Dresden Kurztrip: Die Top 20 Dresden Sehenswürdigkeiten als Rundgang | Reiseblog Urban Meanderer
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Dresden Tipps: Dein Dresden Sehenswürdigkeiten Rundgang sollte dich zur Frauenkirche führen, die das Wahrzeichen der Stadt ist.

Dresden Kurztrip: Die Top 20 Dresden Sehenswürdigkeiten als Rundgang

Wenn du in Osnabrück aufwächst, dann zieht es dich wegen der geografischen Entfernung eher selten nach Dresden. Dank der Nähe der Stadt zu meiner neuen Heimat Leipzig reiste ich jedoch endlich zum ersten Mal ins Elbflorenz.

 

Elbflorenz… Zum Glück konnte ich feststellen, dass diese Bezeichnung nicht von ungefähr kommt. Dresden ist eine stellenweise fast schon spektakulär schöne Stadt.

 

Halten wir uns also nicht lange auf. Du möchtest Dresden erkunden. Als Startpunkt für den von mir vorgeschlagenen Dresden Sehenswürdigkeiten Rundgang von der Altstadt bis in die Äußere Neustadt schlage ich dir den Hauptbahnhof vor.

 

Wenn du dort durchstartest, dann führt dich dein Weg in Richtung Altstadt höchstwahrscheinlich über die Prager Straße. Diese war mit ihren Cafés, Kaufhäusern, Hotels und Kinos bis zu den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg Dresdens berühmteste Straße. Ich vermute, sie war auch eine der elegantesten der Stadt.

 

Das kann man seit dem Wiederaufbau während der DDR-Zeit nicht mehr behaupten. Die Einkaufsmöglichkeiten können sich jedoch nach wie vor sehen lassen.

 

Der Goldene Reiter ist nur ein Beispiel für die vielen prunkvollen Dresden Sehenswürdigkeiten.

Der Goldene Reiter am Neustädter Markt ist nur ein Beispiel für den Prunk, der dich in Dresden erwartet

 

 

Starten wir mit der Beschreibung der Dresden Sehenswürdigkeiten in der Altstadt. Museen über Museen, Prachtbau neben Prachtbau. Es gibt viel zu erkunden.

 

Am Ende des Artikels habe ich dir übrigens zur schnelleren Orientierung eine Karte eingefügt, auf der ich dir alle genannten Dresden Sehenswürdigkeiten markiert habe.

 

 

Die Dresden Sehenswürdigkeiten in der Altstadt

 

1. Striezelmarkt (Altmarkt) als erste Station im Dresden Sehenswürdigkeiten Rundgang

 

Für sich genommen ist der Altmarkt ein schöner Platz in der Dresdner Altstadt. Zur Weihnachtszeit mutiert er schließlich zu einer der größten Dresden Sehenswürdigkeiten. Der Grund: Seit 1434 wird im Regelfall auf ihm einer der meistbesuchten Weihnachtsmärkte Deutschlands ausgerichtet. Dieser sogenannte Striezelmarkt ist damit einer der ältesten Weihnachtsmärkte der Welt.

 

Ich selber hatte meinen Dresden Kurztrip eine Woche vor Marktbeginn angesetzt. Die Hütten des Weihnachtsmarktes waren jedoch bereits aufgebaut. Deshalb erlaube ich mir an dieser Stelle die unverschämte These, dass der Weihnachtsmarkt in meiner Heimatstadt Osnabrück rein lagetechnisch noch schöner sein dürfte als der berühmte Striezelmarkt.

 

 

2. Kreuzkirche

 

Die Kreuzkirche liegt mehr oder weniger am Altmarkt. Ihre Geschichte lässt sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Das macht sie zu Dresdens ältester Kirche. Ihre 3.000 Sitzplätze sorgen gleichzeitig dafür, dass sie sich Sachsens größte Kirche nennen darf.

 

Wie im 13. Jahrhundert sieht die Kreuzkirche allerdings schon seit dem Einsturz des Rennaissanceturmes im 18. Jahrhundert nicht mehr aus. Ab 1764 wurde die Kreuzkirche zu ihrer heutigen Form neu erbaut. Ein Feuer im Jahre 1897 machte zudem Umgestaltungen im Inneren der Kirche erforderlich.

 

Den Zweiten Weltkrieg unbeschadet zu überstehen ist ein Kunststück, das der Kreuzkirche nicht geglückt ist. Nach Beseitigung der Kriegsschäden konnte sie erst 1955 wieder geweiht werden. Die ursprünglich als vorübergehend angedachten Reparaturen im Innenraum wurden von der Dresdner Bevölkerung als Dauerlösung akzeptiert.

 

Wenn das Wetter bei deinem Dresden Kurztrip mitspielt, dann kannst du den Turm der Kreuzkirche über 256 Stufen erklimmen und von oben auf zahlreiche der Dresden Sehenswürdigkeiten hinabblicken.

 

 

3. Neues Rathaus

 

Hier siehst du den Turm des Neuen Rathauses von Dresden mit dem Polizeipräsidium im Vordergrund.

Der Turm des Neuen Rathauses mit dem Polizeipräsidium im Vordergrund

 

 

Ich vertrete die manchmal fragwürdige Meinung, dass es zur Vollständigkeit einer Städtereise gehört, das Rathaus der bereisten Stadt gesehen zu haben. Und da das Neue Rathaus 1910 direkt neben die Kreuzkirche gepflanzt wurde, konnte ich diese Grundregel in Dresden leicht befolgen.

 

Warum sich das Neue Rathaus „neu“ nennen darf, ist leicht erklärt. Das „alte“ Rathaus am Altmarkt war schlichtweg zu klein geworden.

 

Auf die Aussichtsplattform in 68 Metern Höhe im Rathausturm kannst du dich mit einem Fahrstuhl hieven lassen. Ebenfalls beachtlich soll ein Jugendstiltreppenhaus im Festsaalflügel sein.

 

Wie dir zudem vielleicht bekannt ist, wurden große Teile von Dresden im Zweiten Weltkrieg zu Brei gebombt. Keine Ausnahme bildete in dieser Hinsicht das Neue Rathaus. Trümmerfrauen befreiten die Stadt nach Kriegsende von den Kriegstrümmern. Den Trümmerfrauen wurde vor dem Neuen Rathaus ein Denkmal gesetzt.

 

 

4. Landhaus (Stadtmuseum)

 

Das 1775 fertiggestellte Landhaus liegt einen Katzensprung vom Neuen Rathaus entfernt. Auch hier dürften die Trümmerfrauen aktiv gewesen sein. Erst zwanzig Jahre nach den schweren Beschädigungen aus dem Jahr 1945 konnte das Stadtmuseum wieder seine Zelte im Landhaus aufschlagen.

 

Insgesamt bietet dir das Landhaus eine Ausstellung zur Stadtgeschichte Dresdens sowie zur Geschichte der Frauenkirche. Zudem hat sich die Städtische Galerie im Landhaus eingenistet, um Kunst aus Dresden zu präsentieren.

 

 

5. Albertinum (Galerie Neue Meister und Skulpturensammlung)

 

Das Albertinum beherbergt die Galerie Neue Meister und damit eine der größten Dresden Sehenswürdigkeiten.

Das Albertinum an der Brühlschen Terrasse

 

 

Das Albertinum verdankt seinen Namen einem der letzten sächsischen Könige, der den schönen Namen Albert trug. Umgebaut und seinem heutigen Zweck als Ausstellungsgebäude zugeführt wurde das ehemalige Zeughaus Ende des 18. Jahrhunderts.

 

Für dich von Interesse sein könnten die im Albertinum beheimatete Galerie Neue Meister sowie die Skulpturensammlung. Bei meinem diesmaligen Dresden Kurztrip reichte meine Zeit leider nur für den Besuch der Galerie Alte Meister (siehe Punkt 13).

 

Bei meinem nächsten Aufenthalt im Elbflorenz werde ich die Galerie Neue Meister ansteuern. Unter den etwa 300 ausgestellten Gemälden befinden sich mehr als genug Werke von Meistern wie u. a. Gauguin, Klimt und Caspar David Friedrich. Diese Tatsache dürfte die Sammlung zu einer der größten Dresden Sehenswürdigkeiten in der Museenlandschaft machen.

 

Die Dresden-typisch prachtvolle Optik des Gebäudes rechtfertigt allerdings auch einen Abstecher ohne Besuch einer der Ausstellungen.

 

 

6. Lipsiusbau bzw. Kunstakademie (Wechselausstellungen der Staatlichen Kunstsammlungen)

 

Die Kuppel des Lipsiusbaus wird auch Zitronenpresse genannt und ist eine der prägenden der Dresden Sehenswürdigkeiten in der Skyline von Dresden.

Die Göttin des Ruhmes auf der Zitronenpresse zaubert einen Helikopter hervor

 

 

Nachbar des Albertinums ist der Lipsiusbau. Dieser kann ebenfalls sowohl mit eleganter Optik als auch mit Kunstausstellungen aufwarten. Diese Ausstellungen schlagen hier jedoch keine Wurzeln, weshalb du dich am besten auf der offiziellen Website über die aktuellen Sonderausstellungen im Lipsiusbau informierst.

 

Während meiner Recherche zum Lipsiusbau stieß ich auf den Fakt, dass Dresdner die Glaskuppel des Gebäudes wegen ihrer markanten Form als Zitronenpresse bezeichnen.

 

Als Zitronenpresse beschrieben auch meine Freundin und ich diese Kuppel während unserer Aufenthalts in Dresden. Das Interessante ist, dass wir dies taten, ohne zuvor jemals in unserem Leben von einem Dresdner diese Bezeichnung gehört zu haben. Manche Vergleiche drängen sich einfach auf!

 

Kurios ist ebenso die Tatsache, dass die mit der Göttin des Ruhmes geschmückte Kuppel des Gebäudes während der Erbauungszeit von 1887 bis 1894 kritisch gesehen wurde. Grund dafür war, dass sie der Kuppel der Frauenkirche in der Dresdner Silhouette Konkurrenz machte.

 

 

7. Brühlsche Terrasse bzw. der Balkon Europas

 

Hier blicke ich über die Brühlsche Terrasse in Richtung Katholische Hofkirche. In meinem Blickfeld liegen damit zahlreiche der bekanntesten Dresden Sehenswürdigkeiten.

Ich blicke über die Brühlsche Terrasse in Richtung Katholische Hofkirche

 

 

Das Albertinum wie auch der Lipsiusbau befinden sich an der Brühlschen Terrasse. Diese zieht sich über eine Länge von 500 Metern, ist bis zu 200 Meter breit und thront etwa 10 Meter über der Elbe.

 

Leider lebte ich nicht in der richtigen Zeit, hieß nicht Graf Heinrich von Brühl und war auch nicht Günstling des Kurfürsten Friedrich August dem II. Folglich bekam ich die Brühlsche Terrasse nicht geschenkt und hatte nie die Chance, hier einen Lustgarten anzulegen.

 

Nicht einmal war es mir vergönnt, hier bei meiner Reise im November 2017 zu lustwandeln. Die eher menschenverachtenden Temperaturen verhinderten dies.

 

Das alles sollte dich natürlich auf keinen Fall von einem Spaziergang über den „Balkon Europas“ abhalten.

 

 

8. Frauenkirche als berühmteste der Dresden Sehenswürdigkeiten

 

Die Frauenkirche dürfte spätestens seit ihrem Wiederaufbau die größte der Dresden Sehenswürdigkeiten sein.

Die Frauenkirche von der Augustusbrücke aus gesehen

 

 

Mit der Frauenkirche erreichst du die bekannteste der Dresden Sehenswürdigkeiten. Seit Fertigstellung ihres Neuaufbaus im Jahr 2005 strahlt das Wahrzeichen Dresdens wieder in voller Pracht.

 

Spannend ist die Geschichte des wirklich prachtvollen protestantischen Kirchenbaus: Die von 1726 bis 1743 erbaute Frauenkirche überstand den Siebenjährigen Krieg. Auch nach der Bebombung Dresdens zum Ende des Zweiten Weltkrieges sah es so aus, als würde die zunächst „lediglich“ ausgebrannte Frauenkirche ihre Steinerne Glocke auch durch diese Katastrophe retten können. Dem war leider nicht so, da die Pfeiler nach zwei Tagen doch noch nachgaben. In der Folge sank die Frauenkirche in sich zusammen.

 

Die Ruine der Kirche fungierte in den darauffolgenden Jahrzehnten als Kriegs-Mahnmal und schließlich als Symbol der Friedensbewegung in der damaligen DDR.

 

Ab 1993 sammelte man die noch verwendbaren Steine, die für den Wiederaufbau eingesetzt werden konnten. Und seit 2005 existiert dank dieses Wiederaufbaus nicht mehr die Ruine der Frauenkirche, sondern die komplette Frauenkirche.

 

Die Frauenkirche ist das Wahrzeichen Dresdens. Ein Besuch des Innenraums solltest du unbedingt in deinen Plan für deinen Dresden Kurztrip einbauen.

Lass dir nicht den prachtvollen Innenraum der Frauenkirche entgehen

 

 

Deren Innenraum wiederum kannst und solltest du während den Zeiten der „offenen Kirche“ kostenlos besichtigen. Diese Zeiten findest du auf dieser offiziellen Website der Frauenkirche. Oftmals hast du zudem die Möglichkeit, an einer kostenpflichtigen Führung teilzunehmen. Tickets für eine solche Führung kannst du dir unter dem folgenden Link sichern:

 

 

 

 

9. Fürstenzug

 

Der Fürstenzug sollte bei jedem Dresden Kurztrip angesteuert werden.

Blick am Fürstenzug vorbei in Richtung Residenzschloss

 

 

Kommen wir zur nächsten Station im Dresden Sehenswürdigkeiten Rundgang – dem Fürstenzug. Dieser schmückt seit 1876 wie ein sehr frühes Beispiel von Streetart eine Wand des Langen Gangs. Auf 102 Metern wurden über 100 Adlige, Bildungsbürger und weitere ehrwürdige Gestalten verewigt. Schon in der Grundschule konnte ich mich über Namen wie Pippin der Kleine amüsieren. Weiterentwickelt habe ich mich seitdem eher wenig.

 

Am Fürstenzug stellte ich mir aber immerhin die Frage, wie charakterlos Georg der Bärtige im Vergleich zu Johann dem Beständigen oder Friedrich dem Weisen gewesen sein muss. Naja, vielleicht hatte Georg der Bärtige einen Mordscharakter, aber einen noch viel bombastischeren Bart.

 

 

10. Katholische Hofkirche

 

Die Katholische Hofkirche gehört dank ihrer Verzierung durch Figuren zu den schönsten Dresden Sehenswürdigkeiten.

Die Katholische Hofkirche in der Abenddämmerung

 

 

Am meisten beeindruckt haben mich an der Katholischen Hofkirche die 78 sie schmückenden Figuren. Diejenigen von ihnen, welche auf den Balustraden zu turnen scheinen, geben während der Dämmerung ein besonders schönes Bild ab.

 

Der Bau der Hofkirche im Stil des römischen Spätbarocks wurde 1739 in Auftrag gegeben. 250 Jahre später wurde ich geboren. Vielleicht gibt es da irgendeinen Zusammenhang…

 

 

11. Residenzschloss mit seinen fünf Museen

 

Das Residenzschloss wird dir bei deinem Dresden Kurztrip nahezu zwangsläufig begegnen.

Rechts neben der Hofkirche siehst du hier Ausläufer des Residenzschlosses

 

 

Von 1547 bis 1918 war das im Rennaissance-Stil erbaute Dresdner Residenzschloss Heimat für sächsische Kurfürsten und Könige.

 

Heutzutage stößt du in den Gemäuern neben der Kunstbibliothek auf fünf Museen:

 

  • Münzkabinett
  • Kupferstichkabinett
  • Rüstkammer mit der Türckischen Cammer
  • Historisches Grünes Gewölbe
  • Neues Grünes Gewölbe

 

Besonders sehenswert ist hierbei das Neue Grüne Gewölbe. In ihm findest du eine 3.000 Exponate umfassende Schatzsammlung aus Gold, Elfenbein und Edelsteinen.

 

Ein kleiner Tipp für Fans von Museumsbesuchen kann an dieser Stelle die Dresden Museums Card sein. Die ist ab 22 € erhältlich und beinhaltet einen kostenfreien Einlass zu den Museen der Staatlichen Kunstsammlungen (SKD), zu denen unter anderem auch die Museen in der Residenz und die im Zwinger gehören.

 

Wenn du viele Museen besuchen möchtest, dann kann die Museums Card folglich eine gute Möglichkeit zum Geld- und Zeitsparen sein.

 

 

 

 

12. Semperoper

 

Die Semperoper ist eine der bekanntesten Dresden Sehenswürdigkeiten.

Die berühmte Semperoper am Theaterplatz

 

 

Die berühmte Semperoper verdankt ihren Namen dem Herrn, der sie entworfen hat – Gottfried Semper. Genannter Herr Semper durfte die Oper sogar zweimal entwerfen. Der zweite Entwurf wurde notwendig, nachdem der erste Bau 1869 abgebrannt war.

 

Wie so viele andere Gebäude wurde auch die Semperoper im Februar 1945 Opfer der Bombardements zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Erst genau vierzig Jahre später konnte der originalgetreue Wiederaufbau der Semperoper eingeweiht werden.

 

Um das berühmte Gebäude genauer unter die Lupe zu nehmen, könnten die folgenden Führungen durch die Semperoper von Interesse für dich sein:

 

 

 

 

 

 

13. Dresdner Zwinger (Galerie Alte Meister, Porzellansammlung, Mathematisch-Physikalischer Salon)

 

Der Dresdner Zwinger beheimatet u. a. die Galerie Alte Meister und ist nicht zuletzt deswegen eine der größten der Dresden Sehenswürdigkeiten.

Blick auf den Teil des Dresdner Zwingers, der die Galerie Alte Meister beheimatet

 

 

Aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen war ich immer davon ausgegangen, der Dresdner Zwinger sei eine Parkanlage. Die Realität belehrte mich eines Besseren und zeigte mir den Zwinger als barocken Gebäudekomplex mit Gartenanlagen.

 

Innerhalb der zwischen 1709 und 1732 erbauten Gebäude kannst du mit der Galerie Alte Meister eine der populärsten der Dresden Sehenswürdigkeiten besuchen. Die Sammlung gilt als eine der besten von Werken europäischer Maler, die zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert den Pinsel schwangen.

 

Meine persönlichen Höhepunkte der Sammlung waren die Dresden-Gemälde von Canaletto und natürlich Raffaels Sixtinische Madonna. Die den unteren Teil dieses Gemäldes schmückenden Engel hatten sich bereits in mein Hirn gebrannt, als ich kaum der Grundschule entwachsen war. Ich meine mich zu erinnern, dass sie ein Tablett verzierten, auf dem ich damals Essen serviert bekam, wenn ich krank war.

 

Canalettos Dresden Ansichten und Raffaels Sixtinische Madonna in der Galerie Alte Meister solltest du dir bei deiner Dresden Städtereise möglichst nicht entgehen lassen.

Canalettos Dresden-Ansichten und Raffaels Sixtinische Madonna in der Galerie Alte Meister

 

 

Dein Ticket für die Galerie Alte Meister (10 Euro bzw. ermäßigt 7,50 Euro) berechtigt dich auch für den Besuch der Porzellansammlung und des Mathematisch-Physikalischen Salons, die sich beide ebenfalls im Zwinger befinden.

 

Ein goldener Abendhimmel hielt mich jedoch nach langem Aufenthalt zwischen den Werken von Vermeer, Rembrandt und Liotard in der Galerie Alte Meister von einem Besuch dieser beiden Sammlungen ab.

 

Zu bestimmten Zeiten hast du übrigens die Möglichkeit, dir in würdiger Kulisse im Zwinger ein Konzert des Dresdner Residenz Orchesters zu genehmigen. Dein Ticket könntest du dir unter dem folgenden Link sichern:

 

 

 

 

14. Augustusbrücke

 

Die Augustusbrücke, wie ich sie im November 2017 gesehen hätte, wenn sie nicht gerade eine Baustelle gewesen wäre, wurde zwischen 1907 und 1910 erbaut. Ihre Geschichte lässt sich bis ins Jahr 1275 zurückverfolgen. Bereits damals befand sich an dieser Stelle eine Brücke.

 

Den 331 Meter langen Weg über die Augustusbrücke, der von der Altstadt in die Innere Neustadt herüberführt, bietet einen tollen Ausblick auf die Silhouette der Altstadt von Dresden.

 

Von der Brühlschen Terrasse aus siehst du die Dächer zahlreicher der Dresden Sehenswürdigkeiten.

Ausblick von der Augustusbrücke: die Brühlsche Terrasse

 

 

Dresden Sehenswürdigkeiten in der Inneren Neustadt

 

15. Picknick oder Spaziergang an den Elbwiesen

 

Sobald du die Augustusbrücke überquert hast, bietet es sich an, einen kleinen Spaziergang oder ein Picknick an den Elbwiesen in deinen Dresden Kurztrip einzubauen. Der Blick über die Elbe in Richtung der Altstadt von Dresden mit den prägnanten Kuppeln der Frauenkirche und des Lipsiusbaus macht das mehr als lohnenswert.

 

Eine besonders berühmte Stelle für den Genuss dieses Ausblickes ist die vom Maler Bernardo Bellotto 1748 in einem Gemälde verewigte. Auf den sogenannten Canaletto-Blick weist ein roter Rahmen hin, an dem du das genannte Gemälde mit der heutigen Realität abgleichen kannst.

 

 

Wenn es dir irgendwie möglich ist, dann solltest du bei deinem Dresden Kurztrip eine Pause oder ein Picknick einplanen.

Zeit für eine Pause: Die Elbwiesen bieten sich an.

 

 

16. Japanisches Palais (Landesmuseum für Vorgeschichte, Museum für Völkerkunde, Naturhistorische Sammlungen Dresden)

 

Kurfürst August der Starke hatte große Pläne mit einem 1717 an dieser Stelle erworbenen Palais. Dieses wollte der starke Mann mit Hilfe der besten Architekten erweitern, um ein Porzellanschloss für seine stolze Sammlung zu schaffen. Was der Vollendung dieses Vorhabens in die Quere kam, war der Tod des Kurfürsten.

 

Immerhin kann das Japanische Palais heutzutage dazu genutzt werden, drei Museen zu beherbergen. Das Landesmuseum für Vorgeschichte, das Museum für Völkerkunde und die Naturhistorische Sammlung Dresden freuen sich hier über deinen Besuch.

 

 

17. Königstraße samt Dreikönigskirche

 

Ebenfalls zurück auf den Kurfürsten August der Starke geht der Bau der Königstraße. Diese wurde Anfang des 18. Jahrhunderts als prachtvolle Allee angelegt, die auf das geplante Porzellanschloss (= Japanisches Palais) zuführen sollte.

 

Heutzutage findest du hier recht edel gehaltene Restaurants, Galerien und Boutiquen, die sich in barocken Häusern und stimmungsvollen Hinterhöfen eingenistet haben.

 

Ebenfalls einen Blick wert ist die zwischen 1732 und 1739 erbaute Dreikönigskirche, die sich zwischen König- und Hauptstraße befindet.

 

 

Dresden Sehenswürdigkeiten in der Äußeren Neustadt

 

 

18. Streifzug durch die Imbisse, Restaurants, Cafés und Kneipen nördlich des Albertplatzes

 

Der Albertplatz ist das Eingangtor zur Äußeren Neustadt, die du bei deiner Dresden Städtereise kennenlernen solltest.

Der Albertplatz als Eingangstor zur Äußeren Neustadt

 

 

Die bisher beschriebenen Dresden Sehenswürdigkeiten liefern Kultur und Architektur auf allerhöchstem Niveau. Was jetzt noch fehlt, ist ein Hauch von Dresdner Leben jenseits der prunkvollen Altstadtgassen.

 

Um deinen Dresden Kurztrip abzurunden, bietet sich daher ein Streifzug durch das Szeneviertel der Stadt an – die Äußere Neustadt. Wenn du dich vom Albertplatz aus entlang der Hauptschlagadern Alaun-, Rothenburger-, Görlitzer- und Böhmische Straße durch das Gründerzeitviertel bewegst, dann kannst du nicht viel falsch machen.

 

Hier lernst du ein junges und internationales Dresden kennen und dürftest auf kulinarische Spezialitäten aus allen Ecken der Welt stoßen. Auch Kneipen, Boutiquen und Bars werden während dieser Etappe im Dresden Sehenswürdigkeiten Rundgang deinen Weg pflastern. Und wenn es dir einen Abstecher wert ist, dann kannst du in der Königsbrücker Str. 66 einen Blick auf das Geburtshaus Erich Kästners werfen.

 

Die Äußere Neustadt bietet sich an, um den Dresden Kurztrip in Bars, Kneipen und Imbissen ausklingen zu lassen.

Einladend oder nicht? Gaststätte Hebeda’s Familieneinkehr in der Äußeren Neustadt

 

 

19. Alter Jüdischer Friedhof

 

Wie bereits geschrieben, vertrete ich die fragwürdige Meinung, dass erst ein Besuch des Rathauses des Reiseortes eine Reise komplett macht. Eine ähnliche Meinung vertrete ich hinsichtlich Friedhöfen. Dumm ist es nur, dass ich einen solch unumgänglichen Friedhofsbesuch bei meinem Dresden Kurztrip versäumt habe.

 

Vielleicht gelingt dir, was ich verpasst habe: Den von 1751 bis 1869 für Beerdigungen der jüdischen Gemeinde eingesetzten Friedhof kannst du in organisierten oder individuellen Streifzügen erkunden. Hierfür musst du dich jedoch an den Verein HATiKVA wenden, der seinen Sitz in der Pulsnitzer Straße 10 in direkter Nachbarschaft zum Jüdischen Friedhof hat.

 

 

20. Pfunds Molkerei als letzte Station im Dresden Sehenswürdigkeiten Rundgang

 

Busladungen von Touristen werden in die Pfunds Molkerei gekippt. Warum? Der gute Schuppen soll einer der schönsten Milchläden der Welt sein.

 

Aber: Wer kann so etwas behaupten? Und wer soll gegen eine solche Behauptung Einwände hervorbringen? Denn: Wer weiß überhaupt, wie ein besonders schöner Milchladen aussieht? Für mich sieht ein Milchladen aus wie ein kleiner Bereich eines Regals in irgendeinem Supermarkt. Fast alles wird man mir daher als den schönsten Milchladen der Welt verkaufen können.

 

Wie auch immer. Ich ließ den Besuch dieses schönsten Exemplars von Etwas, das ich nicht kenne, aus. Als beliebte Attraktion sei Pfunds Molkerei hier jedoch der Vollständigkeit halber genannt. Die Bilder, die Google mir zeigt, sehen auf jeden Fall einladend aus. (Update: Mittlerweile habe ich Pfunds Molkerei einen Besuch abgestattet und muss zugeben, den Ruhm des Ladens nachvollziehen zu können.)

 

 

Eine Rückfahrt Richtung Leipzig war für mich zwar auch ab dem Bahnhof Dresden-Neustadt möglich. Ich entschied mich jedoch, zurück zum Hauptbahnhof zu gehen. Auf dem Weg dorthin konnte ich die mittlerweile beleuchteten Dresden Sehenswürdigkeiten in der Altstadt auf mich wirken lassen. Das war perfekt, um meinen Tag in Dresden langsam ausklingen zu lassen.

 

So! Auch für heute lasse ich Dresden für mich ausklingen. Vielleicht genehmige ich mir dafür ein Radeberger.

 

 

Einige abschließende Dresden Tipps

 

In meinen Dresden Tipps gebe ich dir Hinweise zur optimalen Erkundung der Stadt.

Abschließend dürften einige praktische Tipps für einen Kurztrip nach Dresden nicht falsch sein

 

 

Ich hoffe, du hast jetzt richtig Lust darauf bekommen, Dresden zu erkunden. Damit du bei deinem Dresden Sehenswürdigkeiten Rundgang nicht die Orientierung verlierst, folgt hier der Link zu einer Google Map, auf der ich dir alle genannten Dresden Sehenswürdigkeiten markiert habe. Mit dieser Karte solltest du die von mir vorgeschlagene Route für einen Dresden Kurztrip schnell überblicken.

 

Solltest du dafür übrigens mit der Bahn anreisen, dann mach dich unbedingt mit dem Sparpreisfinder auf Bahn.de auf die Suche nach den günstigsten Zugpreisen. Gerade bei Bahntickets lässt sich unglaublich viel Geld sparen, wenn man weiß, wo man zu suchen hat.

 

 

 

 

1. Dresden Tipps zu weiteren Museen bzw. Ausstellungen

 

Dresden ist eine der flächenmäßig größten Städte Deutschlands und bietet auch abseits der Alt- und Neustadt sehenswerte Orte. Da es in diesem Artikel jedoch hauptsächlich um einen Rundgang entlang der Sehenswürdigkeiten im absoluten Stadtzentrum ging, konnte ich zwei beliebte Museen nicht in den Text integrieren, weil die Wege zu weit geworden wären.

 

Wenn du mehr als einen Tag zur Erkundung von Dresden zur Verfügung hast, dann solltest du unter anderem auch die folgenden Museen bzw. Ausstellungen auf dem Zettel haben:

 

 

 

 

  • Virtual Reality-Fahrt ins Jahr 1719: Diese VR-Reise ins Dresden zu Barockzeiten bietet eine tolle Möglichkeit, um ein Gefühl für das Leben in der Stadt zu dessen Blütezeit zu bekommen. Ein Besuch lässt sich dank der Lage in der Altstadt übrigens auch in den oben beschriebenen Rundgang integrieren. Zum Onlineticket geht es unter diesem Link*.

 

 

2. Dresden Tipps zu guten Unterkünften

 

Bei meinen Dresden Tipps gehe ich auch auf empfehlenswerte Unterkünfte ein.

Dresden hat viele schöne Unterkünfte in ihnen zu bieten

 

 

Wenn du das Glück hast, mehr als nur einen Tag in Dresden zu verbringen, dann bist du vielleicht noch auf der Suche nach einer guten Unterkunft. Booking.com ist dann meine absolute Empfehlung, wenn es ums Buchen von Unterkünften aller Art und in allen Preiskategorien geht.

 

Hier folgen meine Dresden Tipps zu hervorragend bewerteten Unterkünften in der Altstadt:

 

 

  • The Student Hotel Dresden* (ca. 70 €/Nacht): Kreativ eingerichtetes Hotel nahe der Einkaufsmeile an der Prager Straße, die strategisch gut zwischen dem Hauptbahnhof und der Altstadt liegt.

 

  • Aparthotel Neumarkt* (ca. 70 €/Nacht): Gut ausgestattete und geräumige Studios in strategisch guter Lage am Neumarkt.

 

 

  • Aparthotel am Schloss* (ca. 75 €/Nacht): Apartments, die sich dank ihrer Lage am Schloss perfekt als Basis zur Erkundung der Altstadt eignen.

 

 

  • Innside by Meliá Dresden* (ca. 130 €/Nacht): Dieses modern gestaltete 4-Sterne-Hotel befindet sich in Toplage im Schatten der Frauenkirche.

 

 

 

 

 

Wenn du zudem Lust hast, nicht nur das historische Dresden zu bewundern, sondern auch auf Piste zu gehen, dann könnte die Unterkunftssuche in der Dresdner Neustadt eine kluge Idee sein:

 

 

  • LaLeLu Hostel* (ca. 45 €/Nacht): Dieses erstklassige Hostel bietet in der Äußeren Neustadt eine perfekte Ausgangsbasis zum Eintauchen in die Neustädter Gastro- und Kneipenszene.

 

  • Super 8 by Wyndham* (ca. 70 €/Nacht): Ziemlich taufrisches Hotel, das für abwechslungsreiche Stadterkundungen sehr praktisch zwischen der hippen Äußeren Neustadt und der historischen Altstadt liegt.

 

 

 

  • Romantik Hotel Bülow Residenz* (ca. 100 €/Nacht): Dieses kleine Hotel liegt in der Inneren Neustadt, sodass sowohl die Altstadt als auch die Äußere Neustadt schnell zu Fuß zu erreichen sind.

 

 

 

 

 

Airbnb ist natürlich auch in Dresden eine gute Alternative, vor allem, wenn man dieses 25-Euro-Guthaben-Geschenk* für die erste Buchung auf der Plattform nutzt.

 

 

3. Dresden Tipps zu den besten Touren und Stadtführungen

 

Zu den Dresden Sehenswürdigkeiten könnte man fast noch die Basteibrücke zählen, die vom Hauptbahnhof aus schnell erreicht werden kann.

Ein Tour muss sich nicht auf die Sehenswürdigkeiten in der Stadt beschränken, sondern könnte auch in die sehr nahegelegene Sächsische Schweiz mit der berühmten Basteibrücke führen

 

 

Ein gutes Mittel, um Dresden genauer kennenzulernen, ist die Teilnahme an geführten Touren. In Dresden ist das Angebot in dieser Hinsicht relativ groß und gut. Hier daher abschließend einige Vorschläge für vielversprechende Tourangebote, bei denen vielleicht auch das genau richtige Tourangebot für dich dabei ist:

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Dresden: Abseits der Touristenpfade*: Tolles Tourangebot, um über den Tellerrand zu blicken und Dresdner Orte kennenzulernen, die nicht bei jedem Touristen knallrot auf dem Radar aufleuchten. Diese Tour kann ich absolut weiterempfehlen!

 

 

 

4. Dresden Tipps zu empfehlenswerten Reiseführern

 

Zu Dresden Tipps gehört natürlich auch das Nennen von einige Reiseführern, die dir die Stadt näherbringen und die Reiseplanung erleichtern.

 

 

  • Marco Polo Reiseführer Dresden*: Diese Marco Polo-Ausgabe für Dresden bietet dir einen knackigen und für die Reiseplanung praktischen Überblick über die Highlights in Dresden.

 

 

  • DuMont direkt Reiseführer Dresden*: In diesem Buch findest du sehr viele Tipps zu den berühmten Attraktionen sowie auch zu einigen etwas weniger bekannten Orten, die ebenfalls einen Abstecher wert sind.

 

 

Wenn du zudem über den Tellerrand blicken möchtest, um auch das Dresden abseits der Touristenpfade kennenzulernen, dann solltest du einen Blick auf „Glücksorte in Dresden: Fahr hin und werd glücklich*“ werfen.

 

 

 

 

Abschließend kann ich dir auch noch weiteren Lesestoff von mir zu Dresden bieten. Wenn du die Stadt auch abseits ihrer bekanntesten Sehenswürdigkeiten kennenlernen möchtest, dann solltest du meinen Artikel über Insidertipps für die sächsische Landeshauptstadt lesen:

 

 

 

 

Darüber hinaus findest du im nachfolgend verlinkten Artikel zahlreiche weitere praktische Tipps für eine Reise nach Dresden, die dir die Reiseplanung erleichtern könnten:

 

 

 

 

Unbedingt sehenswert ist auch die Sächsische Schweiz, die vom Dresdner Hauptbahnhof in einer nur etwa 30-minütigen S-Bahnfahrt erreicht werden kann. Infos zu diesem Gebirge vor den Toren Dresdens findest du im folgenden Artikel von mir:

 

 

 

 

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Hier stelle ich dir die 20 schönsten Dresden Sehenswürdigkeiten vor. Zudem zeige ich dir eine Route, dank der du sie perfekt miteinander verbinden kannst.

Die Top 20 Dresden Sehenswürdigkeiten

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2 Kommentare
  • Evelyn
    Antworten

    Hallo Niklas,
    schöner Text! Hier noch ein paar Tipps von mir: Es gibt ein Tagesticket, mit welchem man viele Museen besichtigen kann, um sich einen Überblick zu verschaffen. Auch das “ Panometer“ muß erwähnt werden, oder ein Spaziergang über die Goetheallee mit tollen Jugendstilvillen und einem der schönsten Standesämter Deutschlands. Die Elbschlösser und der Elbhang selbst bis nach Pillnitz, mit der königlichen Sommerresidenz sind sehenswert, auch der „Große Garten“ und das „Blaue Wunder“, ein Opernbesuch und „Dresden vor 300 Jahren“ , ein VR- Erlebnis…

    31. Juli 2019 at 8:48

Über Kommentare freue ich mich!