Pangkor Reisebericht – Alle Infos zum Trauminsel-Geheimtipp in Malaysia! | Reiseblog Urban Meanderer
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In meinem Pulau Pangkor Reisebericht erfährst du alles über die Pangkor Sehenswürdigkeiten, Hotels, Aktivitäten etc.

Pangkor Reisebericht – Alle Infos zum Trauminsel-Geheimtipp in Malaysia!

Langkawi, Penang, Tioman, die Perhentians – das sind die Inseln, die es im Regelfall auf das Radar von deutschen Malaysia-Urlaubern schaffen. Pulau Pangkor hingegen ist noch relativ unerschlossenes Terrain.

 

Und da mir dieses verhältnismäßig unerschlossene Gebiet im August 2017 ausgesprochen viel Reisefreude bereitete, habe ich in diesem Pangkor Reisebericht die wichtigsten Infos zu diesem Geheimtipp unter den Trauminseln Malaysias gesammelt.

 

Auf deine Fragen zur Pulau Pangkor Anreise, den Hauptorten, der besten Reisezeit, Hotels und den Sehenswürdigkeiten der Insel findest du in diesem Pangkor Reisebericht die Antworten.

 

Wichtig ist mir zudem, meine eigenen Erfahrungen mit der kleinen Insel an dich weiterzugeben und dir damit ein umfangreiches Bild zu vermitteln. Nur so kannst du für dich selber herausfinden, ob ein Abstecher nach Pangkor während deiner Reise durch Malaysia passend für dich ist.

 

Kurz ein paar Daten und Fakten zu Pulau Pangkor:

 

 

  • in der Straße von Melaka vor der Westküste Malaysias gelegen

 

  • 12 km lang und 4 km breit bei einer Fläche von 22 km² (Sylt zum Vergleich erreicht nicht ganz 100 km²)

 

  • Auf Wikipedia wird eine Bevölkerung von über 20.000 Menschen angegeben, was mir viel zu hoch erscheint.

 

  • Höchster Berg auf Pulau Pangkor ist der Bukit Pangkor mit 371 Metern.

 

  • Hauptort der Insel ist Pangkor Town.

 

  • Geld fließt vor allem über Tourismus und Fischerei in die Taschen der Insulaner.

 

  • beliebt vor allem bei malaiischen (Wochenend-)Urlaubern aus Kuala Lumpur und Umgebung

 

  • Touristen aus westlichen Ländern sind hier noch eher eine Rarität.

 

 

Vorab: Meine Pangkor Erfahrungen

 

In meinem Pulau Pangkor Reisebericht erfährst du alles über die Pangkor Sehenswürdigkeiten, Hotels, Aktivitäten etc.

Die familiäre Atmosphäre in Teluk Nipah auf Pulau Pangkor gefiel mir besonders gut

 

 

Pulau Pangkor war die erste malaiische Trauminsel, auf die ich einen Fuß gesetzt habe (Pulau = malaiisch für Insel). Im Eilverfahren hatte mich Pangkors entspannte Atmosphäre in den Bann gezogen. Beweis genug für meine Zuneigung zu dieser kleinen Insel sollte die Tatsache sein, dass meine Freundin und ich unseren Aufenthalt zweimal verlängerten.

 

Besonders empfänglich für die hier herrschende Ruhe war ich sicherlich auch aufgrund der Tatsache, dass ich zuvor zwei Wochen in den hektischen Metropolen Mumbai, Bangkok und Kuala Lumpur verbracht hatte.

 

Hier die Dinge, mit denen Pangkor mein Herz erobert hat:

 

 

  • Ruhe und Entspannung, wie ich sie bisher selten genossen habe, denn trotz der etwas größeren Menschenmengen während der Public Holidays von Malaysia herrschte hier eine familiäre Atmosphäre

 

  • von westlichen Touristen noch nicht wirklich entdeckt und daher ein etwas exotischeres Reiseziel trotz guter touristischer Infrastruktur

 

  • Strategisch praktische Lage: kaum mehr als drei Stunden Busfahrt von Kuala Lumpur entfernt und auf dem Weg Richtung Penang und Langkawi gelegen, die Cameron Highlands sind ebenfalls nicht weit entfernt

 

  • wahrhaft paradiesische Tropenoptik mit tollen Buchten und einem dichten Dschungel im Landesinneren

 

  • kulinarisches Angebot in Ordnung

 

 

Die für mich einzige auffällige Schattenseite dieses kleinen Paradieses waren aggressive Makaken, die mir einen vielversprechenden Aufenthalt in einer einsamen Bucht vermiesten. Mehr zu diesem Erlebnis findest du in meinem Artikel über meine kuriosesten Reise-Erlebnisse.

 

 

Das Pulau Pangkor Wetter bzw. die beste Reisezeit

 

Verstärkt zu Regenfällen kommt es an der Westküste Malaysias zwischen September und Dezember. Im Allgemeinen lässt sich der Westen Malaysias jedoch das ganze Jahr über gut bereisen. Die Regengüsse sind zudem tendenziell weniger extrem als die zur Monsunzeit an der Ostküste des Landes.

 

Hinsichtlich der besten Pangkor Reisezeit möchte ich zudem nicht unerwähnt lassen, dass ich im August und damit während der malaiischen Public Holidays auf Pangkor war. Selbst zu dieser Zeit war das Inselchen weit davon entfernt, überfüllt zu sein.

 

 

Die optimale Reisedauer für Pulau Pangkor

 

Die beste Pangkor Reisezeit gibt es kaum, da die kleine Insel ganzjährig zu bereisen ist.

Gäbe es keine aggressiven Makaken, dann wäre das ein Ort, an dem ich mich tagelang aufhalten könnte

 

 

Ich selber hielt mich für vier Tage in Teluk Nipah auf Pangkor auf und genau eine so lange Aufenthaltsdauer halte ich für optimal für die kleine Insel. Ich muss allerdings anmerken, dass ich mich hier durchaus länger hätte einnisten können.

 

Vielleicht solltest du dich zunächst nur für zwei Nächte in irgendeiner der Unterkünfte einbuchen und sehen, ob Pangkor mit seiner entspannten Stimmung auch auf dich wie ein Magnet einwirkt.

 

 

Wohin genau? Die Orte auf Pulau Pangkor

 

Alleine die Sonnenuntergänge sind die Pangkor Anreise wert.

Sonnenuntergang an der Coral Bay

 

 

Im Gegensatz zur vor der Ostküste Malaysias gelegenen Insel Tioman (hier geht es zu meinem ausführlichen Reisebericht) ist die Ortswahl auf Pangkor eher einfach. Mit Teluk Nipah wirst du nicht viel falsch machen können. Ich empfehle dir den kleinen Urlaubsort. Zunächst also ein paar Infos zu den Vorzügen Nipahs und danach zu den weiteren größeren Orten auf Pangkor:

 

Teluk Nipah: Teluk Nipah scheint mir – was die Unterkunftswahl anbelangt – die erste Wahl zu sein und überzeugt mit einer relativ großen Auswahl an Unterkünften, einfachen Lokalen bzw. Garküchen, einigen Tourishops und der wunderschönen Coral Bay. Meine Freundin und ich fühlten uns in dem kleinen Ort so wohl wie sonst nur zu Hause auf dem Sofa.

 

Kampung Pangkor bzw. Pangkor Town: Hauptort der Insel mit dem Anleger für die Fähre nach Lumut. Nur hier gibt es in einer Art Passage drei oder vier ATMs. Der Ort bietet zudem eine größere Auswahl an Restaurants.

 

Sungai Pinang Besar und Sungai Pinang Kecil: Von Lumut aus ist hier der erste Halt der Fähre. Als Tourist solltest du allerdings erst beim zweiten Halt in Pangkor Town den Kutter verlassen. Zu einem späteren Zeitpunkt deiner Reise kannst du hier den Sri Pathira Kali Amman und den Fu Ling Kong Tempel erkunden.

 

Teluk Dalam: Hier im Norden der Insel befindet sich der Flughafen, der regelmäßig von Kuala Lumpur aus angeflogen wird.

 

Pantai Pasir Bogak: Etwa zwei Kilometer langer Strand an der Westküste mit Bungalowanlagen, der sich wegen seiner frühen touristischen Erschließung zu dem bekanntesten der Insel entwickelt hat. Mir persönlich sprach die Coral Bay in Nipah optisch allerdings mehr an.

 

Teluk Gedung: Ortschaft, in der du auf die Floating Mosque, den Sacred Rock und die Ruinen einer niederländischen Festung stößt.

 

 

Pulau Pangkor Hotel bzw. Unterkunft

 

Das Pangkor Hotel, das ich dir empfehle, ist das Pangkor Waterfall Beach Resort.

Der dichte Dschungel im Inselinneren wird eher nicht dein Zuhause auf Pangkor

 

 

Jetzt, wo du einen Überblick über die wichtigeren Orte auf Pangkor hast, kannst du dich auf die Unterkunftssuche machen.

 

Die Unterkunft meiner Wahl war das Pangkor Waterfall Beach Resort*. Ausgesprochen nettes Personal und eine dadurch sehr entspannte Atmosphäre, die sehr neue und gepflegte Hütte und die mir wichtige Klimaanlage ließen mich über den nicht ganz so hübschen Innenhof hinwegsehen. (Immerhin sonnten sich von Zeit zu Zeit die exotischen und für Pangkor typischen Nashornvögel auf diesem Acker.)

 

Das sehr beliebte Nipah Guesthouse* war während meines Aufenthaltes leider ausgebucht. Vielleicht hast du mehr Glück.

 

Ebenfalls empfehlenswert und darüber hinaus etwas günstiger soll das Budget Beach Resort sein, dass du hier über Agoda* buchen kannst.

 

Falls dir die genannten Pangkor Hotels nicht zusagen, dann stürze dich vielleicht am besten auf Booking.com* in die Suche.

 

Eine Alternative zur Onlinebuchung kann sicherlich das Abklappern von Unterkünften vor Ort sein. Die Auswahl an Hotels auf Pangkor sollte dafür groß genug sein.

 

 

Tipp: Da Moskitonetze* meiner Erfahrung nach eher in wenigen Unterkünften in Malaysia zur Grundausstattung gehören, solltest du dir vielleicht selber eines mitbringen.

 

 

Die Pulau Pangkor Anreise

 

Die Pulau Pangkor Anreise lohnt sich alleine schon durch die Coral Bay bei Nipah.

Alleine die Coral Bay bei Nipah ist die Anreise nach Pangkor wert

 

 

Da ich – wie vermutlich die meisten anderen Reisenden – per Bus von Kuala Lumpur aus nach Pangkor aufbrach, beschreibe ich dir hier die Anreise mit dem Bus. Früher gab es auch wöchentlich mehrere Flüge von Kuala Lumpur nach Pangkor mit Berjaya Air. Diese Verbindung scheint aktuell jedoch nicht zu bestehen.

 

 

A) Die Pangkor Anreise über Lumut per Bus

 

Die Anreise nach Pangkor ist beispielsweise von Kuala Lumpur aus kein allzu großer Akt. Die Busfahrt von der malaiischen Hauptstadt nach Lumut dauert etwa drei bis vier Stunden. Leider befindet sich der Busbahnhof von Kuala Lumpur – der Terminal Bersepadu Selata –  im Süden der Metropole. Die Anfahrt ist mit der Metro dennoch schnell erledigt.

 

Lumut ist auch über Kuala Lumpur hinaus gut an das malaiische Fernbusnetz angeschlossen. Vorteilhaft für das Einplanen von Pangkor in eine Malaysia Rundreise ist jedenfalls, dass Lumut mit dem Bus auch gut an Ipoh und damit an die Cameron Highlands angebunden ist.

 

Auch Georgetown auf Penang ist wiederum in einer etwa fünfstündigen Busfahrt erreichbar. Um Melaka zu erreichen, musst du es dir etwa sechs Stunden lang im Bus gemütlich machen.

 

Über den Busbahnhof, den Schiffsanleger und ein paar Lokale hinaus wirst du in Lumut nicht viel von größerem Belang für Touristen finden. Das ist ja auch gar nicht so falsch, denn nichts hält dich hier noch davon ab, nach Pangkor aufzubrechen.

 

Ich selber habe meine Bustickets übrigens online auf easybook.com reserviert. So kannst du das (vermutlich geringe) Risiko aus der Welt schaffen, in Lumut zu stranden, weil du keinen Platz mehr im gewünschten Bus bekommen hast.

 

 

B) Die Pangkor Fähre ab Lumut

 

Der Fähranleger in Lumut befindet sich etwa fünf Gehminuten nordwestlich des Busbahnhofs (siehe Karte unterhalb des Artikels). Die Fähren starten hier zwischen 7 und 20:30 Uhr mindestens alle 45 Minuten in Richtung Pangkor durch.

 

Die Fahrzeit beträgt etwa vierzig Minuten pro Strecke. Ein Ticket für Hin- und Rückfahrt zusammen ist für unter 3 Euro zu haben.

 

Wichtig ist, dass du die Fähre als Tourist erst am zweiten Halt verlässt. Am ersten Halt (Sungai Pinang Kecil) steigen nur die Einheimischen vom Boot. Der zweite Halt ist der Jetti (= Fähranleger) von Pangkor Town.

 

 

C) Das Taxi zu deiner Unterkunft

 

Öffentliche Busse gibt es auf Pangkor nicht. Folglich bist du auf ein Taxi angewiesen, dass dich zu deiner Unterkunft befördert. Zu deinem Glück wartet bereits eine Horde von Taxifahrern auf die per Fähre eintrudelnden Neuankömmlinge am Fähranleger in Pangkor Town.

 

16 Ringgit (etwas mehr als drei Euro) sind z. B. der Standardpreis für die etwa fünfzehnminütige Fahrt vom Fähranleger in Pangkor Town bis nach Teluk Nipah.

 

Die Preise sind festgeschrieben, sodass du dich nicht wundern darfst, dass kein Taxameter angeschmissen wird. Am Hafen gibt es einen Aushang, auf dem du die Fahrpreise zu den verschiedenen Orten auf Pangkor nachlesen kannst. Handeln ist hier also eher nicht erwünscht.

 

 

So viel kostet ein Aufenthalt auf Pulau Pangkor

 

Wie dir mein Pulau Pangkor Reisebericht verrät, muss eine Reise nach Pangkor nicht teuer sein

Eine Reise nach Pangkor muss nicht teuer sein

 

 

Meine Unterkunft kostete mich zu Zeiten der malaiischen „Public Holidays“ im August etwa 11 Euro pro Nacht und pro Person in einem Doppelzimmer. Zu anderen Zeiten dürften Unterkünfte günstiger zu haben sein.

 

Hinzu addierten sich die schlanken Kosten für die Fährfahrt von Lumut nach Pangkor in Höhe von 14 Ringgit und damit knapp unter 3 Euro für Hin- und Rückfahrt.

 

Um überhaupt erst Lumut zu erreichen, bezahlte ich für die ca. vierstündige Busfahrt von Kuala Lumpur nach Lumut etwa 5 Euro.

 

Die sechsstündige Busfahrt von Lumut nach Melaka kostete mich wiederum etwas mehr als acht Euro.

 

Einen Roller zur Erkundung der Insel kannst du ab etwa 25 Ringgit und damit für kaum mehr als 6 Euro für einen Tag anmieten. Ein Fahrrad ist schon ab 8 Ringgit pro Tag zu haben. Alternativ kannst du ab 40 Ringgit mit einem der pinken Taxis eine Inselrundfahrt machen.

 

Ein Kajak zu mieten sollte dich für einen Tag etwa 50 bis 60 Ringgit kosten.

 

Das Essengehen ist auf Pulau Pangkor nahezu unfassbar günstig. Ein sättigendes Gericht in einem einfachen Lokal kostete mich zwischen 5 und 10 Ringgit und damit irgendwo zwischen 1 und 2 Euro.

 

 

So kommst du auf Pulau Pangkor an Bargeld

 

Auf Pulau Pangkor gibt es nur drei oder vier Geldautomaten. Sie befinden sich im Hauptort Pangkor Town. (Dessen genaue Lage habe ich dir auf der Pangkor Karte, die ich unten angefügt habe, markiert).

 

Vor deiner Fährfahrt nach Pangkor solltest du daher unbedingt in Lumut genügend Bargeld abheben oder dich spätestens gleich nach deiner Ankunft in Pangkor Town mit Geldscheinen eindecken.

 

Kreditkarten werden längst nicht überall akzeptiert. Meine Unterkunft tat dies beispielsweise nicht. Damit hatte ich nicht gerechnet und konnte beim Check-in folglich zunächst nur einen erbetenen Teilbetrag anzahlen. Alleine deshalb solltest du dringend mit ausreichend Bargeld anreisen, um nicht einen vielleicht unerwünschten Abstecher nach Pangkor Town einlegen zu müssen.

 

Bargeld erhältst du am einfachsten und günstigsten mit Reise-Kreditkarten. Falls du also noch keine besonders für Reisen taugliche Kreditkarte dein Eigen nennen solltest, dann wirf unbedingt einen Blick auf meinen ausführlichen Artikel zu den besten kostenlosen Reise-Kreditkarten mit Tipps zu ihrer optimalen Nutzung.

 

 

Essen und Trinken auf Pangkor

 

Ein Pangkor Reisebericht wäre unvollständig ohne die Erwähnung von Nasi Lemak.

In Papier eingewickeltes Nasi Lemak ist ein beliebter Snack auf Pangkor

 

 

Die Straßen von Teluk Nipah auf Pulau Pangkor bieten eine ausreichende Auswahl an einfachen Lokalen und Streetfood-Snacks. Besonders beliebt ist Daddy’s Café in Teluk Nipah, wo du das Essen und Bier deiner Wahl direkt am Strand genießen kannst. Das ist besonders zum Sonnenuntergang empfehlenswert. Ich war allerdings ein größerer Fan der kleineren Lokale am Rande der Hauptstraße des Ortes Nipah.

 

Maggi Goreng, Fish Curry, Kuey Teow und das malaiische Nationalgericht Nasi Lemak (am Straßenrand als in Papier eingewickelte Kalorienbomben zu kaufen) waren Gerichte, die in Teluk Nipah auf meinem Teller landeten.

 

Das Gleiche gilt für Ikan Bilis (Fischsatay). Hierbei handelt es sich um kleine, in der Sonne getrocknete und gesalzene Fische. Dies ist eine für Pangkor typische Spezialität.

 

Du hast Bock auf einen süßen Snack? Probiere Apam Balik. Dieser gefaltete Pfannkuchen wird dir in Malaysia häufiger über den Weg laufen. Entsprechend kannst du ihn auch in Nipah am Straßenrand für wenig Geld erstehen. Und weil das Zeug nicht gerade unappetitlich ist, könnte ich mir vorstellen, dass du dich häufiger mit Apam Balik stärkst.

 

Der Kaffee in Malaysia ist im Allgemeinen eher als schlimm zu bezeichnen. Das gleiche gilt für Tee. Den bestellte ich ausdrücklich nur mit Milch. Was mir serviert wurde, schmeckte dennoch so, als würden 300 Zuckerwürfel darin schwimmen. Zucker, Zucker, Zucker. Noch Wochen nach meiner Reise durch Malaysia konnte ich keinen Zucker mehr sehen.

 

 

Eine Auswahl von Pangkor Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

 

Zu den Pangkor Sehenswürdigkeiten zählen vor allem einsame Buchten wie diese.

Auf Pulau Pangkor gibt es einige einsame Buchten zu erkunden

 

 

Hinsichtlich der Beschäftigungsmöglichkeiten gilt für Pulau Pangkor das Gleiche, wie für die meisten anderen malaiischen Inseln: Im Schatten herumliegen, schwimmen bzw. planschen, tauchen, schnorcheln, vielleicht ein bisschen wandern – mehr ist nicht möglich und mehr muss es auch nicht sein.

 

Hier nenne ich dir einige Pulau Pangkor Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, die dir etwas Bewegung abverlangen:

 

 

  • Geh auf Pangkor schnorcheln!

 

  • Geh auf Pangkor tauchen!

 

  • Wirf einen Blick auf die vorgelagerte Insel Pulau Pangkor Laut! Hier befindet sich das exklusive Pangkor Laut Resort, zu dessen prominenten Gästen u. a. Michael Schumacher, Eric Cantona, Joan Collins und Luciano Pavarotti zählten. Letzterer musste laut eigener Aussage regelmäßig fast weinen über die Tatsache, dass Gott einen so schönen Ort geschaffen hatte. Das Leben ist hart!

 

  • Miete dir ein Kajak!

 

  • Mache eine Inselrundfahrt mit einem gemieteten Motorroller (oder Fahrrad)! Eine Umrundung der Insel dauert motorisiert nicht einmal eine Stunde. Der Straßenbelag schien mir zudem in einem lebensbejahenden Zustand zu sein.

 

  • Fahr mit deinem Roller zur Masjid Terapong, der Floating Mosque von Pangkor Island!

 

  • Steuere den bunten chinesischen Fu Ling Kong Tempel an! Dieser kann mit einer kleinen Nachbildung der Chinesischen Mauer aufwarten. In unmittelbarer Nähe liegt zudem der Kali Amman Tempel, welcher der einzige Hindu-Tempel auf Pangkor ist.

 

  • Schaue dir die Ruine des Niederländischen Forts (Kota Belanda) an, das 1680 südlich von Pangkor Town von der niederländischen Ostindien-Kompanie errichtet wurde! Gleich um die Ecke findest du zudem den Sacred Rock (Batu Bersurat).

 

  • Erkunde die verlassene Bucht von Teluk Ketapang – die Tortoise Bay – südlich von Nipah. Lass dich dabei aber im Gegensatz zu mir nicht von Affen erschrecken, die relativ aggressiv ihr Revier markieren und dich um deine Vorräte erpressen wollen.

 

  • Beobachte die faszinierenden Hornbills (zu Deutsch: Nashornvögel)!

 

  • Erkunde den Dschungel! Auf Pangkor gibt es einige Wanderwege durch den dichten Dschungel rund um den Kern der Insel.

 

  • Mache Fotos! Der dichte Dschungel und die idyllischen Strände bieten Reiseprospekt-würdige Motive zum Neidischmachen deiner in der Heimat knechtenden Freunde.

 

 

Pulau Pangkor Nachtleben und Einkaufen

 

Zum Einkaufen laden zahlreiche Tourishops in den größeren Ortschaften ein. Shoppen ist folglich möglich, jedoch sicherlich alles andere als eines der Highlights auf Pangkor.

 

Malaysia ist nicht Thailand und auf Pangkor stehen eher Ruhe, Natur und Wassersport im Mittelpunkt. Daddy’s Café ist meines Wissens nach das einzige Lokal in Nipah, das Bier ausschenkt. Ich befürchte, dass du auf Pangkor nicht viel näher an „Nachtleben“ herankommen wirst als beim Bierkonsum zum Sonnenuntergang in Daddy’s Café.

 

Wenn du dir Bier kaufst, dann solltest du es übrigens nicht unbedingt ganz deutlich in der Öffentlichkeit trinken, da die muslimische Bevölkerung Malaysias kein großer Anhänger von Alkoholkonsum ist.

 

 

Die Gefahren auf Pulau Pangkor

 

Auf Pulau Pangkor in Malaysia gibt es zahlreiche Hornbills wie du in meinem Pangkor Reisebericht erfährst.

Keine Sorge – Hornbills bzw. Nashornvögel werden dir nicht gefährlich

 

 

Pulau Pangkor besteht im Inselinneren – und damit zu großen Teilen – aus dichtem Dschungel. Und in einem solchen leben bekanntermaßen nicht nur süße Schäfchen. Zudem ist die Straße von Melaka nicht der Chiemsee, was die Unterwasserwelt anbelangt. Damit du eine Ahnung hast, worauf du auf Pangkor achten solltest, mache ich dich hier auf ein paar unangenehmere Seiten des Insellebens in den Tropen aufmerksam:

 

 

  • Hinsichtlich einer Malaria-Infektion über kleine Quälgeister namens Moskitos musst du dir auf Pulau Pangkor und generell in Malaysia eher weniger Sorgen machen. Pangkor gilt als malariafrei. Zudem fielen mir die Moskitos auf der Insel generell nicht als besonders blutdurstig auf. Vielleicht half mir aber auch einfach das Insektenschutzspray Nobite*.

 

  • Wie bereits erwähnt: Aggressive Makaken versauten mir einen entspannten Nachmittag an der Tortoise Bay. Ich weiß allerdings nicht, ob die liebreizenden Tierchen tatsächlich handgreiflich geworden wären.

 

  • Zwei oder drei Warane konnte ich an der Tortoise Bay sichten. Warane gelten als menschenscheu und nicht aggressiv. Dennoch können sie sich bei Provokation auch von einer ungemütlicheren Seite zeigen.

 

  • Die Tropen röten deine Haut im Eilverfahren, wenn du dich nicht fleißig mit Sonnencreme einschmierst. Wie ich lernen musste, sollte man seine Haut auch bei einer Wolkendecke nicht in Sicherheit wähnen.

 

  • Ähem… Auf den glatten Sitzbänken der (manchmal verblasst) pinkfarbenen Taxis schlittert man dank des Mangels an Anschnallgurten in den Kurven fröhlich hin und her. Zum Glück sind die Wege nicht weit!

 

 

Hier folgt der Link zur versprochenen Pulau Pangkor Karte bei Google Maps, auf der ich dir die genannten Hauptorte der Insel (blau), die Pulau Pangkor Sehenswürdigkeiten (grün), die Fähranleger und den Busterminal (rot) sowie ATMs (gelb) markiert habe.

 

 

So! Das waren die Kernerkenntnisse meines hart erreisten Wissens zu Pulau Pangkor. Die wichtigste Schlussfolgerung: Pangkor ist eine Reise wert!

 

 

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Hier findest du alle wichtigen Reise Tipps zu Pulau Pangkor, Malaysia. Mit diesen Infos holst du das meiste aus deiner Zeit auf diesem Geheimtipp unter den schönsten Inseln Malaysias heraus.

Pangkor – Alle wichtigen Infos zum Trauminsel-Geheimtipp in Malaysia

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5 Kommentare
  • Evelyn
    Antworten

    Hallo, ich bin begeistert über Deinen Bericht von Palau Pangkor. Noch begeisterter bin ich über deinen Absatz, dass Pangkor mit dem Flugzeug erreichbar ist. Dazu finde ich leider im Netz gaar nichts :( Keine Flüge, auch nicht mit der Berjaya Air. Bist du dir sicher, dass hier regelmäßig Flüge verkehren von Kuala Lumpur?
    Würde mich sehr über eine Antwort freuen!
    Liebe Grüße Evelyn

    23. März 2018 at 11:31
  • Evelyn
    Antworten

    Okay, danke dir! Vielleicht werden wir vor Ort schlauer :)

    23. März 2018 at 18:39
  • Travellolo
    Antworten

    Hey Niklas,
    Bin grade auf Pulau Pangkor und finde es auch sehr entspannend. Kannst du mir aber noch ein paar gute schnorchelspots nennen? Hatte bis jetzt noch kein glück sehenswertes zu entdecken.
    Liebe Grüße
    Lorenz

    27. März 2018 at 16:44

Über Kommentare freue ich mich!