Die 17 besten Peking Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust: So geht’s! | Reiseblog Urban Meanderer
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Um die Peking Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust erkunden zu können, gebe ich dir auch ausführliche Infos zur Verbotenen Stadt.

Die 17 besten Peking Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust: So geht’s!

Peking ist einer meiner absoluten Favoriten unter den Metropolen dieser Welt. Die Kombination aus fernöstlicher Exotik, weltbekannten Sehenswürdigkeiten, moderner Hochhausgigantomanie und rumpeligen Hutong-Gassen macht die chinesische Hauptstadt für mich unendlich sehenswert.

 

Leider verbinden die meisten Deutschen zunächst eher negative Aspekte wie Smog und Verkehrschaos mit der Metropole. Probleme dieser Art lassen sich nicht gänzlich wegdiskutieren. Während diese Kritikpunkte jedoch beispielsweise bei Bangkok eher nebenbei erwähnt werden, so nimmt man Peking diese Schwierigkeiten scheinbar wesentlich übler. Liegt’s an den fehlenden Palmen?

 

Im Folgenden stelle ich dir die schönsten Peking Sehenswürdigkeiten vor, die dir die besten Seiten der Stadt jenseits dieser für Touristen sowieso eher selten zu spürenden Negativaspekte zeigen werden. Und damit du diese Peking Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust erkunden kannst, gebe ich dir auch immer die wichtigsten Infos zur Anfahrt und den Öffnungszeiten mit auf den Weg.

 

Also! Machen wir uns auf den Weg durch das Getümmel auf den riesigen Pekinger Ringstraßen und den schmalen Hutong-Gassen:

 

 

Die Peking Sehenswürdigkeiten im absoluten Stadtzentrum

 

1. Tiananmen bzw. Platz des Himmlischen Friedens mit seinen Peking Sehenswürdigkeiten

 

Zu den Peking Sehenswürdigkeiten zählt auch der Tiananmen bzw. Platz des Himmlischen Friedens.

Selbst chinesische Touristen wissen am riesigen Tiananmen manchmal nicht, wo es als nächstes hingehen soll

 

 

Der Platz des Himmlischen Friedens (Tian’anmen bzw. Tiananmen) markiert das geografische Zentrum von Peking. Mit 440.000 m² ist er der größte Platz der Welt und damit etwa halb so groß, wie mein Kinderzimmer 1995 gewesen ist.

 

Bis zu einer Million Menschen können sich gleichzeitig auf dem Platz aufhalten, was immerhin bedeutet, dass sich hier fast alle Einwohner Kölns zum gleichen Zeitpunkt versammeln könnten.

 

Nachdem du auf dem Tiananmen die dienstbeflissenen Soldaten und die sehr begeisterungsfähigen chinesischen Touristen ausgiebig beobachtet hast, kannst du dich den wichtigsten Peking Sehenswürdigkeiten im Umfeld des Platzes widmen.

 

Im Zentrum des riesigen Tiananmen befindet sich das fast 40 Meter hohe Denkmal für die Helden des Volkes. Darüber hinaus solltest du dir die folgenden Gebäude nicht entgehen lassen:

 

 

A) Mao Zedong Mausoleum

 

In diesem 1977 zu Ehren des ersten Vorsitzenden der Kommunistischen Partei erbauten Mausoleums kannst du dir den konservierten Leichnam von Mao Zedong anschauen, falls dir das Bild des lebendigen Mao am Tor des Himmlischen Friedens nicht ausreicht.

 

Eintritt: kostenlos

 

Öffnungszeiten: von Dienstag bis Sonntag zwischen 8:30 und 11:30 Uhr, dienstags und donnerstags zudem von 14 bis 16 Uhr

 

 

B) Great Hall of the People

 

Die Große Halle des Volkes wurde 1959 fertiggestellt. In ihren heiligen Hallen werden Staatsgäste empfangen und staatliche Feiern abgehalten. Das Gebäude schmückt die Westseite des Tiananmen und ist sicherlich eines Blickes würdig. Falls du zu faul bist hinüberzugucken: Das gute Stück ziert auch die Rückseite des 100 Yuan-Scheins.

 

 

Eintritt: 30 CNY

 

Öffnungszeiten: von Dezember bis März zwischen 9 und 14 Uhr, von April bis Juni zwischen 8:15 und 15:00 Uhr, von Juli bis August zwischen 7:30 und 16:00 Uhr und von September bis November zwischen 8:30 und 15:00 Uhr

 

 

C) Chinesisches Nationalmuseum

 

Auch hier bricht Peking einen weiteren Größenrekord: Das Nationalmuseum befindet sich im größten Museumsgebäude der Welt. Ich selber habe leider nicht die Zeit gefunden, mir auch nur eines der mehr als eine Million ausgestellten Objekte anzuschauen, die von der Zeit der Urmenschen bis in die Industrialisierung hineinreichen.

 

 

Eintritt: kostenlos

 

Öffnungszeiten: von Dienstag bis Sonntag zwischen 9 und 17 Uhr

 

 

D) Nationaltheater

 

Nur wenige Meter westlich des Tiananmen befindet sich das 2007 fertiggestellte Nationaltheater, das mit seiner futuristischen Architektur ebenfalls einen Blick wert ist.

 

 

E) Zhengyangmen bzw. Qianmen Gate

 

Das Zhengyangmen Gate ist ein besonders prachtvolles Stadttor, was darauf zurückzuführen ist, dass es das Haupttor der Inneren Stadt war. Nur dem Kaiser war es erlaubt, diesen Durchgang auf seinem Weg zum Himmelstempel zu durchqueren.

 

 

Anfahrt zum Tiananmen: u.a. mit der U-Bahnlinie 1 über die Stationen „Tiananmen East“ oder „Tiananmen West“ oder mit der U-Bahnlinie 2 über die Station „Qianmen“ und einem anschließenden harmlosen Security Check

 

 

2. Die Verbotene Stadt

 

Wenn du die Peking Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust erkunden möchtest, dann ist die Verbotene Stadt ein guter Ausgangspunkt.

Sich vor der Verbotenen Stadt ablichten zu lassen, gehört für chinesische Familien so zum Pflichtprogramm, wie es in Deutschland zum Pflichtprogramm gehört, sich einmal vorm Dortmunder U fotografieren zu lassen

 

 

Die Verbotene Stadt wurde von 1406 bis 1420 von bis zu einer Million Arbeitern und 100.000 Kunsthandwerkern erbaut. Lange Zeit durfte kein Gebäude in Peking höher als die Verbotene Stadt sein.

 

Ihr Name ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass hier die Kaiserfamilie residierte und der einfachen Bevölkerung der Zutritt verboten war. Für den Einlass war eine ausdrückliche Erlaubnis des Kaisers notwendig. Das änderte sich 1911 mit der Xinhai-Revolution.

 

Heutzutage benötigst du keine Erlaubnis, um die rechteckig angelegte Verbotene Stadt mit ihren teilvergoldeten Dächern zu erforschen. Ein bisschen Zeit solltest du für die Erkundung jedoch mitbringen… Immerhin handelt es sich hierbei um den größten Palastkomplex der Welt.

 

Dieser lässt sich in zwei Hauptbereiche einteilen: Im äußeren Bereich (südlich gelegen) regierte der Kaiser über das Land, im inneren Bereich (nördlich gelegen) lebte er mit seiner Familie und seinem Hofstaat.

 

Das Tor des Himmlischen Friedens mit dem Mao-Bild ist der Haupteingang zur Verbotenen Stadt. Von hier rief Mao Zedong 1949 die Volksrepublik China aus. Ursprünglich wurde dieses Pekinger Wahrzeichen 1417 erbaut, im 17. Jahrhundert jedoch zerstört und wieder aufgebaut.

 

Das damals wiederaufgebaute Gebäude bekommst du heutzutage allerdings auch nicht zu sehen. 1969 wurde das renovierungsbedürftige Tor komplett abgerissen und nachgebaut. Diese Aktion wurde bis ins Jahr 2000 geheimgehalten. Die Regierung hatte die Bevölkerung im Glauben gelassen, das das ursprüngliche Tor lediglich renoviert wurde.

 

Die Schriftzeichen links und rechts des Mao-Bildes sagen Folgendes aus: „Lang lebe die Volksrepublik China!“ und „Lang lebe die große Einheit der Völker der Welt!“.

 

Für mich ist das Tor des Himmlischen Friedens der Inbegriff von China, einer der beeindruckendsten Anblicke in ganz Peking und einer der absoluten Stars unter den Peking Sehenswürdigkeiten.

 

Zu den wichtigsten Peking Sehenswürdigkeiten zählt natürlich das Tor des Himmlischen Friedens.

Das Tor des Himmlischen Friedens aus nächster Nähe

 

 

Das ist aber längst nicht alles, was die Anlage zu bieten hat. Einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Verbotenen Stadt sind die folgenden:

 

 

  • Die Halle der mittleren Harmonie: Ort, an dem sich der Kaiser auf Zeremonien in der Halle der höchsten Harmonie vorbereitete.

 

  • Die Halle der höchsten Harmonie mit dem Drachenthron: Wurde vor allem bei wichtigen Anlässen wie der Thronbesteigung eines neuen Kaisers, dem Neujahrsfest und kaiserlichen Geburtstagsfeiern genutzt. In der Mitte der Halle befindet sich der Drachenthron.

 

  • Der innere Hof mit seinen drei Palästen: Hier lebte der Kaiser samt seiner Familie und dem Hofstaat inklusive der Palasteunuchen. Sehenswert ist vor allem der Thron im Palast der Himmlischen Reinheit. Dieser Palast ist zudem der Ort, der als Wohnung für den Kaiser diente.

 

 

Ein guter Übersichtsplan für die Verbotene Stadt ist im Internet leider nicht so leicht zu finden. Brauchbar sind die folgenden beiden Pläne:

 

 

 

 

 

Kleiner Tipp am Rande: Einen tollen Einblick in das kaiserliche Leben in der Verbotenen Stadt liefert der Film „Der letzte Kaiser*“ von Bernardo Bertolucci.

 

 

Eintritt: Von April bis Oktober 60 CNY und von November bis März 40 CNY. Bis zu 80.000 Besucher werden täglich in die Verbotene Stadt gelassen. Empfehlenswert ist es daher, sich ein Onlineticket mit Schnelleinlass zu kaufen. Ein solches gibt es gegen einen kleinen Aufpreis bei Get Your Guide:

 

 

 

 

Öffnungszeiten: Von April bis Oktober zwischen 8:30 bis 17:00 Uhr und von November bis März zwischen 8:30 und 16:00 Uhr (Tickets können nur bis zu einer Stunde vor dem Schließen gekauft werden). Montags geschlossen.

 

Anfahrt: u.a. mit der U-Bahnlinie 1 über die Stationen „Tiananmen East“ oder „Tiananmen West“

 

 

Für einen besonders informativen Streifzug durch die Verbotene Stadt bietet sich das folgende Tourangebot an:

 

 

 

 

Die Peking Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust: Die Highlights nördlich der Verbotenen Stadt

 

3. Jingshan Park bzw. Kohlehügel (Ausblick)

 

Zu den schönsten Peking Sehenswürdigkeiten zählt für mich der Jingshan Park.

Allein dieser Ausblick in Richtung Beihai Park rechtfertigt den Abstecher zum Jingshan Park

 

 

Wenn du die Verbotene Stadt vom Tiananmen aus über das Tor des Himmlischen Friedens betreten hast, dann verlässt du sie vermutlich über den nördlichen Ausgang. Diesem gegenüberliegend befindet sich der Jingshan Park, der als kaiserlicher Landschaftsgarten angelegt wurde und zu meinen absoluten Lieblingsorten in Peking zählt.

 

Neben der friedlichen Atmosphäre in diesem mit zahlreichen Tempeln geschmückten Park sind auch die 360-Grad-Ausblicke, die man vom sog. Kohlehügel genießen kann, für mein Jingshan-Park-Fan-Dasein verantwortlich. Der beste Ort, um dieses Panorama zu genießen, ist der 1751 erbaute Pavillon auf dem Gipfel des Hügels.

 

Die Tatsache, dass man von hier einen so guten Ausblick über Peking und die Verbotene Stadt haben kann, ist darauf zurückzuführen, dass der Jingshan Park die höchste Erhebung im Zentrum von Peking ist.

 

Meine Freundin und ich tranken hier Lychee-Nektar. Früher lief es anders: Die Kaiser gingen hier jagen. Einer erhängte sich sogar im Jingshan Park. Der Unglückliche war der letzte Kaiser der Ming-Dynastie – Kaiser Chongzhen. Der dazugehörige Baum ist ein nationales Wahrzeichen, wurde allerdings während der Kulturrevolution beschädigt und durch einen anderen Baum ersetzt.

 

 

Eintritt: 2 CNY

 

Öffnungszeiten: von April bis Oktober zwischen 6 und 21 Uhr und von November bis März zwischen 6:30 und 20:00 Uhr

 

Anfahrt: u. a. mit der U-Bahnlinie 6 über die Station „Beihai North“ und einem anschließenden Spaziergang am Northern Sea entlang

 

 

4. Beihai Park

 

Vom Jingshan Park aus kannst du u. a. die weiße Pagode im Beihai Park erspähen. Dabei solltest du es jedoch nicht unbedingt belassen, da es auch der Beihai Park verdient, genauer unter die Lupe genommen zu werden.

 

Dieser Park zählt ebenfalls zu den ältesten und besterhaltenen kaiserlichen Landschaftsparks in China. Angelegt wurde er ab 1179. Die Mehrzahl der heutzutage doet noch befindlichen Bauten stammt allerdings aus der Zeit nach 1651 und damit dem Jahr, in dem die weiße Pagode gebaut wurde.

 

Highlights der Parkanlage sind die bereits erwähnte weiße Pagode und die Neun-Drachen-Mauer.

 

Außerdem lohnt es sich in dieser schönen Ecke der Stadt, die beiden angrenzenden Seen Qianhai und Houhai anzusteuern. Nicht zuletzt die zahlreichen Bars sorgen dafür, dass die Ufer dieser Seen besonders belebt sind.

 

 

Eintritt: von April bis Oktober 10 CNY und von November bis März 5 CNY

 

Öffnungszeiten: von April bis Oktober zwischen 6:30 und 21:00 Uhr und von November bis März zwischen 6:30 und 20:00 Uhr

 

Anfahrt: u. a. mit der U-Bahnlinie 6 über die Station „Beihai North“ und einem anschließenden, etwa fünfminütigen Spaziergang zum Nordeingang des Beihai Parks

 

 

5. Drum Tower und Bell Tower (+ angrenzende Hutong Nanluguoxiang)

 

Wenn du die Peking Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust erkundest, dann solltet du dabei nicht die Nanluguoxiang vergessen.

Ein Blick über die angesagte Nanluguoxiang

 

 

Vom Beihai Park ist der Weg zum Drum Tower (Trommelturm) und dem angrenzenden Bell Tower (Glockenturm) nicht weit. Erbaut wurden sie 1272 und dienten u. a. der Zeitangabe.

 

So wurde der Morgen vom Bell Tower durch einen Glockenschlag angekündigt, während der Abend vom Drum Tower mit einem Trommelschlag signalisiert wurde. Tja… Ohne Rolex oder Smartphone-App war es gar nicht so einfach herauszufinden, wann endlich der Feierabend beginnen konnte.

 

Nicht verpassen solltest du in dieser Ecke einen Abstecher zur angesagten Nanluguoxiang. Diese fast 800 Meter lange Straße in bester Hutong-Lage hat sich über die Jahre zu einer der hippsten Straßen Pekings gemausert.

 

Zahlreiche Bars, Courtyard Hotels und Geschäfte sorgen dafür, dass sich ein Spaziergang entlang der Nanluguoxiang und der umliegenden Gassen lohnt.

 

 

Eintritt: Bell Tower 15 CNY, Drum Tower 20 CNY, Kombiticket für 30 CNY

 

Öffnungszeiten: Täglich von 9 bis 17 Uhr. Um 9:30, 10:00, 11:30, 13:30, 14:30, 15:30 und um 16:45 wird mächtig getrommelt.

 

Anfahrt: u. a. mit der Metrolinie 8 über die Stationen „Gulou Dajie“ oder „Nanluguoxiang“

 

 

6. Lama-Tempel bzw. Yonghe-Tempel

 

Zu den beliebtesten Peking Sehenswürdigkeiten zählt auch der Lama-Tempel bzw. Yonghe-Tempel.

Der Lama-Tempel ist leider etwas überfüllt, aber trotzdem sehr schön

 

 

Der Lama-Tempel ist ein wunderschöner lamaistischer Tempel, der ab 1694 ursprünglich als Heimat des damaligen Prinzen Yongzheng erbaut wurde, der später Kaiser wurde.

 

Während der Qing-Dynastie änderte sich die Nutzung und der Yonghe-Tempel wurde zu einer lamaistischen Tempelanlage umfunktioniert. Bis heute ist sie die größte und besterhaltene Anlage dieser Art in China.

 

Der Lama-Tempel zählt zu den beliebtesten Peking Sehenswürdigkeiten, wird allerdings gleichzeitig auch noch immer von Mönchen bewohnt.

 

Unter diesem Link in der Google Bildersuche kannst du dir einen Überblick über die Lage der Hallen, Gärten und Innenhöfe im Lama-Tempel verschaffen.

 

Generell empfehle ich es dir aber, dich einfach nach Lust und Laune durch die wunderschöne Anlage treiben zu lassen. Nicht verpassen solltest du dabei die Halle des Unendlichen Glücks, in der sich eine 18 Meter hohe Buddha-Statue verbirgt. Das Meisterwerk wurde aus einem einzigen Sandelholzbaum herausgeschnitzt.

 

Die angrenzende Guozijian zählt zu den schönsten Straßen Pekings, sodass du unbedingt auch die Umgebung des Lama-Tempels erkunden solltest. Hierzu zählt auch die Gui Jie (übersetzt: Geisterstraße) bzw. Dongzhimen Inner/Nei als Mekka für diejenigen, die scharfes Essen und Nachtmärkte mögen.

 

Ebenso soll der angrenzende Konfuziustempel wesentlich weniger touristisch erschlossen, jedoch ähnlich schön wie der Lama-Tempel sein.

 

 

Eintritt: 25 CNY

 

Öffnungszeiten: von April bis Oktober zwischen 9 und 16:30 Uhr und von November bis März zwischen 9 und 16 Uhr

 

Anfahrt: u. a. mit den U-Bahnlinien 2 und 5 über die Station „Yonghegong“

 

 

Die Peking Sehenswürdigkeiten südlich der Verbotenen Stadt

 

7. Dazhanlan/Dashilar Street und Qianmen Street

 

Zu den zentral gelegenen Peking Sehenswürdigkeiten zählt auch die Qianmen Street.

Für die Olympischen Spiele aus dem Boden gestampftes Old School-Peking, das dennoch sehenswert ist

 

 

Südlich des Tiananmen stößt du auf die Qianmen Street, deren nördlicher Teil für die Olympischen Spiele im traditionellen Stil hergerichtet wurde. Auch wenn das Ergebnis ein eher wenig authentisches Touristenspektakel ist, so halte ich diesen Flecken in Peking mit der Old-School-Tram dennoch für absolut sehenswert.

 

Unbedingt eine Empfehlung wert ist es auch, die angrenzende Dashilar Street entlangzuspazieren. Bei dieser handelt es sich um eine Einkaufsstraße mit über 500 Jahren Geschichte. Zu dieser Geschichte gehört auch der Fakt, dass die Dashilar Street die erste asphaltierte Straße in Peking war. Zudem befindet sich das erste Kino Chinas im Umfeld der Dashilar Street.

 

Neben zahlreichen alteingesessenen Hut-, Schuh- und Seidengeschäften ist es auch die traditionelle chinesische Architektur, welche die Straße und die Umgebung sehenswert macht.

 

 

Anfahrt: u.a. mit der U-Bahnlinie 2 über die Station „Qianmen“

 

 

8. Himmelstempel

 

Zu den bekanntesten Peking Sehenswürdigkeiten zählt natürlich auch der Himmelstempel.

Die zum Himmelstempel gehörende Halle der Ernteopfer

 

 

Der Himmelstempel ist eine ab 1420 erbaute Tempelanlage, in der die Kaiser der Ming und der Qing Dynastie einst für eine gute Ernte beteten. Er gilt als Meisterwerk der chinesischen Architektur und zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Die gesamte Anlage ist größer als die Verbotene Stadt.

 

Damit du dich auf dem Gelände schnell orientieren kannst, solltest du dir deshalb den folgenden Plan der Anlage anschauen:

 

 

 

 

Zu den Hauptattraktionen im Himmelstempel zählen die folgenden Orte:

 

Die Halle der Ernteopfer ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Peking. Da der Erstbau 1889 einem Brand zum Opfer fiel, bekommst du hier heutzutage den Wiederaufbau von 1890 zu sehen.

 

Ebenfalls beliebt ist die südlich auf dem Gelände gelegene Halle des Himmelsgewölbes. Diese ist vor allem wegen der sie umgebenden und genau kreisrunden Mauer interessant, die es ermöglicht, die Schallwellen direkt an der Mauer entlangzuleiten. Im Ergebnis führt das zu dem netten Effekt, durch den man das auf der einen Seite der Mauer Gesprochene auch auf der anderen Seite hören kann.

 

Nicht außer Acht lassen darfst du, dass der Himmelstempel eine sehr schöne Parkanlage schmückt, in der es Spaß macht, die Einheimischen bei Tanzübungen, beim Stricken und beim Musikhören oder Tai Chi zu beobachten.

 

Der sehr weitläufige Park ist insgesamt ein toller Ort zum Entspannen und bietet sich für ein Picknick an.

 

Peking Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust: Auch der Himmelstempel darf nicht verpasst werden.

Ein weiterer Blick in Richtung Halle der Ernteopfer

 

 

Eintritt: von April bis Oktober 15 CNY (in Kombination mit den Hauptattraktionen 34 CNY) und von November bis März 10 CNY (in Kombination mit den Hauptattraktionen 28 CNY); ein Audioguide kostet 40 CNY (+ 100 CNY Pfand)

 

Das Onlineticket mit einem Einlass ohne Anstehen gibt es für etwas mehr als 9 Euro:

 

 

 

 

Öffnungszeiten: von April bis Oktober zwischen 6 und 22 Uhr (die Hauptattraktionen zwischen 8 und 17:30 Uhr) und von November bis März zwischen 6:30 und 22:00 Uhr (die Hauptattraktionen zwischen 8 und 17 Uhr)

 

Anfahrt: mit der U-Bahnlinie 5 über die Station „Tiantandongmen“

 

 

9. Hongqiao Market (Perlenmarkt)

 

Der Hongqiao Market bzw. Perlenmarkt befindet sich in der unmittelbaren Nachbarschaft des Himmeltempels, sodass es leicht fällt, auch diese der Peking Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust zu erkunden. Diese unmittelbare Nähe zum Himmelstempel ist einer der Hauptgründe für die Tatsache, dass sich der Perlenmarkt eine Nennung in diesem Artikel sichern konnte.

 

Perlen gibt es hier sicherlich einige zu kaufen. Das Gleiche gilt für Seide und Elektronikartikel. Im Mittelpunkt stehen für Touristen jedoch eher andere Waren – und zwar Markenfälschungen.

 

Es ist natürlich fragwürdig, ob man sich oftmals gefälschte Waren überhaupt nur anschauen sollte. Es ist allerdings ein interessantes Unterfangen, sich durch dieses Einkaufszentrum mit Tourinepp und Fake-Produkten zu schlängeln. Ich muss dich jedoch warnen, dass ich die Atmosphäre durch die aufdringlichen und in den meisten Fällen extrem unfreundlichen Verkäufer als fast schon unzumutbar empfand.

 

Falls du etwas kaufen möchtest: Handeln, handeln, handeln! Die Verkäufer starten bei Touristen mit einem wesentlich höheren Preis als bei Einheimischen, die sich sowieso selten auf diesen Markt verirren dürften.

 

 

Öffnungszeiten: 10:00 bis 19:30 Uhr

 

Anfahrt: u. a. mit der U-Bahnlinie 5 über die Station „Tiantandongmen“

 

 

10. Panjiayuan Flohmarkt

 

Zu den Peking Sehenswürdigkeiten zählt auch der Panjiayuan Flohmarkt.

Der Panjiayuan Flohmarkt ist auf jeden Fall einen Abstecher wert

 

 

Ein für meinen Geschmack um Lichtjahre schönerer Markt ist der Panjiayuan Flohmarkt, der sich – gar nicht sonderlich weit vom Perlenmarkt entfernt – südlich der Pekinger Innenstadt befindet.

 

An den Wochenenden stößt du hier auf eine riesige Menge an Flohmarktständen. Unter der Woche gibt es zumindest die Angebote in den dauerhaft auf dem Gelände angesiedelten Shops zu erkunden.

 

Handeln ist natürlich auch hier Pflicht und ist z. B. über die Eingabe des Wunschpreises in einen Taschenrechner möglich.

 

Auch auf dem Panjiayuan sind allerdings viele Produkte mit Vorsicht zu genießen, sodass du beim eventuellen Kauf von Antiquitäten aufpassen solltest, nicht versehentlich ein niegelnagelneues Stück aus einer 2019er Massenproduktion zu kaufen.

 

Als besonders faszinierend empfand ich die tonnenweise vorhandenen Propagandabilder und -bücher aus den Anfangsjahren der Volksrepublik, die sich sicherlich gut als Souvenir machen. Ähnlich gut gefielen mir die alten mechanischen Armbanduhren aus China, die man für sehr kleines Geld kaufen kann.

 

Ansonsten findest du auf dem Flohmarkt und in den Geschäften vor allem Porzellanwaren, Schmuck aus Jade, Gemälde und traditionelle chinesische Möbel.

 

 

Öffnungszeiten: An Wochentagen von 8:30 bis 18:00 Uhr und an Wochenenden von 4:30 bis 18:00 Uhr. Die Stände im Freien beehren den Markt nur am Wochenende, während die Geschäfte auch unter der Woche geöffnet haben.

 

Anfahrt: u. a. mit der U-Bahnlinie 10 über die Station „Panjiayuan“ (Exit B)

 

 

Peking Sehenswürdigkeiten östlich der Verbotenen Stadt

 

11. Wangfujing Pedestrian Street und Wangfujing Church

 

Unter den Peking Sehenswürdigkeiten ist auch die Wangfujing Church zu nennen.

Die schicke St. Joseph’s Church an der Wangfujing Street

 

 

Mit der Wangfujing Street erwartet dich eine von Pekings beliebtesten Shoppingmeilen. Im Durchschnitt schlagen hier täglich 600.000 Passanten auf, was für Peking der Rekordwert ist.

 

Die Wangfujing Street ist kein kürzlich aus dem Boden gestampftes Einkaufsgebiet, sondern war die erste in Peking zu diesem Zweck genutzte Ecke.

 

Zu kaufen gibt es in und um diese Shoppingmagistrale nahezu alles, was das Herz begehrt oder auch nicht begehrt. Beliebte Einkaufszentren sind vor allem das Beijing apm, die Haoyou World Mall, die Gongmei Mansion und die Malls am Oriental Plaza.

 

Empfehlenswert ist es zudem, die touristische Erschlossenheit der Gegend zu nutzen, um die berühmte Pekingente zu probieren. Die bekannteste Adresse dafür ist Quanjude Roast Duck, von dem sich ein Ableger an der Wangfujing angesiedelt hat.

 

Südlich der sehr populären Haoyou World Mall stößt du außerdem auf eine weitere kulinarische Attraktion Pekings: die Wangfujing Snack Street. Hier haben sich dutzende Snackstände angesiedelt, an denen du Spezialitäten aus allen Ecken Chinas probieren kannst.

 

Einen schönen Anblick bietet darüber hinaus die direkt an der Wangfujing Street befindliche St. Joseph’s Church – auch Wangfujing Church genannt. Erbaut wurde diese katholische Kirche ab 1655.

 

 

Anfahrt: u. a. über die Station „Wangfujing“ der U-Bahnlinie 1 (Exit A)

 

 

12. Die Peking Sehenswürdigkeiten im CBD: Wolkenkratzer und der Silk Market

 

Wenn du die Peking Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust erkundest, dann solltest du dir auch das CBD anschauen.

Im Pekinger CBD befindet sich so einiges in Bau

 

 

Von der Wangfujing Street aus erreichst du blitzschnell das Pekinger Geschäftsviertel – das CBD. Für mich gehörte es einfach dazu, einen Blick auf diese Ansammlung hochmoderner Wolkenkratzer zu werfen, damit ich mir ansatzweise ein Bild von der Vielfältigkeit und Entwicklung Pekings machen konnte.

 

Ein absolut sehenswertes Gebäude im CBD ist der CCTV Tower mit seiner einzigartigen Form. Von Einheimischen wird das Gebäude wegen dieser Form auch als „große Hose“ oder „große Boxershorts“ bezeichnet.

 

Ebenfalls sehenswert ist das noch sehr taufrische China Zun, das mit 528 Metern Höhe zu den zehn höchsten Gebäuden der Welt gehört. An zweiter Stelle der Höhenrangliste rangiert der China World Trade Center Tower III mit seinen 330 Metern Höhe.

 

Am Rande des CBD stößt du außerdem auf den Silk Market, der eine schickere Variante des Perlenmarktes ist und folglich ebenfalls Touristen aus aller Welt vor allem wegen der großen Auswahl an Fake-Produkten anzieht.

 

Wenn du nicht auch aus einem der auf Sonnenbrillen spezialisierten Läden vertrieben werden möchtest, dann solltest du es nicht wagen, den Preis einer gefälschten „Ray Ban“-Sonnenbrille in den 5-Euro-Bereich herunterzuhandeln. Die Verkäuferinnen dort können ganz schön garstig werden.

 

Fakt ist aber eines: Diese Verkaufstalente können dutzende Male auf dem Plastikbomber von Sonnenbrille herumdrücken und damit die hohe Qualität beweisen wollen – die Dinger wären mit 5 Euro mehr als gut bezahlt gewesen. Leider musste ich beobachten, wie ein älterer Herr für eine solches Exemplar aus mehr als fragwürdiger Quelle umgerechnet über 30 Euro hingeblättert hat.

 

Unterhaltsam war auch der Versuch einer mittelalten Dame, meiner Freundin und mir vor dem Silk Market mehrere gefälschte Louis Vuitton-Geldbörsen anzudrehen. Wir lehnten ständig dankend ab, während sich der vorgeschlagene Preis immer weiter senkte und die Anzahl der uns dafür gebotenen Designerstücke immer höher wurde. Wir sind nicht schwach geworden!

 

 

Öffnungszeiten Silk Market: von 9:30 bis 21 Uhr

 

Anfahrt: u. a. über die Station „Yong’anli“ der U-Bahnlinie 1

 

 

13. Sanlitun

 

Peking hat als Weltmetropole natürlich viel mehr zu bieten als „nur“ Tempel und atmosphärische Hutongs.

 

Wenn du die modernere und internationale Seite der Stadt kennenlernen möchtest, dann kommst du an einem Abstecher in den Stadtteil Sanlitun nicht vorbei.

 

Es ist bestimmt nicht die schlechteste Idee, sich hier das moderne Gesicht Pekings anzuschauen. Mich hat die traditionelle Seite der Stadt allerdings deutlich mehr beeindruckt, sodass ich dir den Ausflug nach Sanlitun vor allem empfehle, wenn dir genügend Zeit in Peking zur Verfügung steht und du Lust auf Shopping und/oder Nachtleben hast. Erst dann wird ein Abstecher nach Sanlitun so richtig lohnenswert.

 

Eine der beliebtesten Malls der ganzen Stadt ist das Taikoo Li Sanlitun (ehemals Sanlitun Village) auf der westlichen Seite der Sanlitun Street.

 

Auch die Sanlitun SOHO-Gebäude sind möglicherweise interessant für dich, wenn du auf moderne Architektur stehst.

 

Nach einem Shoppingstreifzug durch die Gegend könntest du bereit sein, in Sanlituns Bar-Szene einzutauchen. Deren Epizentrum befindet sich auf der östlichen Seite der North Sanlitun Road. Hier haben sich die ersten Bars der Stadt niedergelassen und bis heute stößt du an dieser sog. Sanlitun Bar Street auf 60 % aller Bars in ganz Peking.

 

Ich war leider nicht lange genug dort, um mich neben der Erkundung der Sehenswürdigkeiten auch noch ausgiebig der Barszene zu widmen. Deshalb kann ich dir leider nicht sagen, ob die Stimmung dort so ausgelassen ist wie auf dem Stoppelmarkt in Vechta.

 

 

Anfahrt: u. a. mit der U-Bahnlinie 10 über die Station „Tuanjiehu“

 

 

Weiter außerhalb gelegene Peking Sehenswürdigkeiten

 

Neben den Peking Sehenswürdigkeiten im Zentrum - hier der Himmelstempel - gibt es auch im Umfeld der Stadt viel zu sehen.

Auch außerhalb des Stadtzentrums gibt es in Peking so einiges zu sehen

 

 

14. Olympic Green Village (Bird’s Nest & Co.)

 

Ein architektonisches Highlight in Peking ist das Nationalstadion mit dem sehr passenden Spitznamen Bird’s Nest bzw. Vogelnest. Das gute Stück sieht tatsächlich aus wie ein Vogelnest aus einer apokalyptischen Zukunft oder dergleichen.

 

Erbaut wurde es für die Olympischen Sommerspiele von 2008. Entsprechend befindet es sich auch im sog. Olympic Green Village nördlich der Innenstadt von Peking.

 

Ob sich eine Besichtigung von innen lohnt, kann ich dir leider nicht sagen. Tickets sind auf jeden Fall ab 40 CNY zu haben. Allerdings soll es sich vor allem nach Einbruch der Dunkelheit lohnen, das Bird’s Nest zu bewundern, da das Stadion dann mit einer schönen Beleuchtung in Szene gesetzt wird.

 

Mit einem Blick auf das Bird’s Nest ist die Olympische Stadt allerdings noch nicht abgefrühstückt. Das gegenüber befindliche National Aquatics Center – der sog. Wasserwürfel – als damaliger Standort der Wasserspiele liefert ebenfalls einen eindrucksvollen Anblick.

 

Auch ein weiterer Spaziergang in Richtung Norden mit dem Olympischen Dorf und dem Beijing Olympics Park ist sicherlich nicht die schlechteste Idee für Sport- und Architekturfans.

 

Unter diesem Link in der Google Bildersuche findest du brauchbare Übersichtspläne für das Olympic Green Gelände, mit denen du deinen Besuch planen kannst.

 

 

Anfahrt: u. a. mit der U-Bahnlinie 8 über die Station „Olympic Sports Center“ (Exit B2)

 

 

15. Neuer Sommerpalast (Yiheyuan)

 

Zu meinen Peking Tipps gehört auch der Hinweis, dass es sich lohnt, die Pekinger Tempel genauer unter die Lupe zu nehmen.

Bei den Pekinger Tempelanlagen sollte man sich auch immer Zeit investieren, um die Details genauer unter die Lupe zu nehmen

 

 

Im Nordwesten Pekings hast du die Möglichkeit, den (neuen) Sommerpalast zu besichtigen. Fertiggestellt wurde dieser 1750 als Ort, an dem sich die Kaiser an Sommertagen erholen konnten.

 

Die Bezeichnung als „Sommerpalast“ ist allerdings eher eine Untertreibung, da es wesentlich mehr zu sehen gibt als nur ein einziges Palastgebäude. Genau genommen stößt du hier auf einen der größten und schönsten chinesischen Landschaftsparks, in dem sich mehrere Paläste befinden. Diese Kombi macht ihn zu einer der beliebtesten unter den Peking Sehenswürdigkeiten und sicherte dem Sommerpalast einen Platz im UNESCO Weltkulturerbe.

 

Mittelpunkt der Anlage ist der Kunmingsee, den du auch per Bootsfahrt erkunden könntest. Ebenfalls prägend ist die Hügelkette, die einige Gebäude der Anlage beheimatet.

 

Die absoluten Highlights des Sommerpalastes sind die folgenden Orte:

 

 

  • Pavillon des Buddhistischen Wohlgeruchs: eines der auffälligsten Gebäude der gesamten Anlage

 

  • Halle der Jadewellen: Hier befinden sich die ehemaligen Wohnräume von Kaiser Guangxu.

 

  • Halle des Wohlwollens und der Langlebigkeit: Ort, an dem Kaiser Guangxu Diplomaten aus dem Ausland empfing

 

  • Marmorboot: zum Betrachten des Kunming Sees erbaut

 

  • Wandelgang: führt 728 Meter am Ufer des Kunming Sees entlang und hat die Wolkenzerstreuende Halle als Mittelpunkt

 

  • Siebzehn-Bogen-Brücke

 

  • Gaoliang-Brücke

 

  • Suzhou-Straße

 

 

Eintritt: Von April bis Oktober 30 CNY und von November bis März 20 CNY. Ein Kombiticket mit Einlass zu allen Sehenswürdigkeiten kostet 60 bzw. 50 CNY.

 

Öffnungszeiten: von April bis Oktober zwischen 6:30 und 18:00 Uhr und von November bis März zwischen 7 und 17 Uhr

 

Anfahrt: u. a. mit der U-Bahnlinie 4 über die Station „Beigongmen“

 

 

Wer diese der Peking Sehenswürdigkeiten nicht unbedingt auf eigene Faust erkunden möchte, kann auch die folgende Tour zum Sommerpalast buchen:

 

 

 

 

16. Fragrant Hills Park bzw. Xiangshan Park

 

Etwa 30 Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums befindet sich der sehr weitläufige Fragrant Hills Park in einer malerischen Kulisse aus Wäldern, Hügeln und Tempelanlagen.

 

Angelegt wurde die Parkanlage ab 1186. Der höchste Berg hier (Xianglu Peak) ist 558 Meter hoch. Es verwundert daher wenig, dass es zu einer beliebten Beschäftigung im Fragrant Hills Park zählt, mit der Seilbahn zu fahren und den Ausblick auf die Hügellandschaft zu genießen.

 

Zur Erkundung des Fragrant Hills Park gibt es zwei beliebte Hauptrouten:

 

 

  • Nördliche Route: Yangjing See – Study of Reading Heart – lamaistischer Bright Temple

 

  • Südliche Route: Jingcui See – Shuangqing Villa (u. a. als ehemaliges Zuhause von Mao Zedong eines der Highlights im Park) – Fragrant Temple – Xianglu Peak

 

 

Eintritt: Vom 1. April bis zum 15. November 10 CNY und vom 16. November bis zum 31. März 5 CNY. Ein Kombiticket für den Parkzugang und den Temple of Azure Clouds gibt es für 15 bzw. 14 CNY. Eine Fahrt mit der Seilbahn kostet 60 CNY.

 

Öffnungszeiten: vom 1. April bis zum 30. Juni zwischen 6:00 und 18:30 Uhr, vom 1. Juli bis zum 31. August zwischen 6:00 und 19:00 Uhr, vom 1. September bis zum 15. November zwischen 6:00 und 18:30 Uhr und vom 16. November bis zum 31. März zwischen 6:00 und 18:00 Uhr.

 

Anfahrt: Zunächst ist eine Fahrt mit der Metrolinie 10 bis zur Station „Bagou“ und der dortige Umstieg in einen anderen Zug leicht außerhalb der Metrostation notwendig. Wenn du danach die Metrostation „Xiangshan“ verlässt, solltest du etwa einen Kilometer in südwestlicher Richtung gehen, um zu Eingang zu gelangen.

 

 

17. Die Chinesische Mauer

 

Die Chinesische Mauer zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten ganz Chinas. Entsprechend bietet es sich an, Pekings Nähe zu einigen Abschnitten der Big Wall für einen Abstecher zu diesem Weltwunder zu nutzen.

 

Zu den berühmtesten Peking Sehenswürdigkeiten gehört das Tor des Himmlischen Friedens.

Bei einem Aufenthalt in Peking sollte man auch bereit sein, sich vom Stadtzentrum um die Verbotene Stadt zu lösen, um auch die relativ schnell erreichbare Chinesische Mauer zu erkunden

 

 

Mit dem Bau der Chinesischen Mauer wurde im 7. Jahrhundert vor Christus begonnen – und damit etwa ein Jahrhundert vor dem Baubeginn für den Flughafen Berlin-Brandenburg.

 

Die Anlage diente der Abwehr von Angriffen der nomadischen Reitervölker. So ließ sich die Bevölkerung im Norden des chinesischen Kaiserreichs schützen. Diesem Schutz wurde ganz offensichtlich eine hohe Bedeutung zugeschrieben: Die Chinesische Mauer erreicht eine Länge von etwa 21.196 Kilometern. Zum Vergleich: Der Erdumfang beträgt etwa 40.000 Kilometer.

 

Die Kurzversion der Infos für einen Ausflug von Peking zur Chinesischen Mauer lautet folgendermaßen:

 

Die beliebtesten Mauerabschnitte, die sich von Peking in etwa 60 bis 90 Minuten erreichen lassen, liegen bei Badaling und Mutianyu. Etwas weniger bekannt, aber trotzdem noch auf dem Touristenradar vertreten, ist der Mauerabschnitt bei Jinshanling.

 

Erreichen kannst du diese Orte mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder durch das Buchen geführter Touren. Die Teilnahme an Touren ist natürlich die etwas leichtere Variante. Hier ein Überblick über einige der besten Angebote, zunächst nach ihrer Dauer sortiert:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Solche Ausflüge lassen sich auch gut mit einem Abstecher zu den relativ nahegelegenen Ming-Gräbern kombinieren:

 

 

 

 

 

Ausführlichere Infos – u. a. zur Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln – findest du in meinem Artikel zu den wichtigsten Reisetipps für Peking:

 

 

 

 

Einige abschließende Peking Tipps

 

Ein ganz netter Start für meine Peking Tipps dürfte diese Karte bei Google Maps sein, auf der ich dir die in diesem Artikel vorgestellten Sehenswürdigkeiten markiert habe.

 

Ich habe allerdings noch einige weitere Peking Tipps für dich auf Lager, die dir bei deiner Reiseplanung nützlich sein werden. (Für genauere Tipps der praktischen Sorte solltest du unbedingt meinen bereits verlinkten Artikel über die wichtigsten Reisetipps für Peking lesen.)

 

 

1. Peking Tipps zur Anreise

 

In meinen Peking Tipps erfährst du auch, wie du in Peking staufrei von A nach B gelangst.

Die Anreise nach Peking will gut geplant werden

 

 

Falls du noch keinen Flug in Richtung Peking gebucht haben solltest, empfehle ich dir zunächst die Suche nach günstigen Verbindungen bei Skyscanner:

 

 

 

 

Darüber hinaus darfst du es selbstverständlich nicht vergessen, ein Visum für China zu beantragen. Eine ausführliche Anleitung zur Beantragung findest du unter dem folgenden Link:

 

 

 

 

2. Peking Tipps zur Hotelsuche

 

Durch die in Europa selten zu findende Weitläufigkeit einer asiatischen Metropole wie Peking ist es von besonders großer Bedeutung, bei der Unterkunftssuche auf eine zentrale Lage zu achten.

 

Folglich ist es empfehlenswert, sich im Stadtzentrum und dort vor allem in den folgenden Stadtteilen eine Bleibe zu suchen:

 

 

  • Gulou und Nanluguoxiang

 

 

 

 

 

Bei sehr kurzen Stopovern kann es auch sinnig sein, sich eine Bleibe im direkten Umfeld des Flughafens zu suchen:

 

 

 

 

Hier einige konkrete Vorschläge für günstige und gleichzeitig gute Unterkünfte in den genannten Vierteln:

 

 

  • Gulou und Nanluguoxiang: Hier bietet u. a. das „Beijing Downtown Travelotel*“ hervorragend bewertete Zimmer an der angesagten Nanluguoxiang.

 

 

  • Qianmen: Das „365 Inn*“ liefert hier sehr günstige Doppelzimmer in einer hervorragenden Lage.

 

 

 

 

Noch wesentlich detailliertere Infos zur Hotelsuche samt konkreten Hotelvorschlägen verschiedener Preiskategorien in den am besten geeigneten Stadtteilen findest du in meinem Artikel zu diesem Thema:

 

 

 

 

3. Peking Tipps zu guten Tourangeboten

 

Bei meinen Peking Tipps gehe ich auch auf gute Touren ein, zu denen dieses in einer Hutong geparkte Auto schon länger nicht aufgebrochen ist.

Dieses in einer Hutong geparkte Auto dürfte schon länger für keine Tour mehr genutzt worden sein

 

 

Mittlerweile solltest du in der Lage sein, die Peking Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust zu erkunden. Es kann jedoch trotzdem Spaß machen und zusätzliche spannende Erkenntnisse liefern, wenn man an einer geführten Tour teilnimmt. Drei gute Angebote dieser Art sind die folgenden:

 

 

 

  • Fahrradtour in kleiner Gruppe*: Diese fünfeinhalbstündige Fahrradtour führt dich zu den Highlights der Stadt wie den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Hutongs. Es werden allerdings auch Orte abseits der üblichen Touristenpfade angesteuert.

 

 

 

4. Peking Tipps zu empfehlenswerten Reiseführern

 

Reiseführer sind zur Vorbereitung einer Reise in eine Metropole der Größenordnung von Peking äußerst hilfreich – vor allem, wenn man die Peking Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust erkunden möchte. Besonders empfehlen kann ich dir die folgenden Exemplare:

 

 

 

  • Lonely Planet Reiseführer Beijing*: Auch mit diesem Lonely Planet kannst du dich sehr umfassend auf eine Reise nach Peking vorbereiten. Alle wichtigen Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Rundgängen, Warnungen und allgemeinen Hinweisen sind dabei.

 

 

 

Wenn nicht nur Peking auf deiner Reiseliste für China steht, dann könnte auch der folgende China-Reiseführer von Interesse für dich sein:

 

 

 

 

 

Hast du zudem Lust darauf, Peking auch abseits der bekannten Touristenpfade zu erkunden? Falls ja, dann lies auch meinen Artikel mit Geheimtipps für Peking:

 

 

 

 

Da bleibt mir nur noch Stoff für eine Aussage: Viel Spaß in Peking!

 

 

Pinne diesen Artikel über die Erkundung der wichtigsten Peking Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust bei Pinterest:

 

Hier beschreibe ich dir, wie du die 17 wichtigsten Peking Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust erkunden kannst und gebe dir weitere praktische Peking Tipps mit auf die Reise.

Die 17 schönsten Peking Sehenswürdigkeiten

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6 Kommentare
  • vroni
    Antworten

    tausend dank für deinen bericht ,.. konnte soviele deiner tipps nutzen … war mega mega hilfreich 💕

    22. Juli 2019 at 8:34
  • Christian
    Antworten

    Respekt für die geniale Zusammenfassung.
    Ich habe 1 Jahr in Peking gelebt und mich hier wieder super an die gute Zeit erinnern können, Dank dafür!

    (798 Art District fehlt vielleicht noch ;-))

    1. November 2019 at 12:36
  • Florian Scherer
    Antworten

    Hi Niklas,

    eine sehr schöne Zusammenfassung hast du da gemacht, ich würde gerne nächstes Jahr auch nach China reisen und würde gerne wissen wie viel Tage man für Peking einplanen sollte ?

    14. November 2019 at 9:29

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