Die 8 faszinierendsten San Francisco Insider Tipps & Geheimtipps | Reiseblog Urban Meanderer
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In meinen San Francisco Insider Tipps bzw. San Francisco Geheimtipps lernst du Orte wie den Marshall's Beach kennen.

Die 8 faszinierendsten San Francisco Insider Tipps & Geheimtipps

San Francisco ist eine meiner absoluten Lieblingsstädte. Die für amerikanische Verhältnisse in weiten Teilen sehr malerische Metropole bietet spektakuläre Aussichten über die San Francisco Bay und den Pazifik.

 

In Kombination mit dem sich häufig über die Stadt legenden Nebel (Spitzname: Karl), der die mit allem Recht der Welt berühmte Golden Gate Bridge regelmäßig in einen grauen Schleier hüllt, sorgt das für schwer vergessliche Reiseerinnerungen.

 

Insgesamt ist San Francisco einfach allererste Sahne.

 

Viele Touristen beschränken sich für meinen Geschmack jedoch viel zu sehr auf die Erkundung der touristischen Hotspots zwischen dem Union Square, Fisherman’s Wharf und der Golden Gate Bridge. Dabei lassen sie erstaunlich viele faszinierende Orte links liegen.

 

Genau deshalb lege ich in diesem Artikel den Fokus auf San Francisco Insider Tipps bzw. Geheimtipps, die längst nicht jedem Touristen bekannt sind.

 

Starten wir mit einer meiner liebsten Ecken im gesamten Stadtgebiet – dem Marshall’s Beach:

 

 

1. Spaziergang von der Golden Gate Bridge zum Marshall’s Beach

 

In meinen San Francisco Insider Tipps bzw. Geheimtipps muss der Coastal Trail unbedingt genannt werden.

Von der Golden Gate Bridge führt der Coastal Trail an der malerischen Küste entlang zum Marshall’s Beach

 

 

Diese kurze Wanderung führt dich über Teile des California Coastal Trail von der Golden Gate Bridge zum Marshall’s Beach. Dabei werden dir immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die orange-rote Brücke geboten.

 

Was dabei bemerkenswert ist: Erstaunlich wenige Touristen dringen bis in diese Ecke vor. Die meisten von ihnen spazieren eher ein kleines Stück auf die Golden Gate Bridge, schauen links und rechts, verletzen sich gegenseitig fast mit ihren Selfiesticks und sind rundum glücklich.

 

Ich empfehle es dir jedoch, dich nicht mit den touristischen Bereichen der Golden Gate Bridge am Battery E Trail und am Südende der Brücke zufrieden zu geben.

 

Stattdessen lässt sich das 1937 fertiggestellte und atemberaubende Bauwerk für meinen Geschmack wesentlich besser von den südlich der Brücke gelegenen Wehranlagen – und schließlich dem Marshall’s Beach – genießen.

 

Bei den Wehranlagen spreche ich vor allem von der Battery Boutelle, die Ausblicke aufs offene Meer, entlang der abwechslungsreichen Küste und zur Golden Gate Bridge ermöglicht. Du erreichst die auf ihr befindlichen „Sitzplätze“ in Bestlage in weniger als zehn Gehminuten, wenn du dich aus Richtung Golden Gate Welcome Center auf den Weg machst.

 

Einer meiner San Francisco Geheimtipps ist der Blick von der Battery Boutelle zur Golden Gate Bridge.

Blick an der Battery Boutelle vorbei zur Golden Gate Bridge

 

 

Zu erleben gibt es eine faszinierende Mischung aus militärischen Lost Places und Ausblicken über die traumhafte Natur sowie auf eines der berühmtesten Bauwerke auf diesem Planeten. Was will man mehr?

 

Ähnliches lässt sich über die nur wenige Meter weiter südlich gelegene Battery Godfrey sagen. Dieser gegenüber bekommst du den Golden Gate Overlook mit einige Bänken geboten – dort tummeln sich allerdings schon wieder ein paar mehr Touristen.

 

Seltsamerweise empfand ich die militärischen Abwehranlagen aus grauem Beton hier inmitten der schönen Landschaft gar nicht so sehr als Beleidigungen fürs Auge, wie man erwarten könnte.

 

Sie dienten zur Verteidigung des Militärpostens am Presidio, bis sie nach dem Zweiten Weltkrieg wegen der Entwicklung neuer Abwehrtechniken überflüssig wurden.

 

Heute bieten sie keinen Platz mehr für bewaffnete US-Soldaten, sondern eher für Leute wie mich, die mit Sonnenbrand-geschädigter Kopfhaut und einer Flasche Snapple im Rucksack das Panorama genießen.

 

Der Coastal Trail leitet dich im Anschluss weiter durch die Küstenlandschaft, in der man schnell vergessen kann, dass San Francisco und die vielbefahrene Golden Gate Bridge gleich um die Ecke liegen.

 

Treppen und gut ausgebaute Pfade führen dich schließlich hinunter an die Küste bzw. zum Marshall’s Beach. Vor allem in den von der Zugangstreppe weiter entfernten Bereichen erwartet dich dort ein erstaunlich leerer und naturbelassener Traumstrand mit ganz spezieller Atmosphäre und einzigartigem Blick auf die Golden Gate Bridge und den offenen Pazifik.

 

Die Felsen und Sandflächen bieten sich für ein Picknick an. Außerdem kannst du ein ganzes Stückchen am Strand entlangspazieren und dich der Brücke annähern. Besonders schön wird es hier zum Sonnenuntergang.

 

Einer meiner San Francisco Insider Tipps ist der Blick vom Marshall's Beach auf die Golden Gate Bridge.

In einem Moment noch vom Nebel verhüllt…

 

 

Bei San Francisco Geheimtipps darf der Marshall's Beach im Schatten der Golden Gate Bridge nicht fehlen.

… präsentiert sich die Golden Gate Bridge im nächsten Moment schon wieder vor blauem Himmel

 

 

Besonders beeindruckend ist es, wenn die Golden Gate Bridge zunächst in Nebel getaucht ist, der dann nach und nach weiterzieht, bis das architektonische Meisterwerk schließlich wieder orange-rot in den Sonnenstrahlen leuchtet.

 

Insgesamt ergibt das einen erstklassigen Fotospot und meinen Favoriten unter den San Francisco Insider Tipps.

 

 

Anfahrt: Die Buslinie Nr. 70 steuert beispielsweise die Haltestelle „Golden Gate Bridge / Toll Plaza“ beim Golden Gate Bridge Welcome Center an und startet ihre Fahrt in Downtown. Am besten gibst du jedoch deinen gewünschten Startort im Muni-Trip Planner ein. UBER und Lyft sind natürlich ebenfalls immer eine Option.

 

 

2. Sutro Baths, Lands End und Coastal Trail

 

Zu meinen San Francisco Insider Tipps gehört auch Lands End.

Plötzlich endet die Stadt und die Straßen gehen in Wald und schließlich den Ozean über

 

 

Im äußersten Nordwesten San Franciscos, wo die weitgehend schachbrettartig angelegten Straßen plötzlich enden und in Küstenlandschaft und schließlich den Pazifik übergehen, stößt du auf das Lands End und die Sutro Baths.

 

Auch hier – umgeben von der beeindruckenden Landschaft – vergisst man leicht, dass man sich noch immer in einer bedeutenden Metropole befindet. Das ergibt einen weiteren Beweis dafür, dass San Francisco eine einzigartige Stadt ist.

 

Starten wir am besten mit den Sutro Baths. Diese gehen zwar nicht gänzlich an Touristen vorbei, werden aber dennoch erstaunlich selten besucht.

 

Sie beschreiben ein 1896 entstandenes und 1966 wegen Brandstiftung bis auf die Grundmauern abgebranntes Meerwasser-Schwimmbad an der felsigen Pazifikküste, das bis heute nicht wieder instand gesetzt wurde.

 

In meine San Francisco Insider Tipps haben es auch die Sutro Baths geschafft.

Blick über die Ruinen der Sutro Baths in Richtung Marin Headlands

 

 

Bereits vor der Zerstörung durch den Brand war jedoch mit dem Abriss der Schwimmhalle begonnen worden, da an dieser Stelle Raum für Wohnungen geschaffen werden sollte. Diese Pläne wurden interessanterweise bis heute nicht umgesetzt.

 

Die Brandung des Pazifik trägt die verbliebenen Grundmauern immer weiter ab, sodass hier eine ganz eigenartige Atmosphäre entsteht, die auch für den Film „Harold und Maude*“ geschickt in Szene gesetzt wurde.

 

Der Name und die Entstehung der Sutro Baths ist übrigens auf Adolph Sutro zurückzuführen – einen aus Aachen stammenden Ex-Bürgermeister von San Francisco mit tonnenweise Knete aus dem Silberbergbau.

 

Deinen Besuch der Sutro Baths könntest du mit einem Spaziergang am langgestreckten und angrenzenden Ocean Beach kombinieren.

 

Für noch empfehlenswerter halte ich jedoch folgenden Plan: Von den Ruinen kann dich dein Weg über den Sutro Baths Upper Trail weiter nach oben auf den Lands End und Coastal Trail führen.

 

Von dort aus bieten zahlreiche Pfade einen nahezu perfekten Ort, um die abwechslungsreiche Küstenlandschaft, den Ozean und Teile der Golden Gate Bridge zu genießen. Als Bonus hinzukommend: Bei Ebbe sind mehrere historische Wracks zu erspähen.

 

San Francisco Insider Tipps wären unvollständig ohne Hinweise zum Lands End Trail.

Die Ausblicke vom Lands End Trail können sich definitiv sehen lassen

 

 

Der Lands End Lookout ist hier einen Abstecher wert. Außerdem empfehle ich es dir, beim Mile Rock Beach der Treppe zum steinernen Lands End Labyrinth zu folgen. Dort triffst du auf eine besonders tolle Ecke des Trails mit einem Panoramablick auf die Golden Gate Bridge.

 

Der Coastal Trail geht vor dem Mile Rock Beach wieder in den Lands End Trail über und führt dich schließlich auf den Camino del Mar im noblen Stadtteil Sea Cliff.

 

Dieses ruhige Viertel ist oder war die Heimat so einiger weltbekannter Persönlichkeiten aus der Medienwelt – darunter Robin Williams, (mutmaßlich) Tom Cruise, Kirk Hammett von Metallica und Sharon Stone.

 

Sea Cliff ist entsprechend reich an schicken Villen mit nicht zu verachtenden Ausblicken über den Pazifik und auf die Golden Gate Bridge. Hier kannst du dir also einen Eindruck davon machen, wie sich weltbekannte Leute mit ordentlich Schotter auf dem Konto ihr Leben in San Francisco gestalten.

 

Unterhalb der Nobelvillen liegt zudem der kleine, aber feine China Beach, der leider durch ein Ungetüm von Bauwerk leicht verschandelt wird. Eine Bucht weiter stößt du schließlich auf den wesentlich weitläufigeren Baker Beach, an dem du deine Erkundung der Küste von San Francisco vorerst beenden könntest.

 

Hinweis am Rande: Die Strände sind übrigens selbst in den Sommermonaten allein von den Temperaturen her kaum zum Baden geeignet. Dazu gesellen sich gefährliche Strömungen als gravierendes Problem für Freunde des Badespaßes.

 

 

Anfahrt: Die Bushaltestellen „48th Ave & Point Lobos Ave“ oder „Point Lobos Ave & 46th Street“ sind gute Ausgangspunkte zur Erkundung von Lands End & Co. Sie werden von den Bussen 38, 38AX und 38R angesteuert, die ihre Fahrt in der Innenstadt beginnen.

 

Für Autofahrer stehen zudem kostenlos nutzbare Parkplätze zur Verfügung.

 

 

3. San Francisco Geheimtipps: Fort Funston Beach & Lake Merced Park

 

Zu den San Francisco Geheimtipps darf der Fort Funston Beach gezählt werden.

Rund um das Fort Funston wird dir unter anderem ein ausgedehnter Sandstrand geboten

 

 

Der Fort Funston Beach und der direkt benachbarte Lake Merced Park sind zwei San Francisco Geheimtipps für diejenigen, die genügend Zeit mit nach Kalifornien gebracht haben und dem Trubel des Stadtzentrums für einige Stunden entkommen möchten.

 

Die von mir bereits genannten Strände stehen zumindest noch bei einigen Touristen auf dem Zettel. Der Fort Funston Beach liegt jedoch absolut abseits der Touristenpfade und verdient sich damit ganz besonders eine Nennung unter den San Francisco Geheimtipps.

 

Die kalifornische Metropole bietet dir hier im Südwesten des Stadtgebiets einen ruhigen und wunderbar naturbelassenen Strand mit bis zu 60 Meter hohen Klippen, von denen sich Küstenlinie und Meer wunderbar überblicken lassen. Teils sollen sogar Wale und Delfine gesichtet werden können.

 

Bei Einheimischen ist der Fort Funston vor allem als Hundestrand beliebt. Außerdem schmeißen sich hier Hang Glider in die Pazifikluft.

 

Der Sonnenuntergang ist sicherlich eine der schönsten Zeiten, um dem Fort Funston Beach einen Besuch abzustatten und die Sonne in den Pazifik schmelzen zu sehen.

 

Das namensgebende Fort ist leider sehr zugewuchert und in der Folge weniger sehenswert. Die Highlights sind eindeutig der traumhafte Sandstrand, schöne Pfade auf den Klippen und die angenehme Stimmung zwischen den Strandspaziergängern, welche an diesem hübschen Ort die kalifornische Küste genießen.

 

Der Lake Merced Park ist ein weiterer meiner San Francisco Insider Tipps und liegt in der direkten Nachbarschaft des Fort Funston Beach. Auch er ist den ein oder anderen Blick wert, wenn du in der Ecke unterwegs bist.

 

Die um einen See angelegte Parklandschaft drängt sich für Wanderungen bzw. Spaziergänge förmlich auf. Allerdings führt der über 7 Kilometer lange Rundweg häufig an der befahrenen Straße entlang, worunter die Idylle etwas leidet. Ein Restaurant ist ebenfalls vorhanden.

 

 

Anfahrt: Eine Möglichkeit ist es, mit einem BART-Zug bis zur Haltestelle „Daly City Station“ zu fahren, was vom Zentrum aus etwa 15 Minuten dauert. Dort könntest du in den Bus Nr. 57 einsteigen, der dich über die Haltestelle „John Muir Dr & Skyline Blvd“ in ca. 10 Minuten zum Fort Funston Beach und dem Lake Merced Park befördern kann.

 

Eine weitere Option ist der sehr lange Strandspaziergang vom Ocean Beach zum weiter südlich gelegenen Fort Funston Beach (und Lake Merced). Außerdem stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung.

 

 

4. San Francisco Insider Tipps zu den schönsten Murals

 

Zu den San Francisco Insider Tipps für Murals gehört auch das Women's Building.

Der Mission District wird von einigen sehr sehenswerten Murals geschmückt (hier: das Women’s Building)

 

 

San Franciscos Straßen werden von so einigen Murals bzw. Wandgemälden geschmückt. Vor allem der Mission District ist in dieser Hinsicht reich und kann mit über 400 Murals aufwarten.

 

Viele dieser Wandmalereien in dem damals überwiegend von Lateinamerikanern bewohnten Viertel entstanden ab den 1980er Jahren als künstlerische Antwort auf politische und menschenrechtliche Missstände in Zentralamerika. Beeindruckende Motive wurden gekonnt umgesetzt.

 

In meinen San Francisco Insider Tipps ist folglich auch eine kurze Auflistung der Street Art-Hotspots im Mission District fällig. Ihre Erkundung lässt sich übrigens wunderbar mit einem Besuch des unbedingt sehenswerten Dolores Park kombinieren – das aber nur als Hinweis am Rande.

 

Eine kleine Warnung sei vorab jedoch ausgesprochen: Durch die mit Street Art geschmückten Gassen (Clarion Alley und Balmy Alley) weht nicht immer der angenehmste Geruch.

 

 

  • Women’s Building: Das Women’s Building wird von einem unter Einheimischen auch Maestrapeace genannten, farbenfrohen Gemeinschaftswerk von sieben Künstlerinnen aus dem Jahre 1971 geschmückt. Es ist zu Recht eines der bekanntesten Street Art-Highlights im Mission District. Das Gebäude ist übrigens passenderweise die Heimat einer gemeinnützigen Einrichtung, die sich vor allem für die Gleichberechtigung von Mann und Frau einsetzt.

 

  • Clarion Alley: Unweit des Women’s Building wartet weitere tolle Street Art in einer leicht stinkigen Gasse darauf, entdeckt zu werden. Die Murals hier sind nicht nur hübsch anzuschauen, sondern beschäftigen sich auch mit Themen wie Menschenrechten und weiteren politischen Brennpunkten.

 

  • Balmy Alley: Eine weitere mit Murals geschmückte Gasse im Mission District ist die Balmy Alley. Auch hier präsentieren sich die Werke teils sozialkritisch und sprechen Themen wie Gentrifizierung an. Dieser Street Art-Spot erscheint mir weniger touristisch erschlossen zu sein als die Balmy Alley.

 

  • 24th Street zwischen der Valencia und der Potrero Street: Auch in diesem Abschnitt der 24th Street lassen sich einige weitere sehr schöne Murals ausfindig machen. An der 2981 24th Street hat sich außerdem das gemeinnützige Precita Eyes Mural Arts and Visitor Center eingenistet, in dem du dich über die Murals im Mission District informieren kannst. Das ist folglich ein guter Ausgangspunkt zum Eintauchen in die Street Art-Szene des Mission Districts.

 

 

San Francisco Geheimtipps wären nicht vollständig ohne eine Erwähnung der Clarion Alley mit ihren Murals.

Die Clarion Alley ist eine der besten Adressen in San Francisco für Fans von Street Art

 

 

Weitere Murals gibt es unter anderem an folgenden Orten zu sehen:

 

 

  • The Art Institute of San Francisco: Hier wird eine Wand mit dem „The Making of a Fresco Showing the Building of a City“ geschmückt – einem bekannten Mural des mexikanischen Künstlers Diego Rivera.

 

  • 606 Broadway: In North Beach unweit der Transamerica Pyramid ist das aus dem Jahr 1987 stammende Jazz Mural von Bill Weber unbedingt einen Blick wert.

 

  • Coit Tower: Auch im Inneren des Coit Towers, der wegen seiner Beliebtheit natürlich absolut nicht zu den San Francisco Insider Tipps gezählt werden kann, werden die Wände von zahlreichen Murals geschmückt.

 

Einer der San Francisco Insidertipps zu Murals ist das Jazz Mural in North Beach.

Das Jazz Mural von Billy Weber in North Beach

 

 

Um dich beim Eintauchen in die Street Art- und Foodszene des Mission Districts unterstützen zu lassen, könnte das folgende Tourangebot genau richtig für dich sein:

 

 

 

 

5. San Francisco Insider Tipps zu Filmdrehorten und weiteren spannenden Adressen

 

Filmschaffende wählen ihre Drehorte nicht per Zufall aus. In einer schönen Stadt wie San Francisco ist die Auswahl für sie groß.

 

Einige der filmisch in Szene gesetzten Orte in San Francisco aufzusuchen ist folglich eine hervorragende Idee, um in weniger touristische und gleichzeitig sehenswerte bzw. filmwürdige Ecken der Stadt vorzudringen.

 

Hier folgen meine Favoriten in dieser Hinsicht:

 

 

Basic Instinct: Michael Douglas‘ Filmwohnung in Basic Instinct* befindet sich in der 1158-1170 Montgomery Street in North Beach. Diese schöne und ruhige Wohngegend hat zahlreiche Ausblicke in Richtung Downtown mit der Transamerica Pyramid und zur Bay Bridge zu bieten, sodass sich der Abstecher hierhin lohnt.

 

An der 2930 Vallejo Street befand sich wiederum Sharon Stones bescheidene Butze im edlen Pacific Heights. Ein Besuch dort gibt dir wiederum die Gelegenheit, eine der besten Wohngegenden San Franciscos unter die Lupe zu nehmen.

 

Mrs. Doubtfire: Wenn du der alten Wirkungsstätte des „stacheligen“ Kindermädchens namens Mrs. Doubtfire* an der 2640 Steiner Street einen Besuch abstatten möchtest, dann führt dich auch das in eine der wohlhabendsten Ecken San Franciscos namens Pacific Heights.

 

Zu den San Francisco Insider Tipps für Filmliebhaber zählt der ehemalige Arbeitsplatz von Mrs. Doubtfire.

Dieses Haus an der Steiner Street war die Wirkungsstätte von Mrs. Doubtfire

 

 

Falls du dem Broadway von dort im Anschluss ein paar Blocks weiter gen Westen folgst, landest du zwischen der Divisadero und Lyon Street in der sogenannten Billionaire’s Row. Einige besonders kaufkräftige Anwohner wie einer der Paypal-Gründer namens David Sacks oder Larry Ellison von Oracle haben sich hier fürstlich niedergelassen.

 

Das ergibt Stoff für einen entspannten Spaziergang abseits der üblichen Touristenpfade. Empfehlenswert kann im Anschluss der Gang über die Baker Street Stairs oder die Lyon Street Steps zum Palace of Fine Arts sein. Letzterer wurde wiederum von Hitchcock für eine Szene in Vertigo auf Film gebannt.

 

Bullitt: Als Bullitt*-Drehort ist vor allem die 1153 Taylor Street im Schatten der Grace Cathedral zu erwähnen, an der Steve McQueen gekonnt einparkt und sich sein TV-Dinner gönnt. Einen Katzensprung von dort entfernt befindet sich zudem das Mark Hopkins Hotel, wo eine weitere Szene des Films spielt.

 

Vertigo: Ebenfalls im Umfeld der Grace Cathedral befindet sich ein Drehort für einen weiteren San Francisco-Filmklassiker: Vertigo* von Alfred Hitchcock. Im schicken Apartmentkomplex an der 1000 Mason Street wohnt James Stewarts Filmliebe Madeleine (gespielt von Kim Novak).

 

Dirty Harry: Auch in den Dirty Harry*-Filmen gibt es viel von der bekanntesten Stadt der Bay Area zu sehen. Dazu zählt die Saints Peter and Paul Church und der Washington Square Park in North Beach. Letzterer ist vor allem in den Morgenstunden ein unterhaltsamer Ort, wenn du die aus China stammenden Einwohner beim Tai Chi beobachten kannst. Auch im Mount Davidson Park mit dem riesigen Kreuz spielt eine wichtige Szene des ersten Dirty Harry Teils.

 

 

Mehr Tipps in dieser Richtung findest du in meinem Artikel über Filmtipps für San Francisco unter dem folgenden Link:

 

 

 

 

Falls du dich nicht allein ans Aufspüren von Drehorten in San Francisco machen möchtest, dann könnte der folgende – absolut empfehlenswerte – Filmrundgang von Interesse für dich sein:

 

 

 

 

Ähnlich viel Spaß wie das Aufsuchen von Filmdrehorten hat mir in San Francisco auch das Aufspüren alter Promihäuser bereitet. Hier folgen einige meiner Lieblingsadressen in dieser Hinsicht:

 

Charles Manson: Der verurteilte Mörder lebte 616 Page Street nahe dem Alamo Square mit den berühmten Painted Ladies. Mit seiner Manson Family wohnte er zudem wenige Monate im Haus an der 636 Cole Street und das nur zwei Jahre vor den Morden, die ihn und seine sektenartige Kommune berühmt-berüchtigt gemacht haben. Die Zeit in San Francisco während des Summer of Love soll prägend für Manson gewesen sein, was die Vergangenheit der beiden Häuser umso unheimlicher macht.

 

Zu den San Francisco Geheimtipps für Promihäuser gehört die ehemalige Adresse von Charles Manson in der Page Street.

Dieses hübsche Haus an der Page Street war für eine kurze Zeit die Heimat von Charles Manson

 

 

Jimi Hendrix: Im roten Haus an der 1524A Haight Street – und damit im Herzen von Haight-Ashbury – befindet sich das Apartment, in dem die Freundin des Gitarrengotts Jimi Hendrix wohnte. Die Butze wurde von Hendrix im Song „Red House“ verewigt. Das Gebäude wurde mit Murals verziert und sorgt für einen Hauch von Summer of Love-Atmosphäre.

 

Janis Joplin: An der 635 Ashbury Street in Haight-Ashbury lebte im Apartment im 1. Stock mit Janis Joplin eine weitere Größe der Hippie-Zeit.

 

Grateful Dead: Wiederum ebenfalls direkt in der Nachbarschaft wohnten während der Blütephase der Hippies auch die Musiker von Grateful Dead – und zwar an der 710 Ashbury Street.

 

Hells Angels House: An der 719 Ashbury Street befand sich ab Ende der 1960er die Zentrale des Ablegers der Hells Angels von San Francisco. Der berüchtigte Motorrad Club legte damals Wert auf einen guten Draht zur Hippie-Szene und war auch beim Altamont Free Concert als – nicht funktionierende bzw. durch Gewalt auffallende – Security im Einsatz.

 

Danielle Steel: Die 1912 erbaute Spreckels Mansion am Lafayette Park in Pacific Heights ist das größte Privathaus der Stadt mit 55 Zimmern, die völlig verrückte 26 Badezimmer beinhalten. Es liegt an der 2080 Washington Street am Fuße des schönen Lafayette Parks im noblen Pacific Heights und gehört aktuell der Schriftstellerin Danielle Steel, die ihre Privatsphäre dort mit einem ordentlichen Monstrum von Hecke sichert.

 

Die Mansion entstand im Auftrag von Adolph Spreckels – dem Erben eines Zuckerimperiums – und war als Geschenk für dessen Frau Alma gedacht. Für den Bau mussten mehrere Häuser aufgekauft und umgesiedelt (nicht abgerissen!) werden. Im Anschluss war der Prachtbau beliebt für Partys der High Society.

 

 

Zu diesem Thema passt darüber hinaus noch einer meiner ganz persönlichen San Francisco Insider Tipps:

 

Im 3600er Block der 21st Street befindet sich ein (mutmaßliches) Haus von Mark Zuckerberg. Ein sehr schöner Spaziergang kann dich vom nur fünf Gehminuten entfernten Dolores Park hierhin bringen.

 

Der weitere Weg führt dich über abschüssige Straßen zu meiner ganz persönlich liebsten Reihe alter Victorians samt tollem Blick auf die Twin Peaks. Diese bildhübschen viktorianischen Häuser befinden sich an der 21st Street – etwa auf Höhe der Hausnummer 3830 – im Stadtteil Dolores Heights.

 

Zu meine persönlichen San Francisco Geheimtipps zählen die Victorians an der 3830 21st Street.

Das ist doch mal eine mehr als nette Idylle an der 3830 21st Street

 

 

Die ganze Gegend hier ist wunderbar friedlich und mit den sehr hübschen sowie bunten Victorians, steilen Straßen, gepflegten Vorgärten und immer wieder tollen Ausblicken kommen hier die große Vorzüge San Franciscos perfekt zur Geltung.

 

Bei Sonnenschein kann ich dir diesen entspannten Spaziergang vom Dolores Park hier entlang und vielleicht bis hinauf zu den Twin Peaks wärmstens empfehlen.

 

 

6. San Francisco Insider Tipps: Die besten Aussichtspunkte

 

Zu San Francisco Insider Tipps gehören auch Hinweise zu den besten Aussichtspunkten, zu denen auch der Dolores Park zählt.

San Francisco ist unglaublich reich an eindrucksvollen Aussichtspunkten (hier: der Dolores Park)

 

 

Dank seiner zahlreichen Hügel, des offenen Ozeans und der malerischen Bucht ist San Francisco unglaublich reich an wunderbaren Aussichtspunkten, an denen nicht nur ich mich schwer sattsehen kann.

 

Hier folgen – in Ergänzung zu den bereits genannten Ausblicken vom Marshall’s Beach sowie dem Coastal Trail – einige San Francisco Insider Tipps zu den besten Aussichten, welche die Stadt zu bieten hat.

 

 

  • Mount Davidson Park: San Franciscos höchste Erhebung ermöglicht einen ähnlich sehenswerten Ausblick wie die Twin Peaks, kann gleichzeitig jedoch mit einem wesentlich geringeren Auftrieb punkten, da sich der Gipfel nicht per Auto erreichen lässt. Die Buslinie 36 hält direkt am Parkeingang. Das den Park schmückende große Kreuz erreichst du nach ca. 400 Metern und den Aussichtspunkt nach etwa 250 Metern.

 

  • Corona Heights Park: Ein weiterer der San Francisco Insider Tipps zu den Aussichtspunkten ist der Corona Heights Park, der von Touristen weitgehend übersehen wird, obwohl er leicht erreichbar ist (z. B. mit dem Bus 37 über die Station „Roosevelt Way & Museum Way“). Auch dieser Park auf einem Hügel mit roten Felsen bietet einen umfassenden und beeindruckenden Ausblick über weite Teile von San Francisco. Du musst einen relativ steilen Anstieg hinter dich bringen. Der Gipfel ist allerdings trotzdem in etwa 15 Minuten erreichbar. Ein Abstecher hierhin lässt sich mit einem Besuch des Viertels Castro kombinieren.

 

  • Bernal Heights Park: Auch von den Hängen dieses Hügels im Südwesten des Stadtgebiets kannst du astreine Aussichten auf die kleine Metropole genießen, die wegen des geringen Touristentrubels gut zu den San Francisco Geheimtipps gezählt werden können. Der Gipfel ist über den Pfad in etwa 30 Minuten erklimmbar. Sogar eine Schaukel ist vorhanden.

 

  • Billy Goat Hill: Auf dem Billy Goat Hill ist sogar ein Schaukeln mit Blick auf die Skyline möglich. Der Hügel liegt ziemlich weit im Süden des Stadtgebiets westlich des Bernal Heights Parks.

 

  • Alta Plaza Park: Dieser schöne Park mit mehr als nettem Ausblick grenzt an eine sehr angenehme Nachbarschaft – das bereits mehrfach erwähnte Pacific Heights.

 

  • Grandview Park: Westlich von Twin Peaks und südlich des Golden Gate Parks befindet sich der Grandview Park, der seinem Namen alle Ehre macht. Er ermöglicht dir von seiner Spitze unter anderem Ausblicke über den Golden Gate Park und die Golden Gate Bridge bis auf die Marin Headlands. Mit den Moraga Steps liegt ein weiterer meiner San Francisco Insider Tipps gleich um die Ecke. Die sind dank 163 bunt gefliester Treppenstufen sehenswert, die in ihrer Gesamtheit einen schönen Anblick liefern.

 

  • Hamon Observation Tower im De Young Museum: Am De Young Museum im Golden Gate Park bietet dir dieser Aussichtsturm einen 360-Grad-Rundumblick. Twin Peaks, der Golden Gate Park, die Golden Gate Bridge, der Pazifik – die hier geschaffenen Ausblicke auf die Stadt sind einzigartig. Der 44 Meter hohe Tower ist kostenlos ohne einen zwingenden Museumsbesuch zugänglich. Aber auch das Museum ist einen Abstecher wert – vor allem, wenn es an jedem ersten Dienstag im Monat gratis zugänglich ist.

 

In meinen San Francisco Insider Tipps nenne ich auch den Hamon Observation Tower.

Das 360-Grad-Panorama vom Hamon Observation Tower rechtfertigt definitiv die Anreise

 

 

Ebenfalls als nette Aussichtspunkte abseits der Touristenmassen sind mir die Baker Street Stairs an der Ecke Broadway/Baker Street und die parallel verlaufenden Lyon Street Steps aufgefallen.

 

Ähnliches lässt sich über die Vallejo Steps im Osten der Vallejo Street sagen. Hier befindet sich ein kleiner Park bzw. eine kleine Treppenanlage am Hang im Schatten des Coit Towers und bietet einen Blick auf die Bay Bridge.

 

Apropos Bay Bridge: Hinter dem Ferry Building kann ich dir auch die Bänke mit Aussicht auf die beeindruckend lange Bay Bridge empfehlen.

 

Nicht unerwähnt lassen möchte ich – der Vollständigkeit halber – die bekanntesten Panoramapunkte San Franciscos. Dazu zählen der Coit Tower, der Dolores Park, die Twin Peaks, die Lombard Street an ihrer besonders kurvigen Stelle, der Alamo Square bei den Painted Ladies und der Ausblick vom höchsten Punkt der California Street durch die Häuserschluchten auf einen der Bögen der Bay Bridge.

 

Rund um die Golden Gate Bridge sind zudem die Aussichten vom Crissy Field Beach, vom Golden Gate Overlook (im Battery Park West), vom Golden Gate Bridge View Vista Point, von der Battery Spencer sowie weitere Aussichtspunkte in den Marin Headlands am bei Sausalito gelegenen Ende der Golden Gate Bridge zu erwähnen.

 

Viel Spaß beim in die Ferne Glotzen!

 

 

7. Kulinarische San Francisco Insider Tipps: Imbisse, Cafés & Co.

 

San Francisco Insider Tipps müssen natürlich auch Infos zu den Burritos im Mission District enthalten.

Einen Mission Style Burrito in seiner Heimat beim Dolores Park mit Blick auf die Skyline zu genießen – das ist nicht die schlechteste Beschäftigung

 

 

So! Essen muss her! In kulinarischer Hinsicht hat San Francisco weit mehr als nur die Asia-Klassiker, Pizza-Schuppen und Dönerbuden, wie man sie aus vielen deutschen Großstädten kennt, zu bieten.

 

Im Gegensatz zu anderen amerikanischen Städten sind San Franciscos Straßen außerdem nicht gepflastert mit Burger King- und McDonald’s-Filialen.

 

Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen in San Francisco war es auch deshalb, mir in den ersten – von Jetlag-getriebener Schlaflosigkeit geprägten – Nächten die kommenden Tage kulinarisch zu planen.

 

Das ging leicht: Die unzähligen Imbisse bieten astreine Möglichkeiten, um in der eigentlich sehr teuren Stadt beim Essengehen zu sparen und dabei Spezialitäten aus aller Welt kennenzulernen.

 

Hier folgen meine Lieblingsadressen, an denen du die Spezialitäten aus vielen Winkeln dieses Planeten auf Herz und Nieren testen kannst:

 

 

  • Saigon Sandwich: In Form von Ban Mi treffen hier vietnamesische Würze und französische Küche in Form von Baguettes aufeinander. Das Ergebnis ist mein bevorzugtes Frühstück, das ich allerdings auch gerne als Zwischensnack auf Halde gekauft habe. Der Spaß ist köstlich, verdammt günstig und sättigt. Die Speisekarte ist klein, sodass du dich in einigen Tagen problemlos durch das gesamte Angebot futtern könntest. Der kleine Imbiss liegt zudem am Rande des Viertels Little Saigon, das reich an Lokalen mit Spezialitäten aus Fernost ist.

 

  • Aria Korean Street Food: Dieser koreanische Imbiss mit seiner lauten Musikbeschallung ist ein kleines Hipster-Paradies mit angenehmer Stimmung. Korean Fried Chicken und die Kimbaps (koreanisches Sushi) sind hier zwei der Klassiker, die ich dir empfehlen kann.

 

  • Muracci’s: Muracci’s hat Currys und weitere japanische Spezialitäten unweit der Chinatown im Angebot. Leider scheiterte mein Plan, das gute Essen im nicht allzu weit entfernt gelegenen Huntington Park bei der Grace Cathedral zu essen, da auch Hunde Fans meines Chicken Katsus waren und mir mein wohlverdientes Mittagessen klauen wollten.

 

  • El Castillito: Der Mission District ist die Gegend, die für den sogenannten Mission-Style Burrito bekannt ist. Ein solcher besteht aus einer großen Menge von Bohnen, Fleisch, Gemüse, Guacamole, Sour Cream und Reis. El Castillito an der Mission Street ist – beispielsweise im Gegensatz zum Klassiker La Taqueria – ein nicht so touristisches Plätzchen, an dem du einen solchen Sattmacher perfekt probieren kannst. Die großzügige Essensladung in Burritoform nimmst du dir am besten mit zu den Bänken oben im Dolores Park. Während der Nebel sich über den Hochhäusern langsam in einen blauen Himmel auflöste, konnte ich dort das beste Jetlag-Frühstück meines bisherigen Reiselebens genießen.

 

  • Cordon Bleu: Vietnamesisch gewürzte Fleischladungen werden hier für relativ kleines Geld unters Volk gebracht.

 

  • Bob’s Donuts: Unweit von Cordon Bleu kannst du dir bei Bob’s Donut einen verdammt süßen Nachtisch in Form von Donuts, Muffins und mehr genehmigen, der bei Einheimischen sehr beliebt ist, sodass sich häufiger Schlangen bilden.

 

  • Bini’s Kitchen: Momos sind eine meiner liebsten kulinarischen Reiseentdeckungen. Bini’s bietet dir die nepalesische Spezialität in Downtown und das zu einem mehr als fairen Preis.

 

  • Wing Lee Bakery: In der „neuen“ Chinatown im Westen der Stadt findest du mit der Wing Lee Bakery eine der besten und günstigsten Adressen in San Francisco für Dim Sum.

 

  • Hot Sauce and Panko To Go: Hier stößt du auf einen originellen Laden, der vor allem für seine Chicken Sandwiches und koreanisch gewürzte Hähnchenflügel beliebt ist.

 

  • Tommy’s Joynt: Dieses urige und typisch amerikanische Lokal hat eine große Sandwich-Auswahl und täglich variierende Gerichte im Angebot. Allein die Außenfassade ist einen Blick wert.

 

  • Yamo: Hier landet sättigendes burmesisches Essen zu guten Preisen im eigentlich von mexikanischer Küche dominierten Mission District auf deinem Teller.

 

  • Zen Yai: Von authentischer Thai-Küche kann es nie genug geben und Zen Yai ist eine hochwertige und preiswerte Adresse, um sich mit Köstlichkeiten aus Thailand zu sättigen.

 

San Francisco Insider Tipps beinhalten auch meine Erkenntnisse zur Gastroszene von San Francisco.

Seit wie vielen Jahren diese Reklametafel wohl schon Werbung für Burger, Shakes, Fries und Hot Dogs macht?

 

 

Generell ist Folgendes festzustellen: Tenderloin ist ein besonders gutes Pflaster für günstige Imbisse mit Spezialitäten aus aller Herren Länder. Der Burrito-Himmel befindet sich allerdings im Mission District.

 

Darüber hinaus muss ich noch zwei kleine Hinweise zu den Imbissen in den USA loswerden: Trinkgeld wird auch dort gerne gesehen. Oftmals steht dafür eine Tip Box bereit. Was für die USA zudem ungewöhnlich ist: Bei vielen der genannten Imbisse wird nur Bargeld akzeptiert, während man mit einer Kreditkarte kein Essen auf seinen Teller gezaubert bekommt.

 

Ein paar weitere San Francisco Insider Tipps kulinarischer Art habe ich über die Imbisswelt hinaus auf Lager.

 

So ist Cioppino ein in San Francisco entstandenes Gericht der italo-amerikanischen Küche. Es beschreibt einen Fischeintopf mit dem aktuellen Tagesfang, der zumeist aus Jakobsmuscheln, Krebsen, Garnelen und Tintenfischen besteht und in einer Weißwein- und Tomatensauce serviert wird. Falls dir dieser Begriff auf einer Speisekarte ins Auge springt, dann kannst du mit Hintergrundwissen glänzen.

 

Ich habe mich offensichtlich verstärkt auf die Imbisse gestürzt und Cafés eher links liegen lassen. Insbesondere der Mission District ist mir allerdings als besonders gutes Pflaster für Hipster-Cafés aufgefallen.

 

Auch Restaurants habe ich sträflich vernachlässigt und das, obwohl San Francisco mit der höchsten Restaurantdichte aller US-Städte aufwarten kann. Die fallen allerdings auch mit – dem allgemeinen Preisniveau entsprechend – sehr saftigen Preisen auf.

 

Eine Erwähnung unter San Francisco Insider Tipps hat sich darüber hinaus der Bauernmarkt verdient, der dienstags und samstags, in den Sommermonaten zudem donnerstags vor dem Ferry Building stattfindet.

 

 

8. Weitere San Francisco Geheimtipps und Insider Tipps in Kurzform

 

Zu den San Francisco Geheimtipps kann auch die New Chinatown in Richmond gezählt werden.

Im westlich gelegenen Stadtteil Richmond hat sich eine neue Chinatown entwickelt, die ich hier vor allem wegen der guten asiatischen Imbisse nicht unter den Tisch fallen lassen möchte

 

 

Hier folgen abschließend noch einige weitere San Francisco Geheimtipps bzw. Insider Tipps, die ich in den anderen Kategorien nicht unterbringen konnte, allerdings auch nicht unter den Tisch fallen lassen möchte.

 

Sie werden eventuell auch noch zukünftig ergänzt, wenn mir bei künftigen Reisen noch weitere spannende Orte und San Francisco Geheimtipps über den Weg laufen.

 

Also…

 

 

  • Vermont Street zwischen 20th und 22nd Street: Hier bekommst du die von kaum Touristen aufgesuchte und – nach der berühmten Lombard Street – zweitkurvigste Straße San Franciscos zu sehen.

 

  • Ecke Filbert Street/Hyde Street: Die Filbert Street sichert sich hier mit einer Steigung von bis zu 31,5 % ihre Stellung als steilste Straße der Stadt.

 

  • Seward Mini Park: Dieser kleine Park besteht aus ein paar Bänken und einer Rutsche, die Erwachsene in rutschende Kinder zurückverwandelt.

 

  • Castro Theatre: Das Castro Theatre ist ein wunderbarer Ort, um ältere Filme in einem historischen Kino zu schauen.

 

  • New Chinatown: An der Clement Street in Richmond hat sich rund um die immer höher werdende Dichte von Geschäften chinesisch-stämmiger Einwohner eine weitere Chinatown entwickelt. Wenn du Lust auf asiatische Küche abseits der üblichen Pfade hast, dann bist du hier gut aufgehoben.

 

  • Cable Cars: Die Cable Car Linie 60 ist meist überfüllt. Linie 61, die über die California Street fährt, wird wiederum von deutlich weniger Touristen genutzt und bietet eindrucksvolle Ausblicke durch die Hochhäuserschluchten in Richtung der San Francisco Bay.

 

 

Einige abschließende Tipps praktischer Art

 

Zum Abschluss meiner San Francisco Insider Tipps habe ich noch ein paar praktische Hinweise auf Lager. Dazu gehört zunächst die folgende Karte, auf der ich dir die Lage der zuvor genannten San Francisco Geheimtipps markiert habe:

 

 

 

 

1. Praktische Tipps zur Anreise nach San Francisco und zum Nahverkehr

 

In meinen San Francisco Tipps muss auch der Nebel Karl erwähnt werden.

Um San Franciscos berühmten Nebel aus nächster Nähe erleben zu können, musst du im Regelfall zunächst einen langen Flug hinter dich bringen

 

 

Zur Anreise aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach San Francisco wirst du nur schwer daran vorbeikommen, in ein Flugzeug zu steigen.

 

Es gibt mittlerweile häufig sehr günstige Angebote, die dich teils für weit unter 500 Euro nach San Francisco und wieder zurück in die Heimat befördern. Wenn du dir dein Ticket noch nicht gesichert haben solltest, dann empfehle ich dir die Suche nach günstigen Flugangeboten mit Skyscanner:

 

 

 

 

Wenn du schließlich in San Francisco angekommen bist und dich an die Erkundung der oben beschriebenen San Francisco Insider Tipps wagen kannst, dann wirst du entweder auf UBER und Lyft oder auf das Nahverkehrssystem zurückgreifen müssen.

 

Für letzteres empfehle ich dir die Nutzung der MuniMobile-App, mit der du dir online deine Fahrscheine sichern und diese praktischerweise gleich per Kreditkarte bezahlen könntest. Praktisch ist, dass du dein vorab online gekauftes Ticket nach dem Einsteigen in den Bus oder die Tram deiner Wahl auch ohne Internetverbindung freischalten kannst.

 

 

2. San Francisco Insider Tipps zu empfehlenswerten Unterkünften

 

Auch zur Unterkunftssuche kann ich dir einige Hinweise mit auf den Weg geben. Zu den Kernproblemen dabei gehört, dass das Preisniveau der Unterkünfte in San Francisco in die Kategorie „Sehr hoch“ fällt.

 

Hinzu kommt, dass die Stadt ein Problem mit Obdachlosigkeit hat, was auch einige zentral gelegene Bereiche in Problemviertel verwandelt hat.

 

Außerdem solltest du verstärkt auf die Lage deiner Unterkunft achten, da San Francisco über kein gutes U-Bahnnetz verfügt, sodass aus bestimmten Ecken längere Busfahrten notwendig sein können, um zu den Sehenswürdigkeiten zu gelangen.

 

Als Starthilfe für deine Suche nach einer Bleibe in San Francisco könnten die folgenden Empfehlungen zu strategisch gut gelegenen Unterkünften verschiedener Preiskategorien nützlich sein:

 

 

  • Casa Loma Hotel* (ab ca. 65 €/Nacht für ein Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad): Wenn du deinen Geldbeutel schonen möchtest und dafür einige Nachteile wie ein Gemeinschaftsbad, weniger Komfort und eine ältere Ausstattung in Kauf nimmst, dann könnte dieses Hotel etwas für dich sein. Die Lage im hippen und schönen Hayes Valley unweit der Painted Ladies ist jedenfalls nicht schlecht.

 

  • HI San Francisco Fisherman’s Wharf Hostel* (ab ca. 35 €/Nacht für ein Bett im Schlafsaal oder 100 €/Nacht für ein Zweibettzimmer): Die Kette mit dem kurzen Namen HI führt einige Hostels in San Francisco. Ein empfehlenswerter Ableger befindet sich im Marina District. Dort gehört das Hostel zu den günstigsten Übernachtungsmöglichkeiten und eignet sich perfekt für Ausflüge zur Golden Gate Bridge. Außerdem stehen Parkplätze kostenlos zu Verfügung.

 

  • The Urban* (ab ca. 115 €/Nacht für ein Zweibettzimmer mit Gemeinschaftsbad): Das im bei Touristen beliebtesten Viertel Union Square gelegene The Urban bietet Zimmer mit besonders gutem Preis-Leistungsverhältnis.

 

  • San Remo Hotel* (ab ca. 115 €/Nacht für ein Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad): Im schönen, belebten und praktisch gelegenen North Beach hat das San Remo Hotel preiswerte und charmant eingerichtete Zimmer im Angebot.

 

  • Golden Gate Hotel* (ab ca. 170 €/Nacht für ein Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad): Das Golden Gate Hotel liegt wiederum wieder am Union Square und fällt vor allem durch sein astreines Bewertungsprofil auf.

 

  • Kensington Park Hotel* (ab ca. 195 €/Nacht): Eine weitere empfehlenswerte Adresse am Union Square ist das Kensington Park Hotel. Dieses zählt in dieser populären Ecke der Stadt zu den günstigsten Adressen, in denen dir Zimmer mit eigenem Bad geboten werden. Ein weiterer Pluspunkt können die Räume in den oberen Etagen sein, die einen Ausblick zu bieten haben.

 

  • InterContinental Mark Hopkins San Francisco* (ab ca. 470 €/Nacht): Zu den bekanntesten Hotels in San Francisco zählt das bereits als Bullitt-Drehort erwähnte Mark Hopkins Hotel im schönen Viertel Nob Hill. Von der Skybar des Hotels könntest du die tolle Aussicht über die Dächer der Stadt genießen.

 

 

 

 

 

Für deutlich detailliertere Hinweise zu den für Touristen am praktischsten gelegenen Stadtteilen und den jeweils besten Unterkünften in ihnen solltest du dir meinen Text unter dem folgenden Link anschauen:

 

 

 

 

3. Tipps zu guten Tourangeboten

 

In meinen Insidertipps für San Francisco gehe ich auch auf Touren zur Erkundung der Stadt rund um die Transamerica Pyramid ein.

San Francisco lässt sich auch mit Hilfe von Tourguides im Detail kennenlernen

 

 

Stadtführungen mit von ihrer Heimat begeisterten Einwohnern oder unterhaltsam gestalteten Audioguides sind ein bekanntermaßen hervorragendes Mittel, um schnell mehr von einer Stadt zu erfahren. Wenn du das ähnlich siehst, könnten die folgenden Angebote spannend für dich sein:

 

 

  • Private Willkommenstour mit einem Einwohner*: Diese individualisierte Stadtführung gibt dir die Möglichkeit, dich gleich zu Beginn deiner Reise mit Detailwissen und San Francisco Insider Tipps eines Einwohners versorgen zu lassen.

 

  • Tour durch San Francisco per E-Bike*: Mit E-Bikes lässt sich bekanntlich auf bequeme Art und mit viel Flexibilität so einiges an Strecke zurücklegen. Dieses Tourangebot macht sich das zunutze, sodass du in kurzer Zeit viel von San Francisco kennenlernen kannst.

 

  • Bootsfahrt von der Bay Bridge zur Golden Gate Bridge*: Diese 90-minütige Bootsfahrt lässt dich San Francisco bzw. die San Francisco Bay vom Wasser aus bewundern. Attraktionen wie die Golden Gate Bridge und Alcatraz ziehen aber nicht nur einfach an dir vorbei. Ein sehr informativer Audioguide in deutscher Sprache versorgt dich gleichzeitig mit Infos.

 

 

  • Panoramarundflug per Helikopter*: Wenn du es eine Runde extravaganter haben möchtest, dann könnte dieser herausragend bewertete Helikopter-Rundflug über Golden Gate Bridge und Co. das genau richtige Erlebnis für dich sein.

 

  • Food-Tour durch North Beach bzw. Little Italy*: Bei dieser 3-stündigen Foodtour durch die Gastro-Szene von North Beach probierst du dich nicht nur durch lokale Spezialitäten, sondern wirst auch mit reichlich San Francisco Insider Tipps zum Viertel und der ganzen Stadt versorgt.

 

  • Food-Tour durch Chinatown*: Hier lernst du eine der größten Chinatowns der Welt nicht nur mit großzügigen Kostproben kulinarisch kennen, sondern erfährst auch viel über die Geschichte dieser faszinierenden Ecke von San Francisco.

 

 

4. Spartipp: Die besten Reise-Kreditkarten

 

Die USA sind ein absolutes Kreditkartenland. Aber nicht nur deshalb ist die Zahlung mit Kreditkarten hier besonders praktisch. Mit den richtigen Reise-Kreditkarten kannst du in Amerika auch einiges an Geld sparen.

 

Die richtigen Reise-Kreditkarten geben dir die Möglichkeit, Gebühren und ungünstige Wechselkurse beim Geldwechsel in Wechselstuben, Gebühren für die Nutzung von Geldautomaten sowie Fremdwährungsgebühren beim Bezahlen von Hotels und anderen Dingen zu umgehen.

 

Die beiden besten kostenlosen Reise-Kreditkarten für diese Zwecke nutze ich selber seit mehreren Jahren – und das nicht nur auf Reisen, sondern auch im Alltag. Ihre genauen Vor- und Nachteile habe ich im folgenden Artikel zusammengefasst:

 

 

 

 

Du kannst dir die Angebote natürlich auch direkt bei den Anbietern anschauen. Das geht unter den folgenden Links:

 

 

 

 

 

5. Tipps zu den besten San Francisco-Reiseführern

 

Bücher sind bekanntermaßen ein wunderbares Mittel, um sich bis ins Detail über Reiseziele zu informieren. Die nachfolgenden Reiseführer sind bestens dazu geeignet, San Francisco genauestens unter die Lupe zu nehmen:

 

 

  • San Francisco-Reiseführer von Lonely Planet*: Dieser Reiseführer aus der populären Lonely Planet-Reihe bietet dir äußerst detaillierte Infos zur kalifornischen Metropole und war eine große Hilfe bei meiner Reisevorbereitung.

 

  • San Francisco-Ausgabe von Marco Polo*: Die Reiseführer von Marco Polo sind wiederum immer eine hilfreiche Quelle, wenn du die wichtigsten Infos zu einem Reiseziel kompakt präsentiert bekommen möchtest. Das leistet auch die Ausgabe für San Francisco.

 

 

  • Reise Know-How Reiseführer USA Südwesten mit ganz Kalifornien*: Ein Trip nach San Francisco ist in vielen Fällen Teil einer Reise durch Kalifornien bzw. den Südwesten der USA. Dieses Buch ist ein hervorragender Begleiter für die Erkundung dieser Ecke mit umfassenden Infos zu San Francisco, LA, San Diego, Las Vegas und den umliegenden Nationalpark wie dem Grand Canyon oder dem Yosemite Nationalpark. Absolute Empfehlung!

 

 

 

 

Schau dir für eine weitere Ladung an Infos auch meine anderen San Francisco-Artikel an:

 

 

 

 

 

 

 

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