Meine Top 10 Leipzig Insider Tipps & Geheimtipps - Reiseblog Urban Meanderer
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Hier stellte ich dir Leipzig Insider Tipps & Geheimtipps wie den Schlosspark Lützschena mit dem Dianatempel vor.

Meine Top 10 Leipzig Insider Tipps & Geheimtipps

Für mehrere Jahre durfte ich Leipzig mein Zuhause nennen, ehe es mich nach Hamburg zog. An mangelnden Vorzügen der größten Stadt Sachsens lag der Umzug eindeutig nicht. Im Gegenteil: Ich bin nach wie vor ein großer Leipzig-Fan und halte die kleine Metropole für einen der mit Abstand interessantesten Orte in ganz Deutschland.

 

Zum Leipziger Stadtbild gehören für mich vor allem das viele Wasser und Grün, der Reichtum an Gründerzeitbauten, die Lebhaftigkeit durch viele Cafés, Restaurants, Imbisse und Clubs sowie die aktive Kreativszene.

 

Ein Spitzname wie Hypezig kommt nicht aus dem Nichts. Es wundert mich wenig, dass Leipzig seit Jahren stark wachsend und hinsichtlich der Einwohnerzahl mittlerweile auf Platz 8 der größten deutschen Städte angekommen ist.

 

Die Vorzüge der Bach-Stadt werden auch international immer bekannter. Das verdeutlicht beispielsweise die Nennung in der New York Times-Liste der „52 Places to go in 2020“.

 

Leipzig boomt auch in touristischer Hinsicht. Das äußert sich in einer immer höher werdenden Zahl an Touristen. Um diese immer stärker wachsenden Tourigruppen zu umgehen, möchte ich dir einige meiner liebsten Leipzig Insider Tipps vorstellen. Mit ihnen kannst du die Stadt abseits der bekannten Touristenpfade kennenlernen.

 

Starten wir am besten gleich durch… Hier folgen also zunächst meine Top 10 Leipzig Insider Tipps und Geheimtipps, ehe ich dir abschließend noch einige weitere Orte abseits der typischen Tourihotspots in der Innenstadt mit auf den Weg gebe.

 

 

Meine Top 10 Leipzig Insider Tipps & Geheimtipps

 

1. Eisenbahnstraße und Umgebung

 

Zu den Leipzig Insider Tipps gehört auch die Heilig-Kreuz-Kirche nahe der Eisenbahnstraße

Rund um die Eisenbahnstraße gibt es so einige schöne Ecken zu erkunden (hier: die Heilig-Kreuz-Kirche)

 

 

Die Eisenbahnstraße hat sich im Lager der Springer Presse (Bild, Die Welt, Sat. 1 und Pro Sieben) eine schlagzeilenträchtige Rolle als „gefährlichste Straße Deutschlands“ eingehandelt.

 

Beim Lesen der entsprechenden Artikel oder Schauen der Beiträge könnte man fast auf die Idee kommen, auch nur einen kurzen Abstecher zur bösen Meile der Stadt höchstens mit viel Glück zu überleben. Dem ist aber nicht so, wie ich nach drei Jahren des friedlichen Wohnens im Dunstkreis der Straße feststellen konnte.

 

An der sehr lebendigen und vielfältigen Ausfallstraße samt ihrer Umgebung kann man einen wunderbaren Morgen, Nachmittag oder Abend verbringen. Aufenthalte in den beliebten Kneipen machen sogar ein Überleben bis in die frühen Morgenstunden möglich.

 

Auf Probleme mit Gewalt- und Drogendelikten hinzuweisen ist daher das Eine. Über Beiträge jedoch den Eindruck zu erwecken, der Bereich sei eine besser nicht zu betretende Gefahrenzone, ist dann jedoch nichts Anderes, als deutlich übers Ziel hinauszuschießen.

 

Also: Ein Abstecher zur Eisenbahnstraße ist seit mehreren Jahren einer meiner liebsten Leipzig Insider Tipps. Allein für das Beobachten einiger der kreativsten Hipster-Outfits der Stadt lohnt sich ein abendlicher Streifzug über die Magistrale.

 

Unter Leipzig Insider Tipps muss auch auf Street Art und Graffiti im Umfeld der Eisenbahnstraße hingewiesen werden.

Wer sucht, der findet im Umfeld der Eisenbahnstraße sehenswerte Street Art und Graffiti

 

 

Darüber hinaus machen Cafés, Ausgehmöglichkeiten und Imbisse das kommende Szeneviertel sehenswert. Zu empfehlenswerten Adressen zähle ich vor allem die folgenden Läden:

 

 

  • Bistro Syrien: Hier wird dir leckeres und günstiges Essen aus dem arabischen Raum serviert, was mich so Köstlichkeiten wie Foul kennenlernen ließ.

 

  • Brothers: Das Brothers ist der absolute Gästemagnet auf der Eisenbahnstraße und glänzt mit einer riesigen Auswahl von Pizza bis Kuchen. Das sorgt im Ergebnis für einen sehr gelungenen Mischmasch aus Café, Imbiss und Bäckerei und bietet einen wunderbaren Startpunkt für eine kulinarische Erkundungstour über die Eisenbahnstraße.

 

  • Vleischerei: Die Vleischerei ist ein veganer Imbiss, in dem du leckere Burger, Currywürste und mehr aus der Fast Food Ecke essen kannst, ohne einem Tier auch nur ein Haar zu krümmen. Tschechisches Bier steht hier ebenfalls hoch im Kurs.

 

  • Mr. Wok: Nach der Bestellung erhältst du bei Mr. Wok frisch vor deinen Augen zubereitetes Essen für relativ kleines Geld. Besonders zu empfehlen sind die Pho-Gerichte und das Thai Curry.

 

  • Peking Palast: Dieses Restaurant bietet eine riesige Auswahl an Gerichten der chinesischen, thailändischen und vietnamesischen Küche. Das Essen schmeckt zwar deutlich mehr nach klassischem Asia-Restaurant als Mr. Wok, überzeugte mich aber dennoch immer wieder.

 

 

An Cafés sind wiederum vor allem die „Kulturapotheke“ (sehr schönes Ambiente mit Holzvertäfelungen), das „Café dingdong“ und das „Kune“ (außen mit Sitzen in der ersten Reihe, um das Treiben auf der Eisenbahnstraße zu beobachten) hervorzuheben.

 

Fürs Ausgehen könntest du schließlich im „Peter K“, „nebenan“ sowie dem „Goldhorn“ vorbeischauen.

 

Ebenfalls sehenswert ist die Plattenbausiedlung südlich der Eisenbahnstraße. Diese bietet einen faszinierenden Kontrast zum weiträumig erhaltenen Gründerzeitteil mit seinen Baudenkmäler nördlich der Straße. Das malerische Gründerzeitviertel präsentiert sich unter anderem rund um die Heilig-Kreuz-Kirche von seiner malerischsten Seite.

 

PS: Vergiss nicht, dir deine 90er Jahre Adidas-Trainingsjacke überzuwerfen, bevor du zur Eisenbahnstraße aufbrichst!

 

 

2. Schlosspark Lützschena als einer meiner Leipzig Insider Tipps

 

Zu den Leipzig Geheimtipps gehört der Dianatempel im Schlosspark Lützschena.

Der Dianatempel im Schlosspark Lützschena kann sich auch im Winter sehen lassen

 

 

Im nordwestlich gelegenen Stadtteil Lützschena-Stahmeln befindet sich mit dem Schlosspark Lützschena eine malerische Parkanlage mit Teich, Pavillon und weiteren Vorzügen. Sie ist Teil der ehemaligen bescheidenen Residenz der von Sternburgs.

 

Anziehungspunkt ist vor allem der im englischen Stil eines Landschaftsparks angelegte Schlossgarten. Dieser ist kostenlos zugänglich und wunderbar in den Leipziger Auwald integriert. Die Anlage steht unter Denkmalschutz.

 

Geboten werden unter anderem geschlungene Pfade, eine elegante weiße Brücke, das Tor der nicht mehr existenten Grabkapelle, ein Schwanenhaus im Rosenteich, kleine Skulpturen und der Star des Parks, der es bereits auf so manches Hochzeitsfoto geschafft hat: der Dianatempel.

 

Außerdem kurios: Gemäß der Tradition der von Sternburgs werden in der nordwestlichen Ecke des Parks bis heute Alpakas gehalten.

 

Führungen über das Gelände sind regelmäßig möglich – und das auch eigenständig per Audioguide, den es in der Auwaldstation zu leihen gibt. (Die Auwaldstation befindet sich im schwer zu übersehenden Baumhaus am Rande des Geländes.)

 

Das zur Anlage gehörende Schloss und ehemalige Rittergut ist wiederum nicht ohne Weiteres zugänglich.

 

Bei Leipzig Geheimtipps kommt mir der Schlosspark Lützschena in den Sinn.

Ein Tor ins Nichts

 

 

Zur Hintergrundgeschichte: 1278 wurde es erstmals urkundlich erwähnt. 1822 ersteigerte Maximilian Speck von Sternburg die Anlage und ließ sie auf Hochglanz polieren.

 

In der Folge war die Schlossanlage landwirtschaftlich wichtig und Heimat einer hochkarätigen Bildersammlung des vermögenden Schlossbesitzers.

 

Weitere Eckpunkte der wechselhaften Historie des Schlossparks Lützschena: Im Dreißigjährigen Krieg plünderten Soldaten das Schloss und Überschwemmungen infolge der Flussnähe sorgten häufiger für Beschädigungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Anlage dem Verfall preisgegeben. Erst seit 1998 befindet sich das Schloss wieder in privatem Besitz und wird aktiv in Schuss gehalten.

 

Historisch außerdem bedeutsam: Kaiser Franz bot Napoleon in der Mühle der Schlossanlage Frieden an.

 

Im Anschluss an den Besuch des Schlossparks lohnt es sich, einen Blick auf die nahegelegene ehemalige Sternburg-Brauerei werfen, die seit Jahrzehnten vor sich hin verfällt. Das dürfte nicht mehr allzu lange in dieser Form möglich sein, da es einen Bebauungsplan gibt.

 

 

3. Die „Feinkost“ mit der Löffelfamilie an der KarLi

 

Zu den Leipzig Insider Tipps in der Südvorstadt gehört die Feinkost mit der Löffelfamilie.

Die Löffelfamilie an ihrem Stammplatz

 

 

Die „Feinkost“ beschreibt das über 150 Jahre alte Gelände eines ehemaligen volkseigenen Betriebes an der beliebten Karl-Liebknecht-Straße in der Südvorstadt.

 

Zunächst wurde hier ab 1853 eine Brauerei aus dem Boden gestampft. Ab Ende der 1920er Jahre stand die Produktion von Nahrungsmitteln und die Lagerung von Konserven auf dem Programm. Später wurden in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg Bereiche als würdige Kulisse für Partys der größeren Sorte eingesetzt.

 

Zu DDR-Zeiten überführte man die Anlagen in den Volkseigenen Betrieb Feinkost und nutzte sie für die Herstellung von Konservendosen. Mit dem Mauerfall endete die Geschichte des VEB Feinkost, nicht jedoch die des Feinkostgeländes.

 

Die sehenswerte Leuchtreklame mit der „Löffelfamilie“ schmückt das Gelände seit 1973. Da Reklametafeln eindeutig nicht zur Standardausstattung eines sozialistischen Staates gezählt werden dürften, sind einige Hintergrundinfos spannend.

 

In der Kurzversion ist die Existenz dieser bunten Werbetafel mit folgender Story zu erklären: Jugoslawiens Staatschef Tito soll sich gegenüber Erich Honecker über das triste Erscheinungsbild und die Farblosigkeit der DDR mokiert haben. Honecker reagierte in Leipzig mit einer Initiative, in deren Rahmen auch die Löffelfamilie ihren Platz an der KarLi gefunden haben soll. So einfach kann es gehen!

 

Es lohnt sich, die stadtbekannte Retro-Leuchtreklame mit der „Löffelfamilie“ genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Suppe essende Familie leuchtet bei Dunkelheit bunt auf die Hautpmeile der Südvorstadt.

 

Ein Verein ist mit der recht kostspieligen Erhaltung dieses Kulturdenkmals betraut. Per Astro-Uhr wird die Reklame zur passenden Uhrzeit nach Einbruch der Dunkelheit eingeschaltet. Eine witzige Alternative: Man kann der Familie höchstpersönlich per SMS (3 Euro) an die Nummer 81190 mit dem Text „Löffelfamilie“ drei Minuten lang Leben bzw. Licht einhauchen. Damit unterstützt man gleichzeitig den Verein.

 

Heutzutage steht das gesamte Gelände unter Denkmalschutz. Leben wird der „Feinkost“ durch Geschäfte (für alternative Klamotten, Kinderbücher), einen Biergarten mit perfektem Ausblick auf die Leuchtreklame, einen Club, einen Fotoautomaten für den optimalen Schnappschuss und Graffiti eingehaucht.

 

Außerdem ziehen Veranstaltungen wie ein Sommerkino, Sommertheater und Street Food Märkte immer wieder Besucher an. Der Feinkost Flohmarkt mit seinen etwa 30 Ständen muss natürlich ebenfalls erwähnt werden. Er findet zumeist am jeweils ersten Samstag im Monat statt.

 

 

4. Spaziergang am Karl-Heine-Kanal (+ Bootsfahrt + Lindenauer Hafen)

 

Unter meinen Leipzig Insider Tipps möchte ich dir den Karl-Heine-Kanal nicht verschweigen.

Zu den besonders interessanten Orten in Leipzig gehört für mich der Karl-Heine-Kanal

 

 

Dr. Karl Heine war ein aus dem Stadtteil Plagwitz stammender Unternehmer und Anwalt, der sich an das Projekt wagte, einen Kanal zu bauen, der Leipzig auf dem Wasserweg mit der Saale verbinden sollte. 2,5 Kilometer dieses Kanals wurden fertiggestellt.

 

Es entstand außerdem der Lindenauer Hafen mit seinem großen Becken und Speichergebäuden. Wer den Lindenauer Hafen (Fertigstellung 1938) kennt, wird jedoch wissen: Zu einem dauerhaften Erfolg wurde der Versuch, Leipzig über Wasserwege an das Netz der Binnenschifffahrt anzuschließen, nicht.

 

Dennoch sind die im Rahmen dieses Projektes entstandenen Wasserwege einer der großen Pluspunkte der Stadt und vereinen faszinierende Facetten Leipzigs: die Industriekultur, das viele Wasser und das Geschick, diese Gegebenheiten zu etwas Besonderem zu verbinden.

 

Der Bereich des Karl-Heine-Kanals wurde zwischen 1993 und 1996 saniert. Dabei lag der Fokus nicht nur auf den technischen Anlagen und dem Aufmöbeln der fotogenen Brücken, sondern auch auf dem Begrünen des Uferbereichs und dem Schaffen von malerischen Geh- und Fahrradwegen abseits des Autoverkehrs in der umliegenden Großstadt. So entstand ein wunderbares und abwechslungsreiches Naherholungsgebiet.

 

Eines der speziellsten Plätzchen am Karl-Heine-Kanal findest du an den Stufen am Ufer, von denen aus sich der Blick in Richtung der Philippuskirche bei entspannter Atmosphäre genießen lässt (bei Google unter „Steintreppe am Kanal“ zu finden). Im Allgemeinen lohnt sich ein Abgrasen des Uferweges unbedingt.

 

Wer besonders interessiert ist und ein Faible für verlassene Orte hat, sollte sich am Kanal entlang bis zum Lindenauer Hafen mit seinen leerstehenden Lagerhäusern vorarbeiten.

 

Außerdem unbedingt unter meinen Leipzig Insider Tipps erwähnenswert: Eine Erkundung des Karl-Heine-Kanals ist nicht nur zu Fuß und per Fahrrad möglich. Auch vom Wasser aus lohnt sich eine kleine Erkundungstour durch diese besondere Ecke Leipzigs. Folgende Bootsfahrten solltest du dafür auf dem Schirm haben:

 

 

Sightseeing-Tour in den Kanälen per Motorboot*: Hier kannst du dich 70 Minuten lang auf einem Motorboot über die Leipziger Kanäle gondeln und über die industrielle Geschichte der Stadt aufklären lassen. Dabei wird nicht nur der Karl-Heine-Kanal durchquert, sondern auch Orte wie das Palmgartenwehr oder der Stadthafen passiert. Diese Tour ist unbedingt empfehlenswert!

 

Kanu-Tour auf dem Karl-Heine-Kanal (2 Stunden)*: Hier übernimmt kein Motor, sondern ein Paddel bzw. deine Muskelkraft die Arbeit. Per Kanu kannst du Leipzig so auf eine ganz spezielle Art und Weise in zwei Stunden besser kennenlernen. Für spannende Hintergrundinfos sorgt ein Guide.

 

3-stündige Kanutour durch die Stadt*: Hier paddelst du schließlich drei Stunden in Begleitung eines Guides über so einige Leipziger Wasserwege.

 

Unter meinen Leipzig Insider Tipps darf auch der Lindenauer Hafen nicht fehlen.

Auch der Lindenauer Hafen verdient es, etwas genauer unter die Lupe genommen zu werden

 

 

5. Kunstkraftwerk

 

Unter dem Kunstkraftwerk kannst du dir ein ehemaliges Kraftwerk der Leipziger Straßenbahn vorstellen, das in eine Halle für digitale Kunst umfunktioniert wurde. Es befindet sich nur einen Katzensprung vom Karl-Heine-Kanal entfernt.

 

Ursprünglich diente die Anlage der Stromversorgung der Straßenbahnen im Westen Leipzigs. Geboten werden hier jedoch seit 2015 multimediale Darstellungen von Gemälden und weiteren Kunstwerken.

 

Du erhältst damit die einzigartige Möglichkeit, beinahe im wahrsten Sinne des Wortes in die ausgestellten Werke „einzutauchen“ – wie beispielsweise bei der „van Gogh-Experience“. Zu sehen gab es auf den Wänden des Kunstkraftwerks dank zahlreicher Beamer überdimensional große Sonnenblumen und Sternennächte aus van Goghs Feder in 3D.

 

Für Ende 2020 steht beispielsweise wiederum eine Show über die Entwicklung des Leipziger Westens vom vorgelagerten dörflichen Gebiet zu einem Industriestandort auf dem Programm.

 

Insgesamt liegt der Fokus auf der Präsentation von raumfüllenden und immersiven Videoinstallationen. Dafür stehen 2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung.

 

Über aktuelle Ausstellungen und Events informierst du dich folglich am besten auf der Website des Kunstkraftwerks.

 

 

Öffnungszeiten: Von Donnerstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Montags bis mittwochs sowie am 24., 25. und 31.12. bleibt das Kunstkraftwerk geschlossen.

 

Eintritt: 11 € (ermäßigt 8,50 €)

 

 

6. Bibliotheca Albertina

 

Zu den Insider Tipps Leipzig darf auch die Bibliotheca Albertina gezählt werden.

Die prächtige Albertina schmückt das Musikviertel

 

 

Die Albertina ist eine der ältesten Uni-Bibliotheken Deutschlands. Sie liegt im malerischen Musikviertel und im Schatten des prächtigen Bundesverwaltungsgerichts. Damit trennen sie nur wenige Gehminuten vom Innenstadtkern.

 

Die Geschichte der Bibliothek lässt sich bis ins Jahr 1534 zurückverfolgen. 1891 erfolgte die Eröffnung am heutigen Standort in der Beethovenstraße. Der im Stile der Neorennaissance errichtete Prachtbau ist schon von außen ein Hingucker.

 

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Bauwerk zu zwei Dritteln zerstört. Der Großteil der Buchsammlung konnte jedoch zuvor in Sicherheit gebracht werden. Nach dem Mauerfall erfolgte die Instandsetzung und die Ergänzung um moderne architektonische Elemente, die eine Erkundung des Gebäudes auch von innen unbedingt lohnenswert machen.

 

Heutzutage dient die Albertina als Haupttrakt der Leipziger Universitätsbibliothek mit ihren dutzenden Zweigstellen.

 

Allein der Blick ins Foyer lohnt sich und weckt leichte Erinnerungen an die Haupttreppe der Titanic, wenn man sich denn die eher leger gekleideten Studenten wegdenken kann. Für ein kleines Päuschen bietet sich das Café Alibi an, das in der Albertina vor allem Kaffee und Backwaren unter die überwiegend studierenden Besucher bringt.

 

 

7. Südfriedhof

 

Leipzig Geheimtipps: Den Südfriedhof lassen viele Besucher des benachbarten Völkerschlachtdenkmals links liegen.

Allein wegen der schönen Bepflanzung und der riesigen Kapellenanlage lohnt sich ein Spaziergang über den Südfriedhof

 

 

Der Südfriedhof ist ein Parkfriedhof, der 1886 eröffnet wurde und nicht nur der größte seiner Art in Leipzig ist, sondern zu den weitläufigsten Friedhöfen in ganz Deutschland gehört.

 

Die Kapellenanlage von 1910 ist eines der auffälligsten Merkmale des malerischen Geländes. Sie wurde im Stile der Neoromanik errichtet und gilt als größtes Friedhofsgebäude im Land, was bei genauerer Betrachtung wenig verwundert.

 

Auf dem Gelände des Südfriedhofs sollen außerdem ganze 10.000 Rhododendronbüsche eine Heimat gefunden haben. Darüber hinaus machen prachtvolle und teils uralte Grabanlagen, Blicke in Richtung des Völkerschlachtdenkmals und weitere sehenswerte Denkmäler einen Besuch mehr als lohnenswert.

 

Außerdem ist der Südfriedhof die letzte Ruhestätte so einiger berühmter Persönlichkeiten – darunter Kurt Masur oder auch Clemens Thieme, dem Macher des benachbarten Völkerschlachtdenkmals.

 

 

Öffnungszeiten: Der Südfriedhof ist von April bis September täglich von 7 bis 21 Uhr zugänglich. Von Oktober bis März verkürzen sich die Öffnungszeiten, sodass die Tore nur von 8 bis 18 Uhr geöffnet sind.

 

 

8. Dong Xuan Center als einer meiner Leipzig Geheimtipps

 

Das Dong Xuan Center ist ein mysteriöses und kurioses Plätzchen in den nördlicheren Gefilden der Stadt und verdient sich zumindest für Liebhaber asiatischer Küche eine Nennung unter meinen Leipzig Geheimtipps.

 

Auf einem relativ großen Gelände stößt du hier auf Billigartikel (vor allem Klamotten, Kleinkram, Deko, Uhren) und asiatische Lebensmittelmärkte in den leicht chaotischen Hallen von Großhändlern. Wenn man auf dem Areal entlangschleicht, kann man sich leicht wie ein Eindringling fühlen. Bei meinen Besuchen waren die Hallen sehr leer, was die leicht seltsame Atmosphäre befeuerte… und den Abstecher umso bemerkenswerter machte.

 

Hauptanziehungspunkt sind – neben der leicht merkwürdigen Stimmung – eine Handvoll asiatischer Imbisse. Vor allem vietnamesische (authentische Pho) und indische Küche werden von hier aus unters Volk gebracht. Insbesondere für Fans vietnamesischer Küche kann sich der Besuch lohnen.

 

 

Anfahrt: Zum Dong Xuan Center gelangst du per S2, S4, S5, S6 (Haltestelle Leipzig Nord) oder mit den Straßenbahnen 1 und 9 (Haltestelle Mockauer/Volbeding Straße).

 

Öffnungszeiten: Täglich außer sonntags von 9 bis 21:30 Uhr geöffnet.

 

 

9. Radtour durch den Auwald zum Cospudener See (inkl. Wildpark)

 

Zu meinen Insidertipps für Leipzig zähle ich auch das Neuseenland mit dem Cospudener See.

Insbesondere zum Sonnenuntergang lässt es sich am Cospudener See gut aushalten

 

 

Sachsens größte Stadt hat so einige Grünflächen zu bieten. Empfehlenswert ist es, sich vom Stadtzentrum aus durchs viele Grün in Richtung des Neuseenlandes zu bewegen. Die Seen im Süden der Stadt liegen nur etwa sieben Kilometer Luftlinie von der Innenstadt entfernt.

 

Geflutete Tagebaurestlöcher ergeben ein sehenswertes Naherholungsgebiet – vor allem in den warmen Monaten.

 

Der Cospudener See (auch „Cossi“ genannt) ist dabei die am schnellsten zu erreichende und beliebteste Adresse. Gute Badestellen und schöne Strandflächen zum Sonnenbaden ziehen so einige Leipziger aus ihren Wohnungen ans Wasser. Ruhiger geht es in den kleinen Buchten im Westen des Sees zu. Im Hafenbereich des Baggersees gibt es außerdem Einkehrmöglichkeiten.

 

Für den Weg zum Cossi kann es sich lohnen, sich beispielsweise bei Nextbike zu registrieren und sich dort einen Drahtesel zu schnappen. Auf dem Weg ins Neuseenland könntest du so wunderbar durch den Auwald fahren und dabei einen Abstecher zum Wildpark einplanen.

 

Der Wildpark ermöglicht das Kennenlernen der 25 hier lebenden Tierarten – darunter Bisons, Eber, Eulen und Rehe – und ist kostenlos zugänglich.

 

Ebenfalls für das Auftragen von ordentlichen Ladungen Sonnencreme sind die weiteren Seen südlich und östlich des Cossis geeignet: der Zwenkauer, Störmthaler und Markkleeberger See. Letzterer fällt durch gute Möglichkeiten für Wassersport auf.

 

Eine Alternative zur Fahrradtour in Richtung Neuseenland kann das folgende Angebot für eine siebenstündige Kanu-Tour sein, die dich an der Seite eines erfahrenen Guides zum Cospudener See führt:

 

 

 

 

10. agra Flohmarkt als einer meiner Leipzig Insider Tipps

 

Meine Leipzig Insider Tipps wären unvollständig ohne einen Hinweis zum agra Flohmarkt.

Auf dem agra Antik- und Trödelmarkt kann man Stunden mit Stöbern verbringen

 

 

Der Flohmarkt auf dem agra-Gelände im Süden Leipzigs zählt zu meinen Leipzig Insider Tipps, die leider nicht täglich, sondern im Regelfall nur am letzten Wochenende eines jeden Monats erlebbar sind.

 

Wer jedoch auf Flohmärkte der größeren und besseren Art steht, der sollte unbedingt prüfen, ob er zufälligerweise während der Flohmarktzeiten in Leipzig aufläuft.

 

Die Verkaufsflächen mit ihren unzähligen Verkaufsständen im Außen- und Innenbereich machen diesen Antik- und Trödelmarkt zum größten seiner Art in ganz Europa. Möbel, Filme, Geschirr, Lampen, Militaria, Bücher, alte Postkarten, Kameras, Schmuck, Uhren und noch so einiges mehr machen ein Stöbern lohnenswert. Imbissstände gibt es übrigens ebenfalls genug.

 

Fabrikneue Billigklamotten, wie man sie von vielen Flohmärkten kennt, wirst du hier hingegen vergeblich suchen. So steht der Suche nach einem originellen Mitbringsel aus der ehemaligen DDR nicht mehr viel im Wege!

 

 

Anfahrt: Du könntest dir die Straßenbahnlinie 11 in Richtung Markkleeberg-Ost schnappen und diese an der Haltestelle „Dölitz“ verlassen. Wer mit dem Auto unterwegs ist, könnte es sich außerdem zunutze machen, dass der Cospudener See vom agra-Gelände aus in wenigen Minuten erreichbar ist.

 

Marktzeiten: Der Flohmarkt findet fast immer am letzten Wochenende eines Monats statt. Am besten befragst du vor deinem Aufbruch jedoch Google nach den aktuellen Öffnungszeiten.

 

 

Leipzig Insider Tipps: Einige abschließende Zusatztipps

 

Über meine Top 10 Leipzig Insider Tipps hinaus habe ich noch ein paar weitere Orte auf dem Zettel, die ich dir nicht vorenthalten möchte. Starten wir am besten mit unbekannteren Museen und Ausstellungen, die interessant für dich sein könnten und von den ausgetretenen Touristenpfaden wegführen:

 

 

A) Unbekanntere Museen und Ausstellungen

 

Zu den Geheimtipps für Leipzig gehört für mich der Blick vom Rosental in den Zoo.

Wer durchs Rosental spaziert, könnte plötzlich Giraffen und weitere exotische Tiere erspähen

 

 

Leipziger Stadtbad: Das Stadtbad wurde ab 1916 fast 90 Jahre lang als Hallenbad genutzt, ehe dem Badespaß wegen baulicher Mängel 2004 ein Ende gesetzt wurde. Zu sehen gibt es ein elegantes Jugendstilgebäude, das heute nur noch gelegentlich für Veranstaltungen (beispielsweise im Rahmen des Wave-Gotik-Treffens) eingesetzt wird. Lohnenswerte Führungen zum Erkunden des historischen Ortes finden jedoch regelmäßig statt und kosten neun Euro. Weitere Infos dazu findest du auf der Website der Förderstiftung des Stadtbades.

 

Sächsisches Psychiatriemuseum: Dieses kleine Museum beschäftigt sich seit 2000 mit der Entwicklung der Psychiatrie von den psychiatrischen Einrichtungen im Mittelalter bis hin zu den heutigen Heilanstalten in Sachsen. Für sehr kleines Geld (2 €) werden so Einblicke in den Psychiatriealltag gewährt.

 

Biografien und Konzepte ausgewählter Psychiater werden präsentiert. Viele Exponate machen besonders unrühmliche Phasen der psychiatrischer Behandlungsmethoden deutlich. Das sorgt für spannende Einblicke abseits des Mainstreams und für eine verdiente Nennung unter Leipzig Insider Tipps. Toll ist auch die Tatsache, dass die Ausstellung in einer schicken Villa aus den 1920er Jahren untergebracht ist.

 

Kleingärtnermuseum: Das Kleingärtnermuseum bietet viele unterhaltsame Infos zur Geschichte der Kleingärten in Deutschland. Direkt an dieser Stätte wurde 1864 der weltweit erste Schreberverein ins Leben gerufen – benannt nach dem Leipziger Arzt Dr. Moritz Schreber.

 

Die in Ergänzung zur historischen Dokumentation vorhandenen Schaugärten sind eines der Highlights. Auch die Erkundung der historischen Gartenlauben mit ihrer jeweils zeitgemäßen Ausstattung macht Spaß. Ein Biergarten gehört ebenfalls zur Anlage, was endgültig dazu beiträgt, dass das Kleingärtnermuseum zu meinen Leipzig Geheimtipps zählt.

 

Museum in der Runden Ecke: Im Gebäude der ehemaligen Bezirksverwaltung der Staatssicherheit kannst du dich anhand zahlreicher Dokumente an einem Originalschauplatz über die Entwicklung und Machenschaften der Stasi informieren – und das kostenlos und nur wenige Meter von der Thomaskirche entfernt in einem prächtigen Gebäude am Dittrichring. Die Ausstellung ist sicherlich auf dem Radar so einiger Touristen, war bei meinen Besuchen jedoch jeweils erstaunlich leer.

 

Zentrale Hinrichtungsstätte der DDR: Apropos Stasi und DDR… An der Arndtstraße 48 in der Südvorstadt fanden von 1960 bis 1981 insgesamt 64 Hinrichtungen statt. Bis 1968 nutzte man dafür tatsächlich noch ein Fallbeil, ehe man sich schließlich per Schuss in den Hinterkopf von sogenannten Staatsfeinden und Co. verabschiedete – und das mitten in einem Wohngebiet.

 

Zu sehen gibt es hier nicht viel mehr als einen Hof und einen Aufenthaltsbereich. Das ändert jedoch nichts an der düsteren Ausstrahlung des Ortes, der nur zweimal pro Jahr zugänglich ist – unter anderem in der Museumsnacht und am Tag des offenen Denkmals.

 

Baumwollspinnerei (an Tagen mit Rundgängen): Im Stadtteil Lindenau befindet sich das ehemalige Betriebsgelände der größten Baumwollspinnerei Kontinentaleuropas, die in der Folge des Mauerfalls geschlossen wurde. In den Folgejahren fühlten sich Künstler wegen günstiger und atmosphärischer Ateliers vom Spinnereigelände angezogen. Hier entwickelte sich allen voran um Neo Rauch mit der Neuen Leipziger Schule eine der international bedeutendsten Kunstszenen. Das sorgt für einen sehr speziellen Ort.

 

Im Rahmen der Herbst- und Frühlingsrundgänge ist ein Erkunden der Galerien und Ausstellungsflächen der Spinnerei möglich. Das gewährt einen teils faszinierenden Einblick in das Schaffen einiger Leipziger Künstlerinnen und Künstler.

 

Rosental mit den Zoo-Aussichtsterrassen: Das Rosental ist eine große Parkfläche und Teil des Auwaldes. In seinem östlichen Teil hast du von einigen Bereichen die Möglichkeit, einen Blick in den angrenzenden Leipziger Zoo zu werfen. Dabei gibt es einige faszinierende Tiere zu erspähen – und zwar je nach Jahreszeit unter anderem Giraffen, Nashörner oder auch Tiger.

 

 

B) Leipzig Insider Tipps zu Aussichtspunkten

 

Unter den Leipzig Insider Tipps ist der Fockeberg einer meiner Favoriten.

Auf dem Fockeberg kann man nicht nur die Aussicht über die Dächer der Stadt genießen, sondern auch picknicken

 

 

Leipzig und sein Umland sind nicht gerade bergig, sodass man nicht einfach auf den nächstbesten Hügel kraxeln kann, um den Sonnenuntergang über den Dächern der Stadt bewundern zu können.

 

In Ergänzung zu Panorama-Klassikern wie dem Uni-Riesen am Augustusplatz möchte ich dir deshalb an dieser Stelle drei Aussichtspunkte nennen, die nicht jedem Touristen bekannt sind.

 

 

Fockeberg als einer meiner Leipzig Insider Tipps: Der Fockeberg beschreibt eine aus Kriegstrümmern aufgeschüttete Erhebung von 153 Metern in der Südvorstadt. Geboten werden hier Grasflächen zum gepflegten Hinlegen und Ausblicke über die Dächer der Südvorstadt in Richtung Völkerschlachtdenkmal und Innenstadt. Ein über 800 Meter langer Pfad führt dich nach oben in diese – für Leipziger Verhältnisse – luftigen Höhen.

 

Wackelturm im Rosental: Auf einem kleinen Hügel im Rosental wartet dieser Turm darauf, erklommen zu werden. Seine Besonderheit ist das leichte Wackeln im Wind. Zu bewundern gibt es den Blick über die Baumkronen des Auwalds in alle Himmelsrichtungen, sodass sich unter anderem die Hochhäuser der Innenstadt und das Stadion von RB Leipzig erkennen lassen.

 

Zu den Leipzig Geheimtipps gehört für mich auch der Wackelturm im Rosental.

Der Ausblick vom Wackelturm im Rosental in Richtung Stadion

 

 

Aussichtsturm Bistumshöhe: Hier steht schließlich der Ausblick über das Neuseenland südlich des Stadtgebietes im Mittelpunkt. Auch der Vergnügungspark Belantis ist überblickbar. Eine Tour zum 35 Meter hohen Aussichtsturm Bistumshöhe lässt sich wunderbar mit einem Abstecher zum Cospudener See verbinden. Die markante Form des Turmes soll übrigens an die Schornsteine erinnern, die in der Gegend früher das Bild prägten.

 

 

C) Leipzig Insider Tipps zu Lost Places

 

Unter Leipzig Insider Tipps möchte ich dir auch Lost Places wie die Karl Krause Maschinenfabrik nennen.

Leipzig ist relativ reich an verlassenen Industrieruinen wie der Karl Krause Maschinenfabrik

 

 

Lost Places bzw. langsam vor sich hin verfallende Industrieruinen können für eine ganz besondere Stimmung sorgen.

 

Für Freunde solcher Orte nenne ich hier stichpunktartig einige interessante Lost Places, die sich in und um Leipzig ansteuern lassen. Per Google-Recherche lassen sich relativ leicht weitere Infos auftreiben (Zustand, Historie etc.). Leipzig befindet sich jedoch sehr im Wandel, sodass man immer aufpassen muss, ob ein Lost Place überhaupt noch existiert.

 

Vom Betreten des jeweiligen Geländes rate ich übrigens nicht nur aus rechtlichen Gründen, sondern wegen der Baufälligkeit der Gebäude und der damit einhergehenden Gefahr ausdrücklich ab.

 

 

  • Maschinenfabrik Karl Krause (Polygraph-Hallen, VEB Buchbindereimaschinenwerke)

 

  • VEB Galvanotechnik

 

  • Alte Sternburg Brauerei Lützschena (alarmgesichert)

 

  • Schokoladenfabrik Goldeck (nahe der Alten Sternburg Brauerei)

 

  • RAW am Kohlrabizirkus

 

  • Maschinenfabrik Swiderski

 

 

D) Weitere Leipzig Insider Tipps in Kurzform

 

Hier folgen noch ein paar weitere Leipzig Insider Tipps, die ich mir mit einer kurzen Auslistung von der Seele schreiben möchte:

 

 

  • App Leipzig 89 (bietet einen Audioguide, der zu 20 Stellen führt, die eine wichtige Rolle beim Sturz des SED-Regimes gespielt haben)

 

  • Karl-Heine-Straße (an dieser lebendigen Straße im Leipziger Westen dürften sich vor allem Liebhaber von Cafés wohlfühlen)

 

  • Russische Gedächtniskirche & Deutsche Nationalbibliothek & Sowjetischer Pavillon auf dem alten Messegelände (nahe des Friedensparks tummeln sich diese drei spannenden Gebäude, die für erfahrenere Leipzig-Reisende einen Abstecher wert sein könnten)

 

 

Für Fußballfans könnte außerdem ein öffentliches Training von RB Leipzig oder – als Kontrastprogramm – ein Spiel von Chemie oder Lok Leipzig interessant sein.

 

 

Einige abschließende Tipps für eine Reise nach Leipzig

 

Hier folgen zur leichteren Organisation einer Reise nach Leipzig abschließend einige praktische Tipps zu Themen wie Unterkünften, spannenden Tourangeboten, Optionen zur Anreise und mehr.

 

Den Start macht diese Karte bei Google Maps, auf der ich dir die Lage der genannten Leipzig Insider Tipps und Geheimtipps markiert habe:

 

 

 

 

1. Leipzig Tipps zur Anreise

 

Zu den Leipzig Insider Tipps gehört die Erkundung der Stadt vom Wasser aus.

Eine Anreise per Boot dürfte leider schwierig werden

 

 

Eine der besten Möglichkeiten zur Anreise nach Leipzig ist für meinen Geschmack die Deutsche Bahn.

 

Praktisch ist beim Leipziger Hauptbahnhof insbesondere die Anbindung an die ICE-Strecke zwischen München, Berlin und Hamburg. Dank dieser lässt sich der Berliner Hauptbahnhof beispielsweise in kaum mehr als einer Stunde Zugfahrt erreichen. Das Südkreuz in Berlin-Kreuzberg ist sogar wiederum tatsächlich nur eine Stunde vom schicken und pompösen Leipziger Hauptbahnhof entfernt.

 

Bis München ist die Fahrzeit kaum länger als drei Stunden. Das Gleiche gilt für Hamburg und Frankfurt.

 

Auf die Suche nach günstigen Bahntickets machst du dich am besten auf der folgenden Seite:

 

 

 

 

Flixbus bietet ebenfalls günstige Tickets für Fernbusfahrten nach Leipzig. Zunächst musste man noch an der Goethestraße nahe des Bahnhofs bei Wind und Wetter auf dem ungeschützten Bürgersteig auf das Ankommen der Fernbusse warten.

 

Seit einiger Zeit ist jedoch der schicke Fernbusterminal gleich an der Ostseite des Hauptbahnhofs im Einsatz, was den Komfort deutlich erhöht hat.

 

So kann man sich ohne große Nachteile über die gute Fernbusanbindung in viele Ecken Deutschlands freuen. Flixbus schickt außerdem nicht nur Fernbusse nach Leipzig. Das Unternehmen steuert mit seinen Flixtrains auf Schienen auch den Leipziger Hauptbahnhof an und sorgt damit unter anderem für eine weitere günstige Anbindung in Richtung Berlin.

 

Die Tickets sind teils äußerst preiswert und lassen sich auf der folgenden Seite buchen:

 

 

 

 

2. Leipzig Tipps zu empfehlenswerten Unterkünften

 

In meinen Leipzig Insider Tipps nenne ich dir auch einige empfehlenswerte Unterkünfte.

Empfehlenswert sind Unterkünfte mit heilen Fenstern

 

 

Falls du noch keine passende Unterkunft für deine Zeit in Leipzig gefunden haben solltest, nenne ich dir hier einige empfehlenswerte und praktisch gelegene Bleiben, die vielleicht etwas für dich sein könnten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3. Leipzig Tipps zu den besten Tourangeboten

 

Zu meinen Leipzig Geheimtipps gehört die Erkundung des Karl-Heine-Kanals per Kanu.

Der Karl-Heine-Kanal und sein Umfeld lassen sich in geführten Touren wunderbar per Boot erkunden

 

 

Einige Angebote für geführte Touren zum unterhaltsamen Kennenlernen der Stadt habe ich bereits weiter oben genannt. In dieser Hinsicht bieten sich dir allerdings weit mehr Möglichkeiten als Bootsfahrten auf den Kanälen. Unter anderem folgende Tourangebote lassen dich Leipzig auf besondere Art und Weise kennenlernen:

 

 

  • 90-minütige Tour im Trabi als einer meiner Leipzig Insider Tipps*: Trabis sind eines der Kultobjekte aus DDR-Zeiten. Was macht also mehr Sinn, als sich in Leipzig-Stimmung zu bringen, indem man am Steuer eines Trabis 90 Minuten lang die Stadt erkundet? Infos zu den angesteuerten Sehenswürdigkeiten erhältst du dabei per Funk live vom voranfahrenden Tourguide.

 

  • Sightseeing und Food-Tour*: Städte lassen sich oftmals besonders gut über Food-Touren kennenlernen. Das kann dank dieses dreistündigen Angebots auch in Leipzig funktionieren. Dabei werden fünf oder sechs Stationen für Verköstigungen angesteuert. Für weitere Unterhaltung sorgen spannende Infos zur Stadt.

 

  • Geführter Rundgang mit Nachtwächter Bremme*: Einen etwas anderen Blick auf die touristische Leipziger Innenstadt erhältst du mit dieser Nachtwächter-Führung. Im Mittelpunkt stehen dabei nach Einbruch der Dunkelheit vor allem faszinierende Anekdoten aus lange vergangenen Zeiten auf den Leipziger Straßen. Das bietet den Stoff für eine der beliebtesten Touren durch die Altstadt.

 

  • Geführte Radtour durch Leipzig*: Drei Stunden lang erhältst du hier an Samstagen von April bis Oktober die Möglichkeit, dir Leipzig per Fahrrad von einem erfahrenen Guide näherbringen zu lassen. Dabei stehen nicht nur touristische Ziele wie das Alte Rathaus, sondern auch weniger touristische Orte wie der Leipziger Westen mit dem Stadtteil Plagwitz, das Waldstraßenviertel oder das Rosental auf dem Programm.

 

  • Kombiangebot für eine Stadtführung und -rundfahrt*: Diese Tour besteht aus einer klassischen Stadtführung zu den Hauptsehenswürdigkeiten im Innenstadtkern, ermöglicht dank einer anschließenden Busfahrt jedoch auch das Kennenlernen von bekanntereren Highlights außerhalb des Zentrums wie beispielsweise des Waldstraßenviertels oder des Gohliser Schlösschens.

 

 

 

 

4. Leipzig Tipps zu guten Reiseführern

 

Zu den Leipzig Geheimtipps kann sich auch die Russische Gedächtniskirche zählen.

Weitere Tipps zu Leipzig – wie z. B. über die Russische Gedächtniskirche – findest du in den zahlreichen Büchern zur Stadt

 

 

Um möglichst viele tolle Orte in einer so abwechslungsreichen Stadt wie Leipzig kennenlernen zu können, empfiehlt sich der Blick in das ein oder andere Buch. Zu meinen liebsten Büchern zum Aufstöbern von Leipzig Geheimtipps und Insider Tipps gehören die folgenden Exemplare:

 

 

  • 111 Orte in Leipzig, die man gesehen haben muss*: Für Leipzig-Reisende, die nicht nur die berühmtesten Orte der Messestadt kennenlernen wollen, bietet sich dieses Buch mit 111 bekannten und weniger bekannten Leipziger Sehenswürdigkeiten an. Hier können auch noch Einheimische den ein oder anderen guten Tipp abstauben.

 

  • Glücksorte in Leipzig – Fahr hin und werd glücklich*: Hier findest du 80 wunderbare Tipps zu Leipzig, die dich die Stadt auch von einer deutlich weniger touristischen Seite erkunden lassen. Jeder der aufgeführten „Glücksorte“ wird mit einer Doppelseite gewürdigt, sodass für reichlich Inspiration gesorgt wird.

 

 

 

  • DuMont direkt Reiseführer Leipzig*: Unter den klassischen Reiseführern für Leipzig möchte ich dir schließlich dieses Exemplar von DuMont empfehlen, das immer wieder einen Blick wert ist.

 

 

 

 

Das war’s mit meinen Leipzig Insider Tipps und Geheimtipps. Für weitere Infos zur Kreativstadt Sachsens solltest du dir unbedingt auch meine weiteren Leipzig-Artikel anschauen:

 

 

 

 

 

 

 

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Hier findest du meine persönlichen Top 10 Leipzig Insider Tipps sowie weitere Leipzig Geheimtipps, um die tolle Stadt abseits der Touripfade kennenzulernen, so wie ich es als Wahl-Leipziger getan habe.

Die 10 besten Leipzig Insider Tipps

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4 Kommentare
  • Christiane Lübken-Grünloh
    Antworten

    Super gemacht! Vielen Dank für deine tollen Tipps, dank derer wir unsere sehr knappe Zeit in Leipzig ganz toll genutzt haben, um mehr als nur einen Eindruck der Innenstadt zu bekommen.

    6. August 2021 at 6:31
  • Karl
    Antworten

    Jetzt lande ich wieder auf Deiner Seite :-). Erst die Geheimtipps zu Berlin und jetzt Leipzig.

    Aber die Zeit ist diesmal relativ knapp, weil wir auch in den Zoo wollen. Aber ein oder zwei Tipps werde ich hoffentlich schaffen. Vielen Dank.

    17. April 2022 at 21:23

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