Die Top 10 Düsseldorf Insider Tipps abseits der Touristenpfade | Reiseblog Urban Meanderer
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Einer der besten Düsseldorf Insider Tipps bzw. Geheimtipps ist die Brücke am Parlamentsufer.

Die Top 10 Düsseldorf Insider Tipps abseits der Touristenpfade

Es gibt nicht viele Städte in Deutschland, in denen ich bereits so häufig gewesen bin wie in Düsseldorf. Schon zigmal brach ich über den Flughafen der Landeshauptstadt von NRW in die Welt auf. Ebenso häufig freute ich mich einige Zeit später, wieder auf deutschem Boden zu sein. Auch beruflich führte mich mein Weg bestimmt ein Dutzend Mal nach Düsseldorf.

 

Die Stadt schaffte es allerdings nur zweimal, mich von ihrem Flughafen oder aus ihren Seminarräumen in die City selbst zu locken. Das Schickimicki-Image in Kombination mit dem auf den ersten Blick an vielen Stellen eher enttäuschenden 1950er-Jahre-Stadtbild löste bei mir eher eine Abneigung aus.

 

Im krassen Widerspruch zu meinem sehr oberflächlichen Eindruck steht die alljährliche Top 10-Platzierung Düsseldorfs unter den Städten mit der weltweit höchsten Lebensqualität. Hinzu kommt: Düsseldorf gilt gemäß dem „Globalization and World Cities Research Network“ als eine Weltstadt der Kategorie Beta+. Damit rangiert das „Dorf“ z. B. vor Berlin und Köln.

 

Da ich mich in diesem Jahr zu einem großen Freund vom Reisen innerhalb Deutschlands entwickelt habe, war schnell klar: Ich musste Düsseldorf genauer erkunden, als ich es zuvor getan hatte. Dafür steuerte ich nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern vor allem die als Düsseldorf Insider Tipps geeigneten Plätze abseits der Touristenpfade an. Hier folgen meine „hart erreisten“ Erkenntnisse:

 

 

Die Top 10 Düsseldorf Insider Tipps

 

 

1. Little Tokio bzw. Japantown

 

Zu den Düsseldorf Insider Tipps bzw. Geheimtipps gehört definitiv die Erkundung der Düsseldorfer Japantown.

Asiatische Restaurants gibt es rund um die Immermannstraße mehr als genug

 

 

Starten wir meine Düsseldorf Insider Tipps mit einer absoluten Besonderheit der Stadt: Dort lebt die größte japanische Gemeinde Deutschlands. So sind von den über 600.000 Einwohnern Düsseldorfs immerhin 6.500 japanischer Herkunft.

 

Zurückzuführen ist diese für Deutschland untypisch hohe Zahl auf die in Düsseldorf ansässigen japanischen Unternehmen. In diesen arbeiten japanische Fachkräfte für einige Jahre, ehe sie mit ihren Familien nach Japan zurückkehren.

 

Die relativ hohe Anzahl an Japanern ist im Stadtbild sichtbar – wenn auch leider nicht so deutlich, dass man wirklich das Gefühl hat, sich in „Japantown“ oder „Little Tokio“ zu befinden.

 

Mit etwas Wohlwollen kann man das Gebiet um die Immermann- und Oststraße wegen der zahlreichen dort ansässigen japanischen Restaurants, Imbisse und Geschäfte dennoch als „Little Tokio“ bezeichnen. Wer wie ich jedoch schon einmal in Tokio gewesen ist, dem fehlt es dann leider doch an… naja… viel mehr Neonreklamen und Menschen. Wirkliche Japan-Atmosphäre kam bei mir auf den Straßen leider nicht auf. Aber es heißt ja auch nur „Little“ Tokio.

 

Die Japan-Atmosphäre findet man dort jedoch in den zahlreichen Geschäften mit Produkten aus Fernost. Die japanische Küche ist auch abseits von Sushi köstlich. Japanisches Curry bei Kagaya (nahe der Immermannstraße) hätte auf meinem Plan gestanden, wenn ich mein Mittagessen nicht schon passend zu meinem Abstecher in Richtung Schloss Benrath eingeplant hätte.

 

Dort, im südlich gelegenen Benrath, befindet sich das Bistro Kombu. Dieses bietet köstliches japanisches Essen für einen vergleichsweise niedrigen Preis. Am besten fragst du nach dem Tagesgericht. Das dürfte dann nicht nur deine Geschmacksknospen nach Japan versetzen.

 

Zu den Düsseldorf Geheimtipps müssen natürlich auch Hinweise zu guten asiatischen Restaurants gehören.

Auf den ersten Blick eine traditionelle deutsche Kneipe, auf den zweiten Blick ein koreanisches Restaurant

 

 

Noch mehr Lust auf Japan? Dann solltest du dich vielleicht auf den Weg zum Nordpark machen. In dessen Westteil findest du den Japanischen Garten. Um einen See herum hat man hier mit Steinkunstwerken, einem Wasserfall, einer Brücke und asiatischen Pflanzen ein weiteres Stück Japan in Düsseldorf geschaffen.

 

Am Rande: Der Nordpark wurde übrigens 1936 von den Nazis für die sog. „Reichsausstellung Schaffendes Volk“ angelegt. Diese Ausstellung gilt als die wichtigste Propagandaschau der Nationalsozialisten.

 

Das war es immer noch nicht mit meinen Düsseldorf Insider Tipps zu den sichtbaren Spuren der aus Japan stammenden Düsseldorfer. Im Stadtteil Niederkassel befindet sich das EKŌ-Haus der Japanischen Kultur. Dieses bietet dir einen kleinen Tempel mit Altar und Gartenanlage. Ebenso erhältst du Einblick in einen traditionellen japanischen Wohnraum.

 

Damit du dort nicht wie ein Elefant im Porzellanladen oder Donald Trump bei der Queen aufschlägst, solltest du dir vorab die Besucherinfo durchlesen.

 

 

Öffnungszeiten EKŌ-Haus: Dienstag bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr

 

Eintritt: 3,50 €

 

 

2. Der Markt auf dem Carlsplatz in der Carlstadt

 

Zu den Düsseldorf Insider Tipps zählt natürlich auch der Markt auf dem Carlsplatz.

Auf dem Carlsplatz findest du einen Markt mit Köstlichkeiten aus aller Welt

 

 

Die Carlstadt mit ihren Altbauten liegt zwischen Kö und Rhein und gilt vielen als schönstes Viertel Düsseldorfs. Und tatsächlich gibt es hier einige schöne Altbauten rund um den Spee’schen Graben.

 

In Anbetracht der hohen Vorschusslorbeeren war ich jedoch leicht enttäuscht vom Straßenbild in der Carlstadt. Das äußert sich vor allem in der Tatsache, dass ich dort nur Fotos von einem Ort mit nach Hause gebracht habe: dem Markt auf dem Carlsplatz.

 

Dieser liegt südlich der Altstadt und ist der älteste bestehende Markt Düsseldorfs. Etwa 70 Stände ermöglichen es dir, dich durch Spezialitäten aus aller Welt zu schlemmen, wenn dir danach ist. (Und da der Markt überdacht ist, sollte dir vor allem bei Regen danach sein.)

 

Smoothies, Eis, Wein, erstklassiger Kaffee, Törtchen, Falafel, Schlesische Wurst, indische Küche… Viele Wünsche (abgesehen von dem nach einem Big Mac) dürften nicht unerfüllt bleiben.

 

 

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, sonntags von 8 bis 16 Uhr

 

 

3. Die Nordstraße als einer der Düsseldorf Insider Tipps

 

Ein besonders belebtes Pflaster in Düsseldorf ist die Nordstraße. Belebt heißt in diesem Fall nicht „von Touristen belagert“, sondern „von Einheimischen gut besucht“. So ist die Nordstraße eine Ecke, die den wenigsten Touristen bekannt, bei Düsseldorfern jedoch umso beliebter ist.

 

Hier findest du alteingesessene Kneipen zum Alt-Trinken. Wenn es etwas weniger rustikal zugehen soll, dann bietet die Nordstraße ein großes Arsenal an schönen Cafés, Restaurants und kleinen Geschäften.

 

 

4. Düsseldorf Insider Tipps: Die Kiefernstraße

 

Einer der überraschendsten Düsseldorf Geheimtipps ist die mit Street Art überhäufte Kiefernstraße.

Wenn du Street Art magst, wirst du die Kiefernstraße lieben

 

 

In der Kiefernstraße lernst du ein alternatives Düsseldorf kennen, das kaum weiter weg vom eigentlich mit der Stadt in Verbindung gebrachten Snob-Touch sein könnte. Hier wurden nicht nur Teile von Häusern, sondern gleich ganze Häuser bemalt. Und nicht nur das: Die Graffiti-Wut dehnt sich sogar von den Häusern bis auf die (vermutlich schon ewig) am Straßenrand stehenden Bauwagen aus.

 

Wie es dazu gekommen ist? In den 1980er Jahren hatten sich Hausbesetzer mit RAF-Connection die Häuser der Kiefernstraße unter den Nagel gerissen. Viele von ihnen wohnen übrigens angeblich noch immer auf der Seite mit den ungeraden Hausnummern – heutzutage jedoch brav mit Mietvertrag.

 

Die Kiefernstraße mit ihren etwa 800 Bewohnern mit wiederum etwa 45 Nationalitäten muss ohne Zweifel eine der speziellsten Straßen in ganz Düsseldorf sein. Wer auf Streetart steht, sollte hier unbedingt vorbeischauen.

 

Einer meiner Düsseldorf Insider Tipps ist natürlich die alternative Kiefernstraße.

In der Kiefernstraße zeigt sich Düsseldorf von seiner alternativen Seite

 

 

5. Hafenbrücke am Parlamentsufer

 

Einer der Düsseldorf Insider Tipps für tolle Fotos ist sicherlich die Brücke am Parlamentsufer.

Die Hafenbrücke vom Parlamentsufer aus gesehen

 

 

Die nur für Fußgänger und Radfahrer zugängliche Hafenbrücke liegt nur wenige Gehminuten vom nordrhein-westfälischen Landtag und dem Rheinturm entfernt. Von ihr aus ergeben sich tolle Ausblicke auf den Medienhafen, die architektonisch spannenden Gehry-Bauten, den Rheinturm und natürlich den Rhein.

 

An dieser Stelle lasse ich am besten Bilder für mich sprechen:

 

Unter den Düsseldorf Insider Tipps gehört die Hafenbrücke zu meinen Favoriten.

Blick von der Hafenbrücke auf den Rheinturm

 

 

Unter den Düsseldorf Tipps muss die Hafenbrücke unbedingt genannt werden.

Unter der Hafenbrücke hindurch führt der Weg für Schiffe in den Medienhafen

 

 

Zu den Düsseldorf Insider Tipps zählen die Gehry Bauten wohl eher nicht mehr.

Das für mich schönste Gebäude der Gehry Bauten von der Hafenbrücke aus gesehen

 

 

6. Paradiesstrand

 

Ebenfalls einen guten Ausblick liefert die Hafenbrücke auf einen weiteren meiner Düsseldorf Insider Tipps: den Paradiesstrand.

 

So manch einen wagemutigen Düsseldorfer habe ich hier beim Schwimmen im Rhein erwischt. Bei dem heißen Wetter war der Wunsch nach einer Abkühlung zwar nachvollziehbar. Das Baden im Rhein ist jedoch wegen der Strömungen nicht ungefährlich und damit absolut nicht empfehlenswert.

 

Ein Bad zu nehmen ist aber auch gar nicht nötig, um den Paradiesstrand genießen zu können. In den hier zahlreichen Buchten mit schönem Sandstrand lässt sich der Rhein für meinen Geschmack wesentlich besser genießen, als an der bei Touristen so beliebten (und für meinen Geschmack nicht sonderlich idyllischen) Rheinpromenade. Je weiter du dich von der Hafenbrücke entfernst, desto leerer wird der Strand.

 

Ein weiterer Pluspunkt des Paradiesstrandes: Der Ausblick auf die Düsseldorfer „Skyline“ kann sich sehen lassen.

 

Unter den Düsseldorf Insider Tipps ist der Paradiesstrand ein weiterer Favorit von mir.

Die schönen Buchten am Paradiesstrand

 

 

7. Classic Remise (Oldtimer)

 

Normalerweise bin ich jemand, der sich nichts Langweiligeres als Gespräche über Autos vorstellen kann. Weder schaue ich mir Autos auf der Straße aufmerksam an, noch fahre ich gerne Auto – sei es als Fahrer oder Beifahrer. Ich bin ein leidenschaftlicher Nicht-Autobesitzer. Diesen Status habe ich sogar aufrechterhalten können, obwohl ich deswegen täglich 25 Kilometer mit dem Rad zur Arbeit fahren musste – bei Wind und Wetter.

 

Warum stelle ich dir hier dann aber die Classic Remise als einen der Top 10 Düsseldorf Insider Tipps vor? Mickey Rourke sagte es bereits in Sin City: „Neue Autos. Sehen alle aus wie elektrische Rasierapparate.“ Für alte Autos gilt diese Aussage nicht. Es ist also ganz einfach: So wie ich auf alte Vintage-Armbanduhren stehe, so gefallen mir auch Oldtimer, die man auf den Straßen leider viel zu selten zu sehen bekommt.

 

Beim auf alte Autos spezialisierten Autohändler „Classic Remise“ bekommt man hingegen mehr als genug Oldtimer zu sehen. Die Anzahl interessanter und wirklich schöner Klassiker ist hoch. Die Classic Remise ist also mindestens genauso sehr ein Automuseum wie ein Autohändler.

 

Und wenn du dich so lange mit dem Bewundern der Oldtimer beschäftigst, dann kannst du dich hier auch mit einem Kaffee oder (relativ teuren) Essen stärken.

 

 

Öffnungszeiten: von Montag bis Samstag zwischen 8 und 20 Uhr geöffnet, sonntags von 10 bis 20 Uhr

 

Eintritt: kostenlos

 

Zu den Düsseldorf Insider Tipps zählt die Classic Remise nicht nur für Autofanatiker.

Die Classic Remise – Eine große Halle voller Oldtimer

 

 

8. Kaiserswerth

 

Kaiserswerth ist ein 1929 von Düsseldorf eingemeindeter Stadtteil mit direkter Lage am Rhein. Der Klemensplatz bildet mit der gleichnamigen U-Bahnstation das Einfallstor von Kaiserswerth und wird gesäumt von einigen recht malerischen Häusern im Barock-Stil.

 

Direkt am Rheinufer stößt du auf das Highlight des Stadtteils: die Ruine der „Kaiserpfalz“, die unter König Barbarossa von 1174 bis 1184 zu einer Festung ausgebaut wurde.

 

Unweit der Burgruine ist die Sankt Suitbertus Kirche einen Blick wert. Nachdem du diese zwei Stationen angesteuert hast, empfiehlt es sich, mehr oder weniger ziellos durch die malerischen Gassen des mittelalterlichen Stadtkerns zu schlendern.

 

In Kaiserswerth zeigt sich Düsseldorf definitiv von einer seiner malerischsten Seiten!

 

 

Öffnungszeiten der Burganlage: im Sommer täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet

 

 

9. Düsseldorf Geheimtipps zu den schönsten Parks

 

Der Spee'sche Graben ist einer der Düsseldorf Insider Tipps, über die ich mehr oder weniger gestolpert bin.

Der Spee’sche Graben ist ein schöner Ort zum Entspannen unweit der Altstadt

 

 

Der am zentralsten gelegene der großen Düsseldorfer Parks ist der über 27 Hektar große Hofgarten. Dort kann man sich rund um den See wunderbar von den Erlebnissen in der Innenstadt erholen.

 

Sehr schön fand ich zudem den Spee’schen Graben, über den ich mehr oder weniger stolperte. Dieser befindet sich in der Carlstadt unweit des Rheins und der Altstadt – und damit ebenfalls touristenfreundlich zentral.

 

Der von mir bereits im ersten Unterpunkt dieses Artikels erwähnte Nordpark mit dem Japanischen Garten muss an dieser Stelle natürlich auch noch einmal erwähnt werden.

 

Im Süden Düsseldorfs wartet zudem der Südpark auf Naturfreunde. Dieser ist der meistbesuchte und mit über 70 Hektar zudem größte Park Düsseldorfs und besteht aus drei Bereichen:

 

 

  • „Volksgarten“ im Norden: 1896 fertiggestellter Park für die Bewohner der angrenzenden Gründerzeitviertel, in dem du dir die aus ausrangierten Bahnhofsuhren bestehende Installation „Zeitfeld“ von Klaus Rinke anschauen kannst

 

  • „Vor dem Deich“ im Süden: Wiesen, einen See und leider das Rauschen der angrenzenden Autobahn gibt es hier zu erleben

 

  • „In den Gärten“: hier findest du zwischen den beiden erstgenannten Bereichen zahlreiche Themengärten

 

 

Wenn dir Parks nicht genügend Natur bieten, dann bist du in einem Wald vielleicht an der richtigen Adresse. In diesem Fall bietet sich ein Abstecher in den Grafenberger Wald an. Neben Wanderwegen findest du dort den kostenlosen Wildpark Grafenberger Wald.

 

 

10. Düsseldorf Insider Tipps zur „Längsten Theke der Welt“

 

Düsseldorf Insider Tipps wären ohne Hinweise zur längsten Theke der Welt in der Altstadt unvollständig.

Blick in die belebte Düsseldorfer Altstadt (hier die Berger Straße)

 

 

Wer in Düsseldorf ist, der kommt nur schwerlich an der sogenannten „Längsten Theke der Welt“ vorbei, ohne dort das ein oder andere Bierchen getrunken zu haben.

 

Um es für noch nicht Eingeweihte klarzustellen: Die „Längste Theke der Welt“ ist nicht eine in sich geschlossene und besonders lange Theke. Vielmehr ist hierunter die äußerst großzügige Aneinanderreihung von Bars und Kneipen rund um die Bolkerstraße in der hübschen Düsseldorfer Altstadt zu verstehen.

 

Zum guten Ton gehört es hier grundsätzlich, Altbier und Killepitsch (eine Düsseldorfer Schnapsspezialität in Form eines Kräuterlikörs) zu trinken.

 

Wenn du dich an den Killepitsch wagen möchtest, dann solltest du das im „Et Kabüffke“ tun. Manch einer wird dir erzählen, du seist nicht in Düsseldorf gewesen, wenn du keinen Killepitsch probiert hast.

 

Da ich Schnaps absolut nicht mag, ist Killepitschkonsum für mich allerdings eher etwas, wodurch ich zwar in Düsseldorf gewesen bin, danach aber für eine Minute darüber nachdenken muss, ob ich jemals wiederkommen werde.

 

Weitere witzige Adressen an der längsten Theke der Welt sind das „Schaukelstühlchen“ und das „Schweine Janes“. Letzteres ist seit über 30 Jahren eine Institution in der Düsseldorfer Altstadt. Es deckt ein Grundbedürfnis ab: Denn wer lechzt nach einer durchzechten Nacht nicht nach einem Brötchen mit Schweinshaxe?

 

In der Kneipe „Schaukelstühlchen“ weiß vor allem das direkt nebenan gezapfte Kürzer Alt zu überzeugen.

 

Ein weiterer meiner Düsseldorf Insider Tipps: In der Ratinger Straße (übrigens eine der ältesten Straßen Düsseldorfs) kannst du am Mittwochabend das Wochenende einläuten. Die Düsseldorfer haben den unscheinbaren Mittwochabend nämlich zum „kleinen Wochenende“ erklärt und sollten damit ein Vorbild für die gesamte Welt werden. Den Donnerstag zum „kleinen Freitag“ zu erklären, so wie ich es kenne… Hmm… Das ist einfach nicht mehr genug.

 

Zu den Düsseldorf Tipps zur Altstadt muss auch der Hinweis zum Mittwochabend in der Ratinger Straße gehören.

Nur wenige Meter von diesen schönen Fassaden entfernt beginnt mittwochabends das Wochenende in der Ratinger Straße

 

 

5 weitere Düsseldorf Insider Tipps in Kurzform

 

Zu den Düsseldorf Insider Tipps können auch die Figuren zählen, die sich auf einigen Litfaßsäulen die Beine in den Bauch stehen.

Auf zahlreichen Litfaßsäulen stehen sich Figuren die Beine in den Bauch

 

 

Wenn du Düsseldorf noch besser kennenlernen möchtest, dann kann ich dir für weitere Erkundungstouren folgende interessante Orte nennen:

 

 

  • Bunkerkirche Sankt Sakrament: von den Nazis als Kirche getarnter Lufthochschutzbunker und damit heutzutage weltweit einzigartiger Kirchenbau (Stichwort: sicherste Kirche der Welt)

 

  • Skatepark Eller: im Juni 2018 eröffneter größter Skatepark Deutschlands, der täglich von 9 bis 21 Uhr geöffnet hat (schaue am besten so vorbei, dass du die Könner und damit mehr als nur Kinder siehst, die mit ihren Rollern den Park unsicher machen)

 

  • Oberkassel: Stadtteil mit Jugendstilvillen, der die Reichen anzieht (Rudi Völler ist ein Beispiel)

 

  • Unterbacher See

 

  • Trödelmarkt am Aachener Platz: begrüßt jeden Samstag bis zu 20.000 Besucher

 

 

Abschließend einige praktische Düsseldorf Tipps

 

Natürlich keiner der Düsseldorf Insider Tipps ist der Rheinturm, unter dem ich mich hier befinde.

Wer unter dem Rheinturm steht, muss auch mal bei leichtem Regen ein Selfie wagen

 

 

Düsseldorf ist aus allen Ecken des Landes gut erreichbar. Von Flügen innerhalb Deutschlands halte ich zwar nicht besonders viel, der Düsseldorfer Flughafen dürfte jedoch mit den meisten deutschen Flughäfen gut verbunden sein.

 

Für empfehlenswerter halte ich jedoch wegen der nie übertrieben langen Fahrt die Anreise mit der Deutschen Bahn oder per Flixbus*. Um an besonders günstige Zugtickets zu gelangen, solltest du diesen Sparpreisfinder auf Bahn.de* bemühen.

 

Meine Unterkünfte buche ich fast immer über über Booking.com. Wühle dich am besten gleich hier durch die Angebote für Düsseldorf*. Solltest du bei Booking nichts finden und noch nie bei Airbnb eine Unterkunft gebucht haben, dann kann ich dir das mit diesem 25-Euro-Startgutgaben-Geschenk* schmackhaft machen.

 

Ich bin ein Fan der „111 Orte die man…“-Reihe. Und die Ausgabe für Düsseldorf namens „111 Düsseldorfer Orte, die man gesehen haben muss*“ ist da keine Ausnahme. Das Buch liefert einen wesentlich tieferen Einblick in die Stadt als ein herkömmlicher Reiseführer.

 

Ach ja: Hier noch der Link zu einer Karte bei Google Maps, auf der ich dir die hier vorgestellten Düsseldorf Geheimtipps bzw. Insider Tipps markiert habe.

 

Das war’s!

 

 

Zu den Düsseldorf Tipps sollte auch ein Spaziergang entlang der schönen Altbauten in der Altstadt gehören.

Düsseldorf bietet weit mehr als nur 50er Jahre Nachkriegsarchitektur

 

 

Mein Fazit zum von mir lange eher ungeliebten Düsseldorf: Die Hauptstadt von NRW ist zwar nicht mein absoluter Liebling in Deutschland, hat mich jedoch insgesamt überzeugt. Rheinbuchten, Streetart, schöne Parks, ein Hauch von Japan… Ich werde wiederkommen – und das nicht nur zum Wegfliegen. Was hältst du von Düsseldorf?

 

 

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Hier stelle ich dir die 10 besten Düsseldorf Insider Tipps vor. Diese Düsseldorf Tipps werden dir zeigen, was die Stadt abseits der "Kö" und "längsten Theke der Welt" zu bieten hat. Und das ist so einiges...

Die Top 10 Düsseldorf Insider Tipps

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2 Kommentare
  • Anonymous
    Antworten

    super seite!
    sowas habe ich schon lange gesucht,
    statt seitenlanger beschreibung von kirchen und altarbildern.🌎

    almuth

    14. Oktober 2018 at 12:49

Über Kommentare freue ich mich!