urban Meanderer
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In meinen Hongkong Insider Tipps bzw. Geheimtipps nenne ich dir viele Orte jenseits der Touristenmassen.

8 geniale Hongkong Insider Tipps abseits der Touristenmassen

Mit einer der eindrucksvollsten Skylines überhaupt, den teils irrwitzigen Wohnblöcken und der faszinierenden Kombination aus chinesischen und europäischen Einflüssen zählt Hongkong für mich zu den faszinierendsten Metropolen der Welt.

 

Es ist allerdings wie so oft: Ich muss unbedingt die weltbekannten Hauptsehenswürdigkeiten sehen. Es sind jedoch erst die unbekannteren Orte abseits der Touristenmassen, die mich endgültig zum Fan einer Metropole werden lassen.

 

Hongkong belohnt das Über-den-Tellerrand-Blicken ganz besonders. Die Stadt eroberte vor allem an den Orten mein Herz, an denen der starke europäische bzw. britische Einfluss in den Hintergrund geriet.

 

Das war vor allem dort der Fall, wo zwischen teils unglaublichen Wohnkomplexen Märkte stattfanden und dort, wo sich die üppige Hongkonger Natur mit ihren grünen Hügeln und malerischen Buchten und Stränden in voller Pracht zeigte.

 

Und genau diese Orte stelle ich dir jetzt in meinen Hongkong Insider Tipps vor:

 

 

1. Hongkong Insider Tipps zu den Chungking Mansions

 

Hongkong Insider Tipps wären unvollständig ohne detaillierte Geheimtipps zu den Chungking Mansions.

Die fast schon legendären Chungking Mansions haben mich nachhaltig beeindruckt

 

 

Die 1961 fertiggestellten Chungking Mansions sind eines der bekanntesten Gebäude in ganz Hongkong und befinden sich in Bestlage an der Nathan Road in Tsim Sha Tsui.

 

Da ein oberflächlicher Blick auf das Treiben rund um die Mansions eher abschreckend wirken kann, sind hier einige Tipps fällig, die dich auf die Besonderheiten des faszinierenden Gebäudes aufmerksam machen. Also:

 

Bevölkert wird der Gebäudekomplex von Immigranten (teils ohne Aufenthaltsgenehmigung) aus aller Welt, vor allem jedoch von solchen aus afrikanischen Ländern sowie aus Indien und Pakistan.

 

Hinzu addieren sich dank der vielen günstigen Gasthäuser zahlreiche Backpacker, die in den Chungking Mansions eine temporäre Heimat finden.

 

Ich selber habe in dieser definitiv eindrucksvollsten aller meiner Reise-Unterkünfte zehn Nächte verbracht und empfand das Gebäude als so faszinierend, dass ich mir nach meinem Aufenthalt sogar das Buch „Ghetto at the Center of the World: Chungking Mansions, Hong Kong*“ kaufte, um mehr über die Geschichte der Chungking Mansions zu erfahren.

 

Darüber hinaus bilden die Mansions das dauerhafte Zuhause von etwa 4.000 Bewohnern. Ebenfalls nicht vergessen werden dürfen die geschätzt 10.000 täglichen Besucher.

 

Diese Besucher werden u. a. von den im Gebäude befindlichen Shops angezogen. Dazu zählen Geschäfte mit Fake-Handys und weiterer Fake-Elektronik. Natürlich sind auch Fake-Uhren und Fake-Handtaschen im Umlauf.

 

Im Erdgeschoss und ersten Stock wirst du jedoch auch auf Markt-ähnliche Lebensmittelgeschäfte, Visumsagenturen und Wechselstuben stoßen. Das eigentliche Highlight sind allerdings die zahlreichen (teils unlizenzierten) Restaurants und Imbisse, die vor allem köstliche Spezialitäten aus Indien und Pakistan im Angebot haben. Dieses Angebot hat es in sich!

 

Leider treiben sich so einige Anwerber für diese Lokale im Eingangsbereich des Gebäudes herum. Sie lassen sich jedoch mit einem höflichen „No, thanks“ im Regelfall leicht abwimmeln. Diese Tatsache sorgt sicherlich dafür, dass die Chungking Mansions nicht jedermanns Geschmack sind.

 

Das Schöne daran ist aber Folgendes: Hier bekommst du eine Seite von Hongkong mit deutlich mehr Ecken und Kanten zu sehen.

 

In meinen Hongkong Geheimtipps beschreibe ich dir im Detail, welche Orte die in den Gängen der Chungking Mansions ansteuern solltest.

Ein bisschen Vorbereitung schadet sicherlich nicht, ehe man sich an die Erkundung der Chungking Mansions heranwagt

 

 

Insgesamt kann das Spektakel jedoch etwas einschüchternd sein, sodass es Sinn macht, sich etwas vorzubereiten. Hier also einige Fakten, damit du das Gebäude im Detail würdigen kannst und nicht nach drei Minuten enttäuscht und entnervt zu McDonald’s flüchtest:

 

Die Chungking Mansions setzen sich aus 5 Blöcken à 17 Etagen zusammen. Die meisten Geschäfte befinden sich im Erdgeschoss und dem von dort per Treppe zu erreichenden 1. Stock. Sie lassen sich problemlos über den Haupteingang von der Nathan Road aus erreichen.

 

Darüber hinaus haben sich zahlreiche Lokale und Gasthäuser in den darüber liegenden Etagen der 5 Blöcke eingenistet.

 

Unter diesem Link zu Wikipedia findest du ein Foto, auf dem die Lage der fünf Blöcke markiert wurde. Als Orientierungspunkt: Die Nathan Road verläuft rechts.

 

Hier folgen zudem Links zu Lageplänen des Erdgeschosses und des ersten Stocks. Leider sind nicht alle eingetragenen Geschäfte auf dem aktuellen Stand. Die Pläne sollten dir dennoch dabei helfen, die Lage einzelner Geschäfte bzw. Lokale über die Shopnummern zu finden:

 

 

 

 

 

Wenn du auch nur einen Hauch von Leidenschaft für die indische Küche und originelle Imbisse/Restaurants/Street Food mitbringst, dann dürftest du von den kulinarischen Angeboten in den Chungking Mansions begeistert sein. Derart gutes indisches Essen zu so günstigen Preisen dürfte es in Deutschland nirgendwo zu finden geben. (Und falls doch: Sag mir bitte wo!)

 

 

A) Die besten Imbisse/Restaurants mit überwiegend indischen/pakistanischen Spezialitäten in den Chungking Mansions

 

Hongkong Insider Tipps wären unvollständig ohne Infos zu den indischen Imbissen in den Chungking Mansions.

Die Leuchtanzeige an der Fassade der Chungking Mansions verspricht „Indian Food“ – und genau das bekommt man auch geboten

 

 

Syed Bukhara (Shop 15-16 im Erdgeschoss): Spezialitäten aus Malaysia und Indien, wobei das Nasi Lemak für mich eines der absoluten Highlights war. Ebenfalls auf dem Zettel haben solltest du das Chicken Biryani und die Dosas. Generell haben die meisten Lokale in den Chungking Mansions morgens geschlossen. Syed Bukhara bietet sich jedoch wegen der (eher locker ausgelegten) Öffnung um 8 Uhr für ein würziges und exotisches Frühstück an.

 

Swagat Indian Restaurant (Shop 103-104 im 1. Stock): Wenn dir die teils ohne offizielle Lizenz des „Food and Environmental Hygiene Department“ ihr Dasein fristenden Restaurants nicht ganz geheuer sein sollten, dann bist du bei Swagat an der richtigen Adresse. Hier ist die Lizenz vorhanden. Das gilt auch für die köstlichen Klassiker der indischen Küche wie Tandoori Chicken oder Palak Paneer.

 

SARAVANA – Pure Veg. South and North Indian Food (Shop 105 im 1. Stock): Direkt neben Swagat gelegener Imbiss, den du vor allem wegen der südindischen Spezialitäten wie der Dosas aufsuchen solltest. Ab 11 Uhr kannst du hier in der speziellen Chungking Mansions-Atmosphäre ein spätes Frühstück genießen.

 

Sher-E-Punjab (Shop 102 im 1. Stock): Hier wird das Essen frisch zubereitet und nicht einfach nur in der Mikrowelle aufgewärmt. Unbedingt solltest du den Masala Tee (Chai) probieren.

 

Sedique Halal Mess (6. Stock im Block A): „Geheimlokal“, in dem du dir das Trinken eines Lassis zum Chicken Biryani nicht entgehen lassen solltest.

 

Taj Mahal Club (3. Stock von Block B, Wohnung 4): Fensterloses Restaurant in einer umfunktionierten Wohnung, das besonders bei Expats beliebt ist.

 

Smrat Pure Veg (kleines „Restaurant“ im 5. Stock von Block B und kleinerer Imbiss im Erdgeschoss im Shop Nr. 29): Köstliche vegetarische Spezialitäten aus Indien, die allerdings – zumindest im Imbiss – in der Mikrowelle aufgewärmt werden.

 

Pakistani Mess (4. Stock im Block C, Wohnung C2): Hier befindet man sich in einer kleinen Wohnung, die in ein Restaurant mit pakistanischer Küche umgewandelt wurde. Wenn das kein Erlebnis ist, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Das Essen kann ich definitiv weiterempfehlen. Das Ambiente ist für Reisende mit Hang zu speziellen Orten ebenfalls nicht zu verachten.

 

Delhi Club (3. Stock im Block C, Wohnung C3): Einer der wenigen Orte in den Mansions, an dem zu leckerem indischen Essen auch Alkohol ausgeschenkt wird.

 

Khyber Pass Mess Club 7E (7. Stock im Block E, Wohnung E2): Authentisches indisches Essen in einem weiteren Exemplar der einzigartigen Wohnungs-Restaurants in den Chungking Mansions.

 

 

B) Imbisse mit türkischen Spezialitäten in den Chungking Mansions

 

Bismillah Fast Food (Shop 75 im ersten Stock): Der Dürum/Döner hier war definitiv sein Geld wert. Ebenfalls auf dem Schirm haben solltest du den Adana Kebab.

 

Turkish Kebab Restaurant (Shop 47 im Erdgeschoss): Kleines türkisches Restaurant im Erdgeschoss, das neben türkischer Küche auch indische Spezialitäten anbietet.

 

 

C) Imbisse mit afrikanischen Spezialitäten

 

J’s African Taste (Shop 106 im Erdgeschoss) und Elianna Nexus (Shop 102 im Erdgeschoss) sind zwei Imbisse mit Spezialitäten aus dem Westen Afrikas wie z. B. Egusi, Fufu oder Okro.

 

 

Tipp: Solltest du in den Chungking Mansions nicht finden, was du suchst, dann lass dir vom Sicherheitspersonal am Haupteingang auf die Sprünge helfen. Mir hat es jedoch großen Spaß gemacht, mich selber auf die Suche nach den Imbissen all meiner in Deutschland schwer erfüllbaren kulinarischen Träume zu machen.

 

 

2. Kulinarische Hongkong Insider Tipps (Dim Sum, Street Food & Co.)

 

Zu Hongkong Insider Tipps gehören natürlich auch Infos zum Street Food.

Welcher Spieß darf es sein?

 

 

Apropos Essen… Bleiben wir bei den kulinarischen Besonderheiten, die du in Hongkong probieren solltest. Die indische Küche ist natürlich nicht typisch für Hongkong, sondern die kantonesische. Und eines steht fest: Hongkong ist berühmt für seine riesige Auswahl an feinstem Essen.

 

Eine der beliebtesten Köstlichkeiten in Hongkong sind ohne Frage Dim Sum nach kantonesischer Art. Es gibt dutzende Dim Sum Gerichte, die du als gedämpfte oder (seltener) frittierte Leckerbissen verstehen kannst. Klassiker dabei sind Garnelen im Nudelteig oder Schweinehack im Tofumantel.

 

Serviert werden Dim Sum traditionell in einem Bambuskörbchen. Klassischer chinesischer Tee gehört ebenfalls dazu.

 

Mit unzähligen nur auf Dim Sum spezialisierten Restaurants gilt Hongkong als das Dim Sum-Mekka.

 

Wenn du etwas wagemutiger bist oder dich etwas über die Besonderheiten des Dim Sum-Konsums informiert hast, dann solltest du das Ling Heung Teahouse in Sheung Wan auf dem Zettel haben, um Dim Sum zu probieren.

 

Hier wird dir traditionelles Hongkonger Dim Sum-Ambiente geliefert, was allerdings gleichzeitig bedeutet, dass du nicht gerade eine Gemütlichkeit im Sinne eines bayrischen Biergartens erwarten darfst. Arm wirst du bei Ling Heung jedenfalls nicht: Die Preise sind sehr human.

 

Das Ling Heung Teahouse ist jedoch leider nicht unbedingt einsteigerfreundlich. Falls dich das abschreckt, dann solltest du das Lokal namens Dim Sum Square ansteuern, das sich ebenfalls im zentral gelegenen Sheung Wan angesiedelt hat.

 

Dim Sum Square ist wesentlich Touri-freundlicher, aber dennoch preiswert. Die bebilderte Speisekarte und der Bestellzettel, auf dem du die gewünschte Anzahl an Körben für die jeweilige Bestellung angibst, machen das Leben leichter. Teilweise ist jedoch Schlangestehen notwendig, um in den Laden zu gelangen.

 

Damit du bei deinem Dim Sum-Abenteuer weißt, was genau du zu beachten hast, könntest du dir diesen (englischsprachigen) Mini-Guide zum Dim Sum-Essen in Hongkong zu Gemüte führen.

 

Dim Sum ist viel, aber längst nicht alles, was Hongkong zu bieten hat. Gerichte, die du darüber hinaus auf deiner Essens-Wunschliste stehen haben solltest, sind die folgenden:

 

 

Roast Goose: Gebratene Gans gehört zu den kulinarischen Highlights in Hongkong. Ein guter Ort, um eine solche zu probieren, ist das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete – und dafür günstige – Restaurant Yat Lok.

 

Roast Pork, Roast Chicken, Roast Pigeon oder Char Siu (süßlich gewürztes Schweinefleisch): In Hongkong beliebte Fleischspezialitäten, die du u. a. bei Kwan Yu Roast Meat auf Hong Kong Island probieren könntest.

 

Brisket Curry bzw. Brisket Noodles: Rinderbrust mit Nudeln in klarer Suppe oder Curry, für die vor allem das Kau Kee Restaurant in Central bekannt ist

 

Wonton Noodles: Eiernudeln, die meistens mit Garnelen-Dumplings garniert werden. Mak’s Noodle in Central ist die vermutlich bekannteste Adresse für Wonton Noodles in Hongkong.

 

Fishballs: Ein besonders beliebter Street Food Snack in Hongkong sind die fast goldenen Fishballs.

 

Egg Waffles: Diese interessant geformten Waffeln gehören zu den beliebtesten Hongkonger Snacks der süßeren Art.

 

Zu Hongkong Insider Tipps gehören auch Hinweise zum Street Food, das natürlich wesentlicher appetitlicher aussieht als auf dem Foto.

Street Food im wahrsten Sinne des Wortes

 

 

Darüber hinaus solltest du die sogenannten Dai Pai Dongs auf dem Schirm haben. Dai Pai Dong lässt sich als „Restaurant mit einer großen Lizenztafel“ übersetzen. Das wiederum bedeutet, dass es sich vor allem um Imbisse handelt, in denen du dir typisch kantonesische Gerichte, Instant Noodles und Tee sowie Hong Kong French Toast genehmigen kannst.

 

Ein bekanntes Beispiel für ein Dai Pai Dong ist das Oi Man Sang Kitchen in Sham Shui Po.

 

Wie bereits angedeutet: Es ist leider nicht unbedingt leicht, als Nicht-Hongkong-Chinese den richtigen Einstieg in die Dim Sum-Geheimnisse zu finden. Am besten ist es daher, wenn man von einem Einheimischen in die Geheimnisse der Hongkonger Dim Sum-Lokale, Dai Pai Dongs oder Street Food-Spezialitäten eingeführt wird.

 

Falls du in Hongkong also nicht zufällig den ein oder anderen Verwandten oder Bekannten darum bitten kannst, dann solltest du einen Blick auf die folgenden Angebote für kulinarische Touren durch Hongkong werfen:

 

 

  • Kowloon – Kulinarische Tour*: In dieser durch Yau Ma Tei in Kowloon führenden Tour lernst du das Essen in Dai Pai Dongs, auf Märkten und in Food Courts kennen und erfährst so einiges über die Hongkonger Food-Szene.

 

  • Street Food Schlemmer-Tour*: Hier erkundest du mit einem Ess-Begeisterten Hongkonger Lokale, Street Food-Stände und Imbisse, die bei Einheimischen hoch im Kurs stehen.

 

 

3. Bei Einheimischen beliebte Märkte

 

Zu Hong Kong Insider Tipps gehören auch Infos zu Märkten, die vor allem von Einheimischen besucht werden.

Auf den Hongkonger Lebensmittelmärkten gibt es definitiv viel zu sehen

 

 

Der ein oder andere Bummel über die bei Touristen sehr beliebten Ladies Market und Temple Street Night Market ist sicherlich nicht die schlechteste Beschäftigung in Hongkong. Dennoch lässt sich nicht leugnen, dass auf den genannten Märkten zu 95 % Touri-Nepp unters Volk gebracht wird.

 

Ich bin eher auf den Märkten unterwegs gewesen, weil mir das Bummeln Spaß machte, weniger jedoch, um mir tatsächlich irgendetwas zu kaufen. Deshalb war mir die Produktpalette nicht so wichtig.

 

Für etwas authentischere Markterlebnisse mit interessanteren Produkten kann es jedoch sinnvoll sein, Märkte anzusteuern, die bevorzugt von Einheimischen aufgesucht werden. In dieser Hinsicht solltest du die folgenden Orte auf dem Zettel haben:

 

 

Apliu Street Electronics Market & Pei Ho Street Market: Die Märkte an der Apliu und der Pei Ho Street fühlen sich schon wesentlich weniger touristisch an als Ladies Market und Konsorten. Kein Wunder also, dass dieses Gebiet meine bevorzugte Marktgegend in Hongkong ist. Abends findest du zudem kleine Flohmarktstände an der Apliu Street.

 

Insgesamt erwartet dich hier ein sehr spannendes Stück Hongkong, das auf dem angrenzenden Pei Ho Street Market fast noch eine Spur interessanter wird. (Adresse: rund um die Apliu Street auf Höhe der MTR-Station „Sham Shui Po“)

 

Yau Ma Tei Wholesale Fruit Market: Bedeutender Markt für den Großhandel mit Früchten, der in einer weniger auf Hochglanz polierten Ecke der Stadt stattfindet und so einiges fürs Auge und die Kamera liefert. (Adresse: nahe der MTR-Station „Yau Ma Tei“ an der Reclamation Street)

 

Fa Yuen Street Market: Vom Ladies Market aus gesehen weiter nördlich in Mongkok befindet sich der Fa Yuen Street Market, auf dem sich mehr Einheimische als Touristen tummeln und um die angebotenen Waren feilschen.

 

Wan Chai Wet Market: Faszinierende Atmosphäre rund um die Unmengen von angebotenen Lebensmitteln.

 

Tai Yuen Street Market: Nahe dem Wan Chai Wet Market befindet sich zudem dieser spannende Markt, auf dem es tonnenweise Spielzeuge zu bewundern gibt.

 

Chun Yeung Street Wet Market: Hier wird dir traditionelles Markttreiben rund um Unmengen frischer Lebensmittel geboten. Eine Besonderheit ist die mitten durch die relativ enge Marktstraße fahrende Tramlinie.

 

Bei meinen Hongkong Insider Tipps sollte ich anmerken, dass die Märkte nicht immer was für Zartbesaitete sind.

Vegetarier sollten vielleicht besser einen großen Bogen um einige der Hongkonger Märkte machen

 

 

Wenn du zudem einen weniger oberflächlichen Blick auf die bekannteren Märkte Kowloons wie Jade Markt, Flower Market oder Goldfish Market werfen möchtest, dann könnte folgende Führung interessant für dich sein:

 

 

 

 

4. Die faszinierendsten Fotospots

 

Zu Hongkong Insider Tipps gehören auch Hinweise zu den spannendsten Fotospots.

Fotografieren kann in Hongkong eine Menge Spaß machen

 

 

Bei meiner Reise nach Hongkong gehörte es leider noch nicht zu meiner Reisevorbereitung, mir die faszinierendsten Fotospots einer Stadt herauszusuchen. Das ärgert mich etwas, da Hongkong unfassbar viele Fotomotive zu bieten hat, die absolut einzigartig auf der Welt sind.

 

Insbesondere die teils unglaublichen Balkongebilde an einigen Wohnhäusern sind mehr als beeindruckend und verdammt fotogen. Diese bei Fotografen beliebten Orte sind im Regelfall selbstverständlich auch für Nicht-Fotografierende sehenswert.

 

Du solltest allerdings nicht erwarten, dass du an den im Folgenden genannten Fotospots keine anderen Touristen antriffst. Die meisten der genannten Orte sind zwar „Instagram-Famous“, liegen jedoch dennoch oftmals so weit abseits der üblichen Touristenpfade, dass sie sich eine Nennung unter meinen Hongkong Insider Tipps verdient haben.

 

In meinen Hongkong Geheimtipps erfährst du auch, dass sich die Nathan Road nachts zum Fotografieren der Neonreklamen anbietet.

Die Nathan Road und ihre Nebenstraßen bieten sich nachts wegen der zahlreichen Neonreklamen zum Fotografieren an

 

 

Beim jeweils genannten Ort führt dich der Link zur Fotoübersicht in der Google Bildersuche, sodass du leichter entscheiden kannst, ob der genannte Fotospot ganz nach deinem Geschmack ist. Also – hier die Fotospots:

 

 

 

 

 

 

  • Nam Shan Estate: Riesiges Wohnhaus + Spielplatz + Hongkong = cooles Fotomotiv

 

  • Lok Wah South Estate: Die türkisfarbenen Durchgänge in den Mauern auf dem Parkhaus sind ein gefundenes Fressen für Kameras.

 

  • Lai Tak Tsuen: Wohnanlage, die schwindelerregende Fotomotive zu bieten hat

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Nachts die Nathan Road, Jordan Road, Lockhart Road oder die Tung Choi Street abgrasen, um Fotos von den Neonreklamen zu machen

 

 

PS: Dass der Ausblick vom Victoria Peak und der Blick auf die Skyline vom Kowloon Public Pier auch zu den besten Fotospots in Hongkong gehören, versteht sich von alleine.

 

 

5. Hongkong Insider Tipps zu den besten Wanderwegen

 

In meinen Hongkong Insider Tipps muss ich dich darauf hinweisen, dass Hongkong reich an Wanderwegen wie diesem hier durch die Sai Kung Nature Reserve ist.

Ich erwischte zwar nicht gerade das beste Wetter für meine Wanderung durch die Sai Kung Nature Reserve, habe den Tag allerdings dennoch als eines meiner absoluten Highlights in Hongkong abgespeichert

 

 

Die vermutlich bekannteste Wanderung in Hongkong führt über den Dragon’s Back im Südosten von Hong Kong Island. Sie ist relativ leicht und kurz und belohnt mit tollen Ausblicken.

 

Du liest hier allerdings gerade einen Artikel über Hongkong Insider Tipps, sodass du mit einem Verweis zur Wanderung über den Dragon’s Back vermutlich nicht glücklich wirst.

 

Genau deshalb schlage ich dir eine wesentlich unbekanntere Wanderung vor, auf der du kaum einem Touristen begegnen dürftest. Sie führt dich durch die sehr grüne und hügelige Küstenlandschaft des Sai Kung East Country Parks zu den wunderschönen Stränden Tai Wan und Ham Tin oder auch Tung Wan und Sai Wan.

 

Diese Wanderung war eines der absoluten Highlights meines Aufenthalts in Hongkong und das, obwohl das Wetter mit Dauerregen überhaupt nicht mitspielte und meine Freundin und ich uns den eigentlichen Traumstrand mit aggressiven Moskitos teilen mussten.

 

Sehr abenteuerlich, sehr weit ab vom Schuss und sehr empfehlenswert!

 

 

So geht’s ab in die Hongkonger Pampa:

 

 

1. Installiere dir eine Offline-Karten-App wie Maps.Me.

 

2. Fahre mit der MTR zu den Stationen Mong Kok oder Yau Ma Tei.

 

3. Begib dich von dort aus zum roten Minibus nach Sai Kung, der vor dem Kwong Wah Hospital abfährt (auf der Dundas Street an der Kreuzung mit der Waterloo Road). ACHTUNG: Fahrten mit den Minibussen werden im Regelfall bar bezahlt und nicht mit einer Octopus Card. Mehr Infos zum roten Minibus für die Fahrt zwischen Mongkok und Sai Kung findest du unter diesem Link.

 

4. Gehe vom Sai Kung Minibus Terminal hinüber zum Sai Kung Bus Terminus und steige dort in den Bus Nr. 94, den du an der Haltestelle „Pak Tam Au“ wieder verlässt. ACHTUNG: Während meiner Fahrt wurden die Haltestellen auf der elektronischen Anzeige nur in chinesischen Schriftzeichen eingeblendet, sodass es Sinn macht, sich die Schriftzeichen für die Haltestelle „Pak Tam Au“ an der Bushaltestelle in Sai Kung abzufotografieren.

 

5. Die Wanderung über einen betonierten Weg zum Ham Tin oder Tai Wan Beach sollte von dort aus etwa anderthalb Stunden dauern. WICHTIG: Da es am Tai Wan Beach keinen Stand mit Essen und Getränken gibt, solltest du dir entsprechend ausreichend Verpflegung mitbringen.

 

Einer meiner liebsten Hongkong Insider Tipps ist der Tai Wan Beach in der Sai Kung Nature Reserve.

Der Tai Wan Beach in der Sai Kung Nature Reserve ist definitiv ein Hingucker

 

 

Eine etwas kürzere und weniger die Beinmuskeln strapazierende Variante kann die Fahrt mit dem Minibus 29R, der vor dem McDonald’s im Zentrum von Sai Kung startet, zum Sai Kung Pavilion sein. Von dort aus lässt sich der Sai Wan Beach in etwa 40 Minuten erreichen.

 

Dieser Strand ist dann über einen Pfad mit den weiteren Stränden (Ham Tin, Tai Wan und Tung Wan) verbunden. Wenn du allerdings auf möglichst wenig andere Touristen stoßen möchtest, dann ist der Tai Wan Beach die bessere Adresse.

 

Falls es dir lieber ist, die Landschaft in der Sai Kung Nature Reserve mit einem professionellen Guide zu erkunden, dann solltest du einen Blick auf das folgende Angebot werfen:

 

 

 

 

Es gibt allerdings noch zahlreiche weitere Wanderwege, die du in Hongkong auf dem Schirm haben solltest:

 

 

  • Sharp Peak: An der oben bereits erwähnten Bushaltestelle „Pak Tam Au“ startende Wanderung auf den 468 Meter hohen Sharp Peak.

 

  • Lion Rock Peak: Tolle Ausblicke auf die Skyline von Hongkong. Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass sich der Startpunkt von der MTR-Station „Wong Tai Sin“ schnell erreichen lässt.

 

  • High Junk Peak: Etwa zweieinhalbstündige Wanderung von Ng Fai Tin bis ins Fischerdorf Po Toi O. Immer wieder gibt es schöne Ausblicke auf die Clear Water Bay zu genießen.

 

  • Tai Mo Shan: Dieser erloschene Vulkan ist mit einer Höhe von 957 Metern Hongkongs höchster Berg. Und von dem aus ergeben sich logischerweise spektakuläre Ausblicke.

 

  • Lantau Peak: Beliebter Ort, um auf Lantau Island den Sonnenauf- oder -untergang zu bewundern.

 

  • Sunset Peak: Ebenfalls auf Lantau Island befindlicher Aussichtspunkt, von dem aus sich Sonnenauf- und -untergang besonders gut beobachten lassen.

 

 

Darüber hinaus ist die autofreie Insel Lamma Island eine gute Adresse, wenn man seine Zeit in Hongkong zum Wandern bzw. Erkunden der üppigen Natur nutzen möchte. Du hast die Qual der Wahl!

 

 

6. Traumstrände abseits der Touristenmassen

 

Hongkong Insider Tipps wären nicht vollständig ohne Hinweise zu den besten Stränden abseits der Touristenmassen.

Hongkong ist reich an malerischen Buchten und Stränden

 

 

Die bekanntesten und überlaufensten Strände in Hongkong sind Repulse Bay, der Shek O Beach und der Golden Beach.

 

Wenn überfüllte Strände dich auch eher abstoßen, dann solltest du vielleicht eher die folgenden Orte ansteuern:

 

 

A) Strände im Sai Kung East Country Park

 

 

  • Tai (Long) Wan Beach
  • Ham Tin Wan Beach
  • Sharp Island

 

 

Wie du zum Tai Wan oder Ham Tin Beach per Bus und Wanderung gelangst, habe ich dir bereits weiter oben bei meinen Hongkong Insider Tipps zum Wandern beschrieben.

 

Wenn du allerdings nicht wandern möchtest, dann könntest du vom Sai Kung Pier aus mit einem Wassertaxi zu den genannten Stränden oder nach Sharp Island aufbrechen.

 

 

B) Strände auf Hong Kong Island

 

 

  • Big Wave Bay: Diese malerische Bucht befindet sich nahe dem überfüllteren Shek O Beach und bietet sogar Möglichkeiten zum Surfen. Anfahrt: MTR bis zur Station Shau Kei Wan und anschließende Weiterfahrt mit dem roten Minibus in Richtung „Shek O“.

 

  • Turtle Cove: Schöne Bucht, die hauptsächlich von Einheimischen aufgesucht wird. Anfahrt: MTR bis Sai Wan Ho und Weiterfahrt mit dem Bus 14

 

  • Chung Hom Kok Beach: Nahe dem vielbesuchten Stanley gelegen, aber dennoch deutlich unter dem Touriradar geblieben. Anfahrt: Bus 6X, 63 oder 66 ab dem Exchange Square Bus Terminus

 

  • South Bay Beach: Südlich des bekannten Repulse Bay gelegen und mit eigenem Beach Club und wesentlich geringeren Menschenmengen glänzend. Anfahrt: Bus 6, 6A, 6X, 66 oder 260 vom Exchange Square Bus Terminus bis Repulse Bay + anschließende Weiterfahrt mit einem Taxi zur South Bay

 

 

C) Strände auf Lantau Island

 

 

  • Cheung Sha Beach: Ziemlich beliebter Strand, der durch seine Größe jedoch nie überfüllt wirkt. Anfahrt: Fähre vom Central Pier 5 bis Mui Wo und anschließende Weiterfahrt mit den Bussen 1, 2, 3 oder 4 bis Cheung Sha

 

  • Pui O Beach: Überzeugt u. a. mit einer Beachbar und Surfmöglichkeiten. Anfahrt: Fähre vom Central Pier 6 nach Mui Wo und anschließende Weiterfahrt mit dem Bus 1 zum Pui O Beach

 

 

D) Strände auf Lamma Island

 

Auf Lamma Island bietet es sich ganz besonders an, Zeit am Strand zu verbringen, da es auf dieser kleinen Insel keine Autos gibt.

 

Lo So Shing Beach: Relativ unberührter Strand, der dank der Rettungsschwimmer dennoch zum Baden einlädt.

 

Anfahrt: Fähre vom Central Pier 4 nach Yung Shue Wan und anschließender Gang über den Familiy Walk, der zum Hilltop Pavilion führt, von wo aus es nicht mehr weit bis zum Lo So Shing Beach ist

 

 

E) Strände auf Cheung Chau Island

 

 

Kwun Yam Wan Beach: Vor allem bei Windsurfern beliebter Strand mit einem Strandcafé.

 

Anfahrt: Fähre vom Central Pier 5 nach Cheung Chau und anschließender etwa zehnminütiger Spaziergang über die Tung Wan Road

 

 

Ebenfalls von Interesse für dich könnte die Clear Water Bay sein, die mit zwei sehenswerten Stränden glänzt, die schöne Ausblicke auf die grünen Hügel der Umgebung liefern. Anfahrt: MTR bis Diamond Hill, danach Bus 91 bis zur Clearwater Bay

 

 

7. Vergessene Orte

 

In meinen Hongkong Geheimtipps erfährst du auch, dass es im Stadtgebiet tatsächlich einige verlassene Dörfer zu erkunden gibt.

Gar nicht sonderlich weit entfernt von den Häuserschluchten in Central und Tsim Sha Tsui werden im eigentlich sehr dicht besiedelten Hongkong verlassene Dörfer von der Natur zurückerobert

 

 

Schon in Deutschland üben verlassene Orte und baufällige Gebäude einen besonderen Reiz auf mich aus. Du kannst dir vermutlich ausmalen, dass diese Faszination in einer tausende Kilometer von meiner Heimat entfernten und riesigen Metropole inmitten subtropischer Natur nochmals eine Nummer größer ausfällt.

 

Wenn man bedenkt, dass Hongkong hinsichtlich der Mieten eine der weltweit teuersten Städte ist, dann erscheint es fast schon bizarr, dass es im Stadtgebiet tatsächlich eine nicht geringe Anzahl an verlassenen Gebäuden und ganzen Dörfern gibt, die von der Natur zurückerobert werden.

 

Es ist doch verrückt: In zentraleren Bereichen leben die Menschen teilweise in völlig überteuerten Mini-Apartments, während gar nicht so viele Kilometer davon entfernt ganze Dörfer verlassen vor sich hin gammeln.

 

Der Grund: In den 1950er und 60er Jahren verließen die Anwohner dieser Dörfer, um besser bezahlte Jobs im Stadtzentrum oder in chinesischen Restaurants auf der ganzen Welt anzunehmen.

 

Falls du – wie ich – eine Schwäche für heruntergekommene und verlassene Orte hast, dann dürften u. a. Dörfer wie Sham Chung, Sha Lo Tung Cheung Uk, So Lo Pun (eines von Hongkongs ältesten Dörfern) und Yim Tin Tsai (bei Sai Kung) in den New Territories von Interesse für dich sein.

 

Diese verlassenen Dörfer lassen sich vor allem im Rahmen von Wanderungen gut erkunden.

 

Solltest du eher Lust darauf haben, weiter im Stadtgebiet einen Blick auf ein paar verlassene Gebäude zu werfen, dann könnten die folgenden Orte dein Lost-Places-Herz höher schlagen lassen:

 

 

  • Tak Tak School in Ping Shan: 1998 geschlossene Schule, mit gruseliger Geschichte. U. a. soll während der japanischen Invasion 1941 ein Großteil der Dorfbevölkerung getötet und auf dem Hügel neben der Schule begraben worden sein.

 

  • Dragon Lodge: An der 32 Lugard Road auf dem Victoria Peak vor sich hingammelnde Villa.

 

  • Cheung Sha Wan Abattoir: Bis 1999 eines der größten Schlachthäuser in Hongkong in Sham Shui Po, das seit zwanzig Jahren langsam zerfällt.

 

 

8. Die Nachbarstadt Shenzhen: Ausflug ins „echte“ China

 

Hongkong Insider Tipps: zu meinen Highlights in Hongkong gehörte auch der Tagesausflug nach Shenzhen.

Ein faszinierendes Ziel für einen Tagesausflug ab Hongkong ist die chinesische Nachbarstadt Shenzhen

 

 

Shenzhen ist Hongkongs Nachbarstadt auf dem chinesischen Festland und nur eine etwa 45-minütige Metrofahrt und einen etwas Zeit schluckenden Grenzübergang von Hongkongs Zentrum entfernt.

 

1980 hatten nur 59.000 Einwohner ihre Zelte in der Stadt aufgeschlagen. Mittlerweile ist Shenzhen zu einem über 12 Millionen-Einwohner-Monstrum herangewachsen. Auch deshalb hatte ich mir diese südchinesische Metropole eher steril vorgestellt.

 

Das war eine komplette Fehleinschätzung: Shenzhen quillt über vor Leben, was den Tagesausflug hierhin zu einem der absoluten Highlights meiner Reise nach Hongkong gemacht hat.

 

Unter meinen Hongkong Geheimtipps ist der Tagesausflug nach Shenzhen einer meiner Favoriten.

Es lohnt sich definitiv, sich durch die Straßen und Gassen von Shenzhen treiben zu lassen

 

 

Die Stadt ist nicht unbedingt reich an eindeutig herausragenden Sehenswürdigkeiten und auch sicherlich keine optische Schönheit. Sie bietet aber ein absolutes Erlebnis für jeden, der Lust darauf hat, eine chinesische Millionenstadt mit sehr junger Bevölkerung zu erkunden.

 

In Shenzhen gibt es hunderte spannende Gassen und interessante Hochhäuser zu erkunden. Die Shoppingmöglichkeiten sind natürlich ebenfalls gigantisch.

 

Auch wenn du – wie ich – nicht unbedingt an den Angeboten in den Malls interessiert bist, so sind es die teils unfassbar belebten Gegenden rund um diese Einkaufszonen im Regelfall mehr als wert, erkundet zu werden.

 

Von daher empfehle ich es dir, vor allem die kleineren Seitengassen nahe der belebten Einkaufszonen genauer unter die Lupe zu nehmen. Genau dort zeigen sich chinesische Metropolen von einer ihrer spannendsten Seiten. Ein Muss ist hier für meinen Geschmack das Probieren von Street Food.

 

Eine Nennung unter meinen Hongkong Geheimtipps hat sich Shenzhen jedenfalls redlich verdient. Ich kann mich nicht an einen einzigen westlichen Touristen erinnern, den ich jenseits der Luohu Commercial City, die sich gleich am Grenzübergang befindet, gesehen habe.

 

Ein Trip nach Macau steht eindeutig viel weiter oben auf der To-Do-Liste der meisten Hongkong-Touristen.

 

 

Die Sehenswürdigkeiten in Shenzhen

 

Hongkong Insider Tipps: Der Lychee Park in Shenzhen ist definitiv einen Ausflug wert.

Eine Sehenswürdigkeit in Shenzhen ist der schön angelegte Lychee Park

 

 

Luohu Commercial City: Direkt am Grenzbahnhof „Lo Wu“ gelegenes Kaufhaus mit Fake-Produkten und einer für meinen Geschmack sehr unangenehmen Atmosphäre mit aufdringlichen Verkäufern.

 

Dongmen Pedestrian Street: Malls etc., aber auch Street Food im östlich angrenzenden Wohnblock. Anfahrt: Metrolinie 1 über die Station „Laojie“ und Exit A oder Metrolinie 3 über die Station „Shaibu“.

 

Lychee Park beim KK100 Tower: Schöne Parkanlage mit überdimensionierten Quietscheentchen auf dem See, die sich perfekt für ein gepflegtes Päuschen eignet und von meiner Freundin und mir in dieser Hinsicht auch ausgiebig getestet wurde.

 

Huaqianbei Electronics Markets rund um die Huaqianbei Commercial Street: Ich habe noch nie so viele ausgeschlachtete Handys auf einem Fleck gesehen wie auf den Straßen rund um die Huaqianbei Commercial Street. Die massenhaft hier angesiedelten Elektronikmärkte haben ihren Beitrag zu Shenzhens Bezeichnung als Chinas Silicon Valley geleistet.

 

Auch ansonsten ist die Gegend wegen der Menschenmengen sehr sehenswert.

 

Anfahrt: Südlich und östlich der Huaqiang North Metro Station gelegen.

 

Lianhuashan Park: Von diesem Park in Hanglage kannst du einen nicht zu verachtenden Ausblick auf Shenzhens Skyline genießen.

 

Bei mehr Zeit: Window of the World Freizeitpark, Happy Valley Freizeitpark, Splendid China Park, Dafen Oil Painting Village, Wutong Mountain (Ausblick)

 

 

Anfahrt und Visumsformalitäten

 

Bei meinen Hongkong Insider Tipps muss ich unbedingt einen Ausflug nach Shenzhen weiterempfehlen.

Der Bahnhofsvorplatz in Shenzhen nach einem Gewitter

 

 

Am einfachsten ist die Fahrt mit der hellblauen Metrolinie bis zur Station „Lo Wu“. An diesem Grenzbahnhof musst du aus Hongkong ausreisen. Danach begibst du dich mit einem ausgefüllten Visumsantrag in den richtigen Bereich und ziehst eine Nummer, um dein Visum für die Sonderwirtschaftszone Shenzhen zu beantragen.

 

Dieses solltest du möglichst bar (am besten in Yuan) bezahlen können, da nicht alle Kreditkarten akzeptiert werden. Der Preis liegt für Europäer meist bei 168 Yuan oder 215 HK$.

 

Mit diesem Shenzhen-Visum (gültig für 5 Tage) im Reisepass und einer ausgefüllten Einreisekarte kannst du dich schließlich in die Schlange für die Einreise nach Shenzhen stellen. Bei deiner Rückfahrt erhältst du problemlos erneut ein 90-Tage-Visum für Hongkong.

 

Es dürfte sicherlich nicht schaden, wenn man sich diesen Metroplan von Shenzhen aufs Handy zieht.

 

Gut zum Planen eines Ausflugs von Hongkong nach Shenzhen ist darüber hinaus die hier verlinkte Karte von Shenzhen bei Bing Maps. Praktisch ist, dass auf ihr auch die Metrolinien eingezeichnet sind.

 

Aber Achtung: Shenzhen ist nicht Hongkong, sondern 100 % China, sodass du mit Google Maps nicht weit kommen wirst. Eine empfehlenswerte Alternative zur Navigation ist die App Maps.Me. Ebenfalls wirst du im Regelfall nur mit chinesischen Yuan und nicht mit Hong Kong Dollars bezahlen können.

 

 

Einige abschließende Tipps für Hongkong

 

Meine Hongkong Insider Tipps führen dich an Orte jenseits des berühmten Ausblicks vom Victoria Peak.

So spektakulär Hongkongs Skyline auch ist: Es lohnt sich definitiv, auch Orte jenseits der üblichen Touristenpfade anzusteuern

 

 

Es dürfte ziemlich offensichtlich sein, dass ich ein großer Hongkong-Fan bin. Solltest du noch keinen Flug nach Hongkong gebucht haben, dann empfehle ich dir zunächst die Suche nach günstigen Flügen (= um 500 €) über Skyscanner:

 

 

 

 

1. Tipps zu guten und günstigen Unterkünften

 

Hongkong ist hinsichtlich des Wohnraums ein teures Pflaster. Erschwerend kommt hinzu, dass das Angebot an Unterkünften riesig ist. Um dir deine Unterkunftssuche zu erleichtern, nenne ich dir hier einige Unterkünfte mit besonders gutem Preis-Leistungs-Verhältnis:

 

 

 

  • Shamrock Hotel*: Strategisch sehr gut an der Nathan Road gelegenes 3-Sterne-Hotel mit relativ großen Zimmern und einem hervorragenden Bewertungsprofil.

 

  • The OTTO Hotel*: Strategisch ebenfalls sehr gut in Tsim Sha Tsui (Kowloon) gelegene und modern eingerichtete Zimmer mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

  • Novotel Citygate Hong Kong*: Der kostenlose Shuttlebus zum Flughafen, die Anbindung per Metro an das Stadtzentrum und der Pool machen das sehr nah am Flughafen gelegene Novotel Citygate optimal für einen stressfreien und lohnenswerten Stopover.

 

 

 

 

 

 

Wesentlich ausführlichere Tipps zu guten Gegenden für die Unterkunftssuche samt konkreten Hotelempfehlungen findest du in meinem Artikel über günstige und gute Unterkünfte in Hongkong:

 

 

 

 

2. Tipps zu alternativeren Touren

 

Dir ist vermutlich bewusst, dass ich kein Hongkong-Chinese bin. Deswegen gebe ich dir hier Tourtipps, damit du dich von einem echten Einwohner der Stadt noch weiter mit Hongkong Insider Tipps versorgen lassen kannst. Die folgenden zwei Führungen könnten in dieser Hinsicht empfehlenswert für dich sein:

 

 

 

 

 

3. Tipps zu den besten Reiseführern

 

Neben Blogartikeln und Führungen mit Einheimischen liefern natürlich auch Reiseführer eine gute Quelle, um an Tipps für Hongkong zu gelangen.

 

 

  • MARCO POLO Reiseführer Hongkong, Macau*: Dieser Reiseführer bietet vor allem eine übersichtliche Beschreibung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Wie fast immer bei Marco Polo-Reiseführern haben es jedoch auch der ein oder andere Geheimtipp mit ins Buch geschafft.

 

  • Lonely Planet Reiseführer Hongkong*: Wenn du nach sehr ausführlichen Infos zu Hongkong mit einem deutlichen Blick über den Tellerrand suchst, dann bist du mit diesem Lonely Planet-Reiseführer sehr gut bedient.

 

  • 111 Orte in Hongkong, die man gesehen haben muss*: Die 111 Orte in…-Reihe gehört zu meinen Favoriten. Auch für die Hongkong-Ausgabe gilt, dass es sich um keinen klassischen Reiseführer handelt. Das Buch ist dafür reich an Hongkong Geheimtipps, um die Metropole auch abseits der Touristenmassen kennenzulernen.

 

 

 

Hier folgt abschließend der Link zu einer Karte bei Google Maps, auf der ich dir die Lage der genannten Orte markiert habe. Am besten spielst du ein wenig mit der Karte herum, sodass du einen Überblick über die Lage der einzelnen Orte gewinnst.

 

 

Das Schreiben dieses Artikels hat mich so heiß darauf gemacht, wieder nach Hongkong zu reisen und die versteckteren Orte der Metropole aufzusuchen, dass ich am liebsten sofort einen Flug buchen würde.

 

Das muss aber wohl leider noch etwas warten… Ich wünsche dir jedenfalls viel Spaß beim Erkunden der faszinierenden Metropole. Solltest du ein paar weitere Hongkong Insider Tipps auf Lager haben, dann lass es mich unbedingt wissen!

 

Noch mehr Lust auf Hongkong? Dann lies auch diese weiteren Hongkong-Artikel von mir:

 

 

 

 

 

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Hongkong ist ein Erlebnis - vor allem abseits der Touristenmassen! Hier beschreibe ich dir 8 geniale Hongkong Insider Tipps, damit du die Stadt auch abseits der Touristenpfade kennenlernen kannst.

8 geniale Hongkong Insider Tipps

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