8 faszinierende Singapur Insider Tipps abseits der Touristenmassen | Reiseblog Urban Meanderer
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In meinen Singapur Insider Tipps bzw. Geheimtipps beschreibe ich dir zahlreiche Orte abseits der Touristenmassen rund um die Sultan Moschee.

8 faszinierende Singapur Insider Tipps abseits der Touristenmassen

Vor meiner Rundreise über die malaiische Halbinsel, die in Singapur ihr Ende fand, hatte ich einige Vorurteile gegenüber Singapur, welche den Stadtstaat nicht nach weit oben auf meiner Liste der Städtereiseziele beförderten.

 

Ich hielt Singapur wegen der immer wieder genannten drakonischen Strafen für abstruse Vergehen wie Kaugummikauen für aalglatt, brav und in der Folge für eher langweilig.

 

Ich bin ein Fan von Städten mit Ecken und Kanten. Und Singapur schien mir das krasse Gegenteil von einer solchen Stadt zu sein. Während meines Aufenthalts durfte ich mich eines Besseren belehren lassen: In Singapur läuft tatsächlich alles in sehr geregelten Bahnen ab. Dennoch präsentiert sich die asiatische Metropole nicht übertrieben steril oder unfrei.

 

Insgesamt war ich also sehr positiv überrascht. Auch wenn die Hauptsehenswürdigkeiten (Marina Bay Sands, Gardens by the Bay) zu Recht von den Tourimassen angesteuert werden, so überzeugt Singapur auch – oder gerade – abseits der ausgelatschten Touristenpfade.

 

Jenseits der Marina Bay gibt es viele Orte zu erkunden, an denen sich das Singapur jenseits der Klischees zeigt. Dort liefert Singapur lebendige und bunte Viertel wie Kampong Glam, Little India, Chinatown, Tiong Bahru oder Katong und Joo Chiat.

 

Darüber hinaus bieten die genialen Hawker Centre mit ihrem unglaublichen Angebot an asiatischen Köstlichkeiten zum Spartarif einen Ort, an den ich mich immer wieder zurückwünsche, sobald ich auch nur ansatzweise Appetit auf asiatisches Essen bekomme.

 

Und da mich ein solcher Appetit auf asiatische Köstlichkeiten gerade wieder überkommt, starten wir meine Singapur Insider Tipps am besten gleich mit einigen Infos zu den nicht nur von mir verehrten Hawker Centern.

 

 

1. Singapur Insider Tipps zu Hawker Centern und lokalen Spezialitäten

 

Singapur Insider Tipps wären unvollständig ohne Hinweise zu den Hawker Centern und Ständen wie dem Michelin-Stern ausgezeichneten von Liao Fan.

In den Hawker Centern lohnt sich das Anstehen immer

 

 

Singapur ist für mich der kulinarische Nabelpunkt der Welt. Wer asiatisches Essen mag, wird Singapur lieben. Wer zudem kleine Imbisse in sein Herz geschlossen hat, der wird die äquatornahe Metropole noch eine Spur mehr lieben.

 

Das kulinarische Highlight sind für mich die Hawker Centre (hawker = Straßenhändler), von denen es in Singapur über 100 gibt. Diese bilden jeweils wiederum die Heimat für unzählige Imbisse bzw. Hawker-Stände, die Köstlichkeiten aus allen Winkeln Asiens servieren.

 

Die Hawker Centre zogen mich von Anfang an in ihren Bann. Ich muss allerdings zugeben, dass mich das Überangebot an Köstlichkeiten, von denen ich oftmals noch nie etwas gehört hatte, zunächst leicht überforderte.

 

Bei meinen Singapur Insider Tipps gebe ich dir Hinweise, damit dich das Überangebot nicht so sehr überfordert, wie mich zunächst.

Da hatte ich das Überangebot in den Singapurer Hawker Centern scheinbar schon im Griff

 

 

Genau deshalb versorge ich dich hier mit einigen Singapur Insider Tipps zu den genialen Hawker Centern, damit du das Beste aus den günstigen und sehr köstlichen Mahlzeiten herausholen kannst.

 

Zunächst solltest du wissen, dass die Stände in den Hawker Centern deutlich erkennbar eine Hygieneplakette zur Schau stellen müssen. A ist dabei die Bestnote. Etwas schlechteres als B habe ich nicht zu sehen bekommen. Was du daraus ableiten kannst: Die Hygienestandards sind hoch, sodass du dir – von Allergien abgesehen – keine Sorgen machen musst.

 

Ebenfalls gut zu wissen ist die Tatsache, dass die Stände nummeriert sind, was bei der Suche eines bestimmten Imbisses sehr hilfreich sein kann. Falls du allerdings keinen bestimmten Imbiss im Visier hast, dann könntest du dich an der Zahl der Anstehenden orientieren. Die Formel ist also noch simpler als die erste Binomische Formel: Lange Schlange = empfehlenswerter Imbiss.

 

Dein Urlaubsbudget dürfte von den Hawker Centern selten überstrapaziert werden. Preislich wirst du für eine Mahlzeit im Schnitt etwa 2,50 € bezahlen. Und überarbeiten musst du dich in den Fresstempeln ebenfalls nicht: Die Tabletts werden im Regelfall von Personal weggeräumt.

 

Genug vom Hawker Centre-ABC. Kommen wir zunächst zu den besten und beliebtesten Exemplaren dieser Gattung:

 

 

Chinatown Complex Food Centre: Ein absolutes Muss ist für meinen Geschmack ein Abstecher in dieses Hawker Centre in Chinatown, um bei „Liao Fan Hong Kong Soya Sauce Chicken Rice and Noodles“ eines der günstigsten Michelin-Stern-prämierten Gerichte überhaupt zu essen.

 

Maxwell Food Centre: Ebenfalls in Chinatown gelegenes Hawker Centre, in dem du unbedingt den Hainanese Chicken Rice im Michelin-genannten Imbiss namens „Tian Tian Hainanese Chicken Rice“ probieren solltest.

 

Amoy Street Food Centre: Auch hier gibt es – nur einen Katzensprung vom Maxwell Food Centre entfernt – mit „Hong Kong Beef Noodle“, „A Noodle Story“ (Ramen à la Singapur) und „J2 Famous Crispy Curry Puff“ drei Stände, die sich eine Nennung im Michelin Bib Gourmand sichern konnten.

 

Lau Pa Sat Market (auch: Telok Ayer Market): In einem schicken Gebäude zwischen zahlreichen Wolkenkratzern nahe der Marina Bay gelegenes Hawker Centre, das zu den bekanntesten Exemplaren seiner Art gehört, mir jedoch durch etwas aufdringlichere Anwerber für die umliegenden Imbisse auffiel.

 

Golden Mile Food Centre (nahe Kampong Glam): Nahe meiner Unterkunft in Bugis gelegenes Hawker Centre, bei dem sich der Stand „Wedang“ für seine indonesischen Spezialitäten und Satay eine Nennung im Michelin Bib Gourmand sichern konnte.

 

Old Airport Road Food Centre: Sehr beliebtes Hawker Centre östlich des Stadtzentrums, in dem du bei „Lao Fu Zi Fried Kway Teow“ einen der Klassiker der Singapurer Küche probieren kannst.

 

Food Court im Tekka Centre (in Little India): Wenn du auch nur einen Hauch von Zuneigung für die indische Küche mit nach Singapur bringst, dann solltest du dich auf direktem Wege ins Tekka Centre begeben.

 

Whampoa Hawker Centre: Nördlich von Little India gelegenes Hawker Centre, das mit „Balestier Road Hoover Rojak“ (für Penang Prawn Paste) „Liang Zhao Ji“ ( für Soy Duck) ebenfalls mit zwei Michelin Bib Gourmand-Nennungen aufwarten kann.

 

Food Court im Tiong Bahru Market: Food Court in einem spannenden Viertel und in einem interessanten Marktgebäude, in dem mit „Hong Heng Fried Sotong Prawn Mee“ und „Tiong Bahru Hainanese Boneless Chicken Rice“ zwei weitere Stände eine Heimat gefunden haben, die im Michelin Bib Gourmand genannt wurden.

 

 

Während ich in Deutschland unter einem Imbiss oftmals eher einen „Seelenverkäufer“ verstehe, bei dem ich mir um 3 Uhr morgens einen Teil vom Bleistift-dicken Dönerspieß abschneiden lasse, so ist die Lage in Singapur eine andere: Es gibt in den Hawker Centern von Singapur tatsächlich zwei mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Imbisse:

 

 

  • „Liao Fan Hong Kong Soya Sauce Chicken Rice and Noodles“ im Chinatown Complex Food Centre

 

  • „Hill Street Tai Hwa Pork Noodles“ im Tai Hwa Eating House nahe dem Kampong Glam

 

 

Singapur Geheimtipps wären unvollständig ohne einen Hinweis zum mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Imbiss Liao Fan.

So simpel kann Sterne-Küche à la Singapur aussehen: Soya Sauce Chicken Rice von Liao Fan

 

 

Das ist aber noch nicht alles, was Singapur an ausgezeichnetem Essen für besonders sparsame Gourmets zu bieten hat. Wie bereits angedeutet konnten sich im Michelin Bib Gourmand Singapur allein in 2018 29 Hawker-Stände eine Nennung sichern.

 

Beim folgenden Überblick über einige der kulinarischen Klassiker in Singapur liste ich dir einige der mit einer Nennung honorierten Stände auf, sodass du das jeweilige Gericht gleich bei einer der besten Adressen vorgesetzt bekommst:

 

 

Char Kway Teow: Diesen absoluten Klassiker der Küche Singapurs (die Basis bilden Reisnudeln und Sojasoße) könntest du z. B. bei „Lao Fu Zi Fried Kway Teow“ im Old Airport Road Food Centre (Nennung im Michelin Bib Gourmand) auf Herz und Nieren testen.

 

Laksa: Hiervon gibt es zahlreiche Varianten, die meistens Nudeln als Basis haben, die in einer Suppe auf Kokosmilchbasis schwimmen. Probieren könntest du das köstliche Ergebnis bei „Famous Sungei Road Trishaw Laksa“ im Hong Lim Market & Food Centre. Die Nennung im Michelin Bib Gourmand dürfte eine deutliche Sprache sprechen.

 

Hokkien Mee: Dieses Gericht mit Eiernudeln könntest du bei „Hong Heng Fried Sotong Prawn Mee“ im Tiong Bahru Food Centre probieren. Dieser gute Schuppen wurde ebenfalls im Michelin Bib Gourmand genannt.

 

Chicken Rice: Zum Probieren bietet sich hier eindeutig die bereits erwähnte und Michelin-Stern-prämierte Variante „Liao Fan Hong Kong Soya Sauce Chicken Rice and Noodles“ im Chinatown Complex Food Centre an.

 

Chai Tow Kway bzw. Carrot Cake: Kein Kuchen und auch keine Karotte als Bestandteil. Du musst z. B. bei „Chey Sua Carrot Cake Toa Payoh West Market“ (Nennung im Michelin Bib Gourmand) selber probieren, was es mit dem Carrot Cake in Singapur auf sich hat.

 

Bak Chor Mee (minced pork noodles): Nudelgericht und absoluter Klassiker in Singapur, den du vor allem im mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten „Hill Street Tai Hwa Pork Noodles“ testen solltest, wo ich mich dummerweise von der langen Schlange habe abschrecken lassen.

 

Tian Tian Hainanese Chicken Rice: Dieses Gericht aus der chinesischen Region Hainan war eine meiner liebsten kulinarischen Neuentdeckungen in Hongkong. Probieren könntest du es beim sehr populären „Tian Tian Hainanese Chicken Rice“ im Maxwell Food Centre, das sich eine Nennung im Michelin Bib Gourmand sichern konnte.

 

Chili Crab und Black Pepper Crab: Chili Crab gilt als eines der Nationalgerichte von Singapur und kann z. B. bei „Jumbo Seafood“ probiert werden, welches in der Stadt als Nr.1-Restaurant für Chili Crab, Black Pepper Crab und Meeresfraß im Allgemeinen gilt.

 

Nasi Lemak: Das Nationalgericht des Nachbarlandes Malaysia solltest du dir in Singapur ebenfalls nicht entgehen lassen. Eine gute Adresse dafür ist „Selera Rasa Nasi Lemak“ im Adam Road Food Centre.

 

 

Nasi Lemak kann zwar den ganzen Tag über gegessen werden, gilt jedoch eher als Frühstück. Nach deutscher Gewohnheit ist ein so würziges Gericht eher weniger frühstückstauglich. Eine beliebte Singapurer Variante fällt da schon eine Spur harmloser aus.

 

Sie heißt Kaya Toast und besteht aus einem Toast, der mit einem Kokos-Zucker-Aufstrich bestrichen wird. Serviert wird Kaya Toast in den traditionellen Coffee Shops (kopitiams) und das logischerweise bevorzugt mit Kaffee.

 

Bei meinen Singapur Geheimtipps erfährst du mehr zu Köstlichkeiten wie Hainanese Chicken Noodles.

Hainanese Chicken Rice bzw. Noodles waren eine kulinarische Neuentdeckung für mich

 

 

Ebenfalls nicht aus Singapur wegzudenken ist eine Frucht, die du in Deutschland vermutlich so gut wie nie zu sehen bekommst: die Durian – auch bekannt unter dem sehr appetitfördernden Beinamen Stinkefrucht.

 

Sobald dir also auf einem Markt ein ungewöhnlicher Geruch in die Nase steigt, dann könnte eine Durian nicht weit sein. Und wenn der Geruch dich nicht allzu sehr abstößt (so schlimm ist er gar nicht), dann solltest du ein solches Exemplar probieren.

 

Zum Abschluss dieser kleinen Einführung in die kulinarischen Geheimnisse Singapurs müssen auch noch drei typische Getränke genannt werden.

 

Zum einen ist das Kopi, der nichts anderes als Kaffee à la Singapur ist, bei dem die Bohnen traditionell im Wok mit Zucker und Margarine und manchmal auch mit der Haut einer Ananas geröstet werden.

 

Ebenfalls häufig zu sehen ist Teh Tarik, bei dem es sich um das malaiische Nationalgetränk, bestehend aus Milch und Tee, handelt.

 

In alkoholischer Hinsicht wiederum solltest du den weltbekannten Singapore Sling Cocktail probieren, der u. a. mit Gin und Kirschlikör angerührt wird.

 

 

Falls dir diese Einführung in die Singapurer Foodszene als Starthilfe noch nicht ausreicht, dann könnten die folgenden zwei Angebote für kulinarische Touren durch Singapur interessant für dich sein:

 

 

 

  • Private Street-Food-Tour*: Bei dieser privaten Führung kannst du chinesische, indische und malaiische Spezialitäten kennenlernen.

 

 

Wenn du zudem Lust hast, dich selber an der Küche Singapurs zu erproben, dann solltest du einen Blick auf dieses top bewertete Singapur-Kochbuch werfen:

 

 

 

 

2. Singapur Insider Tipps zu unbekannteren Aussichtspunkten

 

Zu Singapur Insider Tipps gehören auch Hinweise zu unbekannteren Aussichtspunkten als es z. B. der OCBC Skyway ist.

Der OCBC Skyway bei den Supertrees gehört zu den bekannteren Aussichtspunkten. Wo kannst du in Singapur aber abseits der Touristenmassen tolle Ausblicke genießen?

 

 

Singapur bietet definitiv eine verdammt ansehnliche Skyline. Es leuchtet daher ein, dass der Stadtstaat reich ist an Aussichtspunkten und Rooftopbars.

 

Die Aussicht vom SkyPark auf dem Marina Bay Sands ist der vermutlich bekannteste und beliebteste Aussichtspunkt, allerdings alles andere als einer der Singapur Insider Tipps. Was hingegen schon eher der Singapur Geheimtipps würdig ist: Zu einem vergünstigten Ticket für den Marina Bay Sands SkyPark geht es unter dem folgenden Link:

 

 

 

 

Ebenfalls sehr populär ist das Riesenrad Singapore Flyer* in der direkten Nachbarschaft. Über den OCBC Skyway zwischen den Supertrees hinaus bietet einer der Supertrees in den Gardens by the Bay (hier geht es zum rabattierten Kombiticket Gardens/OCBC Skyway*) auch eine Bar mit Ausblick (die 18 SGD Einlass beinhalten ein Freigetränk).

 

Ein weiterer Touristenfavorit ist die Seilbahnfahrt, die vom Mount Faber auf die Insel Sentosa* führt.

 

Welche Aussichtspunkte bietet die Stadt jedoch über diese Klassiker hinaus, sodass ich sie hier in meine Singapur Insider Tipps aufnehmen kann? Wo musst du dir die Ausblicke aus luftigen Höhen mit weniger Leuten teilen? Hier einige Vorschläge:

 

 

The Pinnacle@Duxton: Unweit von Chinatown gelegene Hochhäuser-Ansammlung, deren sieben Gebäude über eine Panoramaterrasse verbunden sind. Von der aus ergeben sich wunderbare Ausblicke. Eintritt: Nur 6 SGD, die du bar im 1. Stock von Gebäude G zahlen und auf einen Singapore Tourist Pass oder eine EZ-Link-Karte für den Nahverkehr laden musst, um die Aussicht vom 50. Stockwerk aus genießen zu können.

 

Dach der National Gallery (Padang Deck): Auch hier bietet sich dir ein schöner Ausblick in Richtung der Skyline von Singapur. Der Kauf eines Tickets für das Museum ist dafür nicht notwendig. Ebenso musst du nicht in die dort oben ansässige „Smoke and Mirrors“-Bar gehen, um die Aussicht zu genießen.

 

ION Sky in der ION Orchard Mall: 55. und 56. Stockwerk und etwa 218 Meter hoch gelegene Aussichtsterrasse einer Shoppingmall mit tollem Ausblick, zu der du allerdings erst Zugang erhältst, wenn du für mindestens 20 SGD (etwa 13 €) etwas gekauft hast. Nach deinem Kauf geht es mit dem Kassenbon und deinem Reisepass ab zu einem der Infoschalter, wo du dir dein Ticket fürs ION Sky abholen kannst.

 

Orchard Central Rooftop Garden: Grüner Dachgarten auf der Orchard Central Mall, der gute und kostenlose Ausblicke auf das umliegende Viertel und in Richtung Downtown ermöglicht. Schnapp dir also am besten einen der außen gelegenen Fahrstühle und mach dich auf den Weg in den 11. Stock.

 

Dachterrasse der Esplanade: Netter und kostenloser Ausblick auf die Marina Bay von der zum Esplanade Theatre gehörenden Shoppingmall.

 

Marina Barrage: 360 Grad-Ausblick über die Marina Bay mit Blick auf das Marina Bay Sands und die Supertrees in den Gardens by the Bay.

 

Hotel Jen Dining Terrace: Die Dachterrasse des Hotel Jen nahe der Orchard Road bietet nette Sessel zum Entspannen.

 

Andaz Hotel: Wenn du Lust auf eine Rückkehr in deine frechen Tage als Kind hast, dann könntest du einfach in die 39. Etage des Andaz Hotels fahren, um von dort aus die Aussicht auf dich wirken zu lassen.

 

 

Die letzten beiden Vorschläge dürften dir deutlich machen, dass du deine Kreativität und Dreistigkeit ebenfalls nutzen kannst, um Singapur aus luftigen Höhen zu betrachten.

 

In zahlreichen Hotels kannst du einfach in die oberen Stockwerke fahren und nach guten Aussichtspunkten suchen. Ebenso lohnt es sich, beim ein oder anderen Wohnhochhaus nach Panoramafenstern zu suchen.

 

Singapur Insider Tipps: Du kannst natürlich auch einfach Wohnhochhäuser nutzen, um von oben einen Blick auf Singapur zu werfen.

In Singapur gibt es mehr als genug Hochhäuser, von denen sich eine spektakuläre Aussicht ergeben kann

 

 

Rooftopbars sind offen gestanden im Regelfall nicht ganz meine Welt. Singapur ist jedoch ein gutes Pflaster für das krasse Gegenteil von Kellerkneipen, sodass ich zwei an der Marina Bay gelegene Exemplare nicht unerwähnt lassen möchte:

 

 

1-Altitude: Café, Bar und Galerie mit einem Ausblick auf das Marina Bay Sands aus 282 Metern Höhe, die bei Touristen zu den absoluten Favoriten zählt. Der Eintritt kostet vor 21 Uhr 30 bzw. danach 35 SGD und beinhaltet ein Getränk. Mittwochs erhalten Frauen kostenlosen Einlass.

 

LeVeL33: Bar mit toller Aussicht über die Marina Bay, die zudem mit der höchstgelegenen Craftbeer-Brauerei der Welt aufwarten kann. Eintritt: Es muss mindestens ein Getränk bestellt werden. Ein Bier gibt es ab etwa 10 SGD.

 

 

3. Singapur Insider Tipps zu Stränden

 

Wer viel Zeit in Singapur zur Verfügung hat, dringend Erholung vom Trubel in der Stadt benötigt oder nicht auf der Weiterreise in asiatische oder australische Naturparadiese ist, der sollte auch einen Blick auf die Strände des kleinen Tropenstaates werfen.

 

Im Süden von Singapur ziehen vor allem die künstlich geschaffenen Strände auf der Insel Sentosa die Massen an. Hier befinden sich sozusagen die Mainstream-Strände, die sich definitiv nicht als Singapur Geheimtipps bezeichnen lassen können.

 

Solltest du Lust auf ein bisschen Rummel haben, dann sind Palawan Beach (über eine Brücke erreicht man den südlichsten Punkt des asiatischen Festlands), Siloso Beach (Wassersport) und Tanjong Beach (Party) auf Sentosa dennoch nicht die schlechteste Adresse für dich.

 

Anfahrt nach Sentosa: Per Seilbahn, Sentosa Express Monorail, zu Fuß über den Boardwalk oder im Auto über den Causeway. Ebenfalls angesteuert wird die Insel von den Bussen NR1 und NR6.

 

Bei Singapur Insider Tipps muss man auch auf die tropischen Strände eingehen, an denen man sich vom Trubel in der Stadt entspannen kann.

Singapur hat nicht nur Wolkenkratzer, sondern auch sehr schöne Strände zu bieten

 

 

Eindeutig eine Nennung unter meinen Singapur Insider Tipps haben sich allerdings die Strände auf dem noch etwas südlicher liegenden Inselgrüppchen verdient, das sich aus St. John’s, Lazarus und Kusu Island zusammensetzt.

 

St. John’s Island und vor allem das ruhigere Lazarus Island bilden ein Tropenparadies mit den vermutlich schönsten Stränden Singapurs. Kusu Island wiederum ist vor allem wegen eines Schildkrötenkrankenhauses und bei Pilgern wegen eines Tempels beliebt, bietet allerdings auch wie die beiden Nachbarinseln einige perfekte Orte für Sonnen- und Strandanbeter.

 

Anfahrt: Vom Marina South Pier verfrachtet dich eine Fähre in etwa 30 Minuten nach St. John’s Island. Das Ticket für die Hin- und Rückfahrt kostet 18 SGD. Lazarus Island lässt sich dann durch einen kurzen Spaziergang über eine Brücke erreichen.

 

Da es auf diesen beiden Inseln keine Möglichkeit gibt, sich Getränke und Snacks zu kaufen, solltest du dringend welche einpacken.

 

Wenn du nach Kusu Island schippern möchtest, dann solltest du nicht in St. John’s Island von Bord gehen, sondern 15 Minuten weiterfahren, bis du Kusu Island erreichst.

 

Aber auch im Osten und Nordosten von Singapur kannst du auf einige mehr als nette Strände stoßen.

 

Besonders zentrumsnah liegen die Strände am East Coast Park, die allerdings etwas „städtisch“ anmuten.

 

Etwas weiter ab vom Schuss liegt der Changi Beach, der als eine der besten Adressen in Singapur gilt, wenn man im Meer baden möchte. Die Nähe zum Flughafen ermöglicht zudem eine Planespotting-Session der Extraklasse, während man am Strand sitzt. Auch ein Spaziergang im Changi Beach Park bietet sich an.

 

Hier noch zwei weitere Strände im Osten und Nordosten Singapurs:

 

 

  • Pasir Ris Beach: Vom Changi Beach aus gesehen etwas weiter westlich kannst du den über 6 Kilometer langen Pasir Ris Beach erreichen. Dieser gilt als relativ leer und naturbelassen und zählt zu den längsten Stränden Singapurs.

 

  • Punggol Beach: Obwohl dieser Strand relativ leicht über die MRT-Station „Punggol“ oder mit dem Bus 84 zu erreichen ist, gilt er als verhältnismäßig selten besuchter Geheimtipp.

 

 

Der Punggol Beach befindet sich zudem im Dunstkreis von Pulau Ubin und damit einer Insel, die ebenfalls mit einigen Stränden abseits der Touristenmassen glänzen kann. Pulau Ubin bekommt im Rahmen meiner Singapur Insider Tipps ein eigenes Kapitel spendiert.

 

 

4. Pulau Ubin

 

Pulau Ubin ist eine kleine Insel im Nordosten von Singapur, die sich vor allem bei einheimischen Familien einer großen Beliebtheit für Wochenendausflüge erfreut.

 

Ein absoluter Anziehungspunkt für mich ist der Fakt, dass die Insel Heimat einiger der letzten Siedlungen in Singapur mit Kampung bzw. Dorf-Atmosphäre ist. Dadurch bekommt man eine Vorstellung davon, wie noch in den 1960ern der Alltag in Singapur aussah, bevor immer größer werdender Wohlstand Wolkenkratzer und Shoppingmalls aus dem Boden sprießen ließ.

 

Neben diesen kleinen Siedlungen bietet Pulau Ubin vor allem viel Natur und Ruhe. Und das ist natürlich perfekt für die Entschleunigung nach Streifzügen durch die Häuserschluchten und Mahlzeiten in den wuseligen Hawker Centern.

 

Ab dem Changi Point Ferry Terminal erreichst du Pulau Ubin nach einer etwa 10-minütigen Bootsfahrt, die dich um 3 SGD ärmer macht. Der kleine Seelenverkäufer tuckert los, sobald alle Plätze belegt sind. Einen festen Fahrplan gibt es nicht.

 

Am Anleger bietet es sich dann an, sich ein Rad zu leihen. Das kostet – je nach Güte des Rades – irgendetwas um 5 SGD. Das bisschen Geld ist gut investiert, da die Insel klein ist und sich perfekt mit dem Rad erkunden lässt. Außerdem ist der kühlende Fahrtwind nicht zu verachten.

 

Die beliebteste Sehenswürdigkeit auf Pulau Ubin sind eindeutig die Chek Jawa Wetlands. Durch dieses aus einem Mangroven- und Küstenwald bestehende Feuchtgebiet führt dich ein Boardwalk (Holz- bzw. Stelzenpfad). Von diesem aus wiederum kann es sich lohnen, einen Blick ins Wasser zu werfen, um einige Meeresbewohner zu beobachten.

 

Auch an Land gibt es natürlich so einige Tiere, auf die du stoßen kannst. Dazu zählen Schweine, die darauf hoffen, den ein oder anderen Snack abstauben zu können. Insbesondere die Makaken und streunenden Hunde sind jedoch mit leichter Vorsicht zu genießen.

 

Ansonsten macht es einfach Spaß, einsame Buchten zu suchen und die tropische Landschaft zu bewundern, die sich hier keine 20 Kilometer von der Marina Bay entfernt behaupten kann.

 

Hinweis: Pack dir unbedingt Getränke und ein paar Snacks ein, da es jenseits des Anlegers nur noch sehr wenige Shops gibt, wo man sich etwas zu trinken oder essen kaufen kann. Ebenso macht sich eine ordentliche Ladung Insektenschutzmittel wie beispielsweise Nobite* gut auf der Packliste.

 

 

5. Wanderung in den Southern Ridges

 

Zu den Singapur Insider Tipps zählen sicherlich auch die Southern Ridges.

In den Southern Ridges gibt es dichten Dschungel zu erkunden

 

 

Die Southern Ridges sind ein Naturschutzgebiet im Süden Singapurs, das aus zahlreichen Parks besteht, die wiederum über den Southern Ridges Walk und seinen 8 Spazierwegen miteinander verbunden sind.

 

Zu bewundern gibt es hier viel tropische Natur mit exotischen Vögeln. Außerdem offenbaren sich immer wieder schöne Ausblicke und tolle Fotomotive, während man durch die Singapurer Dauerhitze wandert.

 

Die gesamte und etwa 10 Kilometer lange Strecke abzugrasen dürfte dich um die fünf Stunden und einige Schweißtropfen kosten.

 

Von den bereits angesprochenen 8 Spazierwegen in den Southern Ridges solltest du vor allem die folgenden auf dem Schirm haben:

 

 

  • Henderson Waves Bridge: Singapurs höchstgelegene und 274 Meter lange Fußgängerbrücke in 36 Metern Höhe mit Ausblicken über die Stadt, den Wald und den Hafen, die allerdings wegen ihres wellenförmigen Aufbaus auch für sich genommen eine Sehenswürdigkeit ist. Durch die Beleuchtung von 19 bis 2 Uhr auch nach Einbruch der Dunkelheit sehenswert.

 

  • Hilltop Walk: Etwa einen Kilometer langes Verbindungsstück zwischen der Henderson Waves Bridge und dem Forest Walk.

 

  • Forest Walk: 1,3 Kilometer Brücke in luftigen Höhen, sodass du direkt neben den Baumwipfeln durch die Southern Ridges wandern kannst.

 

 

Weitere Highlights in den Southern Ridges, die schon für sich genommen echte Singapur Insider Tipps sind:

 

 

  • Haw Par Villa (früher: Tiger Balm Garden): Hier stößt du in den Southern Ridges auf einen 1937 angelegten Park, der gefüllt ist mit zahlreichen sehr originellen Figuren aus chinesischen Sagen. Eintritt: Kostenlos.

 

  • Gillman Barracks: Hier wird dir in einer ehemaligen britischen Kaserne in zahlreichen Galerien vor allem moderne Kunst aus dem asiatischen Raum präsentiert. Eintritt: kostenlos.

 

 

Anfahrt: CC-Linie der Metro bis zu den Stationen „Harbour Front“ (für den Mount Faber), „Telok Blangah“ für die Henderson Waves Bridge, „Labrador Park“ für die Gillman Barracks und „Haw Par Villa“ für die – wer hätte es gedacht – Haw Par Villa.

 

 

6. Wandern auf dem MacRitchie Trail

 

Zu den Singapur Insider Tipps zählt eindeutig auch der MacRitchie Trail, der auch von Waranen heimgesucht wird.

Der MacRitchie Trail wird offensichtlich nicht nur von Menschen, sondern auch von Waranen genutzt

 

 

Noch mehr Grün gefällig? Dann mach dich auf den Weg ins MacRitchie Reservoir im geografischen Zentrum von Singapur. Dieses Naturschutzgebiet wird von Naturliebhabern in Singapur geliebt, landet jedoch nur bei wenigen Touristen auf dem Muss-ich-sehen-Radar.

 

Der Namensbestandteil „Reservoir“ ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass sich hier ein Wiederauffangsystem für Regenwasser befindet.

 

Das optische Zusammenspiel von Wasser und Tropennatur kann sich definitiv sehen lassen. Insgesamt kannst du das Reservoir auf dem 11 Kilometer langen Naturpfad MacRitchie Trail umrunden, dabei zahlreiche tropische Pflanzen passieren und auf Makaken und andere Dschungelbewohner der dreisteren Sorte stoßen. Neben frechen Makaken gibt es u. a. auch Warane und Eulen zu sehen.

 

Das Highlight ist jedoch der TreeTop Walk. Bei diesem handelt es sich um eine 27 Meter hoch gelegene und 250 Meter lange Hängebrücke zwischen den zwei höchsten Punkten des Parks, die den besten Ausblick auf die 80 Vogelarten im MacRitchie Reservoir bietet.

 

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass du dich in der MacRitchie Nature Reserve auch am Kajakfahren versuchen könntest.

 

 

Anfahrt zum TreeTop Walk: Fahre mit einem Bus zur Haltestelle „Flame Tree Pk“. Die für dich praktischste Busroute kannst du mit diesem Routenplaner für die Busse ausfindig machen.

 

Von der Bushaltestelle begibst du dich zum Venus Drive. Dort stößt du auf einen Parkplatz, von dem aus du einen Wanderweg erreichst. Dem folgst du einige Zeit, ehe du auf das Bukit Kalang Water Reservoir stößt. Ab da trennen dich nur noch 600 Meter vom TreeTop Walk.

 

Eine bebilderte Wegbeschreibung findest du unter diesem Link.

 

 

7. Singapur Geheimtipps zu den besten Fotospots

 

Zu meinen Singapur Geheimtipps zählt auch die abendlich beleuchtete Serangoon Road.

Die abends beleuchtete Serangoon Road in Little India kann ich dir definitiv als Fotospot empfehlen

 

 

Im Gegensatz zu vielen anderen asiatischen Metropolen bietet Singapur nicht nur Fotomotive, die vor allem aus irrwitzigen Wohnblöcken oder grauen Highway-Ungetümen bestehen.

 

Singapur fällt mit vielen bunten Ecken und zahlreichen Grünflächen aus dem Rahmen. Darüber hinaus kannst du mehr als genug schöne historische Gebäude und futuristische moderne Architektur vor die Linse zu bekommen.

 

Die extrem fotogenen Supertrees in den Gardens by the Bay setze ich als bekannt voraus, das Marina Bay Sands und die nahegelegene Helix-Brücke ebenfalls. Ebenfalls sehr populär bei Touristen sind die Haji Lane mit ihrer Street Art und die Sultan-Moschee im Hipster-Viertel Kampong Glam.

 

In meinen Singapur Insider Tipps nenne ich dir auch Fotospots abseits beliebter Orte wie der Haji Lane im Kampong Glam.

Die Haji Lane ist ein offenkundig sehr beliebter Fotospot

 

 

In meinen Singapur Insider Tipps sollen jedoch Fotospots genannt werden, die nicht bei jedem Touristen mit einem knallroten Pfeil auf dem Stadtplan markiert sind.

 

Also: Hier folgen einige spannende Fotolocations, die du auf dem Zettel haben solltest. Jeweils verlinkt sind die Ergebnisse der Google Bildersuche zu dem genannten Ort. Dadurch kannst du dir schnell ein Bild davon machen, ob der Ort auf deiner Singapur To-Do-Liste landet.

 

 

 

 

 

 

  • Marina Barrage: u. a. von Downtown aus mit dem Bus Nr. 400 erreichbarer Stausee/Park, von dem aus sich ein toller Blick auf die Skyline ergibt

 

 

  • Fountain of Wealth in der Suntec City: Dieser „Springbrunnen des Reichtums“ gilt als größter Brunnen der Welt und befindet sich in einer von Singapurs größten Malls: der Suntec City.

 

  • Vertical Village: Faszinierende moderne Architektur, bei der ein Apartmentkomplex architektonisch neu interpretiert wurde und u. a. 2015 beim World Architecture Festival zum „Gebäude des Jahres“ ernannt wurde.

 

 

8. In-Viertel

 

Bei meinen Singapur Insider Tipps gebe ich dir auch Infos zu angesagten Vierteln wie Little India.

Little India ist sicherlich eines der bekanntesten unter den angesagten Vierteln jenseits der Marina Bay

 

 

Singapur kann mit einigen Vierteln aufwarten, in denen sich Hipster aus aller Welt heimisch fühlen dürften. Kampong Glam (Little Arabia) ist eines davon und längst auf dem Zettel der meisten Touristen gelandet. Auch Little India wird es auf die To-Do-Liste der meisten Touristen schaffen.

 

Tiong Bahru hingegen steht längst noch nicht bei so vielen Touristen auf dem Zettel, wie es angebracht wäre. Immerhin zieht das hippe Viertel mit seiner Art déco-Architektur, Coffee Shops, Galerien, kleinen Geschäften und Wandmalereien Einheimische an.

 

Zu einem Streifzug durch Tiong Bahru gehört unbedingt ein Abstecher auf den Tiong Bahru Market. Auf dem werden nicht nur Blumen, Früchte und frischer Fisch unters Volk gebracht.

 

Auch befindet sich in dem Marktgebäude ein Hawker Centre, in dem du auf zwei Imbisse stößt, die sich eine Michelin-Nennung sichern konnten:

 

 

  • „Hong Heng Fried Sotong Prawn Mee“ für Hokkien Mee

 

  • „Tiong Bahru Hainanese Boneless Chicken Rice“ für das namensgebende Gericht

 

 

Nachdem du dich am besten gleich mit beiden dieser von Experten als hochklassig eingestuften Köstlichkeiten gestärkt hast, kannst du dich auf die Suche nach Wandmalereien machen, von denen es in Tiong Bahru so einige gibt. Auf ihnen wird der Alltag in Tiong Bahru aus vergangenen Zeiten dargestellt.

 

Am beliebtesten ist beispielsweise die „Bird Corner“. Die Lage einiger dieser Wandmalereien habe ich dir auf einer unten im Artikel verlinkten Karte markiert.

 

 

Anfahrt nach Tiong Bahru: Tiong Bahru Station der EW-Metro

 

 

Zwei weitere interessante Viertel abseits der üblichen Touristenpfade sind Joo Chiat und Katong. Letzteres beschreibt tatsächlich nicht das pappige Ding, das du regelmäßig vom Paketboten in die Hände gedrückt bekommst, sondern ein historisches Viertel mit traditionellen Coffee Shops sowie vielen kleinen Bars und Restaurants.

 

Früher war Katong ein Ausflugsziel für die Stadtbewohner mit zahlreichen Kokosplantagen. Heutzutage gibt es hier die Peranakan Häuser an der Joo Chiat Road und an der Koon Seng Road mit ihren aufwendig verzierten, teils gefliesten und bunten Fassaden zu bewundern. Ebenfalls einen Abstecher wert ist der Sri Senpaga Vinayagar Tempel.

 

Ansonsten überzeugen Katong und das benachbarte Joo Chiat mit einer relativ entspannten Atmosphäre und einer ruhigen Lage östlich des Zentrums. Ebenfalls nicht zu verachten ist die Lage nahe einiger Strände an der Parkanlage namens East Side Park.

 

Falls dich Gelüste nach noch weiteren angesagten Vierteln überkommen, dann könntest du Dempsey Hill und Holland Village genauer unter die Lupe nehmen.

 

Wenn du zudem die Singapurer Partyszene kennenlernen möchtest, dann sollten die Straßen Ann Siang Hill und Amoy Street sowie die Club Road auf deinem Partyradar rot leuchten. In den dortigen Bars gehen viele Einheimische feiern.

 

So! Mit diesem Hinweis zur Singapurer Partyszene lasse ich meine Singapur Insider Tipps ausklingen. Ich habe allerdings noch einige weitere praktische Tipps für dich auf Lager.

 

 

Einige weitere Tipps für eine Reise nach Singapur

 

Ein guter Einstieg in meine abschließenden Tipps für eine Reise nach Singapur dürfte diese Karte bei Google Maps sein, auf der ich dir die Lage der vorgestellten Singapur Insider Tipps markiert habe.

 

Ich habe allerdings noch weitere Hinweise, die ich dir mit auf deine Reise nach Singapur geben möchte:

 

 

1. Tipps zu empfehlenswerten Unterkünften

 

In meinen Singapur Insider Tipps gebe ich dir auch Hinweise zu Unterkünften, zu denen das Batman Building leider nicht gehört.

Einer meiner Lieblingswolkenkratzer in Singapur wäre sicherlich auch eine tolle Unterkunft: das Batman Building

 

 

In Singapur gibt es eine riesige Auswahl an guten und weniger guten Unterkünften. Eine ausführliche Übersicht über die besten Viertel und Unterkünfte in den verschiedenen Preiskategorien findest du in meinem Artikel über die wichtigsten Hotel Tipps für Singapur:

 

 

 

 

Als Starthilfe für deine eigene Suche nenne ich dir hier einige der hinsichtlich Qualität, Gästebewertungen, Preis-Leistungs-Verhältnis und Lage besten Unterkünfte:

 

 

 

  • Backpackers‘ Inn Chinatown* (bis 50 € pro Nacht): Gut bewertete und sehr günstige Doppelzimmer in zentraler Lage mitten im faszinierenden Chinatown. Hier dürften Backpacker und andere Reisende glücklich werden, die keine Fans von Schlafsälen sind und dennoch günstig unterkommen möchten.

 

 

  • Hotel G Singapore* (bis 100 € pro Nacht): Originell eingerichtete Zimmer im strategisch gut gelegenen Bugis mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

 

  • 30 Bencoolen* (bis 150 € pro Nacht): In Bugis gelegenes, stylisches Hotel mit schönen Zimmern, sehr beeindruckendem Pool sowie einer praktischen Lage nahe zweier MRT-Stationen und zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

 

  • YOTEL Singapore Orchard Road* (bis 150 € pro Nacht): Direkt an der Orchard Road gelegene Zimmer, die dank ihrer bis zum Boden reichenden Fenster einen tollen Ausblick über die Stadt liefern.

 

  • Hotel Jen Orchardgateway Singapore* (bis 200 € pro Nacht). Ebenfalls nahe der Orchard Road gelegenes 4-Sterne-Hotel mit Aussichtsterrassen und einem Außenpool, der wirklich beeindruckend aussieht.

 

  • Crowne Plaza Changi Airport* (bis 200 € pro Nacht): Direkt in Terminal 3 gelegenes Hotel, das sich perfekt für einen kurzen Stopover eignet. Praktisch ist der schnelle Zugang zur MRT-Station, sodass sich das Stadtzentrum schnell erreichen lässt.

 

  • Marina Bay Sands* (bis 400 € pro Nacht): Das Marina Bay Sands muss ich hier einfach nennen, weil es eines der Wahrzeichen der Stadt ist. Nicht zuletzt der berühmte Infinity Pool und die Dachterrasse machen das Hotel natürlich zu einer ganz besonderen Unterkunft.

 

 

Generell empfehle ich es dir, deine Unterkunftssuche auf bestimmte Viertel einzugrenzen. Empfehlenswert sind die folgenden belebten und gut gelegenen Ecken:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Tipps zu alternativen Touren

 

Was überall in den Metropolen der Welt gilt, zählt auch für Singapur: Touren mit Einheimischen sind ein wunderbares Mittel, um über den Tellerrand zu blicken und mehr über eine fremde Stadt zu erfahren. Hier nenne ich dir einige Führungen, die in dieser Hinsicht empfehlenswert sind:

 

 

 

 

  • Geführter Spaziergang durch Little India*: Little India zählt – wie Chinatown – zu den faszinierendsten Vierteln von Singapur. Es macht also Sinn, die Ecke im Rahmen einer Führung genauer unter die Lupe zu nehmen.

 

  • Changi World War II Tour*: Für Geschichtsinteressierte dürfte diese Tour ein gefundenes Fressen sein. Sie führt u. a. ins Changi Kriegsgefangenenlager und gewährt zahlreiche weitere Einblicke in das Singapur während des 2. Weltkriegs.

 

 

3. Empfehlenswerte Reiseführer für einen Trip nach Singapur

 

Einheimische und Blogartikel sind gute Quellen, um an Singapur Insider Tipps zu gelangen. Bücher bieten allerdings ebenfalls einige gute Hinweise zu Orten, die nicht bei jedem Touristen auf dem Zettel stehen.

 

Viele Singapur Geheimtipps abseits der Touristenmassen findest du in „111 Orte in Singapur, die man gesehen haben muss*“. Kein Wunder: Der Autor lebt seit über 20 Jahren in Singapur.

 

Darüber hinaus kann ich dir „High Heels und Hühnerfüße: Begegnungen mit Singapur*“ empfehlen, wenn du auf unterhaltsame Art und Weise mehr über die kulturellen Besonderheiten in Singapur erfahren möchtest.

 

Zwei klassische Reiseführer möchte ich dir ebenfalls empfehlen:

 

 

  • Lonely Planet Singapur*: Du suchst nach sehr detaillierten Infos zu Singapur? Dann solltest du dir diesen Singapur-Reiseführer von Lonely Planet anschauen. U. a. die Vorschläge für Rundgänge fand ich sehr nützlich.

 

  • DuMont direkt Reiseführer Singapur*: Deutlich kürzer gehaltene Infos bietet dir dieser Reiseführer, dank dem du folglich schnell einen Überblick über die wichtigsten To-Do’s in Singapur bekommst.

 

 

 

Apropos Reiseführer: Wenn du Lust auf noch mehr Lesestoff zu Singapur hast, dann lies unbedingt auch meine anderen Singapur-Artikel:

 

 

 

 

 

 

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Singapur ist ein tolles Reiseziel - auch abseits der Touristenmassen. Damit du dich davon auch selber überzeugen kannst, beschreibe ich dir hier 8 faszinierende Singapur Insider Tipps bzw. Geheimtipps abseits der Touristenmassen.

Die 8 genialsten Singapur Insider Tipps

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