Rundreise Sri Lanka – Die optimale Sri Lanka Route für 3 Wochen | Reiseblog Urban Meanderer
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Meine Sri Lanka Route für 3 Wochen führt dich bei deiner Sri Lanka Rundreise auch an Traumstrände wie diesen hier in Tangalle.

Rundreise Sri Lanka – Die optimale Sri Lanka Route für 3 Wochen

Mein Trip nach Sri Lanka war 2016 meine erste Reise in ein Tropenland, mein erster Trip als Backpacker, meine erste Rundreise und ebenfalls mein erster Trip in einen Staat, in dem große Armut herrscht.

 

Aber nicht nur diese Vielzahl an Premieren hat die eindrucksvolle Tour durch die „Träne Indiens“ dauerhaft in mein Gedächtnis eingebrannt. Vor allem die Vielfältigkeit der Natur des eher kleinen Inselstaates hat einen Eindruck bei mir hinterlassen, den ich nicht so schnell aus den positivsten Ecken meines Reisegedächtnisses löschen werde.

 

Ich selber hatte aus beruflichen Gründen nur knappe zwei Wochen für die Erkundung Sri Lankas zur Verfügung. Auch in dieser kurzen Zeit konnte ich viel vom Land entdecken. Ich empfehle dir jedoch eindeutig einen dreiwöchigen Aufenthalt, um Sri Lanka umfassender und/oder mit mehr Ruhe erkunden zu können.

 

Auf den Erkenntnissen meiner eigenen Reise aufbauend stelle ich dir hier eine Sri Lanka Route für 3 Wochen vor, wie ich sie mir heute und mit deutlich mehr Reiseerfahrung zurechtlegen würde.

 

Eines steht fest: Sri Lanka ist wegen seiner vielfältigen Landschaft und seiner moderaten Größe ein ausgezeichnetes Pflaster für eine Rundreise. Zum Pflichtprogramm einer solchen Sri Lanka Rundreise gehört das Ansteuern der absoluten Highlights des Landes: die UNESCO-Weltkulturerbestätten im Kulturdreieck, das landschaftlich eindrucksvolle Hochland und die kilometerlangen tropischen Strände an der Südküste.

 

Generell gefielen mir die hektischen und verschmutzen Städte wie Colombo, Negombo oder Galle (außerhalb des Forts) nicht sonderlich gut, um es vorsichtig auszudrücken. Kandy bildete da in gewissem Maß eine Ausnahme. Der Fokus einer Rundreise sollte daher eindeutig auf den kulturellen und landschaftlichen Highlights liegen.

 

Hier mein auf diesen Erkenntnissen basierender Sri Lanka Routenvorschlag im Kurzformat (eine übersichtliche Karte mit Markierungen der Orte habe ich dir ganz unten im Artikel verlinkt): Negombo – Anurhadapura und Sigiriya mit Dambulla als Basis – Polonnaruwa – Kandy – Nuwara Eliya – Ella – Tissa bzw. Yala Nationalpark – Tangalle – Unawatuna/Galle Fort – Colombo – Negombo

 

Ebenfalls besonders sehenswerte Orte, die ich nicht in diese Sri Lanka Route für 3 Wochen integriert habe, sind das weltbekannte Surferparadies Arugam Bay und ein anderer Badeort an der touristisch weniger erschlossenen Ostküste wie z. B. Nilaveli. Im Text nenne ich dir an passender Stelle jedoch Möglichkeiten für Abstecher an diese ebenfalls sehenswerten Orte.

 

In dieser Sri Lanka Route für 3 Wochen beschreibe ich dir eine Sri Lanka Rundreise, die dich auch am Leuchtturm in Galle Fort vorbeiführt.

Sri Lanka hat Reisenden optisch so einiges zu bieten (hier: der Leuchtturm in Galle Fort)

 

 

Meine bevorzugte Reiserichtung ist dabei eindeutig die im Uhrzeigersinn. Dadurch führt uns der Weg erst zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten und den Wanderungen im Hochland, ehe das Entspannen an den Stränden im Süden auf dem Plan steht.

 

Wichtig: Um eine solche Rundreise logistisch auf die Beine zu stellen, muss man wissen, wie gut die Verbindungen zwischen den einzelnen Orten sind. Genau diese Verbindungen nenne ich dir.

 

Ich habe dabei bevorzugt Überlandbusse und Züge genutzt, weil sie regelmäßig fahren, spottbillig sind, einen Einblick ins Leben der Bevölkerung liefern und mich vor nervigen Preisverhandlungen mit Tuk Tuk- oder Taxifahrern bewahrt haben. Die Einheimischen sind sehr hilfreich, wenn du auf der Suche nach dem richtigen Bus bist, sodass du dir in der Hinsicht keine Sorgen machen musst.

 

Aber jetzt Schluss mit dem Vorgeplänkel. Leg dir die Sonnencreme bereit. Wir machen uns auf den Weg:

 

 

Sri Lanka Route für 3 Wochen: Die Ankunft und das Cultural Triangle

 

Tag 1: Landung und Fahrt nach Negombo

 

Das Eingangstor nach Sri Lanka ist für die meisten Reisenden der Bandaranaike International Airport. Dieser befindet sich etwa eine Autostunde nördlich von Colombo nahe der Stadt Negombo.

 

Viele Reisende fahren nach ihrer Ankunft gleich nach Colombo. Ich empfehle dir das nicht unbedingt. Warum ich nicht wieder gleich am Anfang einer Sri Lanka Rundreise nach Colombo fahren würde? Hier meine Gründe:

 

  • in Colombo regiert die Hektik, was nach einem langen Flug besonders anstrengend ist
  • Colombo ist für mich auf Platz 1 der unangenehmsten Orte, an denen ich mich bisher aufgehalten habe (u. a. wegen hartnäckiger Abzocktricks)
  • die Stadt löst bei den meisten Reisenden keine Glücksgefühle aus und ist selbst bei Einheimischen unbeliebt
  • die berühmte Zugstrecke von Colombo über Kandy nach Ella wird erst hinter Kandy landschaftlich wunderschön, sodass es mit keinem großen Verlust verbunden ist, die vollen Züge im ersten Abschnitt dieser populärsten Strecke des Landes zu meiden

 

 

Falls du trotzdem nach Colombo fahren möchtest und das möglichst günstig: Wenn du aus der Ankunftshalle des Flughafens kommst, biege einfach links ab. Nach wenigen Metern erreichst du einen eingezäunten Parkplatz, von dem aus sehr preisgünstige Busse (etwa 100 LKR) nach Colombo aufbrechen. Die Fahrt sollte etwa eine Stunde dauern.

 

Ich empfehle dir jedoch die Fahrt vom Flughafen ins gleich angrenzende Negombo. Eine Möglichkeit ist es, sich für die Strecke vom Flughafen zur Unterkunft in der Ankunftshalle ein Taxi zu bestellen. Um die 1.600 Rupien dafür hinblättern zu können, solltest du vorher Bargeld an einem der Geldautomaten in der Ankunftshalle abgehoben haben. Für die gleiche Fahrt mit einem Tuk Tuk solltest du dir einen ungefähren Preis von 600 bis 800 Rupien aushandeln.

 

Zumindest wenn du tagsüber ankommst und nicht allzu viel Gepäck als Ballast dabei hast, könntest du zudem mit einem öffentlichen Bus nach Negombo fahren. Dafür musst du die Ankunftshalle verlassen und dich zunächst rechts halten. Ab der etwa einen Kilometer entfernten Aweriwatta Bus Station (GPS-Koordinaten: 7.1662, 79.8843) fahren regelmäßig Busse in die Stadt. Die Tickets kosten etwa 50 Rupien.

 

Einfacher wird der Transfer vom Flughafen nach Negombo (oder Colombo bzw. zahlreiche weitere Orte), wenn du dir hier über Rent-a-Guide vorab online* einen Fahrer buchst, der dann in der Ankunftshalle auf dich wartet.

 

Deine Sri Lanka Rundreise Route für 3 Wochen wird dich vielleicht auch in den Hafen von Negombo bringen.

Die bunten Fischerboote im Hafen von Negombo

 

 

Mit Negombo erwartet dich dann keine Städteschönheit, an der man sich kaum sattsehen kann. Dennoch ist es ein faszinierendes Erlebnis, durch die belebten Straßen der Stadt zu spazieren oder die Brandung vom Strand aus zu beobachten. Hier einige der Sehenswürdigkeiten von Negombo:

 

  • der Strand (es gibt jedoch wesentlich schönere in Sri Lanka)
  • Fischmarkt „Lellama“ (sehr stinkig, aber unbedingt sehenswert)
  • St. Mary’s Church
  • Spaziergang durch die Einkaufsstraßen nördlich des Busbahnhofs und des Platzes mit dem CIB Shopping Center
  • Ruinen des niederländischen Forts (Dutch Fort)
  • Angurukaramulla Pansala (buddhistischer Tempel)

 

 

Unterkunftsempfehlungen in Negombo:

 

  • Funwhales Rest House*: Das direkt am Strand gelegene Funwhales Rest House eignet sich perfekt zum Entspannen nach den Anreisestrapazen und den ersten Blick auf den Indischen Ozean. Ein weiterer Pluspunkt sind die vielen Restaurants in der Umgebung.

 

  • Airport Getaway Residence*: Falls dir eine noch etwas bessere Anbindung an den Flughafen wichtiger ist, dann solltest du die ebenfalls top bewertete Airport Getaway Residence auf dem Schirm haben.

 

 

 

Tag 2: Busfahrt von Negombo nach Dambulla

 

Die historischen Ruinen von Anurhadapura und Polonnaruwa, die Höhlentempel von Dambulla und Sigiriya und die Stadt Kandy sind allesamt Orte im sog. Cultural Triangle, die 1982 ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurden.

 

Vom Cultural Triangle bzw. Kulturdreieck spricht man, weil sich zahlreiche kulturell bedeutsame Stätten in einem Dreieck aus den drei alten Königsstädten Anurhadapura, Polonnaruwa und Kandy befinden.

 

Dambulla wiederum ist der zentrale Ort im Cultural Triangle, da sowohl Anurhadapura und Polonnaruwa als auch Kandy von hier aus etwa gleich weit entfernt sind. Dambulla bildet also eine wunderbare Ausgangsbasis, um die Attraktionen im Kulturdreieck zu erkunden. Zunächst bietet es sich dabei an, Dambulla selber zu erkunden.

 

Die Hauptsehenswürdigkeit im Ort sind die Dambulla Caves. Bei diesen handelt es sich um faszinierende Höhlentempel mit über 2.000 Jahre alten Wandmalereien und Buddha-Statuen. Der Eingang zu ihnen befindet sich hinter einer großen goldenen Buddha-Statue, die für sich genommen schon sehenswert ist.

 

Das Ticket für den Einlass kostet 1.500 Rupien. Kaufen kannst du es dir unten am Berg links neben dem goldenen Buddha.

 

Eine weitere Sehenswürdigkeit in Dambulla ist der größte Gemüsemarkt Sri Lankas, der im „Dambulla Dedicated Economic Center“ stattfindet.

 

 

Anreise: Um von Negombo zu dieser nächsten Station deiner Sri Lanka Rundreise zu gelangen, begibst du dich zum Negombo Bus Terminal. Dort steigst du in einen Bus, der dich für 100 LKR in zwei bis drei Stunden nach Kurunegala verfrachtet. Dort wiederum schnappst du dir einen Anschlussbus für die ca. zweistündige Weiterfahrt nach Dambulla (95 LKR). Die gesamte Fahrtdauer sollte bei etwa viereinhalb bis fünf Stunden liegen.

 

Alternative: Von Colombo gibt es eine direkte Busverbindung nach Dambulla. Die Fahrt dürfte fünf bis sechs Stunden dauern.

 

Gut zu wissen: Dambulla nennt sowohl einen Busbahnhof als auch eine Hauptbushaltestelle sein Eigen. Die Hauptbushaltestelle ist allerdings nicht viel mehr als ein Halt, der sich etwa 800 Meter nördlich des eigentlichen Busbahnhofs (Dambulla Main Bus Station) an der Straße vor dem Bentota Bake House befindet. Vom sog. Busbahnhof fahren eher die Busse für kürzere Strecken (wie z. B. nach Sigiriya) ab.

 

 

Unterkunftsempfehlungen:

 

  • The Green Village Dambulla*: astrein bewertetes kleines Hotel, das nur zwanzig Gehminuten vom Höhlentempel und zehn Minuten Fußweg vom Ortszentrum entfernt liegt

 

 

 

Tag 3: Ausflug nach Sigiriya

 

Bei deiner Sri Lanka Rundreise wirst du vielleicht auch diebischen Affen begegnen.

Eine kleine Warnung: Zahlreiche Sehenswürdigkeiten im Kulturdreieck werden von diebischen Affen bevölkert

 

 

Sigiriya ist ein Monolith, der etwa 200 Meter aus der üppigen Tropennatur emporragt. Oben auf diesem „Löwenfelsen“ kannst du einen eindrucksvollen Ausblick über das Umland genießen.

 

Ebenfalls sehenswert sind die Ruinen einer Festung, die man um das Jahr 500 n. Chr. auf Sigiriya errichtet hatte. Darüber hinaus sind die Wandmalereien, die du auf deinem Weg nach oben passierst, einer der Touristenmagneten. Leider wurde der Großteil von ihnen bereits zerstört.

 

Etwa einen Kilometer nördlich von Sigiriya befindet sich mit dem Pidurangala Rock ein weiterer Felsen, der aus der Landschaft emporragt. Die Wanderung auf den Pidurangala Rock lohnt sich allein für den Ausblick auf Sigiriya.

 

Falls dein Geld nicht so locker sitzt und dir der Preis für Sigiriya die Spur zu hoch ist, dann könntest du notfalls auch nur diese Wanderung machen, um zumindest den Ausblick auf Sigiriya genießen zu können. So könntest du 4.000 Rupien sparen und in tausend Kilo leckeres Cheese Kottu investieren.

 

Ein weiterer Vorteil des Pidurangala Rocks bzw. „goldenen Felsens“: Er steht bei deutlich weniger Touristen auf dem Zettel als Sigiriya. Ein gewisses Maß an Fitness dürfte für den Aufstieg jedoch nicht schädlich sein.

 

 

Anreise: Der Bus von Dambulla nach Sigiriya startet etwa alle 40 bis 60 Minuten vom Busbahnhof (und damit also nicht von der Haltestelle vor dem Bentota Bake House). Für die Strecke nach Sigiriya braucht er etwa 45 bis 60 Minuten. Der Spaß kostet dich etwa 40 LKR.

 

Zum Vergleich: Eine Tuk Tuk-Fahrt dürfte mit etwa 1.500 Rupien zu Buche schlagen. Landschaftlich wesentlich schöner soll jedoch die etwas längere Route sein, die am Kandalama Lake entlangführt. Auf diesem Weg kostet die Fahrt mit dem Tuk Tuk etwa 2.000 Rupien.

 

Übrigens: Es fährt aktuell kein direkter Bus von Sigiriya nach Polonnaruwa, sodass es für Busfahrende mehr Sinn macht, eine weitere Nacht in Dambulla zu verbringen, anstatt die Ausflüge nach Sigiriya und Polonnaruwa zu verbinden.

 

Eintritt Sigiriya: 30 US$ bzw. etwa 4.500 Rupien (… was übrigens ein ziemlich hoher Preis ist, den nur ausländische Touristen bezahlen müssen)

 

Eintritt Pidurangala Rock: 500 Rupien

 

 

Tag 4: Ausflug nach Anurhadapura

 

Anurhadapura ist das erste Exemplar der drei ehemaligen Königsstädte, die du bei deiner Sri Lanka Rundreise zu sehen bekommen kannst – zumindest, wenn du dich brav an die von mir vorgeschlagene Route hältst.

 

Die Highlights in Anurhadapura sind die Ruinen alter Tempel, große Stupas und ein Baum, dessen Existenz sich bis ins Jahr 249 v. Chr. zurückverfolgen lässt. Das wiederum macht diese alte Pappelfeige namens Sri Maha Bodhi zum ältesten dokumentierten Baum der Welt. Und noch sensationeller: Buddha soll unter diesem Baum seine Erleuchtung gehabt haben.

 

 

Anreise: Die Busfahrt von Dambulla nach Anurhadapura dauert etwa anderthalb bis zwei Stunden. Der Bus fährt etwa alle 20 bis 30 Minuten. Für den Fußweg vom Busbahnhof (am besten der „Old Bus Stand“) in die historische Stadt solltest du dann nochmals etwa 30 Minuten einplanen. Da sich die Tempelruinen über eine relativ große Fläche verteilen, macht es Sinn, sie mit einem Tuk Tuk oder einem geliehenen Fahrrad zu erkunden.

 

Eintritt historische Stadt: 25 US$ als Basis für die Umrechnung bzw. etwa 3.750 Rupien

 

Falls du in Anurhadapura übernachten möchtest, dann findest du hier eine Übersicht über die Unterkunftsangebote vor Ort*.

 

 

Tag 5: Busfahrt nach Polonnaruwa

 

Sri Lanka Route 3 Wochen: Eine wichtige Station sind die Ruinen in Polonnaruwa.

Vor lauter Palmen kann ich Polonnaruwa kaum sehen

 

 

Mit Polonnaruwa erwartet dich ein weiterer Vertreter der drei historischen Königsstädte von Sri Lanka. Von den ehemals prächtigen Tempeln, welche die historische Stadt geprägt haben, sind nur noch die Ruinen übrig. Genau das macht aber auch den besonderen Reiz der Anlage aus.

 

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind die aus einem Felsblock herausgeschlagenen und überdimensional großen Buddha-Figuren.

 

PS: Wie bei so vielen Sehenswürdigkeiten in Sri Lanka gilt auch hier: Vorsicht vor den diebischen Affen!

 

 

Anreise: Der Bus von Dambulla nach Polonnaruwa fährt zwischen 7 und 18 Uhr alle 20 bis 30 Minuten und braucht etwa anderthalb bis zwei Stunden. Startpunkt ist die Bushaltestelle an der Straße vor dem Bentota Bake House.

 

Da der Bereich mit den Ruinen sehr weitläufig ist, macht ein fahrbarer Untersatz für die Erkundung Sinn. Das kann entweder ein Tuk Tuk oder ein Leihrad einer Unterkunft (z. B. das unten verlinkte Udesh Guest) sein. Alternativ kannst du dir ein Leihrad für etwa 350 Rupien besorgen.

 

Eintritt: 25 US$ als Basis für die Umrechnung und damit etwa 3.750 LKR

 

 

Unterkunftsempfehlungen in Polonnaruwa:

 

  • Udesh Guest*: Hervorragend bewertete Unterkunft mit etwa zwanzig Papageien im Garten. Sehr praktisch zur Erkundung der historischen Stadt ist die Tatsache, dass sich ein Fahrradverleih direkt an der Unterkunft befindet.

 

 

 

Sri Lanka Route für 3 Wochen: Das Hochland

 

Tag 6: Busfahrt nach Kandy

 

Bei einer Sri Lanka Route für 3 Wochen ist der Kandy Lake eine der wichtigsten Stationen.

Der Kandy Lake ist ein guter Ort, um sich vom Verkehrschaos in der Stadt zu erholen

 

 

Für die direkte Busfahrt von Polonnaruwa nach Kandy musst du etwa 200 LKR berappen. Der beste Startpunkt für Touristen dürfte die Hauptbushaltestelle von Polonnaruwa sein: der Kaduruwela Bus Stand.

 

Alternative: Falls in dir bereits nicht mehr kontrollierbare Strandgelüste aufkeimen sollten, dann empfiehlt sich an dieser Stelle die Busfahrt von Polonnaruwa nach Trincomalee oder Batticaloa für einen Abstecher an die touristisch weniger erschlossene Ostküste.

 

 

Unterkunftsempfehlungen in Kandy:

 

  • The Best Hostel*: Dieses von Brüdern geführte Hostel macht seinem Namen alle Ehre und gehört wegen der besonders angenehmen Atmosphäre tatsächlich zu den besten Hostels meines bisherigen Reiselebens.

 

  • Villa Nine Kandy*: Falls es kein Hostel sein soll, dann schau dir diese Pension an. Im Zimmerpreis enthalten ist auch ein Frühstück, das auf der sehr schönen Panoramaterrasse serviert wird.

 

 

 

Tag 7: Kandy

 

Kandy ist die dritte alte Königsstadt Sri Lankas, die du zu sehen bekommst. Hinsichtlich der kulturellen Bedeutung und der Beliebtheit der Stadt in der Bevölkerung ist Kandy die gefühlte Hauptstadt des Landes. Entspannend fand ich in der etwa 150.000 Einwohner großen Stadt das wegen der Höhenlage kühlere Klima.

 

Von Interesse sind in Kandy vor allem die folgenden Orte:

 

 

Golden Tooth Temple (Zahntempel): Hierbei handelt es sich um einen buddhistischen Tempel von 1595, in dem sich ein Zahn Buddhas befindet. Das macht den Tooth Temple zum heiligsten Ort im ganzen Land. Buddhas Zahn gibt es leider (oder zum Glück) nicht zu sehen. Gezeigt wird nur der goldene Behälter, in dem er sich befindet. Dieses gute Stück wird dreimal täglich (um 6, 10 und 18 Uhr) hunderten Schaulustigen und Gläubigen vorgeführt. Eintritt: 1.500 Rupien

 

Kandy Lake: An diesem zentral in Kandy gelegenen See sah ich zum ersten Mal in meinem Leben Affen und Warane in freier Wildbahn. Der Kandy Lake Club ist zudem wegen der „Cultural Dance Show“ eine beliebte Adresse bei Touristen.

 

Botanischer Garten: selbsterklärend und für 1.500 Rupien zu bewundern

 

Buddha-Statue: Die große Buddha-Statue auf dem Hügel im Nordwesten der Stadt kannst du für 250 Rupien näher unter die Lupe nehmen.

 

 

Tag 8: Zugfahrt nach Nuwara Eliya

 

Bei einer Sri Lanka Rundreise ist die Fahrt mit dem Zug durch das Hochland eines der Highlights.

Dieser Zug hat den Anstieg im Hochland scheinbar schon vor einiger Zeit nicht geschafft

 

 

Bei der nächsten Station in dieser Sri Lanka Route für 3 Wochen bewahrheitet sich das Sprichwort „Der Weg ist das Ziel“. Es geht über die in der Backpackerwelt berühmte Zugstrecke durchs Hochland von Kandy nach Nuwara Eliya (Aussprache: Nurelia). Um nach Nuwara Eliya zu gelangen musst du in Nanu Oya aussteigen.

 

Zweimal täglich kriecht der „Expresszug“ über die 150 Kilometer lange Strecke von Kandy nach Ella und braucht dafür mindestens sechs Stunden. Die Zugfahrt in der dritten Klasse ohne Sitzplatzreservierung – wie ich sie gemacht habe – ist nach europäischen Maßstäben eigentlich ein Albtraum, gilt aber bei vielen Backpackern als Highlight schlechthin.

 

Und ich will auch nicht behaupten, dass mich die Fahrt nicht beeindruckt hat. Die vorbeiziehenden Teeplantagen und kleinen Bergdörfer, das sich ändernde Klima, herzliche Einheimische… All das ist großes Reisekino – vor allem für jemanden wie mich, der auf grüne Natur und Berge steht.

 

Bei einer zukünftigen Sri Lanka Rundreise würde ich mir jedoch ein Ticket für die erste Klasse kaufen, um die ganze Zeit etwas von der wunderschönen Landschaft zu sehen und nicht nur überwiegend mit meiner Rolle als menschliche Sardine in einer fahrenden Büchse beschäftigt zu sein. Hier die Eckdaten einer solchen Zugfahrt:

 

 

Die Fahrzeiten der zwei täglichen Expresszüge von Kandy über Nanu Oya nach Ella:

 

  • 8:47 bis 15:14 Uhr (12:40 Uhr Ankunft in Nanu Oya)
  • 11:10 bis 17:27 Uhr (um 14:45 Uhr Ankunft in Nanu Oya)

 

Hinsichtlich dieser Zeiten kannst du dich auf dieser offiziellen Website nochmals vorab und für dein Reisedatum informieren. Achtung: Ella läuft dort unter Elle.

 

 

Ticketpreise:

 

  • 1. Klasse: 420 LKR bis Ella bzw. 260 LKR bis Nanu Oya
  • 2. Klasse: 230 LKR bis Ella bzw. 150 LKR bis Nanu Oya
  • 3. Klasse: 125 LKR bis Ella bzw. 80 LKR bis Nanu Oya

 

 

Da die begehrteren Tickets in der 1. und 2. Klasse schnell ausgebucht sein können, ist es empfehlenswert, sich sein Ticket so früh wie möglich zu sichern. Das geht grundsätzlich an jedem Bahnhof in Sri Lanka. Die Voraussetzung ist natürlich, dass du dein exaktes Reisedatum kennst.

 

Wie auch immer. Sobald du am Bahnhof in Nanu Oya angekommen bist, ist der Ticketkauf Schnee von gestern. Dann musst du dich mit einem Bus (etwa 25 LKR), Tuk Tuk (etwa 400 bis 500 LKR) oder Taxi nach Nuwara Eliya bringen lassen.

 

 

Unterkunftsempfehlungen in Nuwara Eliya:

 

  • Hike and Sleep*: Hervorragend bewertete Unterkunft, bei der die Tuk Tuk-Fahrt zum Bahnhof im Preis enthalten ist. Auch der Ausflug in die Horton Plains lässt sich zu einem fairen Preis organisieren.

 

 

 

Tag 9: Nuwara Eliya

 

In Nuwara Eliya wirst du viele Häuser im Kolonialstil zu sehen bekommen, da hier die Briten im 19. Jahrhundert so einige Spuren hinterlassen haben. In der Folge darf sich der Ort auch oft als „Little England“ bezeichnen lassen. Ein Golfplatz und eine Pferderennbahn leisten in dieser Hinsicht natürlich einen besonders großen Beitrag.

 

Womit du in dieser höchstgelegenen Stadt des Landes rechnen solltest, sind eine temperaturtechnische Abkühlung und viel Regen. Du solltest also passende Klamotten mit im Gepäck haben. Was du rund um Nuwara Eliya machen kannst? Das gibt’s u. a. zu erkunden:

 

 

Adam’s Peak: Dieser Berg ist eine der wichtigsten Pilgerstätten in Sri Lanka. Das gilt sowohl für Buddhisten als auch für Hinduisten, Moslems und Christen. Grund sind die hier angeblich von Buddha, Shiva, Adam und Apostel Thomas hinterlassenen Fußabdrücke. Der beste Startpunkt für die Wanderung ist in Hatton, was wiederum eine etwa anderthalbstündige Busfahrt von Nuwara Eliya entfernt ist.

 

Horton Plains Nationalpark mit dem World’s End: Das World’s End beschreibt eine 1.650 Meter hohe Klippe, die du in einer etwa vierstündigen Wanderung durch den Nationalpark erreichen kannst. Das Unterfangen ist eher etwas für Frühaufsteher, da du vor 9 Uhr auf der Klippe ankommen solltest, um mehr als nur Wolken sehen zu können. Preis: 2.500 LKR für den Eintritt in den Nationalpark und etwa 1.000 LKR für den Fahrer, der dich von Nuwara Eliya zum Startpunkt befördert.

 

 

Tag 10: Zugfahrt nach Ella

 

Diese Sri Lanka Route für 3 Wochen führt dich auch zur Nine Arches Bridge bei Ella.

Ja, die beiden gehen eindeutig in die richtige Richtung, wenn sie denn nach Ella wollen

 

 

Um von Nuwara Eliya nach Ella zu gelangen, schnappst du dir z. B. ein Tuk Tuk, das dich zum Bahnhof in Nanu Oya befördert. Danach wartet der zweite – und für meinen Geschmack noch schönere – Abschnitt der Zugfahrt durchs Hochland auf dich.

 

 

Unterkunftsempfehlungen in Ella:

 

  • Aurora Holiday Bungalow*: Strategisch praktisch an der Hauptstraße des Ortes gelegene Bungalows, die jedoch weiter oben am Hang liegen, was für die nötige Ruhe sorgt. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt.

 

 

 

Tag 11: Ella

 

Bei einer Sri Lanka Rundreise solltest du die 9 Arches Bridge definitiv auf dem Plan haben.

Wenn du Lust hast, kannst du nachzählen, ob die bei Ella gelegene 9 Arches Bridge ihrem Namen gerecht wird

 

 

Ella ist ein touristisch sehr erschlossener kleiner Ort im Hochland von Sri Lanka. An der Hauptstraße befinden sich zahlreiche Lokale und Gasthäuser. Der Grund für die Beliebtheit von Ella dürfte die Lage zwischen besonders malerischen Teeplantagen sein. Darüber hinaus machen die folgenden Attraktionen Ella zu einem Backpacker-Magneten und einer meiner liebsten Stationen auf meiner Rundreise durch Sri Lanka:

 

 

Nine Arches Bridge: Sicherlich eines der (zu Recht!) beliebtesten Fotomotive in Sri Lanka ist diese 1921 fertiggestellte und 25 Meter hohe Eisenbahnbrücke. Um sie vom Ort aus zu erreichen, musst du einfach den Gleisen ab der Ella Railway Station in zunächst nordöstlicher Richtung folgen. Keine Sorge: Sogar eine Schnecke könnte den ab und an herankriechenden Zügen Platz machen.

 

Little Adam’s Peak: Die Wanderung auf den Little Adam’s Peak ist eine relativ einfache und gut ausgeschilderte Wanderung, für die du pro Richtung etwa 45 Minuten einplanen solltest. Der Ausblick vom Gipfel ist wirklich vom Feinsten, sodass ich dir die Wanderung wärmstens empfehlen kann.

 

Ella Rock: Eine deutlich längere und etwas anspruchsvollere Wanderung führt von Ella zum Ella Rock.

 

Ravana Falls: Ebenfalls empfehlenswert kann eine Fahrt mit dem Bus 998 für 50 LKR bis zu den Ravana Falls sein – einem sehr ansehnlichen Wasserfall.

 

 

Sri Lanka Route für 3 Wochen: Safari und Südküste

 

Tag 12: Busfahrt von Ella nach Tissamaharama und Safari im Yala-Nationalpark

 

Mein Sri Lanka Routenvorschlag führt dich auch in den Yala Nationalpark.

Faszinierende Natur im Yala Nationalpark

 

 

Für die Busfahrt von Ella nach Tissamaharama solltest du mit etwa drei Stunden Fahrzeit und Kosten von 150 bis 200 Rupien rechnen. Es gibt eine kleine Bushaltestelle an der Hauptstraße in Ella, an der die Fahrzeiten aufgeführt sind.

 

Alternativen: Im nicht allzu weit von Ella entfernten Udawalawe Nationalpark gibt es so viele Elefanten wie nirgendwo sonst in Sri Lanka zu sehen. Für einige dürfte zudem die Fahrt an die Ostküste zu einem der berühmtesten Surfspots der Welt interessant sein: Arugam Bay. Dafür müsstest du dir in Ella zunächst einen Bus nach Moneragala schnappen und von dort mit einem weiteren Bus direkt nach Arugam Bay weiterfahren.

 

Zurück zu Tissa und dem Yala Nationalpark: Nach deiner Ankunft im Ort werden sich höchstwahrscheinlich mehrere Tuk Tuk-Fahrer mit mindestens ebenso vielen Safari-Angeboten auf dich stürzen. Meine Freundin und ich sind beinahe direkt nach unserer Ankunft in Tissa zu einer Nachmittags-Safari aufgebrochen, deren Preis wir gleich während der Tuk Tuk-Fahrt aushandelten. Besser kann es jedoch sein, ein Hotel zu buchen, in dem nachweislich gute Safari-Angebote vermittelt werden.

 

Wir mussten für die Safari zu zweit etwa 10.000 Rupien hinblättern. Dem guten Fahrer haben wir nach der Tour 1.000 Rupien Trinkgeld gegeben. Pro Person kommt man damit auf Kosten von etwa 5.500 Rupien für eine Halbtagessafari.

 

Und die Teilnahme an einer solchen lohnt sich unbedingt und gehört für meinen Geschmack zu den Musst-Du-Unbedingt-Gemacht-Haben-Aktivitäten in Sri Lanka. Zu sehen gibt es u. a. – abhängig natürlich vom Können des Fahrers und vom Glück – Leoparden, Krokodile, Wasserbüffel, Elefanten und unzählige bunte Vögel.

 

Bei einer Sri Lanka Rundreise gehört eine Safari im Yala Nationalpark zum Pflichtprogramm.

Ein Elefant, den ich während meiner Safari im Yala Nationalpark zu sehen bekam

 

 

An anderer Stelle könntest du dich noch darüber informieren, ob es sich lohnt, zu einer der frühmorgendlichen Safaris aufzubrechen. Ebenso musst du für dich selber herausfinden, ob du nicht lieber an einer ganztägigen Safari teilnehmen möchtest. Meine Freundin und ich waren jedoch sehr zufrieden mit der nachmittäglichen Halbtagesvariante.

 

Auch Tissa selber hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten:

 

  • Tissamaharama Temple
  • Sandagiri Dagoba
  • Yatala Dagoba
  • der künstlich angelegte Tissa Lake

 

 

Unterkunftsempfehlungen in Tissa:

 

  • LakeSide Cabana*: Sehr schöne Hütten mit Seeblick. Die vermittelten Safaris sollen sehr gut sein.

 

  • Tara Watergate*: neues Hotel am Tissa Lake, dessen Besitzer ebenfalls gute Safaris vermitteln soll

 

 

 

Tag 13: Busfahrt nach Tangalle

 

Die Busfahrt von Tissa nach Tangalle dauert etwa zwei Stunden. Es klappern täglich zahlreiche Busse die Hauptorte an der Südküste bis nach Galle ab.

 

Alternativen zu Tangalle sind das belebtere bzw. touristischere Mirissa mit Whale Watching-Möglichkeit oder das für seine Stelzenfischer bekannte Weligama

 

 

Unterkunftsempfehlungen in Tangalle:

 

  • Shehani Beach Bungalow*: leckeres Frühstück, toller Garten direkt am Strand, den ich fast schon verehrt habe, allerdings sehr einfach ausgestattete Hütten

 

 

 

 

 

Tag 14 & 15: Tangalle

 

Bei meiner Sri Lanka Rundreise war der Strand von Tangalle meine liebste Station.

Kein Wunder, dass ich ein Fan des Strandes von Tangalle bin

 

 

Tangalle wird mir wegen des kilometerlangen und teils menschenleeren Traumstrandes als eines meiner liebsten Natur-Reiseziele überhaupt in Erinnerung bleiben. Die sich über den Strand bäumenden Königspalmen, den goldene Sand und den beeindruckenden Ozean könnte ich mir selbst auf Fotos stundenlang angucken.

 

Zur Monsunzeit wütete in Tangalle eine ziemlich brutale Brandung, sodass Freunde des gepflegten Planschens nicht so ganz auf ihre Kosten gekommen wären. Zumindest zu meiner Reisezeit im September war zudem nicht viel los im Ort, sodass ich mich um nichts anderes als Essen, Strandspaziergänge und Entspannung zu kümmern hatte.

 

Der Essensteil bestand vor allem darin, in meiner Unterkunft das typische sri-lankische Frühstück aus Egg Hoppers, String Hoppers und Coconut bzw. Pol Sambol mit gutem Tee und Blick aufs Meer zu genießen. Später am Tag stand dann ein Besuch in Mallika’s Guest House an, um mich dort durch die köstlichen Currys zu probieren. Wenn ich genauer darüber nachdenke, dann kann ich nur zu einem Urteil gelangen: Der Aufenthalt in Tangalle hat mir bei meiner Sri Lanka Rundreise am besten gefallen.

 

 

Tag 16: Busfahrt nach Unawatuna

 

Um von Tangalle nach Unawatuna zu gelangen, musst du dich lediglich zum Tangalle Main Bus Stand begeben und dich dort zu den Bussen durchfragen, die in westlicher Richtung bis Galle fahren bzw. – genauer gesagt – brettern.

 

Nach ca. zwei Stunden schlägt der Bus dann in Unawatuna auf, wo du am „Unawatuna Bus Stand“ an der Hauptstraße aussteigen musst. Tuk Tuks oder deine Beine tragen dich von dort aus zu deiner Unterkunft.

 

 

Unterkunftsempfehlung in Unawatuna:

 

  • Elephant Rock Cottage*: Das Elephant Rock Cottage war mein absoluter Favorit unter meinen Unterkünften in Sri Lanka. Der Gastgeber war extrem freundlich und hatte beim Frühstück viel über Land und Leute zu berichten. Die beiden in den Fels integrierten Apartments (ich war im unteren) sind wirklich beeindruckend gut für den aufgerufenen Preis.

 

 

 

Tag 17 & 18: Unawatuna und Galle Fort

 

Meine Sri Lanka Route für 3 Wochen führt dich auch zum Unawatuna Beach.

Sonnenuntergang am Unawatuna Beach

 

 

Unawatuna ist vor allem für seine Strände bekannt und beliebt. Der unbekanntere von ihnen – der Jungle Beach – war für meinen Geschmack deutlich schöner als der Unawatuna Beach, dessen Optik sehr unter der Zerstörung durch den Tsunami von 2004 gelitten hat.

 

Vor dieser Naturkatastrophe war er sogar von irgendeinem Magazin zum schönsten Strand der Welt ernannt worden. Mir persönlich sagt allein die relativ dichte Bebauung der Strandpromenade nicht sonderlich zu. Wenn du allerdings nach einem etwas partylastigeren Strand Ausschau hältst, dann dürftest du am Unawatuna Beach nicht an der schlechtesten Adresse sein.

 

Unbedingt sehenswert ist zudem die Japanese Peace Pagoda, die sich besonders gut in einen Spaziergang vom Unawatuna Beach zum Jungle Beach integrieren lässt.

 

Gut gefiel mir auch der Spaziergang zum Yatagala Raja Maha Viharaya Tempel, der sich östlich der Unawatuna Railway Station befindet und scheinbar nicht bei vielen Touristen auf dem Zettel steht.

 

Ein toller Tages- oder Halbtagesausflug ist darüber hinaus die Fahrt ins benachbarte Galle. Die Busfahrt von Unawatuna zur Galle Central Bus Station dauert keine halbe Stunde. Von der Bushaltestelle aus trennen dich nur wenige Minuten Fußweg zum aus Kolonialzeiten stammenden Galle Fort, das gewissermaßen die Altstadt von Galle bildet.

 

Vor allem der dort befindliche Leuchtturm ist ein weiteres der beliebtesten Fotomotive in Sri Lanka und schmückt seit langem als Hintergrundbild mein Handy. Darüber hinaus glänzt Galle Fort durch einige sehr einladende Lokale und Cafés. Diese Gesamtkombination macht die Gegend zu Recht zu einer der Hauptsehenswürdigkeiten des ganzen Landes.

 

Mein Sri Lanka Routenvorschlag führt dich auch zum Leuchtturm in Galle Fort.

Der Leuchtturm in Galle Fort

 

 

Sri Lanka Route 3 Wochen: Eine der wichtigsten Stationen ist Galle Fort.

Blick entlang der Küste am Galle Fort

 

 

Tag 19: Busfahrt nach Colombo

 

Um von Unawatuna nach Colombo zu gelangen, könntest du zunächst mit einem der Busse von der Hauptstraße zur Galle Central Bus Station aufbrechen. Danach bietet sich dir die Möglichkeit zur direkten Fahrt zum Colombo Central Bus Stand. Auch die Zugfahrt kann eine Option sein.

 

Alternative: Du könntest auch einen Tag in Unawatuna oder den Aufenthalt in Colombo streichen, um im beliebten Strandort Bentota einen Zwischenhalt einzulegen. Bentota liegt etwa auf halber Strecke zwischen Unawatuna und Colombo.

 

Die Town Hall am Viharamahadevi Park ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Colombo.

Das Rathaus von Colombo am Viharamahadevi Park

 

 

Zurück zu Colombo: Wie eingangs bereits erwähnt – die Stadt erfreut sich weder bei vielen Einheimischen, noch bei Touristen wie mir einer sonderlich großen Beliebtheit. Dennoch finde ich es wichtig, sich auch einen persönlichen Eindruck von der 753.000 Einwohner (5,6 Millionen in der Agglomeration) beheimatenden Hauptstadt Sri Lankas zu verschaffen.

 

Am besten steuerst du bei deiner Erkundung der Stadt die folgenden Sehenswürdigkeiten an:

 

  • Viharamahadevi Park mit dem Nationalmuseum und der Town Hall, die etwas an das Weiße Haus in Washington erinnert
  • Basarviertel Pettah
  • Jami Ul Alfar-Moschee (rote Moschee)
  • Gangaramaya Tempel
  • Fort-Viertel mit dem World Trade Center, dem Presidential Palace und dem Light House Clock Tower

 

 

Falls du sehr wenig Zeit für Colombo eingeplant haben solltest, kann sich der Blick auf diese vierstündige Tuk Tuk-Tour* (englischsprachig) in einer Kleingruppe lohnen.

 

 

Unterkünfte sind in Colombo im Vergleich zum Rest des Landes eher teuer. Ich erwischte in der Hauptstadt von Sri Lanka die schlechteste Unterkunft meines kompletten Reiselebens.

 

Generell empfiehlt es sich, eine Unterkunft im schöneren Vorort Mount Lavinia auszuwählen. Das macht allerdings das Erkunden der Sehenswürdigkeiten Colombos schwieriger, wobei das Spazierengehen in Sri Lankas Hauptstadt sowieso alles andere als einfach ist.

 

 

Hier einige Anregungen für gute Unterkünfte in Colombo bzw. Mount Lavinia:

 

 

  • Dolce Casa*: schön eingerichtete Doppelzimmer im Süden von Colombo

 

 

 

 

 

Tag 20: Busfahrt nach Negombo

 

Am vorletzten Tag deiner Sri Lanka Rundreise für 3 Wochen empfehle ich dir die Fahrt nach Negombo, damit du am Abreisetag bereits nah am Flughafen bist. Dafür musst du am Colombo Central Bus Stand (etwa zehn Gehminuten östlich der Fort Railway Station) einen der Busse Richtung Negombo erwischen, was mit Nachfragen oder auch nur fragend Gucken kein Problem sein sollte.

 

Die Sehenswürdigkeiten, die Negombo zu bieten hat, habe ich dir ja bereits für Tag 1 beschrieben.

 

Eine besonders gute Unterkunft mit hervorragender Anbindung an den Flughafen ist die bereits erwähnte Airport Getaway Residence*.

 

 

Tag 21: Abreise

 

Am Tag deiner Abreise musst du dich dann lediglich um deinen Transfer zum Flughafen bemühen. Die Tuk Tuk-Fahrt aus Negombo zum Flughafen sollte dich etwa 600 bis 800 Rupien kosten. Für die anderen Optionen zum Flughafentransfer schaust du am besten ein weiteres Mal oben bei Tag 1 vorbei.

 

Das beendet dann leider auch schon mehr oder weniger dein Sri Lanka-Abenteuer, nach dem du die Verspätungen der Deutschen Bahn mit anderen Augen sehen wirst.

 

Bei einer Sri Lanka Rundreise sind Züge ein gutes Mittel, um von A nach B zu gelangen.

In Sri Lanka kann man es sich sogar auf den Gleisen des „Expresszuges“ bequem machen

 

 

Einige abschließende Tipps zu einer Sri Lanka Rundreise

 

Falls du deinen Flug nach Sri Lanka noch nicht gebucht haben solltest, dann empfehle ich es dir zunächst, hier bei Skyscanner* nach günstigen Flügen Ausschau zu halten. Insbesondere Emirates bietet oftmals günstige Flüge nach Colombo mit Zwischenstopp in Dubai an.

 

Falls du zudem noch dein Visum für Sri Lanka beantragen musst: In diesem Artikel beschreibe ich dir ausführlich, worauf du bei der Beantragung besonders achten musst.

 

Gleich ein ganzes Dutzend an essentiell wichtigen Infos zu Verhaltensregeln, den besten Reisezeiten und dergleichen findest du darüber hinaus in meinem Artikel über die 12 nützlichsten Tipps für eine Reise nach Sri Lanka.

 

 

Mit im Gepäck sollte dein dann astrein vorbereitetes Selbst vor allem folgende vier Dinge haben:

 

 

Nobite: Ich empfehle es dir, ein Mittel gegen Insektenbisse mit nach Sri Lanka zu nehmen, weil das Verhindern von Stichen das beste Mittel gegen durch Moskitos übertragene Krankheiten ist. Gut gewirkt hat bei mir Nobite*, dass es auch zum Auftragen auf Klamotten* gibt.

 

Moskitonetz: Die meisten meiner Unterkünfte in Sri Lanka waren mit einem Moskitonetz ausgestattet. Teils kann das aber auch anders aussehen. Wenn du keine Lust auf nächtliche Moskitomassaker hast, dann solltest du dir vielleicht besser ein Moskitonetz einpacken. Hier findest du eine Auswahl.*

 

Reise-Kreditkarte: Ebenfalls ein wichtiger Bestandteil auf deiner Packliste sollte eine besonders für Reisen geeignete Kreditkarte sein. Mit einer solchen Kreditkarte kannst du so einiges an Geld sparen. Die zwei besten Karten dieser Art stelle ich dir in diesem Artikel vor.

 

Reiseführer: Zur Reisevorbereitung und Begleitung während deiner Reise empfehle ich dir zudem diesen Sri Lanka-Reiseführer* vom Stefan Loose-Verlag. Ebenfalls sehr gute Infos findest du in diesem Reiseführer für Sri Lanka* aus dem Michael Müller-Verlag.

 

 

Hier folgt abschließend der Link zu einer Karte bei Google Maps, auf der ich dir die wichtigsten Orte dieser Sri Lanka Route für 3 Wochen markiert habe. Blau markiert sind die Orte, rot die relevanten Bushaltestellen oder Bahnhöfe und grün die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des jeweiligen Ortes.

 

 

So! Viel Spaß beim Erstellen deiner eigenen Sri Lanka Route für 3 Wochen! Falls du irgendwelche Fragen hast, dann lass es mich unten in den Kommentaren wissen.

 

 

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Eine Sri Lanka Rundreise steht an? Perfekt, denn hier beschreibe ich dir eine perfekte Sri Lanka Route für 3 Wochen und gebe dir viele wichtige Tipps mit auf die Reise.

Reisetipps Sri Lanka – Die perfekte Route für 3 Wochen

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