Die 17 schönsten San Francisco Sehenswürdigkeiten, die du auf keinen Fall verpassen darfst | Reiseblog Urban Meanderer
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Es gibt dutzende San Francisco Sehenswürdigkeiten. Hier bin ich auf dem Weg zu einer meiner liebsten: Twin Peaks.

Die 17 schönsten San Francisco Sehenswürdigkeiten, die du auf keinen Fall verpassen darfst

San Francisco ist eine Stadt, an die weitgehend jeder positiv eingestellte Mensch mit Freude denkt.

 

So ist es auch bei mir: Mit der Stadt verbinde ich – neben weltberühmten San Francisco Sehenswürdigkeiten wie der Golden Gate Bridge – immergrüne Vegetation am dunkelblauen Ozean, ein Gefühl von Freiheit, eine mitreißend positive Lebenseinstellung, die genau richtige Positionierung zwischen Kleinstadtflair und Großstadtleben, gute Musik und Filmverfolgungsjagden durch die unverkennbaren hügeligen Straßen.

 

(Auch verbinde ich mit der Stadt eine Videospielmission, bei der man die nicht zu kleine Hanfplantage einer höchst mysteriösen Spielfigur namens The Truth mit einem Flammenwerfer abfackeln darf. Das sei hier aber nur am Rande erwähnt.)

 

 

Hier siehst du die in San Francisco oft auffallende California Republic Flagge vor der Grace Cathedral.

California Republic Flagge vor der Grace Cathedral

 

 

Die Wahrheit ist – San Francisco ist wesentlich mehr als das beschriebene, mit positiver Energie beladene städtische Juwel zwischen Hügeln, Ozean und Wäldern.

 

Die Stadt zeigt auch einige deutlich dunklere Facetten. So traurig es ist, dass es sie geben muss… Sie liefern eine weitere Dimension, die diese Stadt umso vielfältiger, interessanter und lebendiger macht.

 

Hier nur ein Beispiel: Ich landete abends gegen halb sieben in San Francisco. Die Ansage, dass ab zwanzig Uhr die Rezeption meines Hotels schließen sollte, stresste leicht.

 

Erst im BART-Train konnte ich mich in den tiefen Sitzen entspannen; den locker-entspannten Ansagen des Zugführers und dem kalifornischen Abendlicht zum Dank.

 

 

Hier siehst du San Francisco beim Landeanflug aus der Vogelperspektive.

San Francisco begrüßte mich vor der Landung mit diesem genialen Ausblick

 

 

Der Zeitdruck führte zu einer ungewöhnlichen Entscheidung, die zur Folge hatte, dass ich mir meinen ersten Eindruck von San Francisco in seinem bekanntesten Problemviertel bildete: Tenderloin.

 

Anders ging es nicht, denn es kam auf jede Minute an. Der kürzeste Weg führte von der BART-Station Civic Center schnurstracks in nördlicher Richtung auf die California Street zu, an der sich mein Hotel befand. Und genau zwischen der Station und meinem Hotel lag Tenderloin.

 

Um es kurz zu machen: In Tenderloin herrscht eine überdurchschnittlich angespannte Atmosphäre. Die Not der vielen Obdachlosen (etwa 10.000 in ganz San Francisco) und Drogenabhängigen spiegelt sich in einer aggressiveren Stimmung wider, die man zunächst nicht mit San Francisco in Verbindung bringt. Mit gesundem Menschenverstand ist das kein Problem für Reisende.

 

Pech sorgte dennoch dafür, dass mir etwas einen ordentlichen Schrecken einjagte.

 

Kennst du diese Motorcross-Motorräder, die mit jedem Tritt aufs Gaspedal laute Knallgeräusche abgeben? Der Motor eines solchen Knallfrosch-Mistteils ging keine fünfzig Meter von mir entfernt mit einem noch lauteren Knall kaputt. Es hörte sich an wie ein Pistolenschuss.

 

Du kannst dir vorstellen, dass ein solches Geräusch in Kombination mit meiner leichten Tenderloin-Anspannung mein Herz mächtig zum Schlagen brachte.

 

Abgesehen von diesem kleinen Schreckerlebnis erreichte ich das Hotel jedoch rechtzeitig und ohne Probleme.

 

Auch so kann die Stadt also sein. Dieses San Francisco Gesamtpaket, das ich während meiner Reise kennengelernt habe, möchte ich dir vorstellen.

 

Folge mir hierzu auf meiner Erkundungstour entlang der schönsten San Francisco Sehenswürdigkeiten. Ganz klar ist: Du solltest sie auf jeden Fall auch besuchen!

 

 

1. Coit Tower

 

Den Coit Tower empfehle ich als Startpunkt für die Erkundung der San Francisco Sehenswürdigkeiten. Hier siehst du ihn von North Beach aus fotografiert.

Blick auf den Coit Tower

 

 

Jetlag-bedingt schlief ich nur kurz. Gut so, denn die ersten San Francisco Sehenswürdigkeiten wollten erkundet werden.

 

Meine erste Anlaufstelle war der Coit Tower, zurecht benannt nach dem legendären holländischen Fußballgott Dirk Kuyt.

 

Leider Quatsch! Namensgebend für den 64 Meter hohen Coit Tower war eine Förderin der Freiwilligen Feuerwehr von San Francisco, Lillie Hitchcock Coit.

 

Den Turm im Art Déco Stil ist ein toller Ausgangspunkt für deine San Francisco Erkundungen, da er dir einen Rundumblick ermöglicht:

 

Du kannst unter anderem San Francisco Sehenswürdigkeiten wie die Golden Gate und die Bay Bridge, die Lombard Street, Alcatraz, die Transamerica Pyramid und das Ferry Building erspähen. Der Normalpreis für die Nutzung des Aufzugs zur Turmspitze beträgt 6 $.

 

Wenn dir das nicht noch mehr Vorfreude auf die weiteren San Francisco Sehenswürdigkeiten macht, was dann?

 

 

2. Lombard Street

 

Hier siehst du die berühmten Kurven der Lombard Street vom Coit Tower in San Francisco aus fotografiert.

Die berühmten Kurven der Lombard Street vom Coit Tower aus gesehen

 

 

Vom Coit Tower geht es weitgehend bergab bis zur etwa fünfzehn Minuten entfernten Lombard Street.

 

Diese ist, seitdem sie wegen ihres starken Gefälles 1922 durch zahlreiche Kurven „entschärft“ wurde, die zweitkrummste Straße der Stadt. Das, in Kombination mit der Bepflanzung der Beete am Fahrbahnrand, macht die Lombard Street weltbekannt und zum unverzichtbaren Fotomotiv für Touristen in San Francisco.

 

 

3. North Beach

 

Von der Lombard Street aus gehst du etwa zehn wenig hügelige Minuten zu Fuß bis zum Washington Square im Stadtteil North Beach.

 

Dort kannst du, im Schatten der Saints Peter and Paul Church, den chinesisch-stämmigen Bewohnern beim Tanzen und Tai-Chi beobachten (in San Francisco machen Chinesen über 20 % der Gesamtbevölkerung aus).

 

Insbesondere die „gehenden“ Tanzeinlagen chinesischer Tanzbär-Seniorinnen, wie ich sie auch schon in Parks in Peking beobachtet habe, sind unterhaltsam.

 

Ich hatte am Washington Square zudem die Ehre, einen Obdachlosen dabei erwischen zu dürfen, wie dieser seinem Hund Marihuanarauch in die Schnauze pustete. Als er mich und meine umgehängte Kamera sah, drohte er, „I fuck you up“, sollte ich ihn fotografieren. Um seine Aussage zu untermauern, schmiss er ein Taschenmesser in das Holz seiner Bank. Netter Typ.

 

Deshalb beschloss ich, schnell die Columbus Avenue weiter in Richtung Broadway zu gehen. Dort wandelte ich entlang dem City Lights Bookstore, dem Caffe Trieste und dem Vesuvio auf den Spuren von Beat-Poeten wie Jack Kerouac oder Allen Ginsberg. Ich hätte noch einen Blick ins Beat Museum werfen sollen, doch weitere San Francisco Sehenswürdigkeiten riefen nach mir.

 

 

Die Transamerica Pyramid dürfte der wohl berühmteste Wolkenkratzer unter den San Francisco Sehenswürdigkeiten sein.

Die Transamerica Pyramid von North Beach aus gesehen

 

 

4. Transamerica Pyramid (Financial District)

 

Wenn du der Columbus Avenue von North Beach aus kommend noch weiter in südlicher Richtung folgst, dann läufst du direkt auf die 260 Meter hohe Transamerica Pyramid zu. Dies dürfte seit seiner Fertigstellung 1972 der auffälligste Wolkenkratzer in der Skyline von San Francisco sein.

 

In der Umgebung der Transamerica Pyramid kannst du in den Häuserschluchten des Financial Districts umhergehen.

 

 

5. Chinatown

 

Hier siehst du das Dragon Gate als Zugang zur Chinatown von San Francisco.

Das Dragon Gate als Zugang zur Chinatown von San Francisco

 

 

In direkter Nachbarschaft der Transamerica Pyramid befindet sich der Portsmouth Square. Nicht nur liegt dieser Platz im Zentrum Chinatowns, um ihn herum sind zugleich die ersten Häuser der Stadt San Francisco gebaut worden.

 

Von hier aus kannst du dich aufmachen und San Franciscos Chinatown erkunden. Diese bildet die größte chinesische Gemeinde außerhalb Asiens und bietet sich zum Essengehen und Mitbringsel-Shoppen an.

 

Ein paar weitere Fakten können nie schaden: San Franciscos Chinatown wurde 1850 gegründet und wird von mehr Touristen besucht als die Golden Gate Bridge. Auch ist das Viertel mit einem Durchschnittseinkommen von 20.000 $ im Jahr eines der ärmsten von ganz San Francisco. Zum Vergleich: Das Durchschnittsjahreseinkommen für die gesamte Stadt liegt bei 76.000 $.

 

Am besten erkundest du Chinatown vielleicht, indem du an der touristischen Grant Avenue mit dem Chinatown Gate startest.

 

Weitere Anlaufpunkte können Sing Chong und Sing Fat sowie die Stockton Street sein. Von dort aus kannst du dich nach und nach in die kleineren Seitengassen vorarbeiten. Es erwartet dich ein Hauch vom echten chinesischen Leben.

 

 

6. Union Square

 

Um offen zu sein: Beim Union Square tue ich mich – trotz seiner Stellung als so ziemlich bekanntestem Platz in San Francisco – schwer damit, ihn als eine der schönsten San Francisco Sehenswürdigkeiten zu nennen.

 

Dennoch möchte ich den Union Square hier erwähnen, damit du dir selber ein Urteil erlauben kannst. Vielleicht nimmst du den Platz schöner wahr als ich.

 

Bei deiner Reise wirst du dem Union Square sowieso nur schwer entgehen können. Zum einen liegt der Platz im Zentrum des Einkaufs- und Theaterviertels. Zum anderen kannst du von ihm aus schnell zur Kreuzung von Market und Powell Street gehen und dort die Cable Cars beim Wenden auf einem Turntable beobachten.

 

 

7. Grace Cathedral und Huntington Park

 

Blick aus dem Huntington Park auf die Grace Cathedral bei Nacht

Blick aus dem Huntington Park auf die Grace Cathedral bei Nacht

 

 

Offensichtliches Vorbild für die 1920 erbaute Grace Cathedral war die Nôtre Dame in Paris. Was die Grace Cathedral seinem Pariser Vorbild voraus hat, dürfte der erdbebensichere Stahlbeton sein.

 

Ungewöhnlich ist, dass auf den Fenstern der Grace Cathedral nicht biblische Figuren, sondern Personen wie Albert Einstein, Franklyn D. Roosevelt oder Henry Ford abgebildet sind.

 

Im direkt angrenzenden Huntington Park kannst du die Kathedrale auf dich wirken lassen.

 

Auf deine Reise und auf San Franciscos hügelige Straßen kannst du dich mit „Bullitt“ einstimmen, einem der absoluten San Francisco Filmklassiker. Hier wird neben vielen anderen San Francisco Sehenswürdigkeiten gleich zu Beginn die Grace Cathedral auf Film gebannt.

 

 

8. Golden Gate Bridge Fahrradtour

 

Die berühmteste der San Francisco Sehenswürdigkeiten Golden Gate Bridge mit Blick in Richtung Marin County

Auf der Golden Gate Bridge mit Blick in Richtung Marin County

 

 

Eine Tour mit einem Leihrad zur Golden Gate Bridge kann ich dir sehr empfehlen. Für mich persönlich war meine Radtour über die weltberühmte Hängebrücke bis nach Sausalito und zurück ein Höhepunkt meiner San Francisco-Reise.

 

Und es kommt noch besser: In eine Golden Gate Bridge Fahrradtour lassen sich gleiche mehrere weitere San Francisco Sehenswürdigkeiten einbauen.

 

So kannst du es machen: Leih dir in der Fisherman’s Wharf-Gegend ein Rad. Mein relativ altes, aber problemlos fahrendes Gestell lieh ich mir bei San Francisco Bicycle Rentals für 24 Stunden an der Jefferson Street zum Onlinepreis von 24 $.

 

Wenn du weniger strampeln möchtest, dann kannst du dir ein E-Bike leihen. Da sich die Anzahl der Steigungen auf dem Weg zur Golden Gate Bridge aber in Grenzen hält, habe ich das selber für nicht nötig gehalten. (Ich bin aber auch kein Maßstab, da ich lange Zeit jeden Tag fast dreißig Kilometer mit dem Rad zur Arbeit gefahren bin.)

 

Bevor du die legendäre Brücke erreichst, kannst du dein Rad nutzen, um die Gegend von Fisherman’s Wharf und Pier 39 (dort haben sich Seelöwen häuslich eingerichtet) zu erkunden. Für meinen Geschmack ist dieses Gebiet jedoch eindeutig zu sehr auf Touristen zugeschnitten.

 

In unmittelbarer Nähe befindet sich zudem der Ghirardelli Square. Dieses Gebäude einer ehemaligen Schokoladenfabrik ist auf drei Etagen gefüllt mit Restaurants und Shops.

 

Auf deinem weiteren Weg in Richtung Golden Gate Bridge kommst du am Palace of Fine Arts vorbei, den ich dir im nächsten Punkt gesondert als eine der schönsten San Francisco Sehenswürdigkeiten vorstellen werde.

 

Der Uferweg endet unterhalb des südlichen Endes der Brücke am Fort Point. Um über die Golden Gate Bridge fahren zu können, musst du kurz nach Crissy Field links abbiegen.

 

Genau wie den Eiffelturm könnte ich mir die (2,7 km lange und 27 Meter breite) Golden Gate Bridge stundenlang angucken. Völlig zu Recht ist sie eines der berühmtesten Bauwerke der Welt. Und mit einem Fahrrad lässt sie sich am besten erkunden.

 

 

Hier siehst du die San Francisco Skyline von der Golden Gate Bridge aus.

Die San Francisco Skyline von der Golden Gate Bridge aus gesehen

 

 

Nach Besichtigung der Golden Gate Bridge hast du einige Optionen. Eine Weiterfahrt nach Sausalito bietet sich an. Von da kannst du sogar weiter bis zum Muir Woods National Monument fahren und dir Küstenmammutbäume – und damit die höchste Baumart der Welt – angucken.

 

Aber auch in San Francisco gibt es einiges mit dem Rad zu erkunden. An das südliche Ende der Golden Gate Bridge angrenzend erwartet dich der Presidio mit seinen unzähligen Eukalyptusbäumen. Auch der Golden Gate Park ließe sich wegen seiner enormen Größe bestens mit einem Fahrrad erkunden.

 

 

San Francisco National Cemetery im Presidio mit der Golden Gate Bridge im Hintergrund

San Francisco National Cemetery im Presidio mit der Golden Gate Bridge im Hintergrund

 

 

Um den Tag abzurunden kannst du dir in der kalifornischen In’n’Out-Burger-Kette zu viel Fastfood bestellen. An der Fisherman’s Wharf findest du eine Filiale. Der Zusatzwunsch „Animal Style“ sorgt dafür, dass du mehr Beilagen auf deine Burger geklatscht bekommst.

 

 

9. Palace of Fine Arts

 

Der Palace of Fine Arts ist eine der schönsten San Francisco Sehenswürdigkeiten.

Der Palace of Fine Arts

 

 

Der Palace of Fine Arts wurde 1915 für die Panama-Pazifik-Exposition erbaut. Bei der Konstruktion der Kuppel im Zentrum des Palastes hatte man sich an griechischen und römischen Tempeln orientiert.

 

Ich empfand es als sehr interessante Mischung, in der „neuen Welt“ durch eine derart schöne Palastanlage zu gehen, die nach Vorbild alter Zivilisationen errichtet wurde.

 

Alfred Hitchcock schien ähnlicher Meinung gewesen zu sein, als er den Palace of Fine Arts in seinem Meisterwerk „Vertigo“ in Szene setzte.

 

 

10. Alcatraz

 

Hier siehst du Alcatraz von Fort Point unterhalb der Golden Gate Bridge aus fotografiert.

Erfolgreicher Fluchtversuch? Alcatraz von Fort Point aus gesehen

 

 

Während meiner Reise Ende März hatte ich gutes Wetter. Die einzige Ausnahme war der Tag, an dem es nach Alcatraz ging. Es regnete ununterbrochen, was durch starken Wind noch verstärkt wurde.

 

 

Alcatraz lernte ich bei denkbar schlechtem Wetter kennen. Es regnete und stürmte.

Der kalifornische Sonnenschein schafft es nicht immer bis auf eine Gefängnisinsel

 

 

Mein Glück war, dass das ungemütliche Wetter sehr gut zur Atmosphäre einer Gefängnisinsel passte. So konnte ich mich – auch dank des hochwertigen Audioguides – etwas besser einfühlen in die unkomfortablen Lebensbedingungen der Alcatraz-Häftlinge.

 

Empfehlenswert zum Einstimmen auf den Ausflug ist der Film „Flucht von Alcatraz“ mit Clint Eastwood. Fans von 90er-Jahre-Actionblockbustern sollten Spaß an „The Rock“ haben.

 

Dein Alcatraz-Ticket solltest du dir unbedingt rechtzeitig vor deiner Reise online kaufen. Mach dies nur beim offiziellen Händler AlcatrazCruises, denn bei allen anderen Anbietern zahlst du sinnlos mehr Geld für die Vermittlung.

 

 

Hier siehst du den Times Square auf Alcatraz während einer Early Bird Tour.

Alleine auf weiter Flur ist man auf Alcatraz nie

 

 

Empfehlen kann ich dir die Early Bird Tour, dank der du mit der ersten Touristenladung auf die Gefängnisinsel losgelassen wirst. Dadurch stößt die Gruppe, mit der du Alcatraz erreichst, nicht auf so viele Besucher aus vorherigen Schiffsladungen.

 

 

10. Ferry Building

 

Hier siehst du das zwischen Hochhäuser gequetschte Ferry Building von San Francisco.

Das – scheinbar – zwischen Hochhäuser gequetschte Ferry Building

 

 

Von Alcatraz aus gehst du knapp zwanzig Minuten bis zum Ferry Building, welches sich zu einem Gourmetmekka entwickelt hat.

 

Nach einigen Stunden im kühlen Alcatraz kannst du hier eine Essenspause einlegen, bei der keine Geschmacksrichtung zu kurz kommen muss. Dienstags und donnerstags öffnet zudem ein Bauernmarkt seine Pforten.

 

Hinter dem Ferry Building kannst du zudem den Blick auf die Bay Bridge genießen.

 

 

11. Haight-Ashbury

 

Hier siehst du einen Shop in Haight-Ashbury, der aus der Hippie-Vergangenheit des Viertels Profit schlagen möchte.

Interessante Angebote in einem Shop in Haight-Ashbury

 

 

Haight-Ashbury war das Epizentrum der Hippiebewegung in den 60er Jahren und Popgrößen wie Jimi Hendrix, Janis Joplin und The Grateful Dead lebten damals im Viertel.

 

Spätestens wenn die Hippies von damals das heutige Antlitz ihres Viertels sehen, dann dürften ihnen aufgehen, dass sich eher das Gegenteil ihres damaligen Lebensentwurfes durchgesetzt hat. Hier wird in Teilen die Hippievergangenheit so kommerzialisiert, dass dem Alt-Hippie schon schlecht werden dürfte.

 

Dennoch – oder gerade deswegen – übt Haight-Ashbury noch immer einen unvergleichlichen Charme aus. Die kleinen verschrobenen Geschäfte, gute Plattenläden und viele bunte Farben konnten mich überzeugen.

 

 

12. Golden Gate Park

 

Im Golden Gate Park kannst du dich nach der Erkundung der anderen San Francisco Sehenswürdigkeiten entspannen.

Entspannen an einem See im Golden Gate Park

 

 

Du denkst, der Central Park in New York bricht alle Rekorde? Das ist nicht ganz richtig, denn der in den 1870ern angelegte Golden Gate Park übertrifft sein Ostküsten-Gegenstück alleine schon hinsichtlich der Größe. Der Golden Gate Park erstreckt sich über fünf Kilometer von Ost nach West und über 800 Meter von Nord nach Süd.

 

In ihm kannst du unter anderem um Seen wandern, dich an einer Windmühle wie in Ostfriesland fühlen, dich im de Young Museum von einer umfangreichen Kunstsammlung erschlagen lassen oder auf dem Hippie Hill ein mit einer Papiertüte verdecktes Pabst Blue Ribbon trinken. Auch kannst du in einem japanischen Teegarten einen Wasserfall und Pagoden bewundern.

 

 

13. Ocean Beach

 

Der Ocean Beach kann als Beispiel für zahlreiche Strände in San Francisco herhalten. Strände müssen definitiv zu den San Francisco Sehenswürdigkeiten gezählt werden.

Der Ocean Beach im Westen San Franciscos

 

 

An seinem westlichen Ende spuckt dich der Golden Park beinahe direkt an den Ocean Beach. Wegen gefährlicher Strömungen und der ganzjährig niedrigen Wassertemperaturen ist der Strand jedoch eher nicht zum Baden geeignet.

 

Mit ein wenig Neid musste ich feststellen, dass die Einwohner San Franciscos mit tollen Stränden gesegnet sind. China Beach, Crissy Field Beach, Mile Rock Beach und der Ocean Beach bis herunter zum Fort Funston Beach… Die Auswahl ist groß und die umliegende Natur spektakulär.

 

Während deiner Reise kannst also auch du strandtechnisch aus dem Vollen schöpfen.

 

 

14. Palace of the Legion of Honor

 

Der Palace of the Legion of Honor ist optisch und durch sein Museum eine der empfehlenswertesten San Francisco Sehenswürdigkeiten.

Der Palace of the Legion of Honor

 

 

Ich empfehle dir über die Sutro Baths und den Lands End Trail bis zum Palace of the Legion of Honor zu wandern.

 

Die Sutro Baths sind die Ruinen eines ehemaligen Outdoor-Salzwasser-Schwimmbades, das 1966 bis auf die Grundmauern abbrannte.

 

Die vom Pazifik immer weiter abgeriebenen Grundmauern des Bades sorgen für eine eigenartige Stimmung, die schon im schrägen Film Harold und Maude für noch schrägere Szenen eingesetzt wurde.

 

Von den Sutro Baths aus führt dich eine Treppe auf den Lands End Trail bzw. Coastal Trail, von dem aus dein Blick immer wieder auf die Golden Gate Bridge fällt, ehe du in Richtung Palace of the Legion of Honor abbiegst.

 

Dort angekommen kannst du nicht nur das wunderschöne Gebäude an sich bewundern, sondern innen im Museum die Gemälde von Künstlern wie Rembrandt, Monet, Renoir oder Degas genießen.

 

 

15. Alamo Square mit den Painted Ladies

 

Dies sind Painted Ladies in der Nähe des Alamo Squares in San Francisco

Painted Ladies in der Nähe des Alamo Squares

 

 

Ich hoffe, dass du mit dieser der San Francisco Sehenswürdigkeiten mehr Glück hast als ich. Nicht nur wurde mir durch einen grauen Himmel das berühmte Foto der Painted Ladies mit der Skyline im Hintergrund sabotiert.

 

Auch war zum Zeitpunkt meiner Reise (Ende März 2017) die Wiese, von der aus man den besten Ausblick hat, wegen Bauarbeiten abgesperrt.

 

 

16. Mission District (Mission Dolores, Dolores Park)

 

Blick vom Dolores Park im Mission District in Richtung der Skyline von San Francisco

Blick vom Dolores Park in Richtung der Skyline von San Francisco

 

 

Es bietet sich an, dass du deine Erkundung des Mission Districts an der Mission Dolores startest. Dafür gibt es einen ganz simplen Grund: Die 1776 gegründete Mission ist das älteste erhaltene Gebäude in San Francisco. Starte also am Ursprung der Stadt!

 

Der Mission District grenzt sich mit einer ganz eigenen Atmosphäre von den anderen Stadtvierteln ab. Überall findest du Street Art, bunte Farben sind allgegenwärtig. Zeitweise kann man sich nach Mexiko versetzt fühlen.

 

Und wo wir schon beim Thema Mexiko sind: Einen der berühmten Mission-Burritos solltest du dir auf deinem Streifzug durch das Viertel nicht entgehen lassen.

 

Der vermutlich beste Ort auf der Welt, um einen derartigen Burrito zu essen, dürfte der Dolores Park sein. Hier kannst du dich auf die Wiese legen und San Franciscos Skyline von Palmen umrahmt auf dich einwirken lassen.

 

 

17. und letzte der schönsten San Francisco Sehenswürdigkeiten: Twin Peaks

 

Der tolle Ausblick in alle Himmelsrichtungen macht die Twin Peaks zu einer der San Francisco Sehenswürdigkeiten schlechthin.

Die Twin Peaks in San Francisco

 

 

Ein weiteres großes Highlight meiner Reise war meine kleine Stadtwanderung hinauf auf die Twin Peaks.

 

Bei strahlendem Sonnenschein und schönstem kalifornischen Frühlingswetter startete ich am Dolores Park. Mein Ziel hatte ich dabei die ganze Zeit vor Augen: Die Twin Peaks, die ich eher als Triple Peaks wahrnahm, ragten über die für San Francisco typischen, mehrfarbigen Holzhäuser hinaus.

 

Zusammen ermöglichen dir beide Gipfel einen Rundumblick. Du kannst den Pazifik, die Golden Gate Bridge, Oakland und Downtown San Francisco überblicken, wenn dir der berühmte Nebel von San Francisco keinen Strich durch die Rechnung macht.

 

Für mich ganz weit oben unter den San Francisco Sehenswürdigkeiten ist Twin Peaks mit seinen genialen Ausblicken in alle Himmelsrichtungen.

Ausblick von Twin Peaks in Richtung Downtown San Francisco

 

 

Von dort aus ging ich weiter herunter bis ins Castro, dem Schwulen- und Lesbenviertel San Franciscos. Warum gibt es nicht überall auf der Welt regenbogenfarbene Zebrastreifen?

 

 

Hier folgt abschließend die versprochene Karte, auf der ich die 17 schönsten San Francisco Sehenswürdigkeiten grün markiert habe. Für alle weiteren genannten Highlights habe ich einen roten Marker gesetzt.

 

 

 

 

Wie du siehst, liegen die meisten San Francisco Sehenswürdigkeiten nicht weit voneinander entfernt. Die vielen steilen Anstiege erschweren allerdings die Erkundung der Stadt. Busse sind daher eine gute Variante, um in San Francisco voranzukommen.

 

Empfehlen kann ich dir dafür die MuniMobile-App. Mit dieser kannst du über dein Handy mit einer Kreditkarte für deine Bustickets bezahlen und diese dann beim Zusteigen auf dem Handy freischalten. Nach dem Ticketkauf benötigst du zum Freischalten des Tickets keine Internetverbindung.

 

Noch ein kleiner Tipp: Durch den Tech Boom (Pinterest und Twitter haben ihren Sitz in San Francisco, das Silicon Valley liegt um die Ecke) werden die Mieten in luftige Höhen getriebenen.

 

Nicht nur Künstler werden dadurch aus der Stadt vertrieben. Auch du bekommst die hohen Mietpreise vermutlich bei deiner Hotelsuche zu spüren.

 

Bei Airbnb findest du im Vergleich zu Hotels oft günstigere und individuellere Unterkünfte. Etwas helfen kann ich dir mit diesem 35 Euro Gutschein für deine erste Buchung über Airbnb.

 

 

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Die 17 Must See San Francisco Sehenswürdigkeiten

 

 

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San Francisco – Die 17 Must See Sehenswürdigkeiten

 

 

Warst du schon in San Francisco? Was sind deine Highlights in der Stadt? Ich würde gerne von dir hören!

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